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schoenma
Stammmitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 24.12.2006
Beiträge: 42
Wohnort: PLZ-Bereich 89XXX/Schwaben
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Verfasst am:
12.01.2008, 18:13 |
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Hallo,
möchte mich auch noch zu dem Thema schnell einklinken. Habe Mitte 2006 einen neuen Öl-Brennwertkessel von Buderus installieren lassen. Die Brauchwasseraufbereitung meines 400 ltr. Speichers programmierte ich so wie von Euch beschrieben. eine Ladung morgens und eine abends. In der Gebrauchsanleitung ist diese Variante als „umweltfreundlich“ ausgewiesen.
Nachdem ich an Silvester 2006 den Notdienst von Buderus (Werk) benötigte, wurde ich von dem Monteur aber eines Besseren belehrt. Nach dessen Aussage ist es wirtschaftlicher das Wasser konstant auf 50 oder 55 Grad zu halten. 2 Tagladungen wären schlecht, da das System (Speicher, Leitungen etc.) zu stark auskühlen. Beim Aufheizen würde sich dies negativ auf den Speicher auswirken und wiederum eine vorzeitige Abkühlung verursachen. Klingt logisch oder!
Grüße
schoenma |
_________________ 11,285 kWp mit 61 SHARP IBC-185 Modulen, 2 WR SMA 5000 TL. Dachneigung 30 Grad, Azimut 210 Grad, Netzbetrieb seit 20.06.2006 |
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Verfasst am:
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suedwestsonne
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 23.09.2006
Beiträge: 420
Wohnort: Schkopau
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Verfasst am:
12.01.2008, 21:11 |
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| schoenma hat Folgendes geschrieben: |
Hallo,
2 Tagladungen wären schlecht, da das System (Speicher, Leitungen etc.) zu stark auskühlen. Beim Aufheizen würde sich dies negativ auf den Speicher auswirken und wiederum eine vorzeitige Abkühlung verursachen. Klingt logisch oder!
Grüße
schoenma |
Und genau da wird es unwirtschaftlich (meine Meinung). Wenn dein Speicher bei jedem Händewaschen wieder geladen wird, dann läuft dein Kessel mit einer Vorlauftemperatur von sagen wir mal 70 Grad oder höher. Normal sind bei 10 Grad Außentemperatur und Fußbodenheizung vielleicht 30 Grad, bei Heizkörpern 40 Grad. Im Sommer dann ist der Kessel, weil ja keine Heizung benötigt wird, über Nacht recht ausgekühlt. Wenn jetzt Warmwasserbedarf ist wird der Kessel wieder bis 70 Grad hochgeheizt und der Speicher geladen. Dann wird 4h kein Warmwasser benötigt und der Kessel kühlt wieder aus. (der Heizraum wird schön warm) Dann ist wieder Warmwasserbedarf und der Kessel heizt wieder bis 70 Grad Vorlauf und kühlt dann wieder aus und so weiter.
Stimmt bei Meiner Methode wird der Speicher recht kalt. Die Speicherladezeiten werden wahrscheinlich die gleichen sein. Mein Speicher wird 60 min täglich (im Sommer jeden 2.Tag) geladen deiner wird 3mal 20 min geladen. Ich habe die Auskühlverluste 1 mal am Tag (im Sommer wo sie noch höher sind jeden 2.Tag) du hast sie 3mal am Tag. Dafür hast du einen warmen Heizraum.
Ich hatte mein Büro mal in einen Mietshaus mit 4 Wohnungen neben dem Heizraum. Man konnte den Kessel laufen hören. Im Haus war keiner zu Hause und trotzdem lief ständig die Speicherladung.
Gruß Mario |
_________________ 44 Suntechnics STM 180 7,92 KWp im Winter teilweise verschattet
Ausrichtung 225 Grad
Dachneigung 40 Grad
1 SMA Sunny Boy 5000TL
1 SMA Sunny Boy 2100TL
www.burgliebenau.com
Anlage des Onkels: www.solarkraftwerk-sattler.de |
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Yves
Neu hier

Info: Betreiber
Angemeldet: 11.03.2007
Beiträge: 8
Wohnort: Schweiz, Rupperswil
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Verfasst am:
12.01.2008, 21:27 |
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Hallo,
bei der Oelheizung meiner Eltern war folgendes die Ursache für zu hohen Oelverbrauch im Sommer zur WW Aufbereitung (500L Oel für eine Person!):
- die Heizkreis Umwälzpumpe war im Sommer ausgeschaltet, aber die Zirkulation konnte per Schwerkraft trotzdem stattfinden. So war zwar das Badezimme morgens, wenn der Boiler aufgeheizt wurde immer schön warm, aber die Verluste imens. Tagsüber wurde der Boiler über die Schwerkraftzirkulation auch ausgekühlt. Ausserdem waren die Rohrleitungen am Heizkessen nicht isoliert, was wieder die Stillstandverlust erhöhte.
Ausserhalb der Heizperiode wird das WW nun mittels Elektro-Boiler aufbereitet und die Heizung ist im Sommer ganz ausgeschaltet.
Viele Grüsse, Yves |
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Zirkon
Vielschreiber


Info: Betreiber
Angemeldet: 24.05.2007
Beiträge: 250
Wohnort: 76356 Weingarten(Baden)
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Verfasst am:
12.01.2008, 21:45 |
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| Pangea hat Folgendes geschrieben: |
wir haben seit 2004 einen Ölbrennwertkessel von Viessmann.
Unser Haus ist ein Zweifamilienhaus mit ca. 220 m² Beheizter
Wohnfläche. Wir sind insgesamt 7 Personen.
Da kann doch irgendetwas nicht richtig sein, übers Jahr verteilt wären das
ca. 3500 Liter Öl und davon 2176 Liter nur für Warmwasser.
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Hmmm... bei der Personenzahl und der Fläche sind 3000-4000 Liter Öl pro Jahr nichts ungewöhnliches, wenn Ihr nicht über besonders gute Dämmung und moderne dichte Fenster verfügt. Das Verhältnis von Heizung zu Warmwasser ist aber in der Tat äußerst merkwürdig. Kann fast nur ein Rechenfehler sein... |
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Pangea
Stammmitglied

Angemeldet: 29.08.2007
Beiträge: 61
Wohnort: Schwäbisch Hall
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Verfasst am:
12.01.2008, 23:42 |
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Hallo Leute,
irgend etwas schein wohl wirklich nicht bei meiner Messung zu stimmen,
ich werde alles noch einmal über einen gewissen Zeitraum beobachten
und versuchen genauere Werte zu bekommen.
Wenn ich am 8. Februar nachmesse werde ich auf jeden Fall schon mal
den genauen Jahresverbrauch haben. Ich habe übrigens 4 Tanks mit je 2000 Liter Inhalt die miteinander verbunden sind. Die Meterstabmessung müsste eigentlich recht genau sein.
Ich bedanke mich schon mal bei allen die hier geschrieben haben, sicher
wird mir der eine oder andere Beitrag hilfreich sein.
Wenn ich bessere Werte habe melde ich mich wieder.
Gruss
Matthias |
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