Zusätzlich zu dem bereits bestehenden PV-Forschungskraftwerk in Eberstalzell (Österreich) wird dort nun auch ein Smart Grid Demonstrationsnetz errichtet. Ziel ist es, für den zunehmenden Einsatz erneuerbarer Energieträger rechtzeitig gerüstet zu sein und den sicheren Netzbetrieb und maximale Versorgungssicherheit zu garantieren.
In Zukunft müssen die Stromnetze besser für die dezentrale Stromeinspeisung gerüstet sein, da immer mehr Solaranlagen die erzeugte Energie direkt ins Niederspannungsnetz abgeben. Dafür sind starke und intelligente Netze erforderlich. Bei dem Pilotprojekt in Eberstalzell handelt es sich um ein Regelungskonzept für ein aktives Niederspannungsnetz. Ein bestimmter Netzabschnitt, in welchem sich etwa 70 Photovoltaik-Anlagen befinden werden, dient als Testfeld. In jeder dieser PV-Anlagen wird ein Fronius IG Plus V Wechselrichter installiert, der aktiv den sicheren Netzbetrieb unterstützt.
Durch die Blindleistungsregelung, welche der Fronius Wechselrichter bereitstellen kann, bleibt die Netzspannung innerhalb der gewünschten Grenzen. Die direkte Kommunikation mit dem Smart Grid ermöglicht, dass die technisch ausgeklügelten Regelalgorithmen im Fronius Wechselrichter ferngesteuert beeinflusst werden können. Der Smart Grid Controller steuert mit Hilfe der Daten der Smart Meter den regelbaren Transformator sowie die Wechselrichter. Mit dieser Regelung wird eine Optimierung des Gesamtnetzes hinsichtlich Spannungshaltung und maximaler Einspeisung erreicht.
Dieses Forschungsprojekt unter der Leitung des AIT (Austrian Institute of Technology) wird gemeinsam mit der Energie AG Oberösterreich Netz GmbH, Siemens AG Österreich, Linz Strom Netz GmbH, Salzburg Netz GmbH und BEWAG Netz GmbH durchgeführt. Die Installationen starten im Frühjahr 2012. Das Gesamtprojekt ist auf eine Dauer von drei Jahren ausgelegt.
Weitere Informationen:
http://www.fronius.com/cps/rde/xchg/fronius_international/hs.xsl/68_20050_DEU_HTML.htm?inc=90354.htm






0.00 (0 Bewertungen)
|