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Moderator: Mod-Team
von pvplaner2010 » 13.01.2012, 23:45
Terrorschutz für alle Atom-Zwischenlager Nun ist es aslo amtlich, dass auch die Atom- Zwischenlager nicht sicher sind. Die atompolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Sylvia Kotting-Uhl, betonte: «Die Mauern sind der neueste Beweis, dass Atomkraft in vielerlei Hinsicht hochgefährlich ist». Wirkliche Sicherheit sei nur durch den Atomausstieg und Fortschritte bei der Endlagersuche zu erreichen. http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1260313
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von Mühli » 13.01.2012, 23:48
Ach nein, do schau her
Jetzt sind die auch nicht sicherer. Das Zeug, was am Schwarzmarkt zu kriegen ist, geht da auch durch.
Ask your local weapon trader for the super-perforator oder alternativ ne olle Sowjet-Rakete. Kauf zwo, zahl eine.
Gruß
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von das_evu » 14.01.2012, 01:09
leute, kommt doch mal runter in dieser Thematik.
Es geht mal um Besinnung auf die Zeiten in der die Atomkraft in D etabliert wurde.
Das waren die späten 60er Jahre.
Man hatte erkannt, dass die Kohlekraft mit den damals schon bekannten Problemen des Staubs, saurem Regen so auf Dauer nicht weiter gehen konnte.
Zu dieser Zeit war von Silikon -> Solarzellen absolut noch nicht ansatzweise etwas erkennbar. So wurde in dieser Zeit der Grundpfeiler zu einer Nuklearindustrie gelegt, mangels anderer echter Alternativen.
Dies im Sinne eines EnWG, welches formal auf eine sichere Energieversorgung abzielte. Dann kam in den 70ern der Schock der Erkenntnis des sauren Regens. Auch zu dieser Zeit noch nichts mit Silikon.
Was also tun? Da kam die Technik der Atomkraft nur all zu passend, mit all ihrem Für und Wider. Und all dies unter der Entscheidung, derzeit noch zu weit über 90% in öffentlicher Hand befindlicher Energieversorger.
Dass diese diese dann später in überwiegend privatwirtschafliche Hände überführt wurden kann man bewerten wie man will. Ich sehe dies nicht als sinnvoll an. Nur jetzt aus der Ecke der kommunalen Schiene zu schießen oder auch auf Länder- oder Bundesebene diese zum Sündenbock zu machen kann es ja nicht sein.
Es ging darum dem Anspruch des EnWG nach PREISWERTER Energieversorgung gerecht zu werden. Da hat duie Atomkraft ihren Teil zu beigetragen, Nachwirkungen gewiss nicht wirklich bedacht. Eingestielt war dies aber aber durch staatlich gelenkter Unternehmen.
Selbst wenn alle EVU/VNB zwangsverstaatlicht würden, müssten all diese staatlichen Nachfolge-Organisationen den Anforderungen nach EnWG und EEG gerecht werden.
Na, macht es Klick?
Es geht hier um ein großen Ganzes, welches nicht immer nur unter aktueller Tagespoltik zu betrachten ist, und sich seitens der EEG-Einspeiser auf kWh-Mengen berufen werden kann. Es geht um die sichere Energieversorgung eines Industrie-Landes in brauchbarer kW-Momentan-Leistung, zu der die Erneuerbaren leider seltenst etwas Brauchbares liefern.
Echte Bestrebungen dies seitens der EE-Erzeuger in Form von erzeugungsnahen Speichern beistellen zu wollen ist nicht erkwnnbar. Dazu gibt es hier ja auch schon betreffende Beiträge, welche einzig und allein der derzeit nicht wirtschaflichen Seite Rechnung tragen, also weiterhin Null Beitragswillen der EE-Erzeuger zum sinnvollen Gesamten.
Das ist volkswirtschaftlich eine sehr bedenkliche Folge des EEG, da es nur über den Profit des einzelnen EEG-Erzeugers agiert. Es sei ihm gegönnt, wenn ein Gesetz es so sagt. Die Frage bleibt nur, ob wir es uns als Gesellschaft auf Dauer so einseitig leisten können.
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von Mühli » 14.01.2012, 02:36
Im damaligen Technologie-Wahnsinn ging man aber auch davon aus, dass diese Technologie absolut kontrollierbar und sicher ist und Atommüll hätte man damals wohl in irgendwelche Dritte-Welt-Länder abgeschoben.
Sowohl Entsorgung als auch Gefährdung durch Katastrophen erkannte man leider erst zu spät als großes Problem
Gruß
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