Austausch über Solarerträge
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von vzbiker » 12.07.2012, 09:08
Danke eggis für die schnelle Antwort! Mich interessiert nach welchen Kriterien und mit welchen Mittel die "runterregulierung" berechnet wird.Morgen kommt mein Elektriker um den RSE ein zu bauen und den Datenlogger wieder betriebsbereit zu machen. Vielleicht kann der mir das mal detailliert erklären. Aber das geht jetzt vom Thema weg. Vieleicht wurde es ja schon in einem anderen Fred erläutert.
Grüße aus dem sonnigen Süden Günni _______________________________ Inbetriebnahme 20. Juni 2012
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von eggis » 12.07.2012, 09:24
Du brauchst die keine Sorgen zu machen, dass deine 8kWp Anlage irgendwann mal ferngeregelt wird. Das hat keinen Nutzen für die Netzstabilität. Hier etwas zum Lesen für dich: http://www.eeg-aktuell.de/wp-content/up ... denEEG.pdfNun aber zurück zum Thema. Kannst mich bei weiteren Fragen gerne per Persönlicher Mitteilung (PN) kontaktieren.
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von vzbiker » 12.07.2012, 10:29
Danke eggis
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von Solarwatt » 12.07.2012, 12:35
Hallo, das so ein Kraftwerk im Leerlauf auch Kosten verursacht ist klar, aber doch bei weitem nicht die als wenn es unter Volllast läuft. Außerdem ist die Sonne nicht permanent vorhanden, wie man ja derzeit sehr schön sehen kann @Buergersolar, natürlich ist mein Strom viel teurer als aus einem Atomkraftwerk, aber dieser Strom wird doch von der EEG-Umlage bezahlt. Wohingegen Du sagst, das die EEG-Umlage nur noch das einkassiert was den PA-Strom teurer macht. Wenn dem so ist, dann gebe ich Euch allen Recht. Wo kann ich das nachlesen ? Wo steht das ? Dann ist die EEG-Umlage ja nur ein Zuschuß, ich dachte immer das die eingenommen Gelder aus der Umlage die gesammten Kosten für die Photovoltaikbetreiber einspielen ? Gruß
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von eggis » 12.07.2012, 12:45
Moin Solarwatt, Solarwatt hat geschrieben:Wohingegen Du sagst, das die EEG-Umlage nur noch das einkassiert was den PA-Strom teurer macht.
Wenn dem so ist, dann gebe ich Euch allen Recht. Wo kann ich das nachlesen ? Wo steht das ?
Dann ist die EEG-Umlage ja nur ein Zuschuß, ich dachte immer das die eingenommen Gelder aus der Umlage die gesammten Kosten für die Photovoltaikbetreiber einspielen ?
das sieht man sehr schön, wenn man sich das Umlagekonto anschaut. http://www.eeg-kwk.net/de/file/UeNB_EEG ... -06-30.pdfDa findest du die Position "1. Einnahmen aus vortäg.+untertäg. Vermarktung". Dahinter stehen die monatlichen Erlöse des erneuerbaren Stroms an der Börse. Der nächste Punkt sind die "2. Einnahmen aus Zahlungen der EEG-Umlage" Das sind die Differenzkosten die über die Umlage auf die Verbraucher gelegt werden.
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von hadl » 12.07.2012, 15:00
Solarwatt hat geschrieben:Hallo zusammen, Die Versorger müßten doch für jede Photovoltaikanlage eine Flasche Sekt aufmachen, oder ? Ist es nicht so das wenn ich 5000 kw/h ins Netz einspeise zwar 0,195 Euro pro kw/h bekomme, jedoch werden die ja nicht von den Versorgern bezahlt, sondern von der Allgemeinheit zwecks EEG, richtig ? Aber die Krönung ist doch die : Sagen wir mal das von meinen 5000 kw/h ca. 1000 kw/h mein Nachbar bekommt. Die RWE muß auf dem Strommarkt diese 1000 kw/h nicht beschaffen, da ich den Strom produziere, richtig ? Gleichzeitig läuft der Zähler meines Nachbarn aber um diese 1000 kw/h weiter die sich die RWE teuer bezahlen lässt.  richtig ? Da soll noch mal irgend ein Journalist sagen das EEG wäre am teuren Strompreis schuld Es wäre also nur fair , wenn sich die Versorger zumindest an der Hälfte der Kosten beteiligen würden, oder habe ich einen Denkfehler ? Gruß Solarwatt
Hallo Solarwatt Physikalisch gesehen hast Du Recht. Da wird Dein erzeugter Strom nicht viel weiter kommen als von Dir beschrieben. Deshalb halten ja auch unabhängige Experten den Netzausbau, wegen der PV, für weniger notwendig. Der Geldfluss ist allerdings ein anderer. Um einen Preis zu ermitteln fließen erst mal alle Erzeugungsarten ( auch von Deiner PV Anlage ) in den großen „Handelssee“ der da heißt Strombörse. Dort bestimmt das letzte, noch für die jeweilige Nachfrage benötigte konventionelle Kraftwerk, ( Grenzkraftwerk ) den Preis für den gesamten See, sprich Börsenpreis. Wenn nun sehr viel PV Strom in den See fließt, ( hauptsächlich um die Mittagszeit ) werden die teuersten konventionellen Kraftwerke nicht benötigt um die Nachfrage zu decken. Der Börsenpreis geht nach unten, weil der PV Strom vorrangig ist, und zu dem an der Börse zum „Nulltarif“ anfällt. Der wird bekanntlich an anderer Stelle bezahlt ( Vergütung ) Der sogenannte Merit Order Effekt, durch EE Einspeisung wird wirksam. Mach Dich mal im Merit Order Thread oder bei Googl darüber schlau. Jetzt ist es so, dass durch den niedrigen Börsenpreis der Abstand zur Vergütung größer wird, und somit die Umlage höher. Die Umlage aber ist in der politischen und öffentlichen Diskussion der Kosten Maßstab für die EE,s und besonders der PV. Genau dieses Paradoxon nehmen bestimmte Journalisten zum Anlass die EE,s besonders die PV als Preistreiber darzustellen. Für die „Alteingesessenen“ nichts Neues , aber für neu Hinzugekommene muss man zum besseren Verständnis mal wieder etwas weiter ausholen. Fazit: Die Flasche Sekt müssen die EEG Gegner denen spendieren, die dieses Umlagensystem konstruiert haben. Gruß Hadl
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von Solarwatt » 13.07.2012, 11:21
Hallo,
habe zwar schon einmal geantwortet, aber irgendwie ist der Beitrag untergegangen.
Wieso geht der Gesetzgeber nicht hin und macht für den konventionellen Strom eine Preisgrenze ? Sagen wir mal 5 Cent pro kw/h. Wäre das nicht fair ?
Gruß
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von buergersolar » 13.07.2012, 11:31
Solarwatt hat geschrieben:Hallo,
habe zwar schon einmal geantwortet, aber irgendwie ist der Beitrag untergegangen.
Wieso geht der Gesetzgeber nicht hin und macht für den konventionellen Strom eine Preisgrenze ? Sagen wir mal 5 Cent pro kw/h. Wäre das nicht fair ?
Gruß
Der Beitrag ist nicht untergegangen, sondern in den MOE-Thread verschoben worden, wo du auch schon eine Antwort erhalten hast. Du findest deine eigenen Beiträge immer unter search.php?search_id=egosearch("Eigene Beiträge" am oberen Bildschirmrand). Dein Beitrag ist hier: energiepolitik-f90/merit-order-und-das-maerchen-vom-teueren-eeg-strom-t36937-s2040.html#p742621Sonnige Grüße
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von Wow » 22.07.2012, 01:53
Hallo.
Habe auch mal eine Frage.
Was wird Eurer Meinung passieren, wenn Die 20 Jahre rum sind. Dann hat ja der EVB freie Wahl. Wird er uns dann einfach abschieben oder wird er sagen wir zahlen Euch nur mehr 3 Cent pro kW? Da er ja wenn er dann noch selber produziert, denn Strom günstiger herstellt. Was passiert mit den Eigenverbrauch ? Rein poltitisch gesehen, wäre es ja ein Unfug, wenn er die bestehenden PV Anlagen ausschliessen würde, schließlich ist es ja das Ziel irgendwann z.B. 2030 oder früher weg vom Atomstrom zu sein. Ich weiß das Ihr auch keine "Glaskugel" habt, aber wenn ich das ganze hier so lese, glaube ich doch schwer daran , dass der EVB sich nach 20 Jahren von uns als Stromhersteller trennt.
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von Sunraven » 22.07.2012, 08:26
Wow hat geschrieben:Hallo.
Habe auch mal eine Frage.
Was wird Eurer Meinung passieren, wenn Die 20 Jahre rum sind. Dann hat ja der EVB freie Wahl. Wird er uns dann einfach abschieben oder wird er sagen wir zahlen Euch nur mehr 3 Cent pro kW? Da er ja wenn er dann noch selber produziert, denn Strom günstiger herstellt. Was passiert mit den Eigenverbrauch ? Rein poltitisch gesehen, wäre es ja ein Unfug, wenn er die bestehenden PV Anlagen ausschliessen würde, schließlich ist es ja das Ziel irgendwann z.B. 2030 oder früher weg vom Atomstrom zu sein. Ich weiß das Ihr auch keine "Glaskugel" habt, aber wenn ich das ganze hier so lese, glaube ich doch schwer daran , dass der EVB sich nach 20 Jahren von uns als Stromhersteller trennt.
Gerade in der Energiepolitik hat der Unfug - so lange er zugunsten der G4 ist - ja Tradition. Vielleicht nicht gerade nur 3 Cent, aber wahrscheinlich weniger als das, was EVB bei der Strombörse dafür bezahlen muss. Bis vor einigen Jahren hatte ich noch geglaubt, dass wir immer zumindest den Betrag bekommen, den wir selbst für den Strom bezahlen müssen (am einfachsten mit einem rückwärtslaufenden Zähler) und ruckzuck war es weniger. sunraven
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