Hallo diesonnelacht,
smartgrid: sehe ich 100% genauso. Ich bin kenne persönlich einen Softwareentwickler aus den USA gut, der seit 20Jahren netzsteuerung designt. Jetzt heisst das eben smartgrid und wandert schrittweise immer mehr in die unteren Spannungsebenen hinein. Aber neu ist garnicht, nur die Anzahl der Meß- und Steuerstellen wird größer was ja aber mit schnelleren Rechner kein Problem ist. Projekt IRENE in Wiltpoltsried ist ein Beispiel, wo die PV-Wechselrichter vom Smartgrid gesteuert werden und die Biogasanlagen usw...
Vom Ende her denken - absolut sinnvoll. Ob 100% Erneuerbare sinnvoll und berechenbar sind und was in 2040 sein wird, da habe ich allerdings Zweifel. Ich würde mal lieber 80% im Jahr 2025 ansetzen, ein Zeithorizont der mir halbwegs berechenbar erscheint. Lieber für heute und morgen planen und handeln als von überübermorgen nur träumen. Ok, träumen ist auch ok ist aber eben träumen...
Ob die Politik bei der Preisbildung eine Rolle spielen sollte in der Zukunft - ich würde mir wünschen das es nicht mehr so sein wird (Regulierung ja, Preisfestlegung nein).
Wichtig wäre vor allem der diskriminierungsfreie Netzzugang für alle Marktteilnehmer gleich (egal ob groß oder klein). Alle müssen gleich abregeln wenn zuviel Strom da ist zum Beispiel, egal ob Wind oder PV. Das Problem wird (hoffentlich) oft sein, dass wir (scheinbar) zu viel Strom haben, oder (200GW PV und 100GW Wind)?
Eine Börse kann bei Grenzkosten null nicht wirklich funktionieren, aber wie gehts dann?






0.00 (0 Bewertungen)
| 


