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von Weidemann » 24.01.2012, 20:34
laut der aktuellen EUWIDNE ssind viele neue PSW in Planung, die Genehmigungsverfahren laufen 2012 an:
Gotha, Talsperre Schmalwasser: >500 MW (Trianel) Höxter, Nethe: 390 MW (Trianel) Simmerath, Rurstausee: 640 MW (Trianel) Waldeck 2+ : 300 MW (Eon)
Wikipedia listet außerdem folgende auf:
Altdorf im Hotzenwald: 1400 MW (2018) (G4) Niederheimbach "Heimbach-Speicher": 400-600 MW (Stadtwerke Mainz) Einöden, Bayern: 200 MW Stadtwerke Trier, an der Mosel: 300MW Riedl, Bayern: 300 MW (G4) und noch ein paar kleinere mit ein paar hundert MW
Das sind in der Summe an die 5 GW !! (zum Vergleich: Österreich und die Schweiz haben jeweils unter 4 GW installiert.)
Die Baukosten liegen um die 1000 bis 1300 Euro/kWp.
wenn davon auch nur ein Teil verwirklicht wird, wird die installierte PSW-Leistung in Deutschland von derzeit 6,6GW (?) deutlich wachsen.
Interessant am Rande: Der Wirkungsgrad eines PSW beträgt "nur" 75 bis 80%.
(Edit: habe die Besitzer hinzugefügt, soweit erkennbar)
Zuletzt geändert von Weidemann am 24.01.2012, 20:52, insgesamt 2-mal geändert.
sonnige Grüße, -Weidemann-
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von GAST » 24.01.2012, 20:42
Ist ja interessant!! Ausgerechnet von den G4 ist nur einer dabei der es verstanden hat das man in Speicher investieren muss. Während gleichzeitig Trianel als Verbund von etwa 40 Stadtwerken/Städten ganz massiv investieren möchte!! Ausdauer und ideen haben die bei Trianel, sieht man am Kraftwerksprojekt im Chempark Uerdingen.
Gruß Jörg
Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden! H.Schmidt ex Kanzler EE-Strom kostet uns aktuell etwa 1/5 (20%) des Stompreises liefert dafür 1/4 (25%) der gesammten benötigten Strommenge!!Daheimhttp://www.solarbetreiber.de/
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von Mühli » 24.01.2012, 20:54
Ich weiß nicht, wie ich dazu stehen soll. Die PSW sind bestimmt für Kohlestrom geplant und seit es PV gibt, hat man einen guten Grund... Was hilft mir ein PSW, das Mittags zu voll ist um noch weitere Kapazitäten aufzunehmen? Wird sich aber vermutlich mir mehr Gratis-PV-Strom ändern. Die Wirkungsgrade sind schon spitze, gibt nix vergleichbares, allerdings werden sie auch nicht mehr ansteigen, bei 80% ist einfach Schluss.
Zudem die Dinger oftmals nicht so schön sind, wie man sie sich vorstellt. Mit Bergsee hat das nix zu tun, eher mit Betonwanne und Stacheldraht. Fertigstellung dürfte bei keinem vor 2018 sein, allein eine Genehmigung dauert ewig. Stand heute bei uns in der Zeitung, Riedl ist nicht so weit weg. Es wurde noch nichtmal angefangen, aber die ersten Verzögerungen sind schon da. Bodengutachten scheint doch positiv zu sein.
Gruß
6,6kWp West 92°, DN30°; 30xSolon Blue 220 an SB4000TL und 2100TL; 2008 16,92kWp, davon 5,64kWp Ost 88°, DN30°;24xSchott Poly 235; 11,28kWp Süd -10°, DN10° 48xSchott Poly 235 an STP 15; 2011 2,35kWp Südwest 72°, DN42°; 10xSchott Poly 235 an SB2100TL; 2011
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von win_solar » 24.01.2012, 21:03
Hallo, zumindest für Simmerath (15km von mir entfernt) ist ebenfalls ein Windpark in unmittelbarer Nähe geplant. Bisher steht die Bevölkerung hinter dem Projekt, mal sehen ob das so bleibt Gruß Win
2,4kWp BPsolar BP275F/Sunways NT2500 seit 2000 4,2kWp Heckert HS-PXL-210/Sunways NT3700 seit 2008 5,5kWp Axitec AC230P/Solarmax 6000S seit 2009 2,7kWp Suntech STP225/Solarmax 3000S seit 2010 2,2kWp Schott PolyProtect 180/SMA SB3800 (vorüberg.) seit 2011
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von Weidemann » 24.01.2012, 21:05
grad gelesen: http://www.repower.com/ch/anlagen/proje ... agobianco/in der Schweiz soll am wunderschönen Lage Bianco (Bernina-Pass) ein PSW mit 1GW Leistung gebaut werden. Die Bevölkerung hat bereits zugestimmt. Die Staumauer soll um 4m erhöht werden. Ursprünglich war ein mehrstufiges System geplant, da gabs wohl viel Widerstand, jetzt siehts (nach Diskussion mit Umweltinitiativen) wie folgt aus: ein 18 km langer (!!) Druckstollen, den Berg entlang, und dann 2,5 km Fallstollen direkt über Poschiavo. Da sieht man mal: es lässt sich doch einiges erreichen! Bin ja gespannt, wie das aussieht... Bauzeit 6 Jahre, ab vor. 2013.
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von pseudoruprecht » 25.01.2012, 16:10
Steht da auch was zu den jeweiligen Kapazitäten? XGW sind ja toll, aber wenn da nach 5min nur noch 0GWh drin sind...
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von Weidemann » 25.01.2012, 16:17
typischerweise 4-8h Vollast-Betrieb. Da geht also schon eine Menge Energie rein, Lastspitzen des Tages lassen sich damit gut abpuffern.
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von GAST » 25.01.2012, 20:17
Hallo, in dem Bericht von Rangar Yogeshwar bei Quarks&Co. wurde gesagt das alle PSW in D. zusammen für 40 Minuten Stromversorgung speichern könnten. http://www.youtube.com/watch?v=cELJj0osPDw ist nicht die offizielle sondern die unzensierte Fassung. Da es ja kein Netz für irgendeine spezielle Stromerzeugungform gibt wird in den PSW weder Kohle noch PV Strom gespeichert, sondern eine Mix der dem gerade aktuellen Mix entspricht. Wichtig ist doch das entlich jemand auf die Idee kommt und wieder in PSW investiert. Zudem wird nicht wie Mühli geschrieben hat der Speicher schon Mittags voll sein, denn die PSW dürften nur zu niedrigsten Kosten den Strom abnehmen, also zu Zeiten wo man fast nicht bezahlt bis hin zu einer Vergütung dafür das man Strom abnimmt....Also dürften die eher zwischen 11 und 14Uhr speichern um dann zur Abendspitze wieder einzuspeisen und dann evtl. wieder nachts wenn alles schläft wieder zu bunkern um dann bei der morgenspitze wieder einzuspeisen. Gruß Jörg
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von Mühli » 25.01.2012, 22:23
Naja, also Nachts kann ich dir garantieren, dass kein PV-strom im Mix ist. Da werden die aber vollgepumpt. Wobei du natürlich recht hast, wenn morgens (teil-)abgelassen wird, sollte Mittags eine gewisse Aufnahmefähigkeit da sein. Wird sich schon irgendwie geben, dem Gratisstrom werden sie hoffentlich die Türen nicht verschließen. Achja, diese 40 Minuten, stimmen scheinbar wirklich recht genau. Momentan haben wir laut EEX ca. 60 000 MW also 60GW Leistungsspitze Mittags. Die Pumpspeicher haben laut http://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherkraftwerk 37,7GWh Inhalt Das gibt rechnerisch 38 Minuten Laufzeit. Geht natürlich trotzdem nicht, denn es sind nur knapp 7GW, also 7 000 Megwatt, welche die Turbinen gleichzeitig abgeben können. Somit nur ~10% des benötigten Stroms. Gruß
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von Weidemann » 25.01.2012, 22:35
der Vergleich mit den 40 Minuten ist typischer Unfug... so ähnlich wie "mit dem Strom dieser PV-Anlage könne man diese Stadt ein ganzes Jahr mit Strom Versorgen  ). Wenn wir mal von 10 GW PSW-Leistung ausgehen, die wir in ca. 5 Jahren haben werden, mal 5,5 Studen Vollastbetrieb, dann bedeutet das, dass wir eine Menge Regelenergie haben, um die Versorgungspeaks auszufahren. Das stimmt mich optimistisch, damit ist schonmal ein großer Anteil der Spitzenlast kein Problem mehr. Es geht also eher darum, die Energie überhaupt her zu kriegen, auch nachts oder als Grundlast (in der einen Winterwoche ohne Wind und Sonne...) aber das stelle ich mir einfacher (und wirtschaftlicher) vor, als z.B. die Spitzenlast nur mit Gasturbinen abbilden zu müssen.
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