Zahlungsbedingungen bei PV Anlagen und die VOB

Förderung, Kreditgeber, Finanzamt, Wirtschaftlichkeit, Steuern,...

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Beitragvon Walter » 01.09.2006, 20:25

Novak Dimon hat geschrieben:Moin!
Ich habe 90% des Auftragswertes bei Lieferung gezahlt.
Begründet wurde diese Praxis damit daß sobald die Anlage, sobald sie auf dem Dach montiert ist, Teil des Hauses ist und im Falle einer ausbleibenden Zahlung meinerseits nicht wieder ohne Weiteres demontiert werden dürfte.
Gruß
Christian (der dieses Vorgehen bei der Zahlungsmoral heutzutage verstehen kann.)


Leider ist es so. Ihr wisst ich bin immer auf eurer Seite. leider hab ich in meinem Leben nicht nur viel schlechte Kunden sondern auch viele schlechten Kunden gesehen.
Natürlich bleibt es jedem selber überlassen einen Solarteur zu suchen der auf Anzahlung verzichtet,.
Ich hab halt den Vorteil dass ich am Lande. Hier ist die Welt noch a bisserl weniger schlecht, und die Ehre zählt noch a bisserl mehr. Sogar der alte handschlag hat bei uns noch Gewicht. Trotzdem habe auch ich Vorkasse bezahlt. Ob es richtig ist bleibt dahingestellt, aber üblich ist es.
Gruss Walter ( Lothar Beer )
Versuche nie andere, sondern dich selbst zu übertreffen.
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Beitragvon kato » 01.09.2006, 20:30

Das gibt es in keiner Branche außer hier mit den Vorauszahlungen, es sei denn man hat keine Bonität, dann muss man immer vorauszahlen. Wenn man als Solateur mehrere Anlagen draußen hat, kommt von einer immer das Geld während man das Material für eine andere bestellt. Soviel Reserve sollte man schon haben um das mal kurzfristig zwischenfinanzieren zu können.

Also ich kenne Solateure, die wollten überhaupt keine Vorauszahlung.

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Beitragvon Luke » 01.09.2006, 20:36

Zitat Walter:

Sogar der alte handschlag hat bei uns noch Gewicht.


...bei uns auch... :!:
...wenn ich meinem Solateur allerdings mit der VOB gekommen wäre...
...hätte er ihn (den Handschlag) sicher verwehrt... :cry:
...schön auf dem flachen Land zu leben...
...egal ob in Bayern oder im bayrischen Vorland...

...Vorauszahlung? ...die Module wurden in meine Garage geliefert...
...und ich hab' sie bezahlt...
...ist das eine Vorauszahlung??

respectfully

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Beitragvon Alexander Haelbich » 01.09.2006, 20:52

Hallo Valentin,

ich kann deine Bedenken gut nachvollziehen und bestätigen das in anderen Werken die VOB zum tragen kommt. Entsehende Kosten werden von jedem Bieter deshalb von Anfang an einkalkuliert, inklusive einer 5%-igen Erfüllungsbürgschaft (und die inzwischen unweigerlichen Zahlungsverzögerungen und Ausfälle zumeist auch). Diese Sicherheit kostet dem Bieter Geld und wird im vollen Umfang an den AG weitergegeben. Im Falle der PV-Anlage währen diese Kosten bereits höher!!! als die übliche Handelsspanne (nicht Gewinn!) mit der die PV-Installateure zumeist leben müssen. Das heist für jeden Installateur der mit der VOB im Hinterkopf kalkuliert das er zu einem Preis anbieten müsste bei dem er keinerlei Chance auf einen Auftrag hat, seine Konkurenz kalkuliert ohne VOB und Erfüllungsbürgschaft

Vorkasse ist Brachenüblich und bedingt enorme Finanzierungskosten auf seiten des Installateurs, die schnell mehrer Hunderttausend Euro erreichen. Als Installateur ist das fast keinem Betrieb möglich diese Kosten aus eigener Tasche zu finanzieren, die Banken werden auch nicht helfen, schon gar keinem finanzschwachem Installateur (nach den Kreditvergaberichtlinien ist das jeder Installateursbetrieb). Was also tun? Der einzig gangbare Weg ist den Materialpreis per Vorkasse oder spätestens mit Lieferung einzufordern (das sind etwa 80%), wer das nicht tut geht Insolvenz.

Warum sich gegen die Vorkasse der Hersteller kein Installateur wehrt? Die Frage ist schnell beantwortet. Vor 2 bis 3 Jahren war das noch die Ausnahme, seit sich der Markt aber von einem Kunden zum Anbietermarkt gewandelt hat verlangen viele Hersteller eben Vorauskasse oder haben die Kreditlinien Ihrer Kunden stark eingeschränkt. Dagegen wird sich niemand wehren, jeder Installateur war die letzten 2 Jahre froh überhaupt Module zu bekommen (Kunden hatte jeder im Überfluß nur die Module waren knapp).

Im Vergleich dazu hat es der Maurer (und auch alle anderen Gewerke) leicht. Materialkosten sind zumeist niedrig und dadurch leichter zu finanzieren. Hersteller sind großzügig was die Zahlungstermine anbelangt um keinen Kunden zu verlieren. Nur die Zahlungsmoral ist dort ebenso niedrig, was ja immer wieder einigen Handwerkern finanziell das Genick bricht. Bedenken sollte man aber auch hier, die VOB kostet auch hier Geld das letztenendes der Kunde bezahlt, weshalb immer wieder vom AG ausdrücklich gewünscht wird die VOB nicht zu vereinbaren. Sicherheit (mit VOB) gegen geringere Kosten (ohne VOB)?

Ich denke Ihr Solarteur wird Ihnen eine Erfüllungsbürgschaft geben, aber er wird in jedem Fall diese Kosten an Sie weitergeben müssen. Eine durchleitbare Bankbürgschaft ist grundsätzlich auch möglich, kostet aber in der Vorbereitung viel Zeit und ist bürokratisch, was in einem Markt mit sich sehr schnell ändernder Angebotslage (Module sind gemeint und der Zeitdruck noch vor dem ersten Schnee die Anlage auf das Dach zu bringen) sehr große Probleme bereiten wird. Ausserdem müssen alle Beteiligten mitspielen, d.h. deine Bank, der Solarteur und dessen Lieferanten die ja eigentlich Bargeld sehen wollen. Meine Erfahrungen mit Bankbürgschaften sind allesamt negativ, kann davon auch aus der Sicht des Kunden nur abraten.

Ich hoffe dir die Zusammenhänge verständlich dagestellt zu haben. Wenn Fragen zum konkreten Angebot oder der Vertragsgestalltung bestehen helfe ich gerne weiter.

Grüße Alex
Alexander Haelbich
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Beitragvon Alexander Haelbich » 01.09.2006, 20:53

Hallo Valentin,

ich kann deine Bedenken gut nachvollziehen und bestätigen das in anderen Werken die VOB zum tragen kommt. Entsehende Kosten werden von jedem Bieter deshalb von Anfang an einkalkuliert, inklusive einer 5%-igen Erfüllungsbürgschaft (und die inzwischen unweigerlichen Zahlungsverzögerungen und Ausfälle zumeist auch). Diese Sicherheit kostet dem Bieter Geld und wird im vollen Umfang an den AG weitergegeben. Im Falle der PV-Anlage währen diese Kosten bereits höher!!! als die übliche Handelsspanne (nicht Gewinn!) mit der die PV-Installateure zumeist leben müssen. Das heist für jeden Installateur der mit der VOB im Hinterkopf kalkuliert das er zu einem Preis anbieten müsste bei dem er keinerlei Chance auf einen Auftrag hat, seine Konkurenz kalkuliert ohne VOB und Erfüllungsbürgschaft

Vorkasse ist Brachenüblich und bedingt enorme Finanzierungskosten auf seiten des Installateurs, die schnell mehrer Hunderttausend Euro erreichen. Als Installateur ist das fast keinem Betrieb möglich diese Kosten aus eigener Tasche zu finanzieren, die Banken werden auch nicht helfen, schon gar keinem finanzschwachem Installateur (nach den Kreditvergaberichtlinien ist das jeder Installateursbetrieb). Was also tun? Der einzig gangbare Weg ist den Materialpreis per Vorkasse oder spätestens mit Lieferung einzufordern (das sind etwa 80%), wer das nicht tut geht Insolvenz.

Warum sich gegen die Vorkasse der Hersteller kein Installateur wehrt? Die Frage ist schnell beantwortet. Vor 2 bis 3 Jahren war das noch die Ausnahme, seit sich der Markt aber von einem Kunden zum Anbietermarkt gewandelt hat verlangen viele Hersteller eben Vorauskasse oder haben die Kreditlinien Ihrer Kunden stark eingeschränkt. Dagegen wird sich niemand wehren, jeder Installateur war die letzten 2 Jahre froh überhaupt Module zu bekommen (Kunden hatte jeder im Überfluß nur die Module waren knapp).

Im Vergleich dazu hat es der Maurer (und auch alle anderen Gewerke) leicht. Materialkosten sind zumeist niedrig und dadurch leichter zu finanzieren. Hersteller sind großzügig was die Zahlungstermine anbelangt um keinen Kunden zu verlieren. Nur die Zahlungsmoral ist dort ebenso niedrig, was ja immer wieder einigen Handwerkern finanziell das Genick bricht. Bedenken sollte man aber auch hier, die VOB kostet auch hier Geld das letztenendes der Kunde bezahlt, weshalb immer wieder vom AG ausdrücklich gewünscht wird die VOB nicht zu vereinbaren. Sicherheit (mit VOB) gegen geringere Kosten (ohne VOB)?

Ich denke Ihr Solarteur wird Ihnen eine Erfüllungsbürgschaft geben, aber er wird in jedem Fall diese Kosten an Sie weitergeben müssen. Eine durchleitbare Bankbürgschaft ist grundsätzlich auch möglich, kostet aber in der Vorbereitung viel Zeit und ist bürokratisch, was in einem Markt mit sich sehr schnell ändernder Angebotslage (Module sind gemeint und der Zeitdruck noch vor dem ersten Schnee die Anlage auf das Dach zu bringen) sehr große Probleme bereiten wird. Ausserdem müssen alle Beteiligten mitspielen, d.h. deine Bank, der Solarteur und dessen Lieferanten die ja eigentlich Bargeld sehen wollen. Meine Erfahrungen mit Bankbürgschaften sind allesamt negativ, kann davon auch aus der Sicht des Kunden nur abraten.

Ich hoffe dir die Zusammenhänge verständlich dagestellt zu haben. Wenn Fragen zum konkreten Angebot oder der Vertragsgestaltung bestehen helfe ich gerne weiter.

Grüße Alex
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Beitragvon lehmann28 » 02.09.2006, 00:02

Also ich verstehe die ganze Aufregung nicht.

Bei Ebay wird zu 90% im Voraus bezahlt.
Bei Bestellung über das Internet wird im Voraus bezahlt oder per Nachnahme.
Bei Urlaubsreisen wird im Voraus bezahlt.
Bei hunderten von anderen Sachen bezahlt man im Voraus und kein Mensch regt sich darüber auf.

Wenn die Solarbranche ihr ganzes Geschäft nicht zu 90% mit Vorauskasse abwickeln würde, dann gäbe es sie bestimmt nicht in diesem Maße. Denn die Zahlungsmoral ist in Deutschland unter alle S**. (Sorry für den Ausdruck.)

In unserer Firma muß der Kunde nur die Module, das Montagegestell und die Wechselrichter im Voraus bezahlen. Wenn ich dann manchmal sehe, daß wir teilweise erst 6-7 Wochen nach der Rechnungsstellung unser Geld für den Rest der PV-Anlage bekommen, dann kann ich die Vorauskasse nur befürworten.

Auf der einen Seite fordern hier einige das die kWp-Preise viel zu teuer sind, wollen dann aber am liebsten erst bezahlen bis die ganze PV-Anlage bis ins kleinste nach ihren Vorstellungen installiert wurde und dann am Ende noch versuchen 3% Skonto rauszuschlagen. (Nicht nur einmal erlebt!) Die Kreditkosten die dem Unternehmer entstehen, darf er natürlich auch nicht an den Kunden weiterreichen. Weil das wäre ja ungerecht. Der Solarteuer verdient sich ja sowieso an jeder PV-Anlage eine goldene Nase. Manchmal wünschte ich mir, daß gewisse Leute mal die Chance bekommen sollten für 4 Wochen eigenverantwortlich eine Firma zu führen. Dann würden sie nach dieser Erfahrung bestimmt anders denken.

Tut uns allen doch bitte einen Gefallen (und hiermit meine ich die PV-Anlagen Betreiber, die Solarteure und Händler): Versucht euch in die Person gegenüber zu versetzen:

Der Kunde möchte eine ordentliche Photovoltaikanlage, mit guten, abgestimmten Komponenten die einen ordentlichen Ertrag jedes Jahr erwirtschaftet und möglichst über 20 Jahre sowenig Probleme macht wie möglich. Er will das Gefühl haben , daß er nicht über den Tisch gezogen wurde.

Der Solarteur will einen angemessenen Gewinn erwirtschaften. Sonst wäre er nicht Unternehmer. Er muß seine Angestellten und Arbeiter bezahlen und muß noch zusätzlich, Steuern, Versicherungen, Beitragszahlungen zu Verbänden, Berufsgenossenschaftsbeiträgen, Leasingverträge und sonstige Abgaben begleichen. Nicht zu vergessen, daß er noch seine eigene Familie ernähren muß. Die meißten versuchen den Kunden zu 100% zufrieden zu stellen und sind auch später noch für ihn da. Kostenlos !

Wie heißt das alte Sprichwort nochmal: "Leben und lebenlassen."

Der Tom 8)
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Beitragvon ariba » 02.09.2006, 10:35

lehmann28 hat geschrieben:Also ich verstehe die ganze Aufregung nicht.

Bei Ebay wird zu 90% im Voraus bezahlt.
Bei Bestellung über das Internet wird im Voraus bezahlt oder per Nachnahme.
Bei Urlaubsreisen wird im Voraus bezahlt.
Bei hunderten von anderen Sachen bezahlt man im Voraus und kein Mensch regt sich darüber auf.

Wenn die Solarbranche ihr ganzes Geschäft nicht zu 90% mit Vorauskasse abwickeln würde, dann gäbe es sie bestimmt nicht in diesem Maße. Denn die Zahlungsmoral ist in Deutschland unter alle S**. (Sorry für den Ausdruck.)

In unserer Firma muß der Kunde nur die Module, das Montagegestell und die Wechselrichter im Voraus bezahlen. Wenn ich dann manchmal sehe, daß wir teilweise erst 6-7 Wochen nach der Rechnungsstellung unser Geld für den Rest der PV-Anlage bekommen, dann kann ich die Vorauskasse nur befürworten.

Auf der einen Seite fordern hier einige das die kWp-Preise viel zu teuer sind, wollen dann aber am liebsten erst bezahlen bis die ganze PV-Anlage bis ins kleinste nach ihren Vorstellungen installiert wurde und dann am Ende noch versuchen 3% Skonto rauszuschlagen. (Nicht nur einmal erlebt!) Die Kreditkosten die dem Unternehmer entstehen, darf er natürlich auch nicht an den Kunden weiterreichen. Weil das wäre ja ungerecht. Der Solarteuer verdient sich ja sowieso an jeder PV-Anlage eine goldene Nase. Manchmal wünschte ich mir, daß gewisse Leute mal die Chance bekommen sollten für 4 Wochen eigenverantwortlich eine Firma zu führen. Dann würden sie nach dieser Erfahrung bestimmt anders denken.

Tut uns allen doch bitte einen Gefallen (und hiermit meine ich die PV-Anlagen Betreiber, die Solarteure und Händler): Versucht euch in die Person gegenüber zu versetzen:

Der Kunde möchte eine ordentliche Photovoltaikanlage, mit guten, abgestimmten Komponenten die einen ordentlichen Ertrag jedes Jahr erwirtschaftet und möglichst über 20 Jahre sowenig Probleme macht wie möglich. Er will das Gefühl haben , daß er nicht über den Tisch gezogen wurde.

Der Solarteur will einen angemessenen Gewinn erwirtschaften. Sonst wäre er nicht Unternehmer. Er muß seine Angestellten und Arbeiter bezahlen und muß noch zusätzlich, Steuern, Versicherungen, Beitragszahlungen zu Verbänden, Berufsgenossenschaftsbeiträgen, Leasingverträge und sonstige Abgaben begleichen. Nicht zu vergessen, daß er noch seine eigene Familie ernähren muß. Die meißten versuchen den Kunden zu 100% zufrieden zu stellen und sind auch später noch für ihn da. Kostenlos !

Wie heißt das alte Sprichwort nochmal: "Leben und lebenlassen."

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sehr schön formuliert. Kann ich dir nur zustimmen. Eins hast du noch vergessen, wenn ich heute ein Auto neu kaufe, muß ich es auch gezahlen bevor ich aus dem Hof hinausfahre und testen kann ob es alles verspricht was in dem Prospekt steht.
Und mit der VOB ist es auch so eine Sache. Die zählt vor Gericht auch nicht so viel. Mehr als einmal erlebt in über 12- jähriger Selbständigkeit.

Fazit: Für alle Seiten ein wenig Verständnis und die Geschäfte laufen.

sonnige Grüße
Jürgen
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Beitragvon Helios » 02.09.2006, 10:40

...Verständnis hin, Verständnis her, ....mir stinkts gewaltig, dass der Solateur 4 Wochen lang 40000€ von mir auf seinem Konto parkt und noch nicht einmal einen konkreten Liefertermin nennen kann. :evil:
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Beitragvon ariba » 02.09.2006, 10:47

Hallo,

dies würde mir auch sehr stinken. Ein gewisse Anzahlung bei Auftragsvergabe ist doch berechtigt. Gründe oben beschrieben.

Unsere Zahlungsbedingungen sind

10% Bei Auftragsbestätigung
80% bei Anlieferung
10% nach Montage

und ich denke diese Vereinbarung ist für beide Seiten zu vertreten.

sonnige Grüße
Jürgen
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Beitragvon lehmann28 » 02.09.2006, 11:21

Hallo Helios,

also bei 4 Wochen Vorauskasse hätten wir als Unternehmen auch ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Kunden.

Bei uns meldet sich der Großhändler wenn er die PV-Anlage komplett auf Lager liegen hat. Dann bekommen wir eine schriftliche Bestätigung und wir geben unserem Kunden bescheid, daß er das Geld überweisen kann. Wenn das Geld auf unserem Konto eingegangen ist, dann wird es umgehend zum Großhändler überwiesen und die Überweisung wird durch die Bank beim Großhändler bestätigt. Dieses reicht dem Großhändler als Sicherheit und er leitet die Auslieferung der PV-Anlage ein. Ein paar Tage später wird das Material bei uns oder direkt beim Kunden angeliefert.

Dieser gesamte Vorgang dauert im Höchstfall 7 Tage und wäre auch von mir als Privatperson akzeptabel.

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