PV Material gleich netto bezahlen?

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Re: PV Material gleich netto bezahlen?

Beitragvon Bento » 28.09.2012, 09:03

kpr hat geschrieben:Dieses Verfahren kommt bei Bauleistungen sowie im Effekt bei innergemeinschaftlichen Erwerben zum Tragen.

Wobei es ja durchaus zuweilen auch von Gerichten als Bauleistung gesehen wird, z.B. bei Indach-Anlagen, Freiflächenalagen, Fassadengestaltungen in Verbindung mit VOB-Verträgen, ......
Viele Grüße
Bento

Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
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Re: PV Material gleich netto bezahlen?

Beitragvon kpr » 28.09.2012, 10:56

o.k. - dann muss man es doch noch präzisieren (obwohl es hier aus dem Abseits tiefer ins Abseits führt)

Es kommt bei Bauleistungen an Bauleistende zum tragen. Würde der TO in seinem weiteren Gewerbe nachhaltig Bauleistungen erbringen, dann könnte man in die Diskussion, ob er eine Bauleistung empfängt, durchaus mal einsteigen.

Natürlich: Wo kein Kläger... da kein Richter. Wenn der Solarteur ihm eine Rechnung nach §13b ausstellt; z.B. weil der TO dem Solarteur gegenüber erklärt, Bauleistender zu sein.... dann hätten wir zuerst mal, was wir wollen.
Problem: Schlägt der Solarteur das Rad, bleibt dem FA was schuldig... und irgendein Kamel frisst das Gras über der Sache wieder weg.... dann HAFTET der TO in Höhe der USt.
Und beim Wort "Haftung" bin ich bekanntlich der erste der den Saal verlässt.
(Für mich wärs nix.)
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Re: PV Material gleich netto bezahlen?

Beitragvon dancer1958 » 28.09.2012, 11:57

Wird hier nicht der Sachverhalt ein wenig verdreht?

Ich hab das wie folgt verstanden:

Sundevil ist bereits Unternehmer und muss seine Voranmeldungen vierteljährlich abgeben.
Seine PV-Anlage wird voraussichtlich in den nächsten Tagen errichtet (das ist jetzt eine Interpretation von mir) und somit auch erst im Oktober abgerechnet.
Er hat ein Problem damit, dass er die Umsatzsteuer, die er im Oktober an den Solateur zahlen muss, erst frühestens Januar vom Finanzamt zurückerstattet bekommt.

Bei diesem Sachverhalt gibt es m.E. nur 2 Möglichkeiten:

1. die Abtretung, die Michael bereits ins Spiel gebracht hat - allerdings habe ich Zweifel, dass der Solateur so lange auf sein Geld warten möchte, und

2. Rechnung und Zahlung (ggf auch teilweise) im September. Dieses wurde aber auch bereits aufgeführt.

Gruß
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Re: PV Material gleich netto bezahlen?

Beitragvon kpr » 28.09.2012, 13:18

Du schätzt die Lage völlig richtig ein.
Wir waren ein wenig vom Hölzchen aufs Stöckchen gekommen.
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Re: PV Material gleich netto bezahlen?

Beitragvon Eisbaer » 28.09.2012, 13:21

2. Rechnung und Zahlung (ggf auch teilweise) im September. Dieses wurde aber auch bereits aufgeführt.


Ich finde, man sollte relativ einfache Sachen nicht unbedingt komplizierter machen :D
Servus

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Re: PV Material gleich netto bezahlen?

Beitragvon kpr » 28.09.2012, 13:29

KISS (keep it short and stupid) taugt aber auch nicht.
Sachverhalt war ja wohl, dass es mit einer Warenlieferung nichts mehr wird.
Jemandem zu raten, nun einfach mal in Vorleistung zu gehen.... nunja.. wer so Freunde hat, braucht keine Feinde.
Allenfalls abgesichert durch eine Bürgschaft. Das dürfte wiederum teurer werden, als der Nachteil aus dem Kalendervierteljahr als Voranmeldungszeitraum.
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Re: PV Material gleich netto bezahlen?

Beitragvon Eisbaer » 28.09.2012, 13:52

Ja schon, aber etwas Vertrauen (wie ich schrieb) sollte schon sein.
Wenn nicht, dann würde ich es sowieso ganz bleiben lassen!
Servus

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Re: PV Material gleich netto bezahlen?

Beitragvon sundevil » 07.10.2012, 22:22

Um mal ein kurzes Feedback zum Stand zu geben. Habe eienn teil noch im Sept. bezahlt und für einen anderen teil habe ich eine Barrechnung mit Sept-Datum :mrgreen:
Der Rest zieht sich dann bis in den januar, aber das ist nicht sos chlimm, da ich dann im Januar wenig ans FinaA zahlen wg. meienr Einnahmen muss.

Danke, für die Tipps :)

P.S. @Eisbär Klar geht es nicht ohne VErtrauen, aber es gibt manchmal Zufälle und ungünstige Konstelationen. Und da ich kein Großverdiener bin, ist das für mich ne Menge Geld, was zudem kreditfinanziert ist.
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