Geliebt, gefördert-zukunftsfähig? Streit um die Solarenergie

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Geliebt, gefördert-zukunftsfähig? Streit um die Solarenergie

Beitragvon HdW_BS » 23.01.2012, 09:52

Solaranlagen genießen eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz, sind im Vergleich zu anderen regenerativen Energieformen aber eher wenig effizient. Kritiker bemängeln eine "Überforderung" von Solaranlagen. Ihrer Meinung nach wird durch die staatliche Unterstützung die Entwicklung von effizienteren Anlagen und Materialien gehemmt. Doch wie weit ist die Entwicklung von Solaranlagen überhaupt? Können die Anlagen wesentlich effizienter gestaltet werden? War die Kürzung der Solarförderung zu Beginn des Jahres ein wichtiger Schritt oder wird dadurch ein boomender Energiesektor geschwächt?

Diese und weitere Fragen werden am 7. Februar um 19 Uhr beim Energiecafé im Haus der Wissenschaft Braunschweig diskutiert.

Unsere Experten:

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Phillip Gronstedt, TU Braunschweig, Institut für Hochspannungstechnik und Elektrische Energieanlagen

Prof. Dr. Joachim Weimann, Universität Magdeburg, Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik

Kevin Hoffmann, Wissenschaftsredakteur, Der Tagesspiegel

Weitere Informationen unter: http://www.hausderwissenschaft.org/hdw/ ... ergie.html
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Re: Geliebt, gefördert-zukunftsfähig? Streit um die Solarene

Beitragvon eggis » 23.01.2012, 10:52

Moin HdW_BS und Willkommen im Forum!

Soll der Beitrag eine Einladung sein? Welche Beziehung hast du zu der Veranstaltung?
Mit sonnigen Grüßen
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Re: Geliebt, gefördert-zukunftsfähig? Streit um die Solarene

Beitragvon open source energy » 23.01.2012, 11:00

eggis hat geschrieben:Moin HdW_BS und Willkommen im Forum!

Soll der Beitrag eine Einladung sein? Welche Beziehung hast du zu der Veranstaltung?


Ich denke, dass im Usernamen Haus der Wirtschaft Braunschweig steckt!

Das "Problem" bei solchen Runden ist oft, die innere Überzeugung der Experten. Wenn da einer von CSP überzeugt ist, dann wird das mit der PV nichts :-)
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Inkorrekte Annahmen

Beitragvon Andi_ » 23.01.2012, 16:37

Vielleicht war das auch gerade Absicht, dermaßen falsche Annahmen für die Diskussion zu verbreitern. Leider wird aber auch diese völlig falsche Annahme auch gerne von den "Kritikern" hergenommen, ohne nachzudenken, was da gerade gesagt wird... :?
Ja, ich meine den ersten Satz: "Solaranlagen genießen eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz, sind im Vergleich zu anderen regenerativen Energieformen aber eher wenig effizient."
Welche regenerative oder auch nicht-wirklich-regenerative Energieformen sollen denn bitteschön effizienter sein???
Da muss aber jeden Mitstreiter klar sein, was die Primärenergie ist, und was die (gewünschte) Endenergie ist. Und bei gleicher Betrachtung wird nur Solarthermie in der gleichen Größenordnung liegen, alle anderen werden wohl hoffnungslos bei der Effizienz (ich meine PHYSIKALISCHE Effizienz) untergehen. Sei es der Wind (als Folge der Sonneneinstrahlung), Biomasse (ebenfalls Primärenergie Sonneneinstrahlung, und nicht nur Kesselwirkungsgrad einrechnen, sondern den ganzen Weg...), oder auch fossile Energieträger ("Ex-Biomasse", noch wenige 0,...% als Biomasse), Kernenergie (für den gesamten Weg wohl <1%) oder andere. Welche Energieform soll nur annähernd an den Gesamtwirkungsgrad (Primärenergie, am besten "unendlich" -> ... -> Strom) der Photovoltaik herankommen? Vielleicht noch Erdwärme, die fängt aber ausnahmsweise nicht bei DER Primärenergie, die man sonst zum größten Teil nutzt (Sonnenenergie).
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Re: Geliebt, gefördert-zukunftsfähig? Streit um die Solarene

Beitragvon hadl » 23.01.2012, 18:09

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Re: Geliebt, gefördert-zukunftsfähig? Streit um die Solarene

Beitragvon open source energy » 23.01.2012, 19:55

Meine Erfahrung bei Talkshows ist, dass viele mit dem Prozentrechnen Schwierigkeiten haben und sich auch gerne mit den Vollaststunden auseinandersetzen.

Ich kann verstehen, dass jemand vor vielen Jahren gegen PV in Deutschland war, aber heute sollte man sich das nochmals genauer anschauen!
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