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von eggis » 12.10.2011, 11:47
Stiftung 100 Prozent erneuerbar: „Schnellere Energiewende zum halben Preis möglich“ (100-prozent-erneuerbar.de)Folgende Maßnahmen sind umgehend erforderlich, um bis zum Jahr 2020 die doppelte Menge erneuerbarer Energien zum halben Preis zu realisieren: • Erhöhung des Ausbauziels für erneuerbare Energien (EE) • Ausweitung der Flächenkategorien für Solarkraftwerke • Beibehaltung der derzeitigen Rahmenbedingungen für Windenergie an Land (Systemdienstleistungsbonus; Degression: 1% / anno) Der Zubau von 2012 bis 2020 wird damit schneller und günstiger: • 28% statt 13% mehr EE-Anteil am Strommarkt • rd. 0,8 Mrd. € statt 1,5 Mrd. € je % EE-Anteil
100 prozent erneuerbar.png Scheinbar muss man es der Bundesregierung öfter mal sagen, dass Offshore-Energie der wahre Kostentreiber ist.
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von Montio » 12.10.2011, 12:07
Man sollte vielleicht auch mal feststellen, dass ein Lobbyverein, egal ob Atom oder Solar, eine reine Desinformationsanstaltung ist. Eine "Energiekonzept" incl. "Kostenübersicht" auf einem DIN-A-4 Blatt zu präsentieren ist eine Borniertheit sondergleichen. Hier werden einfach, erzeugte Strommengen zusammen addiert, egal ob das noch zu verwerten ist oder nicht. 100 GWp PV bis 2020 - hirnverbrannt kann man da nur sagen. Von einem vernünftigen netzverträglichen Verhältnis von PV und Wind in unseren Breitengrade keine Spur.
Hauptsache der Rubel rollt für die Geldgeber der Studie. Der Herr verschone die Politik und vor allem den deutschen Stromverbraucher von solch uneigennützigen "Ratgebern".
Gruß Montio
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von Spekulatius » 12.10.2011, 12:38
In diesem Fall übertreibst Du etwas. Klar singen die zur Musik aus der Solarbranche, aber die Grundzüge des Konzeptes sind richtig: Keine Offshore, dafür viel stärkere Onshore und Wiederaufnahme der PV-Freifläche. Dass das Verhältnis aus Sonne und Wind nicht ideal ist und der Umgang mit Spitzen (AUCH bei 25% Windstrom!) aus dem DINA4-Blatt nicht hervorgeht ist weniger wichtig. Die Richtung passt. Der Spekulatius 
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von hadl » 12.10.2011, 12:52
Aha... die "Milliardenrechner" müssen eine neuer Formel suchen. Wenn sie überhaupt eine hatten.
Gruß Hadl
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von eggis » 12.10.2011, 13:35
Montio hat geschrieben:Eine "Energiekonzept" incl. "Kostenübersicht" auf einem DIN-A-4 Blatt zu präsentieren ist eine Borniertheit sondergleichen.
Ich glaube es handelt sich hier nur um eine Art Pressemitteilung. Die Studie mit den Annahmen die hier gemacht wurden, habe ich leider nicht gefunden.
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von Spekulatius » 12.10.2011, 14:13
hadl hat geschrieben:Aha... die "Milliardenrechner" müssen eine neuer Formel suchen. Wenn sie überhaupt eine hatten.
Gruß Hadl
Tja, wir brauchen dringend eine neue Formel um den weiteren Ausbau der EEs wirtschaftlich tragbar voranzubringen. Durch die Verschwendung der Vergangenheit bürden wir der Wirtschaft 4 Ct/kWh auf und haben uns dadurch im Handlungsspielraum massivst eingeschränkt. Um dem weiteren Anstieg der Umlage mit Kraft entgegen zu wirken muss Offshore durch Onshore ersetzt werden, und PV viel stärker auf Eigenverbrauch ausgerichtet werden. Jetzt sag Du mir doch wie Deine Formel aussieht? Sind das Schweissperlen auf Deiner Stirn? Deinen Postings hier im Forum entnehme ich eine klare Formel: Ungebremst und wie gehabt weitermachen mit dem Ausbau der PV und der Öffentlichkeit einfach klarmachen, dass der grösste Teil der Mehrbelastung für den Stromverbraucher einzig und allein den 4G verschuldet ist, die die Einsparungen nicht weitergeben. Bist Du zufrieden mit der Formulierung? Der Spekulatius 
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von Montio » 12.10.2011, 14:37
Spekulatius hat geschrieben:In diesem Fall übertreibst Du etwas. Klar singen die zur Musik aus der Solarbranche, aber die Grundzüge des Konzeptes sind richtig: Keine Offshore, dafür viel stärkere Onshore und Wiederaufnahme der PV-Freifläche. Dass das Verhältnis aus Sonne und Wind nicht ideal ist und der Umgang mit Spitzen (AUCH bei 25% Windstrom!) aus dem DINA4-Blatt nicht hervorgeht ist weniger wichtig. Die Richtung passt. Der Spekulatius 
Hier noch mal die gleiche Veröffentlichung bei der Firma Juwi vom Mai dieses Jahres, die für "detaillierte" "Studie" verantwortlich ist: http://www.juwi.de/fileadmin/user_upload/de/pdf/news/Energiewende_Fakten.pdfSchlimmer als jeder Bierdeckel. Die haben nur eins im Sinn: Das EEG-Konto für für die Freifläche anzapfen. Ich predige seit langem dKosteneffizienz im EEG. Das schlimme dabei ist ja gerade, dass das ein Großteil des Geldes schon sinnlos versenkt wurde, die Kosten für Netz kommen jetzt langsam auf uns zu und werden den Zuwachs bei der Umlage toppen. Davon redet noch immer kein Mensch, bei der Fa. Juwi auch eine Fremdwort. In sofern ist das Rosstäuscherei, was da betrieben wird. Das einzige, was die Kosten sowohl EEG und Netzkosten drückt, ist eine Konzentration auf den Onshore-Ausbau mit den oft zitieren Anlagen mit großen Volllaststunden. Diese liefern noch auf Jahre hinaus die billigste EE und es geht schneller als Offshore, ist dezentral zu realisieren und entlastet die Netze. Die "Eigenverbrauchsanlagen" werden sowieso auf lange Sicht die einzige wirtschaftliche Form der PV-Nutzung in unseren Breitengraden werden. Gruß Montio
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von cephalotus » 12.10.2011, 17:19
Die Motivation hinter der Studie ist leicht durchschaubar.
Halber Preis ist ebenfalls schwer irreführend, denn 0,8 Mrd € / %-Anteil bei 50% sind 40 Mrd. Euro pro Jahr statt bisher 33 Mrd Euro pro Jahr (1,5 Mrd. €/% * 22%).
Wie man diese Mehrkosten von lausigen 7 Mrd Euro pro Jahr mit dem ganzen Zubau an PV / onshore usw in den nächsten 9 Jahren hinbekommen möchte ist mir auch nicht ganz klar. Bei nur 0,14€ /kWh PV Umlage und 1.000 GWh / GW hat man die mit zusätzlichen 50 GW PV (zu den günstigen Kosten) bereits geknackt.
24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp
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von hadl » 12.10.2011, 17:23
Spekulatius hat geschrieben:hadl hat geschrieben:Aha... die "Milliardenrechner" müssen eine neuer Formel suchen. Wenn sie überhaupt eine hatten.
Gruß Hadl
Tja, wir brauchen dringend eine neue Formel um den weiteren Ausbau der EEs wirtschaftlich tragbar voranzubringen. Durch die Verschwendung der Vergangenheit bürden wir der Wirtschaft 4 Ct/kWh auf und haben uns dadurch im Handlungsspielraum massivst eingeschränkt. Um dem weiteren Anstieg der Umlage mit Kraft entgegen zu wirken muss Offshore durch Onshore ersetzt werden, und PV viel stärker auf Eigenverbrauch ausgerichtet werden. Jetzt sag Du mir doch wie Deine Formel aussieht? Sind das Schweissperlen auf Deiner Stirn? Deinen Postings hier im Forum entnehme ich eine klare Formel: Ungebremst und wie gehabt weitermachen mit dem Ausbau der PV und der Öffentlichkeit einfach klarmachen, dass der grösste Teil der Mehrbelastung für den Stromverbraucher einzig und allein den 4G verschuldet ist, die die Einsparungen nicht weitergeben. Bist Du zufrieden mit der Formulierung? Der Spekulatius 
Falls es Dir noch nicht aufgefallen ist, mein Thema sind die Kosten, und da besonders die ungerechte Umlagenermittlung. Eine Formel wie es eigentlich sein müsste, habe ich in einem Dialog mit dem User CFAR schon mal kundgetan. pv-news-f25/-solarfoerderung-ist-oekonomisch-und-oekologisch-u-t69002-s120.html#p597472Den ungebremsten Ausbau betreffend, kannst Du mir vielleicht mal ein Posting nennen, von dem Du Deine Annahme ableitest. Ich hoffe Du bekommst beim Suchen keine "Schweißperlen" auf die Stirn. Gruß Hadl
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von Spekulatius » 12.10.2011, 19:35
Ja dann sag doch was Deine Formel ist, meine Güte nochmal. Über anderer Leut' Formeln herfallen und sie durch den Dreck ziehen aber selber nicht den Anschein eines Konzeptes zu haben ist nicht fair. Alles was ich aus Deinem Dialog mit dem User CFAR rauslese ist: Der MOE macht den Strom günstiger und die Haare schön. Keine einzige Aussage dazu, wie wir mit den Herausforderungen des Ausbaus umgehen. Im Übrigen hatte der User CFAR auch schon darauf hingewiesen, dass der MOE den Kohl nicht fett macht. Muss halt eine extrem kleine und magere Currywurst sein. Der Spekulatius 
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