EEG Solar >>> Hohe Stromkosten

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Re: EEG >>> Hohe Stromkosten

Beitragvon moderne-energie » 05.10.2010, 19:26

Hallo,

Und der BDEW macht auch gegen die Photovoltaik mobil...

100811_BDEW_400_abgeändert.jpg


Die Verhandlungen zum EEG 2012 werden hart werden und vielen nicht gefallen... Wozu die Tiegerenten fähig sind hat man ja schon bei der Laufzeitverlängerung gesehen.

LG,
m-e
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moderne-energie
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Re: EEG >>> Hohe Stromkosten

Beitragvon za-ass » 05.10.2010, 22:23

Auch in der hiesigen Tageszeitungen konnte man einen Artikel wie in den Vorbeiträgen schon mehrfach verlinkt lesen, der zu allem Überfluss auch noch von einem Kommentator im Sinne der großen Vier kommentiert wurde.
Dies hat mich dann zu dieser Stunde doch noch zu einem kurzen Leserbrief bewegt, den ich hier nicht vorenthalten will, evtl. auch um ein paar Zahlen für die weitere Argumentation beizusteuern.

Sehr geehrter Herr XX,

mit dem Kommentartitel ‚Öko kostet’ und dem Hinweis auf die im Januar steigenden Strompreise, die Sie in dem Ausbau der erneuerbaren Energien begründet sehen, schlagen Sie – auch argumentativ – in die gleiche Kerbe, die die 4 großen Stromkonzerne und AKW-Betreiber samt dem Dachverband BDEW in ihrer neuerlichen Anzeigen- und ‚Informations’-Kampagne derzeit wieder mal bearbeiten.
Leider wird der Aspekt, dass Strom aus erneuerbaren Energien – im Gegensatz zu beispielsweise Strom aus Atomkraftwerken – über einen Merit-Order-Effekt Spitzenlastkraftwerke aus dem Netz verdrängt und so den Börsenpreis am Spotmarkt (EEX Leipzig) senkt, dabei völlig außer Acht gelassen.
Nach einer Wissenschaftsstudie des Fraunhofer ISI für das Bundesumweltministerium betrug dieser Merit-Order-Effekt in 2006 7,8 Euro/MWh, was hochgerechnet auf den damaligen gesamtdeutschen Strombedarf einem Volumen von 5 Mrd. Euro entspricht. Bringt man die gesamte EEG-Einspeisevergütung für diesen Zeitraum in Abzug, ergibt sich eine Netto-Ersparnis von 2 Mrd. Euro.
Einer Pressemitteilung des Fraunhofer ISI vom 13.09.2010 ist zu entnehmen, dass in 2009 etwa 4,6 Mrd. Euro als Einspeisevergütung von den Stromkunden an die EEG-Anlagenbetreiber geflossen sind. Dieser Summe stehen Einsparungen der Stromkunden oder -lieferanten in Höhe von bis zu vier Milliarden Euro gegenüber, bedingt durch Preissenkung am Großhandelsmarkt infolge Verdrängung konventioneller Kraftwerker durch erneuerbare Energien, weil die Zahl der Anbieter steigt, die Nachfrage aber nicht. (Merit-Order)
Dass diese Spotmarktpreis-senkenden Effekte nicht immer oder gar nicht beim Endverbraucher ankommen ist leider derzeitige Realität.
Dass zeitgleich die Gewinne der großen Stromkonzerne gestiegen sind und weiter steigen, ist daneben genauso wahr.
Sicher bekommen wir den schöpfungserhaltenden Umstieg unserer Energieversorgung nicht zum Nulltarif. Wünschenswert für die Berichterstattung und Kommentierung wäre aber, wenn dabei nicht immer nur eine Seite der Medaille betrachtend die auflagenstarken und medienwirksam lancierten Veröffentlichungen der Großkonzerne als derzeitiger Sachstand übernommen werden.
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Re: EEG >>> Hohe Stromkosten

Beitragvon Boelckmoeller3 » 06.10.2010, 00:32

Hallo,

jetzt weiß ich endlich warum unsere Brötchen so teuer geworden sind, weil die Öfen dafür mit Strom anstatt Gas oder Öl laufen ! :D
Und dann auch noch mit unserem guten PV-Strom.

Viele Grüße:

Klaus
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Re: EEG >>> Hohe Stromkosten

Beitragvon Rainbow » 06.10.2010, 01:19

Hi @ll,
auch ich bin entsetzt bei dem Artikel!
moderne-energie hat geschrieben:Wozu die Tiegerenten fähig sind

Wie, Tigerenten?
Ich denke und hoffe, du meintest die alte Schlüpferregierung, vorne gelb und hinten schwarz.
Die Bezeichnung "Tigerente" verharmlos und ist eine Beleidigung für den Tiger und den Bär und ihrem Schöpfer.
Also bitte me, der alte Schlüpfer, passt ja da wohl erheblich besser.

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Re: EEG >>> Hohe Stromkosten

Beitragvon za-ass » 06.10.2010, 12:01

Rainbow hat geschrieben:
moderne-energie hat geschrieben:Wozu die Tiegerenten fähig sind

Wie, Tigerenten?
Ich denke und hoffe, du meintest die alte Schlüpferregierung, vorne gelb und hinten schwarz.
Die Bezeichnung "Tigerente" verharmlos und ist eine Beleidigung für den Tiger und den Bär und ihrem Schöpfer.
Also bitte me, der alte Schlüpfer, passt ja da wohl erheblich besser.

Wenn du meinst, dass diese abschätzige Heransgehensweise der Thematik dient, bist du nach meiner Einschätzung auf dem falschen Dampfer unterwegs.
Man kann durchaus hart in der Sache argumentieren, ohne 'den Gegner' gleich mit solchen fäkal-assoziierten Ausdrücken zu belegen. Ist irgendwie auch eine Stilfrage.

Von mir aus könnte es an dieser Stelle auch wieder mit 'on topic' weitergehen.
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Re: EEG >>> Hohe Stromkosten

Beitragvon michael091963 » 06.10.2010, 12:48

za-ass hat geschrieben:...
Nach einer Wissenschaftsstudie des Fraunhofer ISI für das Bundesumweltministerium betrug dieser Merit-Order-Effekt in 2006 7,8 Euro/MWh, was hochgerechnet auf den damaligen gesamtdeutschen Strombedarf einem Volumen von 5 Mrd. Euro entspricht. Bringt man die gesamte EEG-Einspeisevergütung für diesen Zeitraum in Abzug, ergibt sich eine Netto-Ersparnis von 2 Mrd. Euro.
Einer Pressemitteilung des Fraunhofer ISI vom 13.09.2010 ist zu entnehmen, dass in 2009 etwa 4,6 Mrd. Euro als Einspeisevergütung von den Stromkunden an die EEG-Anlagenbetreiber geflossen sind. Dieser Summe stehen Einsparungen der Stromkunden oder -lieferanten in Höhe von bis zu vier Milliarden Euro gegenüber, ...


4,6 Mrd EEG abzgl. 4 Mrd Einsparung macht bei mir eine Netto-Entlastung von - (!) 0,6 Mrd (=Belastung) für das Jahr 2009.

Aber ansonsten finde ich den Leserbrief prima. Auch ich habe mich gestern aufgerafft, meiner Zeitung zu schreiben, wenn auch nicht ganz so detailliert
Nach Meinung von Herrn Schland ist also alleine die Förderung der Photovoltaik schuld an den steigenden Strompreisen. Richtig an dem Beitrag ist, dass der Ausbau der Photovoltaik in den beiden letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Entsprechend wurde die Einspeisevergütung alleine in diesem Jahr dreimal reduziert. Allerdings steigen die Strompreise nicht erst seit 2 Jahren. Dass die vier großen Energieunternehmen in den letzten Jahren ständig steigende Gewinne vermelden, ist dem Autor ebenfalls keine Zeile wert. Statt dessen setzt er eine auf 20 Jahre hochgerechnete Einspeisevergütung ins Verhältnis zum Jahresbudget des Umweltministeriums und vergleicht so Äpfel mit Birnen. Auch die Angabe der Mehrkosten für eine Bäckerei mit dem ausdrücklichen Hinweis "ohne Mehrwertsteuer" soll offenbar Unverständnis zu Lasten der Solarstromerzeuger schüren. Dabei übersieht der Autor, dass die Energiekosten einer Bäckerei nach Angaben der Energieagentur NRW insgesamt gerade einmal 2,9% der Produktionskosten ausmachen. Die Hälfte davon entfällt auf den Energieträger Erdgas. Der Stromanteil liegt bei ca. 29 %. Damit liegen die Stromkosten einer Bäckerei unter 1% der Produktionskosten. Die Mehrwertsteuer ist außerdem für den Bäcker ein durchlaufender Posten, belastet ihn also in keiner Weise.
Wenn der Strom nach Angaben des Autors an der Leipziger Strombörse für nur 5 ct gehandelt wird - wieso zahlen die Verbraucher dann eigentlich durchschnittlich rund 15 ct pro kWh (ohne EEG-Umlage)? Statt sich über die Differenz von 10 ct zu Gunsten der Stromgiganten und der Staatskasse zu echauffieren, ist es natürlich viel effektiver, sich über eine Erhöhung der EEG-Umlage von 2,0 auf "3,2 bis 3,5 Cent pro Kilowattstunde" aufzuregen. Um den Differenzbetrag hat mein Stromversorger zum 01.10.2010 gerade den allgemeinen Strompreis bei gleichbleibenden gesetzlichen Abgaben angehoben - ohne dass das RWI oder Herr Schland sich hierzu negativ geäußert hätten. Darüber hinaus fehlt jeder Hinweis auf die positiven ökologischen und ökonomischen Aspekte der Photovoltaik. Die Strompreise an der Leipziger Börse sinken gerade in den Mittagsstunden trotz steigenden Strombedarf in dieser Zeit deutlich ab. Der Zusammenhang mit den in dieser Zeit besonders gut produzierenden Solarstromanlagen liegt auf der Hand. Leider geben die Energiekonzerne diese sinkenden Preise nicht an die Verbraucher weiter. Statt dessen propagieren sie eine Verlängerung von AKW-Laufzeiten als ökologische Lösung.
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Re: EEG >>> Hohe Stromkosten

Beitragvon za-ass » 06.10.2010, 14:54

michael091963 hat geschrieben:
za-ass hat geschrieben:...
Nach einer Wissenschaftsstudie des Fraunhofer ISI für das Bundesumweltministerium betrug dieser Merit-Order-Effekt in 2006 7,8 Euro/MWh, was hochgerechnet auf den damaligen gesamtdeutschen Strombedarf einem Volumen von 5 Mrd. Euro entspricht. Bringt man die gesamte EEG-Einspeisevergütung für diesen Zeitraum in Abzug, ergibt sich eine Netto-Ersparnis von 2 Mrd. Euro.
Einer Pressemitteilung des Fraunhofer ISI vom 13.09.2010 ist zu entnehmen, dass in 2009 etwa 4,6 Mrd. Euro als Einspeisevergütung von den Stromkunden an die EEG-Anlagenbetreiber geflossen sind. Dieser Summe stehen Einsparungen der Stromkunden oder -lieferanten in Höhe von bis zu vier Milliarden Euro gegenüber, ...


4,6 Mrd EEG abzgl. 4 Mrd Einsparung macht bei mir eine Netto-Entlastung von - (!) 0,6 Mrd (=Belastung) für das Jahr 2009.

Aber ansonsten finde ich den Leserbrief prima. Auch ich habe mich gestern aufgerafft, meiner Zeitung zu schreiben, wenn auch nicht ganz so detailliert

Das eine, Netto-Ersparnis von 2 Mrd. Euro, ist aus 2006, das andere 4,6 vs. 4 Mrd. Euro ist aus 2009. Selbstverständlich ist das in 2009 eine (geringe, umgelegt auf die gesamten BRD) Belastung, keine Entlastung, aber es hat ja auch niemand behauptet, dass der Umstieg in der Energieversorgung gratis wäre. Da sind wir uns glaube ich alle einig.

Das Kompliment zum Leserbrief -Danke - gebe ich gerne auch zurück, nicht zuletzt weil hier für den normalen Bürger gut verständlich die Brüche in der Argumentation der großen Vier aufgezeigt werden.
Aber so wichtig wie der Inhalt von Leserbriefen auch immer ist, genauso wichtig ist, dass WIR ALLE FLAGGE ZEIGEN und uns öffentlich (Presse, etc.) zu Wort melden. Das was wir nicht an Budget für Öffentlichkeitsarbeit haben, müssen wir ein Stück weit auch ganz banal durch Masse gut machen.
Also Leute gebt euch einen Ruck und bedient die Leserbriefredaktionen eurer Zeitungen! :D
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Re: EEG >>> Hohe Stromkosten

Beitragvon amoss » 06.10.2010, 15:32

za-ass hat geschrieben:Aber so wichtig wie der Inhalt von Leserbriefen auch immer ist, genauso wichtig ist, dass WIR ALLE FLAGGE ZEIGEN und uns öffentlich (Presse, etc.) zu Wort melden. Das was wir nicht an Budget für Öffentlichkeitsarbeit haben, müssen wir ein Stück weit auch ganz banal durch Masse gut machen.
Also Leute gebt euch einen Ruck und bedient die Leserbriefredaktionen eurer Zeitungen! :D


Recht hast du zwar za-ass,
aber als interessierter, letztlich aber doch zu wenig tiefgehender Beobachter der politischen Energieszene habe ich den Eindruck, dass sich nur ein paar Idealisten und vor allem nur Betreiber um Öffentlichkeitsarbeit zugunsten der Photovoltaik kümmern.

Müsste es eigentlich nicht andersherum sein? Dass die, die mit dieser Branche Geld verdienen auch etwas dafür tun, dass sie dies auch in Zukunft tun können?

Stattdessen hat man den Eindruck, auch hier im Forum, dass z.B. die Tausenden von Solarteure zufrieden vor sich hinwursteln und ihr regionales Alltagsgeschäft machen, sonst aber nix. Gibt es sowas wie einen Verband der Solarteure oder ähnliches, der auch mal ein relavantes Gegengewicht zur übermächtigen PR-Maschinerie der Großen Vier bilden könnte?

Leserbriefe sind schön und gut, aber meistens lesen die Leute doch nur, um sich schon bestätigt zu fühlen (dann hat man aber nichts erreicht) oder um sich zu ärgern, weil man anderer Meinung ist. Meinungen von Leuten ändern kann man in den allerseltensten Fällen, weil die meisten Leute bereits ihre eigene Meinung haben und davon erfahrungsgemäß nur schwer, jedenfalls aber kaum durch einen verkürzten Leserbrief abzubringen sind.

Was ist mit den Herstellern der ganzen Hardware? Ist es nicht so, dass die gar kein Interesse an PR udn Aufklärung haben, weil das was kostet und sie ja jederzeit im Ausland ausgleichen können, was hier in Deutschland verloren wird?
Mir ist nicht bekannt, dass es größere, gemeinsame Anstrengungen von Herstellerung und/oder Installationsbetrieben gibt, die Bevölkerung einfach und wirkungsvoll über die Presse aufzuklären. Außer Werbung natürlich.

Ich finde es irritierend, dass wir als Kleinstbetreiber, unter dem Strich also als idealistische Einzelbürger (denn mehr als ein Taschengeld springt ja für den Otto-Normadachbetreiber nicht heraus) für das Geschäftsfeld anderer stark machen, die sich selbst nicht besonders hervortun.
Gruß,
amoss

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Re: EEG >>> Hohe Stromkosten

Beitragvon hadl » 06.10.2010, 15:43

za-ass hat geschrieben:
.
Aber so wichtig wie der Inhalt von Leserbriefen auch immer ist, genauso wichtig ist, dass WIR ALLE FLAGGE ZEIGEN und uns öffentlich (Presse, etc.) zu Wort melden. Das was wir nicht an Budget für Öffentlichkeitsarbeit haben, müssen wir ein Stück weit auch ganz banal durch Masse gut machen.
Also Leute gebt euch einen Ruck und bedient die Leserbriefredaktionen eurer Zeitungen! :D




@ za-ass
Ich habe bereits Gestern, mit dem Folgenden die Macher einer meiner bevorzugten Sendung angemailt.
Habe heute Morgen als Ergänzung noch auf Deinen Leserbrief aufmerksam gemacht. Ich hoffe Du machst keine Urheberrechte geltend.

Hallo Ihr Frontal 21 Macher

Der turbulente Energieherbst beginnt. Die konventionelle Stromwirtschaft hat alles mobil gemacht was schreiben kann.
Spezialthema die Photvoltaik, mit den bevorzugten Schlagzeilen „Solarboom treibt die Strompreise“
Die Wirklichkeit sieht anders aus. Während der besten Handelszeiten an der Leibziger Strombörse, ist durch den enormen Ausbau an Sonnenstromanlagen, um die Zeit zwischen 11 und 14 Uhr so viel Sonnenstrom – der vorrangig abgenommen werden muss - im Netz, dass für den konventionellen Strom nicht mehr viel Spielraum ist, der so genannte „Merit Order“ Effekt wird wirksam.. Mit andern Worten, das große Geld ist in der Zeit für die „Vier Großen“ nicht mehr zu verdienen. An manchen Tagen wird die EEG Vergütung durch den sinkenden Börsenpreis mehr als kompensiert. Wenn man über Googl auf „PV Leistung für Deutschland live“ geht kommt man im PV Forum auf eine Darstellung, die zeigt wie viel Sonnenstrom an verschiedenen Tagen zu bestimmten Zeiten im Netz ist. Im Gegenzug sieht man wie bei der EEX die Börsenpreise fallen.
Auch interessant in diesem Forum „Das Märchen vom teuren EEG Strom“
Warum mache ich Sie darauf aufmerksam, möglicherweise ist Ihnen das auch schon bekannt.
Erstens ist das ein hoch interessantes Thema, und für Journalisten keine Information eine zu viel.
Zweitens weiß ich, als jemand dem keine Ihrer Sendungen entgeht, dass Sie unabhängig berichten.
Ich bin übrigens kein Vertreter der PV Branche, sondern ein Hobbysolarier, der die Energieszene schon mehr als 15 Jahre kritisch beobachtet.

Mit freundlichen Grüßen
XXXXXXXX
hadl
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Re: EEG >>> Hohe Stromkosten

Beitragvon PV-Berlin » 06.10.2010, 16:55

Das ist die richtige Frage!
Wieso die gesamte PV Industrie vom Produzenten, über den Handel bis zum Solarteur überhaupt nicht in Erscheinung tritt und selbst Vorschläge und Lösungen aufzeigt, geschweige denn in Umlauf bringt.
Dass die Betreiber, wenn sie denn ihre Anlage auf dem Dach haben und kassieren, sich nicht weiter darum kümmern wollen, kann ich sogar verstehen. Sie haben ihren Teil geleistet.
Konsumverzicht und Risikobereitschaft.

Und der Rest? Wie viele Arbeitsplätze hängen an PV?
Handeln alle, als ob es kein Morgen gibt!

Ich sage es schon lange! 2012 ist Ende der Geschichte. Wenn das durch ist, dann werden alle anfangen zu heulen usw. Mir persönlich kann das schnuppe sein, ich leb davon nicht. Bin auch kein Ökofanatiker.
Ich sehe nur ganz nüchtern die ökonomische Möglichkeit, relativ elegant den Umbau unserer Energieversorgung mit der Schaffung von Arbeitsplätzen und etwas Schöpfung von Kleingeld in den Griff zu bekommen.

Also die Taubenzüchtervereine in D betreiben weit mehr Aufwand und Lobbyarbeit, als die PV Gilde. Und die haben nicht die Vier im Nacken.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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