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von Kollektor » 13.12.2009, 01:07
Langen63 hat geschrieben:Du hast uns nun die Preisreduktions- Zahlen der verschiedenen Module aufgezeigt. Kannst Du uns im Vergleich dazu auch sagen, wie die Preisreduktion insgesamt (also Module, WR, und alle weitere Komponennten) für 2009 in etwa ausgesehen hat ?
Ich habe lediglich die Statistik der Handelsplattform PVXCHANGE widergegeben. Eine seriöse Statistik für fertige PV-Anlagen kenne ich nicht und wird es wohl nicht geben. Nach meinen Beobachtungen im Forum schlagen die Modulpreise nur zum Teil auf die Anlagenpreise durch. Die Montagekosten z.B. bleiben fix.
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von Kollektor » 13.12.2009, 01:12
lehmann28 hat geschrieben:Kollektor hat geschrieben:Vällig zu Recht sind aSi-Module am stärksten im Preis gefallen: Zu platzvergeudend und dazu oft noch stark degradierend, nicht tauglich für moderne Wechselrichter und endgültig ein Auslaufmodell das keiner mehr braucht.
Ich glaube eher, daß das nur eine persönliche Erfahrung bei Deinen eigenen A-Si-Modulen ist. Das a-Si-Module am Anfang stark degradieren ist vollkommen unbestritten, danach bleiben sie aber sehr stabil über 20 Jahre. Sowohl Schott, wie auch Sharp können dieses belegen.
Mag sein, dass ich zu stark verallgemeinert habe, aber ich kenne zumindest mehrere Anlagen mit Kaneka und Mitsubishi-MA100-Modulen die jedes Jahr schlechter werden. Aus Forenbeiträgen lese ich heraus, dass auch Inventux-Module wenig Freude machen.
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von Kollektor » 13.12.2009, 01:24
Elektro und Umwelt hat geschrieben:Kollektor hat geschrieben:und endgültig ein Auslaufmodell das keiner mehr braucht.
Wer behauptet das denn?
Ich behaupte das Der Preisunterschied von aSi-Modulen zu anderen ist einfach zu klein um die höheren Flächenkosten ( auch den Montageaufwand ) zu kompensieren. Dazu kommt noch die Einschränkung auf Trafo-WR mit nicht mehr zeitgemäßen Wirkungsgraden. Mir fallen keine Gründe ein, warum man nicht andere Module nehmen könnte, vielleicht mit der Einschränkung der geringeren Teilverschattungsempfindlichkeit. Wenn Fläche und Montage garnichts kostet, würde ich noch einen Sinn in a-Si-Modulen sehen wenn sie sehr billig wären. Vielleicht in alten Mülldeponien an alte Autoreifen angelehnt o.ä.
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von lehmann28 » 13.12.2009, 10:09
Kollektor hat geschrieben:Mag sein, dass ich zu stark verallgemeinert habe, aber ich kenne zumindest mehrere Anlagen mit Kaneka und Mitsubishi-MA100-Modulen die jedes Jahr schlechter werden. Aus Forenbeiträgen lese ich heraus, dass auch Inventux-Module wenig Freude machen. http://www.schottsolar.solar-monitoring ... page=startPV-Anlage Gaggenau Über 16 Jahre sehe ich da keine starke Degradation. Die beiden schlechten Jahre 2002 und 2006 haben ihren Grund in Wechselrichterdefekten (so die Aussage des Anlagenbetreibers bzw. Frauenhofer ISE). Im Durchschnitt jedes Jahr einen Gesamtertrag von ca. 2000kWh. Von daher kann ich Deiner Aussage der aSi-Degradation nicht zustimmen. Ich würde die Ursache eher bei Kaneka und Mitsubishi suchen und nicht in der aSi-Modultechnik. Wo allerdings die Inventux-Module nicht viel Freude bringen, kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Der interne Aufbau der Module hat zur Folge, daß der Auslegungs- und Aufbauaufwand um einiges höher ist wie bei anderen Modulen. Aber ansonsten gibt es zur Zeit nichts schlechtes über die Module zu berichten. Das sind aber teilweise die gleichen Probleme wie bei anderen Dünnschicht-Modulen. Der Tom 
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von Elektro und Umwelt » 13.12.2009, 22:41
Kollektor hat geschrieben: Ich behaupte das
Und dann gleich so eine Verallgemeinerung? Kollektor hat geschrieben: Der Preisunterschied von aSi-Modulen zu anderen ist einfach zu klein um die höheren Flächenkosten ( auch den Montageaufwand ) zu kompensieren.
Das dürfte aber auch davon abhängen was man vergleicht! Wenn ich kristalline Module von Schott mit Schott aSI Modulen vergleiche, sehe ich da schon einen deutlichen Preisunterschied. Vergleiche ich dagegen Schott aSI mit dem einen oder anderen kristallinen Modul aus Fernost, ist natürlich der Unterschied wesentlich geringer. Nur, ist das wirklich vergleichbar? Kollektor hat geschrieben: Dazu kommt noch die Einschränkung auf Trafo-WR mit nicht mehr zeitgemäßen Wirkungsgraden.
Diese "Einschränkung" ist halt technisch begründet. Ob es auch in der Zukunft so bleiben wird, werden wir sehen. Wobei ich die Verwendung von Trafo-WR nicht als riesigen Nachteil sehen würde. Kollektor hat geschrieben: Mir fallen keine Gründe ein, warum man nicht andere Module nehmen könnte, vielleicht mit der Einschränkung der geringeren Teilverschattungsempfindlichkeit.
Vielleicht könnte man als einen Grund den wesentlich geringeren Siliziumanteil in amorphen Modulen sehen? Tom hat es ja schon geschrieben, Schott ist einer der Hersteller, die schon auf relativ lange Erfahrungen mit amorphen Modulen zurückblicken kann. Also über das "Langzeitverhalten" von aSI Modulen gibt es durchaus schon einiges an Erfahrungen. Bei den meisten ist dies nur wenig bekannt. Und nur weil es andere Hersteller gibt, wo vielleicht Probleme aufgetreten sind und auftreten, muss man doch nicht das gesamte Produkt "verteufeln"? Zu den oben erwähnten Inventux Modulen, war es nicht in dem einen Fall so, dass vorallem die Installationsvorschriften nicht eingehalten wurden?  Gruß E&U
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von Kollektor » 26.12.2009, 23:25
lehmann28 hat geschrieben:http://www.schottsolar.solar-monitoring.de/index.php?lang=de&page=start
PV-Anlage Gaggenau
Über 16 Jahre sehe ich da keine starke Degradation. Die beiden schlechten Jahre 2002 und 2006 haben ihren Grund in Wechselrichterdefekten (so die Aussage des Anlagenbetreibers bzw. Frauenhofer ISE). Im Durchschnitt jedes Jahr einen Gesamtertrag von ca. 2000kWh. Von daher kann ich Deiner Aussage der aSi-Degradation nicht zustimmen. Ich würde die Ursache eher bei Kaneka und Mitsubishi suchen und nicht in der aSi-Modultechnik.
Wo allerdings die Inventux-Module nicht viel Freude bringen, kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Der interne Aufbau der Module hat zur Folge, daß der Auslegungs- und Aufbauaufwand um einiges höher ist wie bei anderen Modulen. Aber ansonsten gibt es zur Zeit nichts schlechtes über die Module zu berichten. Das sind aber teilweise die gleichen Probleme wie bei anderen Dünnschicht-Modulen.
Elektro und Umwelt hat geschrieben:Vielleicht könnte man als einen Grund den wesentlich geringeren Siliziumanteil in amorphen Modulen sehen? Tom hat es ja schon geschrieben, Schott ist einer der Hersteller, die schon auf relativ lange Erfahrungen mit amorphen Modulen zurückblicken kann. Also über das "Langzeitverhalten" von aSI Modulen gibt es durchaus schon einiges an Erfahrungen. Bei den meisten ist dies nur wenig bekannt. Und nur weil es andere Hersteller gibt, wo vielleicht Probleme aufgetreten sind und auftreten, muss man doch nicht das gesamte Produkt "verteufeln"? Zu den oben erwähnten Inventux Modulen, war es nicht in dem einen Fall so, dass vorallem die Installationsvorschriften nicht eingehalten wurden? 
Weil das Forum meinungsbeeinflussend ist, nehme ich zu euren Beiträgen wie folgt Stellung: Meine eigenen Erfahrungen und Beobachtungen gründen sich tatsächlich nur auf Mitsubishi MA100- und Kanekamodulen. Ich denke, dass man auch amorphe Module technisch stabiler bauen kann und ökologisch sind sie tatsächlich den anderen Modulen voraus, sie bringen bereits nach etwa einem Jahr die Energie zurück die man braucht um sie zu bauen, Polys brauchen ca 4 und Monos 5 Jahre dazu. Die Anlage in Gaggenau ( nicht weit von mir ) sieht seit 2000 stabil aus, weiter zurück sieht man die Resultate nicht. Trotzdem finde ich Erträge von unter 850 kWh/kWp bei Süd / 30 Grad für unsere Gegend deutlich unter Durchschnitt, hier sind ab 1000 kWh/kWp üblich bei Idealbedingungen. Auch wenn a-Si-Module stabile Erträge liefern, ist mir der Wirkungsgrad im Verhältnis zu anderen Modulen zu gering, auf der gleichen Fläche kriegt man mit anderen Modulen einfach mehr Leistung raus. Selbst Freilandanlagen mit ihrem geringen Flächenpreis werden kaum noch mit a-Si-Modulen bebaut. Warum eigentlich ? PS @ alle: Die Umfrage nehme ich an Silvester raus weil sie keinen Sinn mehr machen, die Zwischenresultate geben einen interessanten Einblick in den Wandel vom Verkäufer- zum Käufermarkt wie er bei allen anderen elektronischen Produkten auch beobachtet wurde ( Taschenrechner, LCD-Fernseher, Computer etc. ).
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von lehmann28 » 26.12.2009, 23:37
Kollektor hat geschrieben:Die Anlage in Gaggenau ( nicht weit von mir ) sieht seit 2000 stabil aus, weiter zurück sieht man die Resultate nicht. Trotzdem finde ich Erträge von unter 850 kWh/kWp bei Süd / 30 Grad für unsere Gegend deutlich unter Durchschnitt, hier sind ab 1000 kWh/kWp üblich bei Idealbedingungen.
Du erwartest von einer 16 Jahre alten Anlage mit einem ebenfalls technisch überholten Trafowechselrichter Erträge, die man heutzutage mit 3-4 Jahre alten PV-Anlagen erzeugt. Sorry, aber meine PV-Anlage aus dem Jahr 2001 (polykristalline Module mit einem SMA 2100TL) laufen den Erträgen der heutigen PV-Anlagen auch um einiges hinterher. Das aber schon seit 8 Jahren stabil. Kollektor hat geschrieben:Auch wenn a-Si-Module stabile Erträge liefern, ist mir der Wirkungsgrad im Verhältnis zu anderen Modulen zu gering, auf der gleichen Fläche kriegt man mit anderen Modulen einfach mehr Leistung raus. Selbst Freilandanlagen mit ihrem geringen Flächenpreis werden kaum noch mit a-Si-Modulen bebaut. Warum eigentlich ?
Weil Freilandanlagen reine Renditeobjekte sind. Da wird erstmal nur geguckt was am Anfang bezahlt wird, welche steuerlichen Vorteile das Projekt bringt und was an theoretischer Rendite am Ende rauskommt. Das war es. Deshalb tauchen dort keine a-Si-Module auf, sondern fast nur noch FirstSolar, FirstSolar, FirstSolar. Wurde mir übrigens schon einige Male von Sachverständigen bestätigt, die bei diesen Mammut-Projekten nur mit dem Kopf geschüttelt haben. Der Tom 
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von Energiemanager » 27.12.2009, 16:07
Hallo, der Trend geht nunmehr auch bei den Freilandanlagen Richtung China. Gibt ja kaum noch einen Preisvorteil gegen FS. Zum Thema ASi: Schott macht die Module richtig gut. Lassen sich bei aktuellen Anlagen auch sehr gute Werte realisieren. Aber Platz braucht man halt. Wie von Kollektor schon geschrieben: Wenn man genug Platz hat ists Interessant. Gruss Eman.
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von Kollektor » 27.12.2009, 23:51
lehmann28 hat geschrieben:Kollektor hat geschrieben:Auch wenn a-Si-Module stabile Erträge liefern, ist mir der Wirkungsgrad im Verhältnis zu anderen Modulen zu gering, auf der gleichen Fläche kriegt man mit anderen Modulen einfach mehr Leistung raus. Selbst Freilandanlagen mit ihrem geringen Flächenpreis werden kaum noch mit a-Si-Modulen bebaut. Warum eigentlich ?
Weil Freilandanlagen reine Renditeobjekte sind. Da wird erstmal nur geguckt was am Anfang bezahlt wird, welche steuerlichen Vorteile das Projekt bringt und was an theoretischer Rendite am Ende rauskommt. Das war es.
Danke für die aufschlussreiche Antwort ! Aber diejenigen die hier fremde Dächer anmieten denken doch auch alle genau so 
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von lehmann28 » 27.12.2009, 23:53
Kollektor hat geschrieben:lehmann28 hat geschrieben:Kollektor hat geschrieben:Auch wenn a-Si-Module stabile Erträge liefern, ist mir der Wirkungsgrad im Verhältnis zu anderen Modulen zu gering, auf der gleichen Fläche kriegt man mit anderen Modulen einfach mehr Leistung raus. Selbst Freilandanlagen mit ihrem geringen Flächenpreis werden kaum noch mit a-Si-Modulen bebaut. Warum eigentlich ?
Weil Freilandanlagen reine Renditeobjekte sind. Da wird erstmal nur geguckt was am Anfang bezahlt wird, welche steuerlichen Vorteile das Projekt bringt und was an theoretischer Rendite am Ende rauskommt. Das war es.
Danke für die aufschlussreiche Antwort ! Aber diejenigen die hier fremde Dächer anmieten denken doch auch alle genau so 
Diejenigen die Dächer anmieten, machen sich auch noch über ein paar mehr Dinge Gedanken. Aber das muß ich Dir glaube nicht extra erklären. Der Tom 
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