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von Helios » 25.04.2012, 09:29
Weiter gehts, die G4 Lobby bläst zum letzten Gefecht. Wirtschaftslobby nennt EEG sozial ungerecht 24.04.2012: Die wirtschaftsnahe "Intiative Neue soziale Marktwirtschaft" stößt die Diskussion über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) neu an. In einer Studie im Auftrag der Initiative wird auf eine vermeintliche Schieflage des EEG hingewiesen. Die Studie war zu dem Ergebnis gekommen, dass das EEG einkommensschwache Haushalte im Vergleich zehnmal stärker belastet als Haushalte mit hohem Einkommen. Dazu hatten die Autoren ausgerechnet, welchen Teil ihres Einkommens Haushalte rechnerisch für die EEG-Umlage ausgeben. Der Geschäftsführer der Initiative, Hubertus Pellengahr, sagte, die Kosten für die Energiewende seien unnötig hoch und sozial ungerecht. ... Quelle: Intiative Neue soziale Marktwirtschaft GmbH; Zusammenfassung: PHOTON http://www.insm.dehttp://www.scribd.com/doc/90955890/Das- ... Gesetz-EEG-–-Erfahrungen-und-Ausblick Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auch im PHOTON-Archiv unter folgendem Link: http://www.photon.de/newsletter/document/64146.pdfGruß Helios
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von open source energy » 25.04.2012, 09:36
Es ist ja wohl logisch, dass ein Haushalt mit 1500€ Einkommen im Monat anteilig mehr Strom und somit EEG bezahlt wie ein Haushalt mit 3.000€ im Monat. Dazu muss man nicht studieren um das zu erkennen. Das gilt aber wie gesagt für den gesamten Strom, auch für Fernseheer, fürs Telefon und den ganzen anderen Kram der halt nun mal soviel kostet wie er kostet.
Die Gewinne der 4G zahlt auch der arme Schlucker gleichermaßen... Und somit auch die Ausschüttungen für die Aktionäre...
Ohne Moos nix los ist doch eine alte Weisheit wie ich finde.
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von andig2 » 25.04.2012, 09:42
Yup. Ich würde sagen "Stromverbrauch" ist sozial ungerecht- eben weil weil bei geringem Einkommen der Anteil höher ist. Diese unendlichen Gerechtigkeitsdebatten in Deutschland und der Wunsch alles auszugleichen ist einfach lachhaft. Wenn die Gesellschaft die Probleme wirklich angehen wollte, dann sollte sie bei vernünftiger Schulbildung und Ganztagsbetreuung wür werktätigt Eltern/Mütter anfangen- nicht bei 3ct EEG Umlage...
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von Sunraven » 25.04.2012, 09:43
Wow - wenn man wenig verdient, ist der Anteil der Energiekosten höher als bei Gutverdienern. Da merkt man doch ein Hochschulstudium. Ich habe noch mehr: Zigarettenpreise sind sozial ungerecht! Die Kosten des Rauchens belasten Bezieher niedriger Einkommen prozentual höher als die Gutverdienenden. Hinzukommt, dass die mit niedrigerem Einkommen seltener ins Ausland fahren, um sich dort billig mit Zigaretten einzudecken. Oder - Tätowierstudios! Nicht nur dass die Tätowierungen die Geringverdiener deutlich mehr belasten - die Größe und Häufigkeit von Tätowierungen ist umgekehrt proportional zum Einkommen. Chefärzte werden nicht nur prozentual (im Verhältnis zum Einkommen) weniger für die Tätowierung bezahlen, auch absolut geben sie weniger für Tätowierungen aus. Ein Skandal jagt den nächsten... sunraven
Zuletzt geändert von Sunraven am 25.04.2012, 10:24, insgesamt 1-mal geändert.
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von energyturnaround » 25.04.2012, 10:21
Naja die üblichen Lügen der Industrie. Aber mittlerweile lachen sich die Leute doch kaputt, wenn Wirtschaftskonzerne oder die FDP sich um Hartz IV Bezieher sorgen. Das nimmt ihnen doch keiner mehr ab. Genauso gut könnte sich Ackermann über zu große Renditeerwartungen beschweren, würde auch keiner glauben.
Man sollte einfach mal vorschlagen, dass die Stromkonzerne Tarife anbieten müssen, die abhängig vom Gehalt sind. Dann werden sie ganz schnell leise.
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von firestarter » 29.04.2012, 19:29
naja
schön wäre natürlich gewesen, wenn diese Initiative auch gleich eine Studie parat hätte, wo Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.
Es gab ja schonmal die Idee eine Stromflat ...sagen wir mal 1.000kwh pro Hausanschluss.
Diese sind gratis in der Grundgebühr mit drin und entsprechend teurer (soll ja aufkommensneutral bleiben) werden die Mehrverbräuche. Das würde wohl auch gut zum Stromsparen animieren da jede ersparte kwh über der Pauschale doch deutlich mehr weh tut.
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von energyturnaround » 29.04.2012, 21:51
firestarter hat geschrieben:Es gab ja schonmal die Idee eine Stromflat ...sagen wir mal 1.000kwh pro Hausanschluss.
eher pro Kopf (500 kWh) als pro Haushalt, sonst ist die 6 köpfige Familie ganz schön arm dran.
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von open source energy » 30.04.2012, 10:01
Heute in der Stuttgarter Zeitung...
600.000 Haushalten wurde der Strom wegen offener Rechnungen abgestellt.
Mir ist persönlich ist diese Aussage etwas flach. Mich würde mal interessieren ob dort der günstigste Anbieter ausgewählt wurde und es dennoch nicht gereicht hat... Wie hoch die SMS Kosten der Haushalte im Jahre waren...
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von firestarter » 30.04.2012, 10:11
energyturnaround hat geschrieben:firestarter hat geschrieben:Es gab ja schonmal die Idee eine Stromflat ...sagen wir mal 1.000kwh pro Hausanschluss.
eher pro Kopf (500 kWh) als pro Haushalt, sonst ist die 6 köpfige Familie ganz schön arm dran.
na klar, das sollte auch keine ausdiskutierte Variante sein. Wollt nur zeigen, wo hier Hebel wären.
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von eggis » 30.04.2012, 10:22
open source energy hat geschrieben:Mir ist persönlich ist diese Aussage etwas flach.
Mir auch! Weil auch nicht rüberkommt, ob die Stromschulden nicht andere Ursachen (zB. Konsumschluden) haben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Gerichtsvollzieher in diesen Haushalten schon vor den Netzbetreiber da war, um die Schulden aus Versandhausbestellungen einzutreiben.
Mit sonnigen Grüßen -eggis- "Ein Zyniker ist ein Mensch, der von jedem Ding den Preis und von keinem den Wert kennt!" (Oscar Wilde)SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC Meine Anlage!!! hier klicken
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