Nehmen wir mal an, die Anlage funktioniert 20 Jahre wie im Prospekt, d.h. es geht nie ein Wechselrichter kaputt o.ä. und die Anlage behält ihre Leistung bis zum Schluss. Davon würde ich aber nicht ausgehen, zumal mir die Module nicht bekannt sind.
Du kannst dieses Jahr 20.000 € als IAB und nächstes Jahr 6000 € Sonder-AfA + 1500 € lineare AfA steuerlich absetzen, also 27.000 € AfA in 2 Jahren. Das war es aber auch, lineare AfA 1500 € bis 2017 und 1100 € ab 2018. Je nach persönlichem Steuersatz bis zu 11000 € Steuererstattung in 2 Jahren. Die MwSt ist lediglich ein durchlaufender Posten.
Gewinn ab 2013 ist 4087,36 € - 1800 € - Zinsen ( 1875 € im 1. Jahr, dann abnehmend )
Gewinn ab 2018 ist 4087,36 € - 1100 € - Zinsen
Du erhälst 2018 also 587,36 € bei einem steuerlichen Gewinn von ca 1500 €, d.h. je nach Steuersatz zahlst du mehr Steuern als du von der Anlage erhälst. Der steuerliche Gewinn steigt mit abnehmendem Zins weiter an, in der Praxis nimmt die Leistung der Anlage aber ab.
In der Wirkung ist es für dich wie ein Kredit von bis zu 11.000 € ( bei 42 % Steuersatz ) über 20 Jahre, den man nicht ganz abtragen muss wenn alles gut geht.
Gesamtwertung: Die Anlage ist ein gutes und risikofreies Geschäft - für den Verkäufer und den Berater. Du trägst das Betriebsrisiko und dir bleibt als zusätzliches Risiko noch die gesamtschuldnerische Haftung der GbR.
Mein Fazit: Finger weg, außer du brauchst dringend Abschreibungen für eine Abfindungsregelung und gehst anschließend in Rente. Aber selbst in diesem Fall würde ich durch einen eigenen Zähler eine GbR-Haftung ausschließen.






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