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 Diskussion über Filmprojekt Nächstes Thema anzeigen
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Autor
sammy
Vielschreiber
Vielschreiber


Info: Betreiber
Angemeldet: 28.09.2006
Beiträge: 233
Wohnort: Landkreis Schaumburg

BeitragVerfasst am: 30.12.2007, 18:40 Nach oben

Hallo
mich würde einfach nur die Meinung der User zu dem geplanten
Filmprojekt http://www.energyautonomy.org interessieren?Wie denkt ihr darüber,macht es Sinn
solch ein Projekt zu unterstützen,warum,oder warum nicht?
Sind darin angesprochenen Möglichkeiten machbar,oder doch nur Phantasien einiger Weniger die die Realität nicht sehen wollen?
Bin mal gespannt wie weit die Ansichten auseinander gehen.
Ich bin der Überzeugung das alles möglich ist,oder anders ausgedrückt,
man muss es wenigstens versucht haben,das sind wir den Generationen nach uns schuldig.
Gruß
sammy

_________________
Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen
Giuseppe Mazzini
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Verfasst am: Nach oben

astrafahrer
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 28.06.2005
Beiträge: 505

BeitragVerfasst am: 30.12.2007, 20:06 Nach oben

Hallo,

grundsätzlich bin ich wie auch schon geschrieben dafür, solche Projekte zu fördern, auch wenn es nur ein geringer Betrag ist.

Das Problem sehe ich jedoch darin, eine ausreichend große Zielgruppe mit diesen Filmen zu erreichen. Solche Filme gehören sich zur besten Sendezeit in die Hauptkanäle, dann finden diese auch Anklang. Oft werden solche Filme aber nur in Spartensendern gezeigt oder zu "uninteressanten" Zeiten. Aber das ist eine Frage des Geldes und der Popularität des Themas. Hier hoffe ich, dass ich hin der nächsten Zeit noch etwas tut bei den Programmverantwortlichen der Sendeanstalten.

Darum bin ich durchaus bereit, ein solches (Kino-)Projekt zu unterstützen. Vielleicht wird dadurch zumindest (auch wieder) ein kleiner Teil der Menschheit mir richtigen und wichtigen Fakten versorgt.

Produziert wird der Film ja von fechner - Media (http://www.fechnermedia.de/), der schon mehrere Filme zu Umweltthemen gemacht hat. Auch der kürzlich an Proxon-Interessierte verteilte Werbefilm der Fa. Proxon wurde von Fechner produziert. Klar, dies ist ein Werbefilm für ein Unternehmen.

_________________
Grüße
Dieter
-------------
- 4 Anlagen mit 19,22 kWp; Wechselrichter von SMA; Module von Siemens und Solarworld;
- http://www.solarlog-home.de/pvpilsach/
- http://www.solarlog-home.de/pvdeining/
phenning
Forumsinventar
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Info: Betreiber
Angemeldet: 11.09.2007
Beiträge: 661
Wohnort: Weingarten/Baden

BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 21:57 Nach oben

Nachdem ich die Web-Site des Projektes studiert habe, bin ich noch skeptischer geworden. Man findet nur nicht nachprüfbare Angaben über zugesagte Finanzierungen, einen ziemlich vagen Zeitplan und keine Angaben darüber, wie die Gelder eingesetzt werden sollen.

Sollen z.B. von den Sponsorengeldern auch Produktionsmittel (Computer und Kameras) geakuft werden - und was passiert danach mit denen ?

Darüber hinaus lässt das ziemlich vage Exposé die behauptete Sachlichkeit und Wissenschaftlichkeit vollkommen vermissen. Nur zwei Beispiele:

- Es werden einfach Hiroshima, Harrisburg und Tchernobyl in einen Topf geworfen. Klare Stimmungsmache, denn das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun.

- Auf der Titelseite des Expośe steht wörtlich, dass "das jetzige System unseren Planeten zerstört". So ein Unsinn - nicht einmal die Biosphäre wird durch den Klimawandel gefährdet.

Ich finde es vollkommen ok, dass die Produktionsfirma versucht, sich mit einem solchen Projekt über ein Jahr zu finanzieren. Aber bestimmt nicht auf meine Kosten. Ich will auch niemanden dafür kritisieren, wenn er da sein Geld hineinsteckt, das muss jeder selbst wissen (und ich verbeiße mir, obwohl es mir schwerfällt, sarkastische Anmerkungen).
energy autonomy
Neu hier
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Angemeldet: 24.01.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 24.01.2008, 18:07 Nach oben

Liebe User des Photovoltaikforums,

zu der kürzlich entstandenen Diskussion über „Energy Autonnomy – The Code of Survival möchten wir gerne Stellung nehmen. Das klärt sicher auch die eine oder andere Frage.

Der Film wird tatsächlich von fechnerMEDIA GmbH produziert, die schon seit 20 Jahren als Filmproduktion vor allem in den Bereichen Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und erneuerbare Energien Prime-Time Filme für das Fernsehen produzieren. Und im letzten Jahr wurde auch ein Image-Film für die Prokon Gruppe produziert.
Viele kennen fechnerMEDIA vom friedenspolitsch engagierten Filmen wie die Irak-Trilogie (Lebende Schutzschilde zwischen den Fronten, Die Zeit nach dem Krieg und Der Arzt von Kerbala). Der Film Ausgestrahl ist in diversen Castor-Gegner-Vereinigungen und –Familien zu finden. Der Dokumentarfilm Solararchitektur ist mehr als 10 Mal auf unterschiedlichen Dritten Programmen gelaufen und erreichte ca. 5 Millionen Zuschauer. Die Arbeit von fechnerMEDIA wurde zudem mit dem Europäischen-Solar-Preis ausgezeichnet.

Der Film Energy Autonomy – The Code of Survival wird, wie Sie sehen über mehrere Wege finanziert. Unter anderem über Sponsoren und Supporter – also Unternehmen, Vereine und Privatpersonen und über Film-Förderungen international und national. Einen Film zu produzieren, bedeutet nicht „einfach drehen“, sondern ist ein Prozess. In der Vorproduktion wird organisiert, recherchiert, kontaktiert, überzeugt, und der Film entwickelt. Das alles bevor es überhaupt mit dem Dreh losgeht. Der Dreh wird international in voraussichtlich acht Ländern stattfinden. Danach kommt die Arbeit im Schnitt, die Musikproduktion und Sprachaufnahmen, um nur einige Vorgänge zu nennen. Alle diese Tätigkeiten tragen zu den Kosten der Filmproduktion bei und ergeben eine Budgetkalkulation von rund 1.3 Millionen Euro.

Unser Zeitplan, der auf unserer Internetseite einzusehen ist, beschreibt ziemlich genau unser Vorhaben. Die Veröffentlichung genauerer Details über Tagesplanungen werden, unserer Meinung nach, niemandem weiterhelfen.

Die finanziellen Mittel, die wir von unseren Supportern und Sponsoren erhalten, werden zu 100% zur Realisierung dieses Filmes verwendet. Unter anderem aus diesem Grund wurde auch Energy Autonomy – Der Film GmbH als 100% Tochter der fechnerMEDIA GmbH gegründet. Denn somit können wir unseren Unterstützern absolut garantieren, dass Ihre Spenden nicht für andere Dinge verwendet werden. Die Auflistung der Sponsoren und Supporter finden Sie indem Sie folgendem Link nutzen und dann den jeweiligen Supporter-, Sponsoren-, oder Hauptsponsoren-Tab anklicken:

http://www.energyautonomy.org/ea_html/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=23&Itemid=35

Mit der Anmerkung, dass der Kinofilm auch ins Fernsehen kommen soll, stimmen wir absolut überein. Auf der Energy Autonomy-Webseite finden Sie die Ankündigung, dass wir auch eine 5-teilige Fernsehfassung geplant ist. Außerdem wird eine DVD mit didaktischem Begleitmaterial hergestellt – zur privaten Nutzung, als auch für Schulen und andere Bildungseinrichtungen. Diese DVD erhalten alle unsere Supporter uns Sponsoren mehrfach und kostenlos für den eigenen Gebrauch.

Wie Sie in unserem Zeitplan erkennen können, sind wir momentan in der heißen Phase der Erstellung des Drehbuchs. Das ist eine sehr intensive inhaltliche Arbeit. Mit der Organisation von Projekten und Protagonisten stehen und fallen die einzelnen Teile des Filmes. Hierzu sei gesagt, dass wir natürlich die Realität zeigen werden. Es handelt sich also keineswegs um Stimmungsmache. Natürlich wird wollen wir auch bewegen und die Gefühle der Zuschauer ansprechen. Aber, und da stimmen Sie uns sicherlich zu, sprechen gute Filme mit ihrer audiovisuellen Sinnlichkeit die Gefühle an. Das ist auch unser Ziel.

Energy Autonomy – The Code of Survival ist ein internationales Projekt, dass international vermarktet wird. Ein kleineres Ziel kommt für uns nicht mehr in Frage. Wir wollen eine breite Bewegung hin zu 100% Erneuerbaren Energien anstoßen und freuen uns natürlich sehr über engagierte Menschen wie die User des Photovoltaikforums.

Wir hoffen, dass wir mit diesem Eintrag alle Ihre Fragen beantworten konnten. Falls dennoch Dinge unklar geblieben sind stehen wir Ihnen gerne für Auskunft zur Verfügung. Wenden Sie uns einfach per mail: info@energyautonomy oder per Telefon unter: 07462-9239218

Beste Grüße
phenning
Forumsinventar
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Info: Betreiber
Angemeldet: 11.09.2007
Beiträge: 661
Wohnort: Weingarten/Baden

BeitragVerfasst am: 24.01.2008, 18:24 Nach oben

Hmmmm, ich lese hier "Vermarktung". Wer bekommt denn das Geld, das aus dieser Vermarktung fließt ?

Ich spende gerne und häufig - wenn klar ist, dass die Spendenempfänger keine andere Möglichkeit haben, und dass es ein Non-Profit Unternehmen ist.

Wenn aber "gespendete" Mittel verwendet werden, um damit Einnahmen zu erzielen, ist das auch unter dem Geschäftsaspekt zu verstehen. Natürlich gönne ich es der afrikanischen Bäuerin, dass sie mit der gespendeten Kuh ihren Lebensunterhalt finanziert - doch reden wir bei der Vermarktung eines Films über andere Größenordnungen. Denn genauso schnell, wie die Produktionskosten ein paar Millionen erreichen können, ist dies auch bei den Einspielungen.

Was passiert also, wenn der Film 1,3 Mio Euro kostet - und 13 Mio einspielt ? Bekommen dann die Spender ihre "Spenden" zurück, zuzüglich eines Bonus (es muss ja nicht der Faktor 10 sein ...) ?

Bei kommerziellen Produktionen entscheiden die Produzenten, wenn sie das Drehbuch kennen. Und haben hinterher ein Recht auf die Einnahmen. Hier nun soll man erstens auf das Recht an den Einnahmen verzichten (indem man "spendet"), und kennt zweitens das Drehbuch nicht ?

Ich will das Projekt nicht madig machen. Aber diese Antworten müssen gegeben werden.
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