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von darwin » 02.06.2012, 01:09
open source energy hat geschrieben:Windstrom kostet wievie Cent/kWh? Wie hoch ist der Wirkungsgrad bei der Wasserstoffprodutkion und was kostet eine kWh Gas?
6 bis 8 ct für den Wind, Irrelevant wenn man zu bestimmten Zeiten den Strom für 16 oder 20 ct verkloppen kann. Goldisthal und große PSW speichern etwa für 3-6 ct die KWh. PV ist auf dem besten Weg den Preishub zuschaffen damit sich jede Speichertechnologie lohnt. Man muss nur darauf achten das man diese Kosten nicht der PV draufpackt... Historisch: Kohle und Atom hat für 3-4 ct Strom erzeugt, der KWh Preis war aber trotzdem für einen Normalkunden der halt auch Nachts, Morgens und Abend Strom haben will im Mittel bei 6-8 ct. Regelenergie und Preis.
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von Estomil » 02.06.2012, 09:53
naja. Russen Gas sollte aktuell für 3cent/kwh zu bekommen sein. Es macht also schon einen erheblichen unterschied von wenigstens faktor 5 aus.
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von Rainbow » 02.06.2012, 23:15
Hi @ll, open source energy hat geschrieben:Wie hoch ist der Wirkungsgrad bei der Wasserstoffprodutkion und was kostet eine kWh Gas?
Wenn ich mich recht erinnere steht/stand in Stuttgard eine Probeanlage, die aus Strom Wasserstoff und daraus Gas machte. Wenn ich mich weiter recht erinnere, sollte jetzt eine Probeanlage laufen. Wenn ich den Link wiederfinde, sollte darin auch etwas über den Wirkungsgrad zu lesen sein. Ist halt alles schon lange her, dass ich dort gelesen habe. Rainbow
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von Ralf Hofmann » 03.06.2012, 06:48
Hi,
kennt jemand den Wirkungsgrad des Hybridwindkraftwerks bzw. den Wirkungsgrad der Wind-zu-Wasserstoffverstromung? Da bleiben vom Windstrom doch max. 25% übrig, oder?
MfG Ralf Hofmann _________________________________________________________________________ 30 kwp seit 12/2011 (Suntech STP 250er / SolarMax MT / SL 1000) + 23,6 kwp seit 4/2013 Meine Anlagen: viewtopic.php?t=72378.html
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von Wade » 03.06.2012, 11:08
Wirkungsgrad Elektrolyse: ~75% Wirkungsgrad BHKW (elektrisch): ~36% Wirkungsgrad BHKW (thermisch): ~40-50%
rein elektrisch also ca. 25% Wird die Wärme auch genutzt hat man einen Gesamtwirkungsgrad von 60-70%
Wirkungsgrad Wasserstoff zu Methan (Sabatier-Prozess): ~80% d.h. Strom -> Methan: 60% Wirkungsgrad
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von diesonnelacht » 03.06.2012, 12:54
Ralf Hofmann hat geschrieben:Hi,
kennt jemand den Wirkungsgrad des Hybridwindkraftwerks bzw. den Wirkungsgrad der Wind-zu-Wasserstoffverstromung? Da bleiben vom Windstrom doch max. 25% übrig, oder?
Im gerade von Wade verlinkten Foliensatz sind doch Werte drin: http://www.eurosolar.de/de/images/stori ... ftwerk.pdf Elektrolyse (PEM) 80%, die 50% des EV sind optimistisch, aber stationär sind 30-40% round-trip erreichbar. Voraussetzung: Grosstechnische PEM-Elektrolyse mit ordentlichen Wirkungsgraden (und v.a. Kosten). Allerdings komme ich mit den Zahlen auf der Folie auf 16% insgesamt ab Sonne. Wobei das ja letztlich wenig interessiert, wieviel von der Sonne beim Verbraucher ankommt. Damit zementiert die an sich interessante Folie leider den Wirkungsgradmythos. Letzlich interessieren mich doch zwei Dinge: Emissionen, und wenn ich die (und ggf. andere externe Kosten wie z.B. Endlagerkosten, wobei wir ja auch von CO2-Endlagerkosten reden) monetär bewerten kann, nur die Kosten. Womit wir wieder beim Thema wären. "Stromprese 70% 'rauf, aber 100% EE durch ausreichende Speicher", da wäre ich sofort dabei!
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von Rainbow » 03.06.2012, 18:55
Hi @ll, Danke @Wade, dass du die Links eingestellt hast, so brauche ich nicht suchen diesonnelacht hat geschrieben:Womit wir wieder beim Thema wären. "Stromprese 70% 'rauf, aber 100% EE durch ausreichende Speicher", da wäre ich sofort dabei!
Dito diesonnelacht, womit wir schon zu zweit wären, die diesen Umstieg mitmachen würden. Den weiteren Vorteil den ich darin sehe ist, dass man nicht quer durch das Land immer neue Stromtrassen bauen muss, sondern das Gas durch schon verlegte Pipelines von Nord nach Süddeutschland versenden kann. Allerdings müßten dann dort regionale Gaskraftwerke gebaut werden. Da das ganze ja auch nicht nur mit Wind, sondern auch mit PV geht, wäre dann der weitere Zubau von PV Strom in Süddeutschland auch wünschenswert. Rainbow
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von eggis » 03.07.2012, 14:22
Vattenfall rechnet auch mit 30% höheren Preisen bis 2020. „Die Stromrechnung steigt bis 2020 um 30 Prozent“ (FAZ) FAZ: Wie wird sich vor diesem Hintergrund einerseits und der deutschen Energiewende andererseits denn der Strompreis entwickeln?
Vattenfall: Die Stromrechnung für Privatkunden wird 2020 wahrscheinlich 30 Prozent höher sein als heute. Der Großhandelspreis wird allerdings nicht signifikant steigen, denn es werden ja erhebliche Erzeugungskapazitäten zusätzlich geschaffen.
FAZ: Warum entkoppelt sich der Privatkundenpreis vom Großhandelspreis?
Vattenfall: Der Grund ist ganz einfach: weil die EEG-Förderung und die Netzumlage signifikant steigen werden, um den ehrgeizigen Ausbau der Regenerativen und der Netzinfrastruktur zu finanzieren.
30% bedeuten 6ct netto Umlage- und Netzentgelterhöhung. Da kann ich nur hoffen, das Vattenfall nicht auch noch die letzten Kunden weglaufen. Denn die Dividendenforderungen der Aktionäre lassen sich nunmal nur über die Strompreise erfüllen. Stimmt nicht ganz ...auch Einnahmen aus Schadenersatzforderung wegen des AKW-ausstiegs stellen ja Einnahmen da.
Mit sonnigen Grüßen -eggis- "Ein Zyniker ist ein Mensch, der von jedem Ding den Preis und von keinem den Wert kennt!" (Oscar Wilde)SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC Meine Anlage!!! hier klicken
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von E-Energy » 03.07.2012, 18:13
30% bis 2020 sind weniger als 3,8%
Das heißt im gegenzug doch das die Strompreiserhöhungen laut Vattenfall in den nächsten Jahren geringer ausfallen als es bisher der Fall war.
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