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von GAST » 16.04.2012, 07:49
darwin hat geschrieben:GAST hat geschrieben:@darwin, es soll schonmal jemand gegeben haben dem fielen keine Argumente mehr ein, um irgendwas schlecht zureden  Du gehts bei 220GW Wind von der "gesicherten Mindestleistung" aus....aber es gibt reichlich Tage da sind wir "meilenweit" von der gesicherten Mindestlast entfernt, sowohl nach oben als auch nach unten....also gehören PSKW schon zur "Grundsicherung" der Stromversorgung.
Nein, 220 GW bei 2500 VLH erzeugen eine Mittlere Leistung von 62GW - besser gesagt 62 GW*8760h=550 TWh 110 GW PV bei 1000KWh/KWp 12,5 GW ->12,5 GW*8760h= 110 TWh. Im Moment werden im *Durchschnitt* weder 2500 VLH noch 1000 KWh erreicht - aber auch nur etwa 600 TWh verbraucht. Also für eine Abschätzung sind etwa 10% Reserve drin. Es geht dabei rein um die Energiemenge. Ob, wieviel und wo die Speicherung erfolgt ist dabei unberücksichtig. Die PSW kommen dann im Management dazu, aber man braucht die Energiemenge voher um sie speichern zu können. Denkbar wäre die Installierte Leistung *überdimensionieren* und ähnlich wie bei der PV (70%) die Spitzen abzuschneiden. Die 5% Verluste wären dann in der Berechnung der 110 GW nicht berücksichtigt. Was bei einer _Abschätzung_ wohl auch akzeptabel ist.
Hallo Darwin, du vergisst schon wieder einen wichtigen Faktor in der Energieerzeugung, wir müssen nicht Wind und PV wie "blöde" zubauen...deiner Rechnung nach 220GW Wind und 110GW PV um auf den Bedarf von 600TWh zu kommen, wir haben auch noch einiges an Laufwasser (wäre recht einfach ausbaufähig....) Biomasseheizkraftwerke (schiessen wie blöde aus dem Boden) Rückstandsverbrennungsanlagen (Gibts fast in jeder Stadt oder Landkreis über 200000 Einwohner) Zudem gibt es noch die Option aus überschüssigem Strom relativ einfach speicherbares brennbares Gas (Wasserstoff, später Methan) zu gewinnen welches dann bei Bedarf entweder verstromt oder für Haushaltszwecke genutzt werden kann. Zu deiner einschätzung das es nicht genug Standorte im Land gibt die Windkraftanlagentauglich sind....letztes oder vorletztes Jahr gab es eine Veröffentlichung wonach man in Deutschland mehr als genug Standorte hat an denen sich gewinnbringend und trotzdem günstig WEA betreiben lassen. Dabei wurde bei erstellung der Karte auf verschiedene Faktoren wert gelegt....dazu zählten geltende Gesetze in den jeweiligen Regionen, einhalten von Mindestabständen zu Wohn/Geschäftsimmobilien und weis der Geier womit man dem potentiellen betreiber eines Windrads noch das leben schwer machen möchte. gruß Jörg
Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden! H.Schmidt ex Kanzler EE-Strom kostet uns aktuell etwa 1/5 (20%) des Stompreises liefert dafür 1/4 (25%) der gesammten benötigten Strommenge!!Daheimhttp://www.solarbetreiber.de/
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von otk » 16.04.2012, 13:23
Nein zu Atom-Subventionen der EU: http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/at ... ntion.htmlhabe den Link nirgends bisher hier entdeckt, vielleicht unterschreibt ja der ein oder andere auch noch
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von darwin » 16.04.2012, 18:28
GAST hat geschrieben:du vergisst schon wieder einen wichtigen Faktor in der Energieerzeugung, wir müssen nicht Wind und PV wie "blöde" zubauen...deiner Rechnung nach 220GW Wind und 110GW PV um auf den Bedarf von 600TWh zu kommen, wir haben auch noch einiges an Laufwasser (wäre recht einfach ausbaufähig....)
Nein ist es nicht, Zuviele Fischtreppen nötig GAST hat geschrieben:Biomasseheizkraftwerke (schiessen wie blöde aus dem Boden) Rückstandsverbrennungsanlagen (Gibts fast in jeder Stadt oder Landkreis über 200000 Einwohner)
Fahnen stange erreicht - Grüne schiessen gegen die Biomasse, weil sie den Ökobauern das Pachtland wegnehmen. Ich habe mal den Vorschlag gemacht, einheimisches Holz lokal zur Stromerezugnung zunutzen. Schau dir spasseshalber mal die Reaktionen an. GAST hat geschrieben:Zudem gibt es noch die Option aus überschüssigem Strom relativ einfach speicherbares brennbares Gas (Wasserstoff, später Methan) zu gewinnen welches dann bei Bedarf entweder verstromt oder für Haushaltszwecke genutzt werden kann.
70% Wirkungsgrad ? Eher weniger aber gut. Für Jede KWh wird also nur 1,3 KWh aus Strom Windkraft gebraucht. Kannst du bitte meine Zahl *nach Oben* korregieren. GAST hat geschrieben:Zu deiner einschätzung das es nicht genug Standorte im Land gibt die Windkraftanlagentauglich sind....letztes oder vorletztes Jahr gab es eine Veröffentlichung wonach man in Deutschland mehr als genug Standorte hat an denen sich gewinnbringend und trotzdem günstig WEA betreiben lassen. Dabei wurde bei erstellung der Karte auf verschiedene Faktoren wert gelegt....dazu zählten geltende Gesetze in den jeweiligen Regionen, einhalten von Mindestabständen zu Wohn/Geschäftsimmobilien und weis der Geier womit man dem potentiellen betreiber eines Windrads noch das leben schwer machen möchte.
Oh, du hast mich falsch verstanden. Die Potentialkarte kenne ich. Ich bezweifel das diese Potential genutzt werden wird *womit man dem potentiellen betreiber eines Windrads noch das leben schwer machen möchte* Du solltest auch noch die Energieeinsparpotential beachten, es werden bald keine 600 TWh gebraucht. Naja bis man dazu übergeht Ölheizungen gegen Elektrische Wärmepumpen zu ersetzen, 10 KWh Heizöl kann man locker durch 1 KWh Strom ersetzen. Vielleicht sind auch die E-Mobile schneller. Dort hast du übrigens gute Speicherkapazitäten, höchsten 10% Ladeverluste. Rechnest du mit ? Bin ich schon bei 300 GW Wind ?
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von Herrvolt » 16.04.2012, 21:44
Wenn die Landespolitik anders wäre, dann hätte Wasserkraft auch mehr Chancen. Aber was wollen die Politiker? Alles und das ist genau nichts. 
Wasserkraft, Naturenergie welche wohl als erste die Stromerzeugung ermöglichte, ist sicher Verfügbar, nicht nur wenn die Sonne scheint.
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von GAST » 16.04.2012, 21:53
@Darwin, könntest du bitte lesen was ich schreibe und wenn du es gelesen hast auch versuchen zu verstehen was ich geschrieben habe??
Zur Wasserkraft, es gibt Laufwasserkraftanlagen die "hängt" man einfach in den Fluß, da brauchts keine Fischtreppen, dazu gab es hier schon einen Thread.
Biomasse und Biogas sind 2 Paar Schuhe, Biogas nutzt fast immer extra angebaute Energiepflanzen, während Biomassekraftwerke meist wesentlich größer sind und Schnittholz aus der Grünbestandspflege welches gehäckselt wird nutzt. Das gute ist das sich Biomasse (Hackschnitzelkraftwerk) nur als Kraftwärmewärmekopplungsanlagen rechnen, dabei ist es egal ob man diese für Fernwärme oder Industrie nutzt. Das CO2 welches in dem Biomasseprozess freigesetzt wird wäre aufjedenfall während der verrottung freigesetzt worden.
Ich brauche nicht mitrechnen....es wird funktionieren, dazu musst du allerdings jemnaden finden der Geld hat und nicht nur im Eigeninteresse Ideen unterbindet oder aufkauft und in der Schublade vergräbt, sondern jemand der offen für neue Ideen ist...
Gruß Jörg
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von wieso » 18.04.2012, 16:41
Also wo ist nun der Artikel /Link welcher fundamentiert EU-Staaten fordern Subventionen für Atomkraft
ich finde nichts handfestes !
Inselanlage 1.6 kw PV und 2.4 KW PV , Outback MX60 und FM80 MPPT , 6 kw Victron Wechselrichter 1600 ah 24 volt Gabelstaplerbatterie , 1.6 kw Windkraftanlage ,1 kw Wasserturbine mit Speichersee bei Bedarf Irland ;
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von darwin » 18.04.2012, 21:16
GAST hat geschrieben:@Darwin, könntest du bitte lesen was ich schreibe und wenn du es gelesen hast auch versuchen zu verstehen was ich geschrieben habe??
Ich brauche nicht mitrechnen....es wird funktionieren, dazu musst du allerdings jemnaden finden der Geld hat und nicht nur im Eigeninteresse Ideen unterbindet oder aufkauft und in der Schublade vergräbt, sondern jemand der offen für neue Ideen ist...
Du hast geschrieben, das du meine Zahl von 220 GW Wind anzweifelst - weil du Energie aus PSW *Erzeugst*. Darauf habe ich dich hingewiesen. Selbiges dann nochmal bei den Methanspeichern. Vielleicht kannst du mit Geld ein Kraftwerk heizen, deine Speicher werden keine Energieerzeugen. In meiner Abschätzung sind z.B.*keine* Speicherverluste drinne. Soweit kann ich den Speicherbedarf gar nicht abschätzen. Kannst du dazu eine Abschätzung bringen, die kannst du dann gegenrechnen ? Du möchtest *alternative* Quellen berücksichtigt haben ? Gut Liste die sie mit Zahlen auf. Die E-Mobile und den Heizungsersatz habe ich ja ebenfalls schon erwähnt. Die sind auch nicht in den 220 GW drinne.
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von wesozell » 19.04.2012, 08:12
Bloss ein Beispiel. Wir haben derzeit ca. 10 Mill. Einfamilienhäuser in Deutschland. Bei konsequenter Solarbauweise sind da schon mindestens 100GW Reserve 
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von janronald » 19.04.2012, 14:20
wesozell hat geschrieben:Bloss ein Beispiel. Wir haben derzeit ca. 10 Mill. Einfamilienhäuser in Deutschland. Bei konsequenter Solarbauweise sind da schon mindestens 100GW Reserve 
--> 10 KW pro EFH --> 87600 kWh im Jahr so ist das sicher nicht gemeint gewesen, sondern eher als theoretisches Einsparpotenzial im Winter bei der Heizung. Da aber bisher im wesentlichen Strom betrachtet wurde, liegt dort aber kein Potenzial PV und Wind für 100% EE-Strom einzusparen, muss aber in einem Gesamtkonzept mit betrachtet werden. 100% EE-Strom bringt fast nichts, wenn wir weiter mit Öl und Gas heizen (und Auto fahren). Bei einem Energieverbrauch von 3500 TWh in D ist EE-Strom nur ein Baustein. 100 (bis 200) TWh könnten durch konsequente Solarbauweise bei 10 Mill. Einfamilienhäusern eingespart werden. Es gibt nicht eine Lösung, sondern viele Teile lösen das ganze Problem. Wenn nur ein Baustein fehlt wird es sehr schwer. Wind, PV und Wasser sind im Strombereich schon jetzt sehr wichtig, Geothermie, Wellen- und Gezeitenkraftwerke können es noch werden. Biomasse insbesondere aufbereitetes Biogas ist universell einsetzbar. Elektrolyse und eventuell Methanisierung können insbesondere im Verkehrsbereich noch sehr wichtig werden, Elektroautos sind in der Entwicklung, da gibt es aber das noch immer ungelöste Problem der Reichweite, bereits im 19 Jh. fuhren erste Motorwagen 60km weit elektrisch. Im Gebäudebereich wird viel über Einsparung passieren, dazu Biomasse und Wärmepumpe mit Strom (Gas wohl eher nicht). 100% EE-Strom kann man wohl bis 2050 schaffen, beim gesamten Energiebedarf dürfte es bis zu 100% noch länger dauern.
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