Steuerberater Kosten ?

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Steuerberater Kosten ?

Beitragvon Zampano » 03.02.2012, 11:45

Hallo,
ich habe am 01. Okt. 2011 meine Anlage in Betrieb genommen. Hab mich gegen Kleinunternehmerregelung entschieden.-
Gestern kam die Steuernummer vom FA mit der Aufforderung die monatlichen Umsatzsteuererklaerungen einzureichen. klar. Natuerlich moechte ich auch meine gezahlte Mwst. fuer die Anlagenkosten, Versicherung zurueck, die Finanzierungskosten/Zinsen, Abschreibung geltend machen etc. Bei einem Bruttowert der Anlage von 26000.- kommt da ganz schoen was zusammen
Nachdem ich hier im Forum ein bischen gelesen, und mir auch die entspr. Elster-Formulare angeschaut habe, wurde mir klar, fang gar nicht erst an, das kannst du definitiv nicht.
Mir bleibt demnach nur der Gang zum Steuerberater. Wie berechnet denn der nun sein Honorar ? D.h, wieviel muss ich fuer meine Bloedheit loehnen ?
Geht das nach Arbeitszeit, nach der Verguetung, die ich vom EVU erhalte oder nach sonst welchen Kriterien ?
Vielen Dank fuer Euren input
Gruss
Christian
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Re: Steuerberater Kosten ?

Beitragvon engelberger » 03.02.2012, 12:47

Hallo,
wir haben unsere Anlag seit 1.4.2011. die monatliche Buchung mache ich selbst. Es gibt im Internet klasse kostenlose Programme, die gleich mit Elstermodul bestückt sind. Du sucht dir den Buchunssatz raus, den du jeden Monat widerholst, Mit Ausnahme des Ersten (mit den Kosten der Anlage), sind es Einnahmebuchungssätze. Das Programm zusammen mit dem Elstermodul erzeugt einen Zahlencode, den ich in das Überweisungsformular fürs Finanzamt eintrage. Das ist erst mal alles. Dafür wollte der Steuerberater 30.- € jeden Monat.
Das kann jeder!!!!
Was Anderes ist der Verlustvortrag für die Steuererklärung. Dafür werde ich in jedem Fall den SB aufsuchen, und mir den für den entsprechenden Zeitraum zusammenstellen lassen.

Ich hoffe dir da etwas Klarheit verschafft zu haben.

Gruß Ralf
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Re: Steuerberater Kosten ?

Beitragvon kegeljunge » 03.02.2012, 12:56

Hallo
Die monatliche Erstellung ist eine Sache. Die Erstellung des Jahresabschlusses (warhscheinlich bei dir Einnahme-Überschuss-Rechnung). Hier sind Abschreibung und was nicht alles zu berücksichtigen.
Dass wird vom Steuerberater mit einem Prozentsatz vom ermittelten Umsatzvolumen berechnet.
(Ich weiß leider nicht wieviel)
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Re: Steuerberater Kosten ?

Beitragvon Zampano » 03.02.2012, 15:49

vielen Dank, die Vorsteuerermittlung fuer Nov 11 bisJan 12 hab ich jetzt tatsaechlich selbst geschafft und ans FA uebermittelt. Wollte den Februar auch machen, aber da spuckte das Elsterformular, vielleicht ist es jetzt noch zu frueh dafuer.
Allerdings klappte das mit dem komischen Zertifkat nicht("...geben Sie den Pfad der .pfx Datei ein". Was soll das fuer eine Datei sein???), sodass ich das ganze ohne Unterschrift ans FA gesendet habe. Es ist auch gar kein Feld fuer eine Unterschrift auf dem Formular...........................
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Re: Steuerberater Kosten ?

Beitragvon sitraani » 04.02.2012, 10:44

habe heute meine Voranmeldung mittels Elster ans FA übermittelt und hat funktiniert. Manchmal ist das update von Elster fehlerhaft und es geht erst ein paar Tage später. Unterschrift gibt es da nicht. Ich mache es ohne Zertifikat geht leichter
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Re: Steuerberater Kosten ?

Beitragvon Otti62 » 04.02.2012, 14:59

Hallo Zampano,
wie du siehst ist aller Anfang schwer. Ich habe damals vor den selben Problemen gestanden.
Nachdem ich mich ein wenig im Forum informiert hatte und Paulchen sein Programm gekauft habe ( hier im Forum erhältlich),
ging es zwar nicht alles wie von selbst. Den Gang zum Steuerberater konnte ich mir auf jeden Fall sparen.
Also mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Viel Glück bei deiner Steuer
Gruß Otti62
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Re: Steuerberater Kosten ?

Beitragvon kpr » 04.02.2012, 16:11

Zunächst einmal Glückwunsch. Du überschätzt Dich nicht selbst; siehst ein wenig risikobewusst in die Zukunft und glücklicherweise hat hier auch keiner Jubelparolen ausgegeben.

Wie Du siehst... die UStVA bei einer PV durch einen Angehörigen der steuerberatenden Berufe machen zu lassen, ist einfach unwirtschaftlich. Völlig egal wie der abrechnet - es sei denn er rechnet gar nicht ab.

Kritisch sind USt-Erklärung und Einnahmen-Überschuss-Rechnung des ersten Jahres.
Hier werden Nägel mit Köpfen gemacht; hier wird das Fundament errichtet. Die wenigen Fehler die man überhaupt machen kann, fallen überwiegen im ersten Umlauf an. Und die lassen sich meist auch nur noch schwer oder gar nicht beheben.
Da ist ein wenig Vorsicht geboten.
Wer ein wenig Faible für diesen Kram hat, schafft das mit ein wenige Muße und Selbststudium auch selbst;
wer schon Plaque und Schnappatmung bekommt, wenn er an "Steuerkram" nur denkt... der geht besser zum Berater.

Der Berater hat mehrere Möglichkeiten zur Abrechnung.
Die "normale" Vorgehensweise wäre die Abrechnung nach der StBGebVO.
Du landest unglücklicherweise im gleichen Topf mit Gewerbetreibenden, deren Unternehmen auch in schlechten Jahren geeignet sein sollte, eine Familie gut über die Runden zu bringen.
Entsprechend kommt man bei dieser Berechnungsmethode zu Größenordnungen, die einer kleinen Anlage auch mal das wirtschaftliche Genick brechen können. Wenn ich mir Mühe gebe, quetsche ich bestimmt 500,- Euro an Honorar aus so einer Sache.

Wenn ein Berater nach Tabelle (StBGebVO) abrechnet, gibt er damit meines Erachtens Preis, dass er kein Interesse an der Beratung, sondern nur am Honorar hat.
Der Steuerberater sollte immer auch Unternehmensberater sein; und als solcher nicht dazu neigen, die Kuh zu schlachten, die man melken will. Insofern stehe ich jedem Berater der nach Tabelle abrechnen würde sehr skeptisch gegenüber.

Ein guter Berater wird den überschaubaren Aufwand und die geringen fachlichen Anforderungen erkennen. Das hilft aber alles nicht drumherum, dass die Gemeinkosten des Beraters über den Auftrag gedeckt werden müssen. Ergo wird er eine Pauschale benennen können, die nicht wesentlich über 200,- Euro liegen sollte.

Zu guter letzt.. wir haben hier im Forum zwei Berufsträger, die die Sache mit einem gewissen Idealismus und Engagement angehen.. und ihre Prozesse auf die Erfordernisse für PV-Mandate abgestellt haben. Meines Wissen liegen die beide deutlich unter 200,- Euro.

Wer nun darüber liegt, ist nicht gleich ein schlechter Berater oder Abzocker. Sondern ein PV-Mandat passt einfach nicht in seine Kalkulation. Sowas kanns halt geben. Meine bessere Hälfte z.B. arbeitet zu 95% als freelancer für WP-Gesellschaften. Da kommen Stundensätze bei rum, die kann ein PV-Betreiber einfach nicht stemmen. Der nächste Berater hat sich auf BMW (Bäcker Metzger Wirte) konzentriert... da sieht die Welt schon ganz anders aus.
Deshalb bitte aus zu hohen Honorarforderungen keine falschen Schlüsse ziehen ;-)
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Re: Steuerberater Kosten ?

Beitragvon Zampano » 04.02.2012, 20:49

ok, ich hab mir jetzt erstmal das hier im Forum angebotene Programm von "Paulchen" bestellt, um die Kosten/Nutzen Rechnung zu erstellen
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Steuerberater Kosten ?

Beitragvon int5749 » 06.02.2012, 18:44

kpr hat geschrieben:Zu guter letzt.. wir haben hier im Forum zwei Berufsträger, die die Sache mit einem gewissen Idealismus und Engagement angehen.. und ihre Prozesse auf die Erfordernisse für PV-Mandate abgestellt haben. Meines Wissen liegen die beide deutlich unter 200,- Euro.


Hi,

Da ich (wie Du ja weißt ;-)) nicht der Steuerprofi bin, würden mich die Namen interessieren.

Und: Da meine Anlage 12/2011 an das Netz gegangen ist, nehme ich an, dass ich dies bereits in die Steuererklärung für 2011 aufnehmen muss?! Auch wenn ich dort wegen fehlendem Zähler keine Einnahmen habe.

VG
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Re: Steuerberater Kosten ?

Beitragvon Sonnenfinsternis » 07.02.2012, 01:45

int5749 hat geschrieben:Da ich (wie Du ja weißt ;-)) nicht der Steuerprofi bin, würden mich die Namen interessieren.

Das sind Schemm & Sonnenstevie.

int5749 hat geschrieben:Und: Da meine Anlage 12/2011 an das Netz gegangen ist, nehme ich an, dass ich dies bereits in die Steuererklärung für 2011 aufnehmen muss?! Auch wenn ich dort wegen fehlendem Zähler keine Einnahmen habe.

JA!

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