was geht denn überhaupt?

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was geht denn überhaupt?

Beitragvon condor_viii » 27.08.2011, 15:55

Hallo Zusammen
Hab mal ne Frage, zur Geltendmachung von Ausgaben.

Kleiner Umweg: Ich war am Wochenende bei Freunden die eine Zimmerei besitzen. Da werden einige Fahrzeuge (Spaßmobile auch für die Gattin… :lol: ) sowie Feste usw. steuerlich geltend gemacht. Was haben wir Betreiber einer PV-Anlage eigentlich für Möglichkeiten? :wink:
Weihnachtsfeier mit der Frau?
Betriebsjubiläum 5 Jahre?
Oder was geht denn überhaupt?

Gruß zum nassen Wochenende :danke:
Condor
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Re: was geht denn überhaupt?

Beitragvon Sonnenmelker » 27.08.2011, 16:08

Hallo,
Was haben wir Betreiber einer PV-Anlage eigentlich für Möglichkeiten?

Bei 4 kWp sieht es eher schlecht aus.

Da werden einige Fahrzeuge (Spaßmobile auch für die Gattin… :lol: ) sowie Feste usw. steuerlich geltend gemacht.

Wenn dieses Unternehmen keine Angestellten hätte und auf den Jahresumsatz eines 4kWp PV Anlagenbetreiber käme, würde es wohl schwierig mit den Festen und Spaßmobilen.
Anders herum, wenn deine Anlage im hohen sechsstelligen oder 7 stelligen Bereich Umsatz macht, dann sollte auch mal ein Fest oder Firmenwagen im Bereich des Möglichen liegen.

Gruß
Manfred
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Re: was geht denn überhaupt?

Beitragvon condor_viii » 27.08.2011, 16:22

Tja ich seh schon... vieleicht geht ja ein Matschboxauto.. :cry: Sorry, das trübsinnige Wetter treibt einen halt zum Nachdenken. :wink:

Gruß
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Re: was geht denn überhaupt?

Beitragvon roox » 27.08.2011, 16:27

condor_viii hat geschrieben:Hallo Zusammen

Oder was geht denn überhaupt?


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Re: was geht denn überhaupt?

Beitragvon PV-Berlin » 27.08.2011, 17:15

Geschäftsleute, die in dieser Liga solche Ambitionen haben (Zimmerei) wirft jedes laue Lüftchen um.
90% der Geschäftsleute brauchen gar keinen Wettbewerb oder einen Konjuktureinbruch, die brechen sich ihr Genick ganz alleine. Alle die ich kenne, haben ihr erstes Spaßmobil erst dann angeschafft, als die Banker schon Jahre vor ihnen auf Knien rutschten. Manche von ihnen fahren immer noch Golf 4.

Mein Spaßmobil, bzw. das Auto dass ich beim Erstkontakt nutze, hat Netto keine 10.000,- € gekostet. Wenn ich zum Essen einlade, ist das bei McDoof.
Als Ausgleich für diese Armut kann ich mir jederzeit einen Wechsel auf mich selbst ausstellen.

Offensichtlich sind die Geschäftsziele sehr verschieden.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: was geht denn überhaupt?

Beitragvon Sonnenmelker » 27.08.2011, 18:00

Hallo,
was ist denn hier los.
Wenn die Gier das Hirn frißt, sollte man ins Grübeln kommen.


Condor sitzt, wie er schreibt, bei lausigem Sommerwetter zuhause und überlegt ob er im Zusammenhang mit seiner kleinen Anlage steuerlich etwas geltend machen könnte.
Der Beitrag sah mir jetzt nicht so aus als ober für seine 4kWp Anlage einen Dienst 911er geltend machen wollte, auch wenn der Gedanke reizvoll ist.
Die Antworten find ich jetzt schon etwas heftig.

Was die Zimmerei seines Bekannten angeht
Geschäftsleute, die in dieser Liga solche Ambitionen haben (Zimmerei) wirft jedes laue Lüftchen um.

Es soll auch sehr große Zimmereien geben.

Gruß
Manfred
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Re: was geht denn überhaupt?

Beitragvon kpr » 27.08.2011, 21:31

Sehe hier auch keinerlei Raum für Emotionen.

Betriebsausgaben sind alle Aufwendungen die durch den Betrieb veranlasst sind.
Es kommt auf die Veranlassung an. Die Sinnhaftigkeit oder Wirtschaftlichkeit hat das FA nicht zu prüfen.
(Alter Grundsatz: "Häng den van Gogh ins Arbeitszimmer").
Doch Achtung: Beim FA arbeiten auch nur Menschen. Nicht nur das die Fehler machen; einige sind krankhaft an Neid erkrankt. Man stelle sich darauf ein, dass eine Prüfung doch immer mal in Richtung "Angemessenheit" geht. (So einen scharf geschlagenen Ball kann man aber wunderbar zurückdreschen).

Problematisch wird es allerdings, wenn diese Aufwendungen so hoch sind, dass man an drei Fingern abschätzen kann, dass auf Dauer der Laden keine Gewinne erwirtschaften kann. Und dieses Risiko ist bei einer PV nicht ganz absurd, wenn man sich jährlich ein Betriebsfest und ein Auto (und sei es noch so klein) ins Betriebsvermögen packt.

Nun ist da noch die eigentliche Hürde: "Steuern sparen.. koste es was es wolle" ist keine wirklich gute Strategie. (Leider ist es auch nach Jahrzehnten noch nicht gelungen, die hartnäckige Spezies der Ärzte und Apotheker hiervon zu überzeugen. Die sind für einen steuerbegünstigten Grunderwerb auf den Golanhöhen immer noch zu begeistern)
Spass bei Seite: Das ansetzen von Betriebsausgaben macht eigentlich nur Spass, wenn sie ohnehin da sind. Betriebsausgabenabzug hin oder her.
Ansonsten ist doof. Das geht nicht lange gut. Ein schwarzer Zylinder ist dann vermutlich bald die letzte Betriebsausgabe.

Und so steigt man relativ schnell dahinter.. das die Sache nur mit gemischt genutzten Wirtschaftsgütern oder Leistungen wirklich Spass macht
- der Cayenne als gemischt genutzer PKW
- die Firmenmitgliedschaft im Golf-Club
- die Sponsorengelder für den Reitclub der Tochter
- das Iphone für die 16-jährigeTochter (weil die gelegentlich mitarbeitet, um sich auf die Unternehmensführung vorzubereiten)
- das Rhetorik-Seminar.. zufälligerweise im Februar im Stammhotel, wo die Familie seit Jahren den Skiurlaub verbringt
- der Fachvortrag... in Dubai
- die exclusive Gartenparty mit 100 Gästen (rein zufällig am Samstag nach dem Geburtstag des Unternehmers)

Alles hat den Nachteil, dass das FA die Veranlassung genauer prüft.. und einfach mal rotzfrech bestreitet. Da wirds für die meisten (unerfahrenen) Laien dann schon schwer sich zu wehren.
Und die meisten genannten Dinge haben auch noch denn Nachteil, dass es spezielle Vorschriften o. Rechtsprechung gibt, die den Betriegsausgabenabzug einschränkt.

Und last not least... bzw. da capo.... die Sachen sind alle wunderbar geeignet, die eigene Einkunftserzielungsabsicht wirksam zu torpedieren.

Fazit: Wenn ich in der Richtung was reissen will, dann sollte man keine PV bauen, sondern einen Verlag gründen. Die einzige Autorin ist die Ehefrau.. und die schreibt das Buch "mit dem Porsche Cayenne über die Alpen nach Dubai".
Die PV ist allenfalls geeignet, um mal ein paar Malstifte und Papier für die 7-jährige Tochter als Büromaterial zu verdrücken; oder Papas neue Werkzeugkiste; oder ein Pfund Kaffee und 1 Packung Klopapier; oder mal ein Abendessen - das als Besprechung mit Geschäftsfreunden getarnt wird.
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Re: was geht denn überhaupt?

Beitragvon Dewey » 28.08.2011, 07:52

Hatte hier

sammelthread-tatsaechliche-steuerliche-absetzbarke-t66515.html#p566080

ähnliches probiert. Leider fehlt dazu die Resonanz und/oder Akzeptanz.
7,35kWp 2007....ANLAGE 1
21,6kWp 2009....ANLAGE 2
5,32kWp 2010 (Erweiterung von ANLAGE 2)
353kWp 2010.....ANLAGE 3
37kWp 2011.......ANLAGE 4
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