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von Retter » 05.07.2012, 20:30
Hilfe, die Guthabenzinsen werden immer weniger. Die Deutsche Bank bietet bei "Frischgeld" einen Zinssatz von 1,5 % ! Da sich in den nächsten Monaten vom Bauchgefühl her einiges bewegen wird, überlege ich in Gold zu investieren. Das scheint mir eine sichere Alternative zu sein ... 
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von KyoSun » 05.07.2012, 22:03
Ich sag nur,Substanzwerte mit einer guten Dividendenrendite 
Gruß vom Berg--KyoSun-- Wer nicht an die Zukunft denkt, der wird bald große Sorgen haben--- Konfuzius---
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von Kollektor » 05.07.2012, 23:27
Retter hat geschrieben:...die Guthabenzinsen werden immer weniger. Die Deutsche Bank bietet bei "Frischgeld" einen Zinssatz von 1,5 % ! Da sich in den nächsten Monaten vom Bauchgefühl her einiges bewegen wird, überlege ich in Gold zu investieren. Das scheint mir eine sichere Alternative zu sein ... 
Gold ist sicher. 1 kg Gold bleibt 1 kg Gold. Weniger wird es nicht, mehr aber auch nicht. Der Preis in der Zukunft ist spekulativ und nicht seriös vorhersehbar. Btw: Die DKB senkt die Tagesgeldzinsen ab 15.7. von 2,05 % auf 1,55 %. 
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von Wendelin » 06.07.2012, 07:15
Jetzt können Banken sich Geld für 0.75% leihen und unsere örtl.Raiffeisenbank hat noch Dispozinsen von 17.5%.Selbst als Mitglied muß man sich da bald schämen. NB.Als Verlustschutz halte ich Aktien von soliden Firmen besser als Gold.Die Dummen von der ganzen Entwicklung sind die Alten bzw.die von ihrem Erspartem leben müssen. Gruß Wendelin
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von Dewey » 13.07.2012, 19:51
Kollektor hat geschrieben:Btw: Die DKB senkt die Tagesgeldzinsen ab 15.7. von 2,05 % auf 1,55 %. 
Bei Cosmos Direkt gibts aufs Tagesgeldkonto garantiert bis 30.09. noch 2,5%. Zinsgutschrift quartalsweise
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von Kollektor » 16.07.2012, 11:30
amoss hat geschrieben:Kollektor hat geschrieben:Wo zum Teufel liegt hier der Pferdefuß ? Ich finde ihn nicht.  Die einzige Erklärung ergibt sich zwingend: Die Einlagensicherung ist viel unsicherer als uns vorgegaukelt wird !!!
Die Einlagensicherung ist nur für den Ausfall einzelner Banken in insgesamt guten Zeiten gedacht, nicht für den Zusammenbruch des kompletten Systems in schlechten Zeiten. Mit anderen Worten: Die Einlagensicherung nutzt nur solange was, wie man sie nicht wirklich braucht. Oder nochmal anders: Europa-Optimisten können sich auf die Einlagensicherung verlassen, für Europa-Pessimisten ist sie nur eine Worthülse. Wie schätzt du dich selbst ein?
Prinzipiell schätze ich mich weder als Optimist noch als Pessimist sondern als Realist ein. Ein mögliches Scheitern des Euro allein bringt die deutsche Einlagensicherung nicht unmittelbar in Gefahr, ich rechne in diesem Fall sogar mit einer Stabilisierung. Gestern habe ich wieder einmal stundenlang verschiedene Szenarien mit "Guthaben auf Kredit" ( Kreditzinsen tiefer als Guthabenzinsen ) unter Beachtung steuerlicher Auswirkungen durchgespielt. Die Rechnungen sehen gut aus. Mein Bauchgefühl ist dagegen. Bei alledem frage ich mich auch, wofür überhaupt ? Wegen 2000 € Zins- und Steuergewinn im Jahr mit 100.000 € in die Haftung gehen ? Da stimmt das Verhältnis nicht. Meine paar kWh und die Rente reichen doch für ein auskömmliches Leben. Was will ich mit mehr Geld ? Luxus passt nicht zu mir. Ich bin geprägt immer knapp ( aber sicher ) oberhalb der existenziellen Linie zu sein - schon mein ganzes Leben lang. Nur dort fühle ich mich sicher und auch wohl. Ich möchte mich nicht von den Sorgen und Nöten meines Umfelds abheben, aber auch nicht darunter rutschen. Kredite können hilfreich sein beim Erreichen dieses Ziels, beispielsweise beim Kauf einer PV-Anlage wenn das Eigenkapital nicht ganz reicht. Aber Eintauchen in die große Welt des Finanzjonglismus geht gegen meine innere Einstellung. Viele Staaten und auch Firmen sind mir ein mahnendes Beispiel dafür welche Folgen ein abgehobens und ungezügeltes Verhältnis zum Geld bewirken kann. Ich will weder reich werden noch unter den Rettungsschirm ( Hartz IV ) fallen. Nur in Würde leben können ohne Gefahr der Gesellschaft jemals zur Last zu fallen. Für die Hilflosen und Kranken bezahle ich gerne meine Abgaben - ich ärgere mich aber auch über diejenigen, die den Staat für sich ausbeuten obwohl sie über die Kraft, nicht aber die Verantwortung verfügen. Das gilt für die Großen ( Bsp: Wulff ) und die Kleinen ( Bsp erspare ich mir ). Sorry, merke gerade dass ich mich vom Thema entferne und höre sofort auf. 
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von Eisbaer » 16.07.2012, 12:40
Meine paar kWh und die Rente reichen doch für ein auskömmliches Leben.
Na, aber sicher doch! Was will ich mit mehr Geld ? Luxus passt nicht zu mir.
Du sagst es! Leute mit mehr Geld haben im Durchschnitt auch mehr Sorgen. Trotzdem beruhigt es, nicht bei jeder Kleinigkeit auf den Geldbeutel achten zu müssen. Für die Hilflosen und Kranken bezahle ich gerne meine Abgaben - ich ärgere mich aber auch über diejenigen, die den Staat für sich ausbeuten obwohl sie über die Kraft, nicht aber die Verantwortung verfügen. Das gilt für die Großen ( Bsp: Wulff ) und die Kleinen ( Bsp erspare ich mir ).
Dem kann ich mich nur 100%ig anschließen!
Servus
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von Gerysolar » 17.07.2012, 10:34
Hallo Kollektor, Kollektor hat geschrieben:Was will ich mit mehr Geld ? Luxus passt nicht zu mir. Ich bin geprägt immer knapp ( aber sicher ) oberhalb der existenziellen Linie zu sein - schon mein ganzes Leben lang. Nur dort fühle ich mich sicher und auch wohl. Ich möchte mich nicht von den Sorgen und Nöten meines Umfelds abheben, aber auch nicht darunter rutschen. Kredite können hilfreich sein beim Erreichen dieses Ziels, beispielsweise beim Kauf einer PV-Anlage wenn das Eigenkapital nicht ganz reicht. Aber Eintauchen in die große Welt des Finanzjonglismus geht gegen meine innere Einstellung. Viele Staaten und auch Firmen sind mir ein mahnendes Beispiel dafür welche Folgen ein abgehobens und ungezügeltes Verhältnis zum Geld bewirken kann. Ich will weder reich werden noch unter den Rettungsschirm ( Hartz IV ) fallen. Nur in Würde leben können ohne Gefahr der Gesellschaft jemals zur Last zu fallen. Für die Hilflosen und Kranken bezahle ich gerne meine Abgaben - ich ärgere mich aber auch über diejenigen, die den Staat für sich ausbeuten obwohl sie über die Kraft, nicht aber die Verantwortung verfügen. Das gilt für die Großen ( Bsp: Wulff ) und die Kleinen ( Bsp erspare ich mir ).
Ich habe eine ähnliche Einstellung und Sichtweise. Und ich bin der Meinung: Je mehr man besitzt, desto mehr Belastungen hat man auch (vor allem psychisch). So der Mittelweg sehe ich als gut an (Eigenheim, Photovoltaik + bisschen Erspartes). Ich kann mich auch z.B.über Wulff sehr aufregen, extrem mieser Charakter, auch über Schröder (ich sag nur Spezl Putin und Gas). Aber hier untertreibst Du: Kollektor hat geschrieben:Meine paar kWh und die Rente reichen doch für ein auskömmliches Leben.
240kW sind ein paar kW? Schöne Grüße Gerald
13,05kWp, 58 S-Energy je 225W 3 x SMA 4000TL-20. Inbetriebnahme 30.6.2010, 41 Module Westdach, 17 Module Ostdach. Verschattung Ostdach vom Kamin, von ca. Mitte Oktober bis Mitte März keine Sonne (Ostdach). Zum SolarlogElektroauto Stromos L:2
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von Retter » 17.07.2012, 19:50
Hallo, sind die Fachleute aus dem Bereich "Zinsenwicklung" auch bei dem Forumstreffen anwesend ? Da ich noch nicht dabei war  , würde ich gerne dieses Mal teilnehmen. Gruß Retter
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von amoss » 17.07.2012, 19:57
Kollektor hat geschrieben:Meine paar kWh und die Rente reichen doch für ein auskömmliches Leben. Was will ich mit mehr Geld ? Luxus passt nicht zu mir. Ich bin geprägt immer knapp ( aber sicher ) oberhalb der existenziellen Linie zu sein - schon mein ganzes Leben lang. Ich will weder reich werden noch unter den Rettungsschirm ( Hartz IV ) fallen. Nur in Würde leben können ohne Gefahr der Gesellschaft jemals zur Last zu fallen.
ja, ich bewundere schon seit längerem, wie du das mit nur 240 kwp schaffst und durchhältst, ein so entbehrungsreiches Leben knapp über dem Existenzminimum zu führen, ohne dabei endgültig auf Hartz IV-Niveau abzusacken. Noch dazu, wo du ja ein armer Rentner mit eigenem Haus bist und dich daher auch noch mit einem minderwertige Smartphone wie dem Galaxy Notes herumschlagen musst .... 
Gruß, amoss
10,915 kwp * 59 x Mitsubishi PV-TD 185 MF5 * 2 x SMA 5000 TL-20 * DN 30° (3/4) und 22° (1/4) * Ausrichtung ca. 200° * Verlust durch Verschattung im Jahresmittel ca. 8% * Kreis Freising
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