EEG Solar >>> Hohe Stromkosten

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EEG Solar >>> Hohe Stromkosten

Beitragvon Ka8 » 04.10.2010, 11:35

Hallo,

heute morgen im Kölner Stadtanzeiger: http://www.ksta.de/html/artikel/1285337937931.shtml

Im Augenblick finde ich noch keine Worte.

Für einen typischen Drei-Personen-Haushalt mit 3.500 Kilowattstunden Stromverbrauch im Jahr würde die Erhöhung (einschließlich Mehrwertsteuer) maximal 60 Euro ausmachen, die Gesamtbelastung durch Ökostrom beliefe sich damit auf rund 145 Euro. Bei einer größeren Bäckerei mit 200.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch läge die Mehrbelastung (ohne Mehrwertsteuer) bei bis zu 3.000 Euro.


Ich trau mich kaum noch zu meinem Bäcker.

Max
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Re: EEG >>> Hohe Stromkosten

Beitragvon PV-Berlin » 04.10.2010, 12:22

Welcher Bäcker macht sein Brot mit Strom?
Nur die Aufbackstuben, heizen ihre Fertigbrote mit Strom -Öfen auf.
Richtige Bäcker, haben Gasöfen.
Typisch, da werden wieder Beispiele genant, die der normale Mensch schwer überprüfen kann.
Außerdem, sie sollen auf Gas umstellen, mit Strom zur Zeit Wärme zu produzieren, ist wenig sinnvoll.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: EEG >>> Hohe Stromkosten

Beitragvon wattpeak » 04.10.2010, 13:46

Umweltberatungsprogramm für das
Handwerk in Baden-Württemberg
Ergebnisbericht ECO+ (2008-2009)

http://www.google.de/url?sa=t&source=we ... Cg&cad=rja

Seite 18 mal anschauen ist zwar "nur" aus 2008-2009 und aus BW aber trotzdem anschaulicher als reißerische 200.000 kWh für eine "größere" Bäckerei. Da werden jetzt wieder Stromverbräuche hochgezüchtet, die jenseits der Realität sind, nur um die "kostensteigernde PV" ans Kreuz zu nageln man man man
Carpe Diem!

99,33 kWp 462 Module Chaori 215 Wp
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Re: EEG >>> Hohe Stromkosten

Beitragvon hadl » 04.10.2010, 14:13

Ka8 hat geschrieben:Hallo,

heute morgen im Kölner Stadtanzeiger: http://www.ksta.de/html/artikel/1285337937931.shtml

Im Augenblick finde ich noch keine Worte.

Für einen typischen Drei-Personen-Haushalt mit 3.500 Kilowattstunden Stromverbrauch im Jahr würde die Erhöhung (einschließlich Mehrwertsteuer) maximal 60 Euro ausmachen, die Gesamtbelastung durch Ökostrom beliefe sich damit auf rund 145 Euro. Bei einer größeren Bäckerei mit 200.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch läge die Mehrbelastung (ohne Mehrwertsteuer) bei bis zu 3.000 Euro.


Ich trau mich kaum noch zu meinem Bäcker.

Max




Hallo K8
PV Berlin hat Dir ja schon das Richtiger gesagt.
Wenn Du dann immer noch Angst hast zu Deinem Bäcker zu gehen, kläre ihn mal auf mit diesem hier.
pv-news-f25/merit-order-und-das-maerchen-vom-teueren-eeg-strom-t36937.html
Wenn Du solche stimmungsvollen Artikel genau liest, wirst Du feststellen,dass es immer heißt: "Wie aus gut unterichteten Quellen zu erfahren war" Ich konnte einem mir bekannten Journalisten entlocken, dass das die Quellen sind mit denen man Stimmung machen kann, ohne Namen zu nennen.

Gruß Hadl
hadl
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Re: EEG >>> Hohe Stromkosten

Beitragvon Patschel » 04.10.2010, 17:40

Hi,

meine Meinung "Und täglich grüsst das RWI (Murmeltier)" :P .

Gruss Dirk
Anlage 7,36 kWp
32x Ganymed M230 von ErSol (SolarWatt)
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http://dosolar.dyndns.tv/
http://www.sonnenertrag.eu/de/patschel/ ... /9144.html
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So lustig ist das nicht

Beitragvon PV-Berlin » 04.10.2010, 18:02

Mein Sohn, angehender Ing. hat mir Heute seine Berliner Zeitung unter die Nase gerieben, gleicher Artikel.
Man kann sagen was man will, aber zum Thema Öffentlichkeitsarbeit haben die Vier und ihre Schergen die Nase vorn. Es wäre durchaus sinnvoll, wenn die PV Industrie endlich auch in die Puschen kommt und nicht immer im Nachgang reagiert. Wie ich das sehe, wird die Öffentlichkeit systematisch auf das Ende des PV Zeitalters vorbereitet. Der Schlag kommt 2011, wenn nicht langsam mal dagegen gehalten wird.
Dazu sind eben die Medien da! Das kostet Geld und Mannpower.
Mr. SW, soll sich um D. kümmern und Verbündete suchen, sonst brauch er auch keine USA & Co. mehr ab 2012
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Re: EEG >>> Hohe Stromkosten

Beitragvon michael091963 » 04.10.2010, 20:13

ich habe diesen dusseligen Beitrag im Kölner Stadtanzeiger auch gelesen. Bei der Energieagentur NRW habe ich dazu gerade folgendes gefunden:

Die Energiekosten in Bäckereien betragen ca. 2,9 % der Produktionskosten. Die Hälfte entfällt auf den Energieträger Erdgas. Der Stromanteil liegt bei ca. 29 %.
http://www.ea-nrw.de/ekbaeckereien/page.asp?TopCatID=4797&CatID=4804&RubrikID=4804

Da werde ich wohl mal wieder einen Leserbrief schreiben müssen.... :juggle:
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Re: EEG >>> Hohe Stromkosten

Beitragvon eggis » 05.10.2010, 01:36

Interessant was man über den Verfasser des Artikels Jakob Schlandt so alles findet.
http://www.weltuntergangs.info/archives/358
http://www.weltuntergangs.info/archives/360
Scheinbar ein Freund der Schwarz-gelben Politik.
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

"Ein Zyniker ist ein Mensch, der von jedem Ding den Preis und von keinem den Wert kennt!" (Oscar Wilde)

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Re: EEG >>> Hohe Stromkosten

Beitragvon benchfrooser » 05.10.2010, 14:21

Der Tenor geht weiter
http://www.welt.de/die-welt/finanzen/ar ... preis.html

Was leider in dem Text fehlt ist die Begründung, dass die Atomkraft praktisch keinen Einfluss auf das teuerste Kraftwerk hat und somit den Strompreis gar nicht dämpfen kann. Solarstrom aber sehr wohl Spitzenlastkraftwerke verdrängen kann und so den Strompreis dämpfen kann.
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Re: EEG >>> Hohe Stromkosten

Beitragvon michael091963 » 05.10.2010, 16:47

benchfrooser hat geschrieben:Der Tenor geht weiter
http://www.welt.de/die-welt/finanzen/ar ... preis.html

Was leider in dem Text fehlt ist die Begründung, dass die Atomkraft praktisch keinen Einfluss auf das teuerste Kraftwerk hat und somit den Strompreis gar nicht dämpfen kann. Solarstrom aber sehr wohl Spitzenlastkraftwerke verdrängen kann und so den Strompreis dämpfen kann.


warum die WELT wohl die Kommentarfunktion zu dem Artikel gesperrt hat.... :twisted:
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