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von pvplaner2010 » 09.04.2012, 22:42
Sowas war 2010 auch für mich noch ein gutes Geschäft ( 2011 sagenhafte 1280 kWh/kWp,
Hallo Kollektor, der große Wurf beim PV Investment ist auch 2012 theoretisch noch möglich. Da muss man aber inovativ sein und man bekommt das nicht mehr so leicht alleine hin wie früher. Wir hier in der Mitte haben leider schon immer gut 200 kwh/a weniger gehabt. Nun ist es also wichtig, dass Investoren zusammen arbeiten. Der eine besorgt ein super Dach mit im Schnitt vielleicht 1100 kwh/a und der andere weiss, wie man eine gute Anlage baut für 1000- 1100 €/ kWp. Kommt da nicht auch noch bei 15, 35 cent eine nette Rendite bei heraus? Frohe Ostern!
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von Kollektor » 09.04.2012, 23:50
pvplaner2010 hat geschrieben:der große Wurf beim PV Investment ist auch 2012 theoretisch noch möglich. Da muss man aber inovativ sein und man bekommt das nicht mehr so leicht alleine hin wie früher. Wir hier in der Mitte haben leider schon immer gut 200 kwh/a weniger gehabt.
Nun ist es also wichtig, dass Investoren zusammen arbeiten. Der eine besorgt ein super Dach mit im Schnitt vielleicht 1100 kwh/a und der andere weiss, wie man eine gute Anlage baut für 1000- 1100 €/ kWp. Kommt da nicht auch noch bei 15, 35 cent eine nette Rendite bei heraus?
Frohe Ostern!
In der Kombination 1100 kwh/kWp und 1000- 1100 €/ kWp kommt auch heute noch eine gute Rendite raus. Aber wo wird so ein Dach für wenig Pacht und Mindesthaltbarkeitsdatum in 20 Jahren angeboten ? Und wie baut man sowas für den Preis ? Was man mir so alles an Dächern angeboten hat spottet vom Zustand her jeder Beschreibung. Beispiel gefällig ? Waffenlager.JPG Sogar der Stromanschluss war schon vorhanden: Zaehler.JPG Ich habe auch viele theoretische Berechnungen gemacht und wäre auch in hohe Haftung gegangen mit einem guten Dach und den Bedingungen ( Vergütung, Preis und Zinsniveau ) im 2.Hj. 2011. Habe aber kein Dach mehr gefunden...  ( bzw. ein nicht so ertragsstarkes O/W-Dach mit 80 kWp, das ich dann aus "Resignation" realisiert habe mit Preisen vom Juli ). Materialmäßig war man Ende 2011 ja schon bei Kapitalrücklauf von 5 Jahren, mit Dachpacht und Arbeitslohn bei 7 Jahren, da hätte ich brutal gehebelt ( damit meine ich die hohe Haftung ) wenn ich ein entsprechendes Dach gehabt hätte. Da hätte man auch 5 % Zinsen bezahlen können. In meinen Standardberechnungen ( mit Kollektorformel ) hätte das Hebeln nicht viel gebracht, die Haftungssumme ist schneller gestiegen als die Rendite. Aber bei Kapitalrücklauf von 7 Jahren sieht das völlig anders aus.  Ebenfalls frohe Ostern !
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von Kollektor » 10.04.2012, 00:34
pvplaner2010 hat geschrieben:Nun ist es also wichtig, dass Investoren zusammen arbeiten. Der eine besorgt ein super Dach mit im Schnitt vielleicht 1100 kwh/a und der andere weiss, wie man eine gute Anlage baut für 1000- 1100 €/ kWp.
Nachtrag: Wenn da mehrere Investoren zusammenarbeiten, will jeder ein großes Stück vom Kuchen. Und für eine Million Euro braucht man schon 7.000 m² Südfläche oder 15.000 m² Flachdach. Flachdach mit O/W-Bestückung etwa 8.000 m², aber dann sind keine 1100 kWh/kWp mehr drin. Große Dachflächen müssen sich auch für den Dachbesitzer noch lohnen, sonst macht er es nicht. Man soll niemals Nie sagen, aber ich habe meine Bücher geschlossen. Falls die Preise auf 500 €/kWp fallen was derzeit kaum vorstellbar erscheint, lohnt sich bei Eigenverbrauch ( Industriestrom ) die Sache wieder und zwar ganz ohne Förderung. ( Kontraktingmodell ).
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von Christian3009 » 12.04.2012, 09:57
Die Rentenbank hat die Zinsen wieder gesenkt, nach einer Erhöhnung um 0,20% am 20.03.2012, gings wieder um bis 0,30% runter. Ein 12 Jahresdarlehen (Raten) Preisklasse C, 10 Jahre Zinsbindung hat einen Effektivzinssatz von 3,24%. Also an den Zinsen scheitert PV nicht... Wenn ich mich nicht täusche das günstigste Zinsniveau, das wir je hatten. Bei besserem Rating Klasse A sind sogar 2,57% drin. http://www.topagrar.com/dl/2/9/9/7/7/0/Konditionen.pdf
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von Strahli » 12.04.2012, 10:33
Die Zinsen sind meiner Ansicht nach im Moment vollkommen unproblematisch. Die könnten ruhig höher liegen und ich würde PV bauen, allerdings sehe ich das Hauptproblem darin - wie von Kollektor schon beschrieben - ein vernünftiges Dach mit passenden Konditionen zu finden!
Das Angebot ist äußerst dünn, die Dächer zum Großteil mies und sofern was dabei sein sollte, sind die Preisvorstellungen der Verpächter jenseits von Gut und Böse!
Wenn es nicht einen großen Glücksfall für mich gibt, wird das mit einer weiteren PV-Anlage nichts mehr. Halte es da eher realistisch sich nach einer bestehenden Anlage umzusehen (Zweitmarkt).
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von pvplaner2010 » 19.04.2012, 13:19
Hallo Kollektor,
die Zinsen sind weiter auf Allzeittief mit intaktem Abwärtstrend. Wie kommt man überhaupt in die Situation, ein Dach angeboten zu bekommen? Spätestens die Dienstbarkeit macht es doch meist unmöglich, denn welches private oder gewerbliche Objekt ist schon unbelastet? Die Eigentümer werden nicht mehr bauen, weil sie nicht in der Lage sind, Anlagen für 1000 €kwp zu bauen. Die Modulpreise geben aktuell leicht nach und werden sicherlich bis Ende Juni, wo der deutsche Markt dann endgültig kolabiert, um die 60 cent liegen.
Was macht man also, um Dachanbieter zu finden? Geht man Klinken putzen, inseriert man, oder wie gehts? Hier in der Mitte gibt es noch reichlich Flachdächer, aber dabei kann man auch in optimaler Ausrichtung nur mit 950 kwh kalkulieren.
Sonnige Grüße
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von Trashman » 19.04.2012, 13:26
pvplaner2010 hat geschrieben:Wie kommt man überhaupt in die Situation, ein Dach angeboten zu bekommen? Spätestens die Dienstbarkeit macht es doch meist unmöglich, denn welches private oder gewerbliche Objekt ist schon unbelastet?
Ich bin immer Klinken putzen gegangen, und auch belasteten Objekten ist die Dienstbarkeit oft unproblematisch. Beispiel aus dem letzten Jahr: Gewerbeobjekt (Halle und Bürogebäude), Anfang 2011 gekauft, belastet mit 3,5 Mio €, Schätzwert 3,7 Mio €, Bank hätte für das Objekt einen Rangrücktritt eingeräumt. Gescheitert ist es letztenendes an einem Dach was in spätestens 5 Jahren zu sanieren wäre und der Eigentümer hatte damals kein Geld für die Sanierung (150.000 Euro), Dachpacht hätte hierfür auch nicht gereicht (~40.000 Euro).
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von Kollektor » 19.04.2012, 18:54
pvplaner2010 hat geschrieben:Was macht man also, um Dachanbieter zu finden? Geht man Klinken putzen, inseriert man, oder wie gehts? Hier in der Mitte gibt es noch reichlich Flachdächer, aber dabei kann man auch in optimaler Ausrichtung nur mit 950 kwh kalkulieren.
Wenn ich wüsste wie man Dachanbieter mit guten Dächern und mit erstrangiger Dienstbarkeit findet, hätte ich letztes Jahr schon meinen Kraftwerkspark verdoppelt. Klinkenputzen hat nicht geholfen, bei einem guten Dach waren vor mir schon 10 andere da. Hatte beim letzten Projekt ein 840 kWh/kWp-Ost-/West-Dach ( Sportheim ) akzeptiert, sowas würde sich derzeit nicht mehr rechnen.
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von Kollektor » 20.04.2012, 08:14
Nun hat die KfW im Programm 274 nach 8 Monaten ohne Anpassung auf das gesunkene Marktniveau die Zinsen gesenkt. Hier sind die neuen Konditionen: KfW_274_20.04.2012.jpg Nützen wird es der Solarbranche nicht mehr 
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von hansi090 » 20.04.2012, 10:44
Danke für die Info 
Gruß Hansi
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