Merit- Order und das Märchen vom teueren EEG Strom

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Re: Merit- Order und das Märchen vom teueren EEG Strom

Beitragvon CFAR » 01.05.2012, 22:08

Desweiteren wuerde ich gerne in einfachen Worten von Dir wissen, worin die Logik besteht, wenn Du sagst, dass der MOE auf fossilen Strom in der Umlage steckt, wenn doch mehrfach hier schon ueber die Berechnungsformel fuer die Umlage dargelegt wurde, dass dort gar nicht die Menge des fossilen Stroms bzw. der MOE auf fossilen Strom auftaucht.
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Re: Merit- Order und das Märchen vom teueren EEG Strom

Beitragvon PV-Berlin » 02.05.2012, 11:01

Einen müsste es schon lange zu bunt sein! Der "Netzagentur" . Wenn der Wettbewerb die Wettbewerbsvorteile beim EK des Stromes nicht auch an kleine und mittlere Kunden weiter gibt, die die Hauptlast der Energiewende tragen, dann sollten alle Alarmglocken läuten. Aber unser "Kartell-Amt" und unsere "Netzagentur" verstehen sich offensichtlich als Schutzmächte des Marktes im Sinne der Angebotsseite. Auch bleibt es mehr als unsinnig, das Strom nur virtuell getauscht und damit gewaschen wird. Zwinge man die "Grünen" Anbieter am Markt aktiv zu sein, bräuchte es weder die Marktprämie noch Kontrolle die eh ineffektiv ist. Grünstrom der nicht aus D. kommt, ist kein Grünstrom.

Im Grunde ist die Idee der Strom-Börse mehr als gut! Nur müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Was macht eine EEG von Umlage > 5 Cent, wenn der Strompreis in Summe unter der Rate der Inflation steigt? Gar nix!

Diese, ich muss es leider sagen sorry "Hauptschulmathematik" bringt uns kein Stück weiter und ist im Sinne des Verbraucherschutzes viel zu komplex. Es wäre verdammt sinnvoll, wenn bestimmte Parameter für Private Verbraucher festgeschrieben wären, die eh fest stehen. So hat jeder Hausanschluss ja Fixkosten, ergo müsste diese Größe feststehen. Dann wären auch Strompreise leichter vergleichbar. Und auch die Angst keinen Strom zu bekommen, wäre vom Tisch.

Anschluss =Zählerkosten des regionales EVU (Auf Rechnung & Angebot ausgewiesen)
Strom in kWh Preis Lieferant

Das beinhaltet, dass wirklich lückenlos für den Endkunden Netz und Strombezug getrennt werden.

Den MOE bestreitet ja niemand, aber die realisierbaren effektiven Beträge, kann nur der Stromhandel abbilden, weil die Anzahl der Unbekannten einfach zu hoch ist und die Dynamik des Marktes auch im Umfeld unberechenbar. Da würden selbst 100 Wetterrechner nicht reichen, um diese Datenmengen aufzuarbeiten. Ohnehin hat man dazu ja schon vor 10.000 Jahren Märkte "erfunden" die dies viel effektiver und transparenter machen.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Merit- Order und das Märchen vom teueren EEG Strom

Beitragvon hadl » 03.05.2012, 11:51

firestarter hat geschrieben:

@ firestarter
Du solltest das Wörtchen “falsch“ nicht so fahrlässig verwenden, sondern erst mal nachrechnen.
http://www.energieverbraucher.de/de/Ern ... il__12480/
Der Bund der Energieverbraucher e.V. kritisiert, dass die EEG-Umlage um das Doppelte unnötig aufgebläht ist: Durch die Befreiung der stromintensiven Industrie ist die EEG-Umlage um rund 0,8 Ct/kWh höher. Der Bund der Energieverbraucher e.V. hat hiergegen Beschwerde in Brüssel eingereicht. Aufgrund der Überzahlungen der Vorjahre ergibt sich ein negativer Nachholfaktor von [color=#FF0000]0,2 Ct/kWh[/color]. Die unzulässige und ungerechtfertigte Liquiditätsprämie erhöht die Umlage um weitere 0,1 Ct/kWh. Und die Börsenvermarktung des EEG-Stroms senkt alle Strompreise um etwa 0,6 Ct/kWh. Unter dem Strich mindert dieser Betrag die Belastung durch das EEG
Wäre die EEG-Umlage von all diesem Ballast befreit, so betrüge sie bei gleicher Förderhöhe für Erneuerbare nur rund 1,8 Ct/kWh, wäre also nur halb so hoch wie derzeit. Mitnahmeeffekte durch die zu üppige Marktprämie und fragwürdige Bonuszahlungen sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Hier Die Rechnung BEV.
Die Umlage von 3,5 minus 0,8 minus 0,2 minus 0,1 minus 0,6 ergibt 1,8 oder ?????



Dein Problem ist,
dass Du Dich in etwas verrant hast...

und nun versucht andere sogenannte Experten zu bennen,
die Deiner Argumentation Recht geben.

Das TUN SIE ABER NICHT
einfach nochmal Dein Zitat des Verbandes der Energieverbraucher (ich hatte es oben zitiert) lesen.

Sie sagen lediglich, das die Belastungen aus dem EEG um 0,6ct minimiert wurden.( WÜRDEN )Sie sagen NICHT, dass diese für irgend eine andere Verwendung zur Verfügung stehen.
Täten sie das, warde ja auch die Belastungen für uns Letzverbraucher ja auch nciht minmiert

Also falsch, FALSCH, FALSCH
wenn Du behauptest, dass irgend jemand von denen Deine Argumentation stützt.




@firestarter
Ich sage doch nicht, dass der Bund der Energieverbraucher die 0,6 Cent woanders verwenden will.
Das ist doch mein Vorschlag mit dem Backup Konto.
Es geht doch darum, ob der MOE in der Umlage überhaupt enthalten ist. Das wird vom BEV eindeutig bestätigt.
Wenn Du schreibst [color=#BF0000]wurden,[/color] ist das eindeutig falsch, nach den Aussagen des BEV heißt das würden.
Du musst schon genau lesen um was es geht.

Gruß Hadl.
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Re: Merit- Order und das Märchen vom teueren EEG Strom

Beitragvon CFAR » 03.05.2012, 12:12

Nein, Hadl, sie bestaetigen es nicht, aber selbst wenn es so waere, sie laegen damit genauso falsch wie Du. Schalt Dein Hirn endlich ein, statt irgendwelche Aussagen anderer Leute so zu interpretieren und so lange hinzubiegen, bis es sich so anhoert, als laegen sie mit Dir auf einer Linie.
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Re: Merit- Order und das Märchen vom teueren EEG Strom

Beitragvon hadl » 03.05.2012, 13:49

firestarter hat geschrieben: firestarter
Du solltest das Wörtchen “falsch“ nicht so fahrlässig verwenden, sondern erst mal nachrechnen.
http://www.energieverbraucher.de/de/Ern ... il__12480/
Der Bund der Energieverbraucher e.V. kritisiert, dass die EEG-Umlage um das Doppelte unnötig aufgebläht ist: Durch die Befreiung der stromintensiven Industrie ist die EEG-Umlage um rund 0,8 Ct/kWh höher. Der Bund der Energieverbraucher e.V. hat hiergegen Beschwerde in Brüssel eingereicht. Aufgrund der Überzahlungen der Vorjahre ergibt sich ein negativer Nachholfaktor von [color=#FF0000]0,2 Ct/kWh[/color]. Die unzulässige und ungerechtfertigte Liquiditätsprämie erhöht die Umlage um weitere 0,1 Ct/kWh. Und die Börsenvermarktung des EEG-Stroms senkt alle Strompreise um etwa 0,6 Ct/kWh. Unter dem Strich mindert dieser Betrag die Belastung durch das EEG
Wäre die EEG-Umlage von all diesem Ballast befreit, so betrüge sie bei gleicher Förderhöhe für Erneuerbare nur rund 1,8 Ct/kWh, wäre also nur halb so hoch wie derzeit. Mitnahmeeffekte durch die zu üppige Marktprämie und fragwürdige Bonuszahlungen sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Hier Die Rechnung BEV.
Die Umlage von 3,5 minus 0,8 minus 0,2 minus 0,1 minus 0,6 ergibt 1,8 oder ?????



Dein Problem ist,
dass Du Dich in etwas verrant hast...

und nun versucht andere sogenannte Experten zu bennen,
die Deiner Argumentation Recht geben.

Das TUN SIE ABER NICHT
einfach nochmal Dein Zitat des Verbandes der Energieverbraucher (ich hatte es oben zitiert) lesen.

Sie sagen lediglich, das die Belastungen aus dem EEG um 0,6ct minimiert wurden.
[color=#FF0000]Sie sagen NICHT, dass diese für irgend eine andere Verwendung zur Verfügung stehen.[/color]Täten sie das, warde ja auch die Belastungen für uns Letzverbraucher ja auch nciht minmiert

Also falsch, FALSCH, FALSCH
wenn Du behauptest, dass irgend jemand von denen Deine Argumentation stützt.









@firestarter
Ich sage doch nicht, dass der Bund der Energieverbraucher die 0,6 Cent woanders verwenden will.
Das Abzweigen ist doch mein Vorschlag mit dem Backup Konto.
Es geht doch darum, ob der MOE in der Umlage überhaupt enthalten ist. Das wird vom BEV eindeutig bestätigt.
Wenn Du schreibst wurden, ist das eindeutig falsch, nach den Aussagen des BEV heißt das würden.
Du musst schon genau lesen um was es geht.

Wenn Du das anders deutest, dann erkläre mir doch bitte mal was die zum Ausdruck bringen wollen wenn sie sagen die Umlage ist unnötig aufgebläht, wenn all dieser nicht gerechtfertigte „Ballast" raus wäre hätten wir anstatt 3.5 nur noch eine Umlage von 1,8 Cent, also ganz eindeutig auf die Umlage bezogen, und nicht wie Du möglicherweise siehst auf den Endkundenpreis.

Ich hoffe, dass CFAR seine „Vorwitzigkeit“ im Zaum halten kann, und die Antwort von Dir kommt.

Gruß Hadl
Zuletzt geändert von hadl am 03.05.2012, 13:57, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Merit- Order und das Märchen vom teueren EEG Strom

Beitragvon buergersolar » 03.05.2012, 13:54

hadl,

nur weil der Bund der Energieverbraucher meint, die Umlage sei um 0,6 ct MOE aufgebläht, schadet es trotzdem nicht, mal selbst das Hirn einzuschalten (CFAR hatte dir das auch schon vorgeschlagen) und selbst über die Sinnhaftigkeit dieser Aussage nachzudenken. Es wurde dir in diesem Thread bereits zig mal vorgerechnet, dass das NICHT stimmt.
Wenn du meinst, es stimmt doch, dann zitiere nicht immer wieder einen einzigen Text, den du gefunden hast, sondern erkläre es doch mal in eigenen Worten, noch besser Rechnungen, wie man darauf kommt.

Man kann für jede Falschaussage auch eine Quelle finden. Rechne es deshalb bitte einmal selbst vor.

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Re: Merit- Order und das Märchen vom teueren EEG Strom

Beitragvon CFAR » 03.05.2012, 14:29

Angenommen der Bund der Energieverbraucher kapiert das Spiel, dann hat er offenbar nur gemeint, dass man die 0,5 oder 0,6 Ct. MOE von der Umlage wegrechnen muesste, wenn man die wahren Kosten der Energiewende auf die kWh-verkauften Strom herunterrechnen will. Wir sind damit wieder beim alten Thema: Der MOE auf fossilen Strom ist zwar verursacht von den EE, doch einen Einfluss auf die Umlage hat er nicht!
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Re: Merit- Order und das Märchen vom teueren EEG Strom

Beitragvon hadl » 03.05.2012, 14:38

buergersolar hat geschrieben:hadl,

nur weil der Bund der Energieverbraucher meint, die Umlage sei um 0,6 ct MOE aufgebläht, schadet es trotzdem nicht, mal selbst das Hirn einzuschalten (CFAR hatte dir das auch schon vorgeschlagen) und selbst über die Sinnhaftigkeit dieser Aussage nachzudenken. Es wurde dir in diesem Thread bereits zig mal vorgerechnet, dass das NICHT stimmt.
Wenn du meinst, es stimmt doch, dann zitiere nicht immer wieder einen einzigen Text, den du gefunden hast, sondern erkläre es doch mal in eigenen Worten, noch besser Rechnungen, wie man darauf kommt.

Man kann für jede Falschaussage auch eine Quelle finden. Rechne es deshalb bitte einmal selbst vor.

Sonnige Grüße



Ganz einfach, und schon X mal gepostet.
Die Umlage ist die Differenz zwischen dem Erlös an der Börse und der Vergütung.
Da der dem Erlös zu Grunde liegende Börsenpreis schon um den MOE von 0,5 Cent gesenkt ist, sind die 0,5 Cent zwangsläufig in der Umlage enthalten.
Das kann man so gar mit ausgeschaltetem Hirn ausrechnen.

Schau mal was der MdB hier dazu meint, auch ein „Geisterfahrer“
http://www.goeppel.de/neuigkeiten/nachr ... a15781348e
MdB Josef Göppel fordert deshalb,  die Senkung der Strompreise an der Börse Leipzig durch die erneuerbaren Energien bei der Festsetzung der EEG-Umlage künftig dagegen zu rechnen.


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Re: Merit- Order und das Märchen vom teueren EEG Strom

Beitragvon buergersolar » 03.05.2012, 14:52

hadl hat geschrieben:Ganz einfach, und schon X mal gepostet.
Die Umlage ist die Differenz zwischen dem Erlös an der Börse und der Vergütung.
Da der dem Erlös zu Grunde liegende Börsenpreis schon um den MOE von 0,5 Cent gesenkt ist, sind die 0,5 Cent zwangsläufig in der Umlage enthalten.
Das kann man so gar mit ausgeschaltetem Hirn ausrechnen.


Und wenn man das Hirn dann doch mal anschaltet, stellt man fest: Die Umlage wird auf den gesamten Endkundenstrom erhoben, die für die Umlageberechnung relevanten Mindereinnahmen fallen aber nur auf die EEG-Strommenge an.

Also sind in der Umlage nicht 0,5 ct/kWh enthalten, sondern nur prozentual entsprechend dem EEG-Anteil am Mix. Bei 20% EEG-Strom macht das dann also noch 0,1 ct/kWh. Und die versickern nicht irgendwo, so dass man sie abgreifen könnte, sondern sie tragen zu dem Topf bei, aus dem die EEG-Anlagenbetreiber bezahlt werden. Also nix zum Abschöpfen da.

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Re: Merit- Order und das Märchen vom teueren EEG Strom

Beitragvon hadl » 03.05.2012, 15:57

buergersolar hat geschrieben:
hadl hat geschrieben:Ganz einfach, und schon X mal gepostet.
Die Umlage ist die Differenz zwischen dem Erlös an der Börse und der Vergütung.
Da der dem Erlös zu Grunde liegende Börsenpreis schon um den MOE von 0,5 Cent gesenkt ist, sind die 0,5 Cent zwangsläufig in der Umlage enthalten.
Das kann man so gar mit ausgeschaltetem Hirn ausrechnen.


Und wenn man das Hirn dann doch mal anschaltet, stellt man fest: Die Umlage wird auf den gesamten Endkundenstrom erhoben, die für die Umlageberechnung relevanten Mindereinnahmen fallen aber nur auf die EEG-Strommenge an.Also sind in der Umlage nicht 0,5 ct/kWh enthalten, sondern nur prozentual entsprechend dem EEG-Anteil am Mix. Bei 20% EEG-Strom macht das dann also noch 0,1 ct/kWh. Und die versickern nicht irgendwo, so dass man sie abgreifen könnte, sondern sie tragen zu dem Topf bei, aus dem die EEG-Anlagenbetreiber bezahlt werden. Also nix zum Abschöpfen da.

Sonnige Grüße




Habe ich Dich richtig verstanden, dass für die restlichen an der Börse gehandelten Graustrommengen nach Deiner Meinung keine "Mindereinnahmen" anfallen.

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