In Deutschland hat man doch einen ganz passablen Mittelweg gefunden.
Was ist denn gewonnen, wenn einzelne Anlagenbetreiber Traumrenditen von 12% bekommen, dann aber aus Furcht das ganze bei z.B. 100MW Zubau gedeckelt wird?
Das bringt die Branceh nicht weiter, bringt keine nennenswerten Ausbau der enreuerbaren Energien, macht einige wenige aber reich.
Die Rendite in D scheint nach wie vor hoch genug zu sein, um entsprechende investitionen auszulösen. 2007 waren es ca. 1100MWp neu dazu. Mal ehrlich, kaum jemand würde sich 3000MWp oder 5000MWp neu gewünscht haben, zumindest nicht beim aktuellen Vergütungssatz.
Zwei Ziele muss Deutschland verfolgen:
1. Rasanter Aufbau einer heimischen PV Industrie (dies scheint über einen viele andere Länder ist der Zug mittlerweile abgefahren)
2. Schnelle Kostensenkung, um PV Technik auch über die Landesgrenzen hinaus attraktiv zu machen, um anschließend dorthin deutsche PV technik exportieren zu können. Wenn PV billig genug ist, kann man den Anteil am deutschen Energiemix auch auf mehrere Prozent erhöhen, ohne dass einen die Kosten erdrücken.
Die Gratwanderung hat man bisher relativ gut hinbekommen und auch die Zukunftplanung mit -7% bzw -8% pro Jahr scheint attraktiv genug zu sein, dass sich noch weitere PV Firmen hier in D ansiedeln. Also geht man dort auc weiterhin davon aus, dass auch der deutsche Absatz gesichert ist.
Problematisch ist das Ganze für Solarteure, die sich nicht eben mal so neue Absatzmärkte im Ausland erschließen können wie die Modulproduzenten. Problematisch ist es auch für Standorte in Norddeutschland, wo die Rendieten zu gering sind. Beide Probleme sind aber in meinen Augen nicht in der Verantwortung des Gesetzgebers.
mfg






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