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Moderator: Mod-Team
von neuharlingerstrom » 30.01.2011, 06:22
http://www.sfv.de/artikel/erneuerbare_e ... eidung.htmIch finde das Speicherkonzept auch sehr spannend, zumal von der Seite der Elektromobilität her sich Speicher geradezu vom Automobil zur Verbindung mit dem eigenem Heim anbieten ... Aber auch einen kleineren "Puffer" für den Hausgebrauch und sei es in den schweren, alten Blei-Säure Batterien kann sicher einen Beitrag zum Thema "Versorgungssicherheit" leisten. Ob allerdings wie im Textbeitrag propagiert eine "normale" Autobatterie das leisten kann sei mal dahingestellt.
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von PeterQ » 30.01.2011, 09:48
Es geht kein Weg an Speichern vorbei. Die wird es auf allen Ebenen geben: - Auf der Erzeugerseite in Korrelation zur Anlagengröße, um Spitzen abzufangen und zu glätten - Auf der Verteilerebene, um Angebot und Nachfrage anzupassen - Auf der Verbraucherebene, um günstigen Spitzenstrom für spätere Anwendungen zu speichern, eventuell auch als Notfallreserve (Kaum Rückeinspeisung) Diese Speicher werden logischerweise unterschiedlich dimensioniert sein und ich denke, dass es wieder der Mix macht. neuharlingerstrom hat geschrieben:Ob allerdings wie im Textbeitrag propagiert eine "normale" Autobatterie das leisten kann sei mal dahingestellt.
Eine Autobatterie habe ich im Text nicht gefunden. Allerdings wurden die Blei-Akkus angesprochen. Inwieweit diese eine Zukunft haben, kann ich nicht einschätzen. Aber hier im Forum sind Berichte zu finden über die Verwendung von Staplerbatterien. Alles eine Frage des Preises. Sonnige Grüße Peter
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von neuharlingerstrom » 04.02.2011, 20:42
Toyota arbeitet an einem intelligenten Stromnetzhttp://umwelt-panorama.de/news.php?newsid=85427Ich persönlich tendiere zum System aus E-Mobilität und E-"Hauswirtschaft" 
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von Spekulatius » 06.02.2011, 12:55
WOW - Das ist super beeindruckend und irritierend, wenn man bedenkt wie sehr die Japaner da den Deutschen voraus sind. In Japan wird also schon das erste autarke Netze auf Basis von 100% EE pilotiert, während wir uns erst in der frühen Konzeptphase befinden. Dabei ist das Problem mit der Netzverträglichkeit bei uns in Deutschland viel akuter als nirgendwo sonst. Wir hätten schon vor 5 Jahren ein Konzept zur massiven Integration von EEs haben müssen, und müssten jetzt fleissig am pilotieren sein (Tages- und Langzeitspeicher, Intelligente Netze) Der Karren wird, absichtlich oder unabsichtlich, binnen der nächsten Monate gegen die Wand gefahren. Wer hat denn in der Regierung die Zuständigkeit und die Verantwortung für die Integration der EEs? BMU, BMWI, DENA? Haben die Zuständigen es nur verschlafen, die Integration von EE sicherzustellen, oder hat die Energielobby das Thema erfolgreich von der Tagesordnung verdrängt? Da hilft nur eins: Die richtige Partei wählen, und Deinen Nachbarn überzeugen, das selbe zu tun. Der Spekulatius 
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von Boelckmoeller3 » 06.02.2011, 13:04
Spekulatius hat geschrieben:.....Wer hat denn in der Regierung die Zuständigkeit und die Verantwortung für die Integration der EEs? BMU, BMWI, DENA? Haben die Zuständigen es nur verschlafen, die Integration von EE sicherzustellen, oder hat die Energielobby das Thema erfolgreich von der Tagesordnung verdrängt?.....
Gute Frage, nächste Frage... das BMWI ganz sicher nicht mit seinem tollen Minister, BMU auch nicht mehr richtig... Scheinbar besteht kein ernsthaftes Interesse...eher schon danach schöne Sonntagsreden vor der Presse zu halten. Viele Grüße: Klaus
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von abxy » 06.02.2011, 13:39
Spekulatius hat geschrieben:oder hat die Energielobby das Thema erfolgreich von der Tagesordnung verdrängt?
Fragt sich nur von welcher Lobby? Die Atom und Kohlelobby um die EE kaputt zu machen und die jeweilige Lobby von der Wind und PV damit ihre EE den groessten Teil des Foerderkuchens abbekommt. Insofern macht es wohl auch in der Lobby Arbeit der Mix der ein vernuenftiges System verhindert hat. Spekulatius hat geschrieben:Da hilft nur eins: Die richtige Partei wählen, und Deinen Nachbarn überzeugen, das selbe zu tun.
Fragt sich nur welche das ist? CDU ist fuer Atomstrom, SPD wahrscheinlich noch fuer Kohle, FDP, naja vergessen wird dass und Gruene sind fuer einfach mal darauf losbauen irgend wie wird das schon alles magisch zusammen passen. Eigentlich scheint keine Partei ein durchdachtes gesammt Scenario zu haben und die dafuer noetigen Gesetz und den Willen es gegen die jeweilige Lobbies durch zu setzen. Ein Hurra auf erfolgreiche Lobbyarbeit, sei es Atom, Kohle, Wind oder Solar. Gemeinsam werden sie schon sicher stellen das die teuerst moegliche Stromversorgung dabei heraus kommt...
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von Boelckmoeller3 » 06.02.2011, 13:59
abxy hat geschrieben:.... Spekulatius hat geschrieben:Da hilft nur eins: Die richtige Partei wählen, und Deinen Nachbarn überzeugen, das selbe zu tun.
Fragt sich nur welche das ist? CDU ist fuer Atomstrom, SPD wahrscheinlich noch fuer Kohle, FDP, naja vergessen wird dass und Gruene sind fuer einfach mal darauf losbauen irgend wie wird das schon alles magisch zusammen passen. Eigentlich scheint keine Partei ein durchdachtes gesammt Scenario zu haben und die dafuer noetigen Gesetz und den Willen es gegen die jeweilige Lobbies durch zu setzen. Ein Hurra auf erfolgreiche Lobbyarbeit, sei es Atom, Kohle, Wind oder Solar. Gemeinsam werden sie schon sicher stellen das die teuerst moegliche Stromversorgung dabei heraus kommt...
Das ist doch so ein Unsinn was du da schreibst abxy, wenn einem die EE wichtig sind darf man weder CDU noch FDP wählen, die machen Politik für eine andere Lobby, ist ja mit der Laufzeitverlängerung für AKW jetzt wohl deutlichst bewiesen worden. Grüne und auch SPD haben in Umweltfragen aber deutlich mehr Kompetenz bisher bewiesen, ohne die Parteien (ausgeklammert mal die vielen anderen politischen Themen) wären wir noch lange nicht da wo wir heute mit den EE sind. Natürlich hat der Wähler immer nur die Wahl des "kleineren Übels", wer findet seine Interessen schon komplett in einer Partei wieder und die muss dann noch koalieren, aber die Wahl sollte er schon wahrnehmen, jedenfalls diejenigen denen an den EE viel liegt. Viele Grüße: Klaus
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von Spekulatius » 06.02.2011, 15:24
Spekulatius hat geschrieben:Der Karren wird, absichtlich oder unabsichtlich, binnen der nächsten Monate gegen die Wand gefahren. Wer hat denn in der Regierung die Zuständigkeit und die Verantwortung für die Integration der EEs? BMU, BMWI, DENA? Haben die Zuständigen es nur verschlafen, die Integration von EE sicherzustellen, oder hat die Energielobby das Thema erfolgreich von der Tagesordnung verdrängt?
Ich habe ein wenig zur DENA gegoogelt und sofort gesträubte Haare bekommen: Die DENA versteht sich als Kompetenzzentrum zu Erneuerbaren Energien und scheint einen grossen beratenden Einfluss auf BMU und BMWI zu haben. Sowohl Brüderle als Röttgen stecken im Aufsichtsrat. Zudem ist die DENA eine öffentlich-private Partnerschaft, die sich Wunder oh Wunder, zu 50% aus privaten Mitteln Dritter Finanziert. Ein grosser Happen dieser Privatmittel wird von den grossen 4 Energieversorgern gestellt. Hier wird der Bock zum Obergärtner gemacht. In meinen Augen eine unfassbare Mafiastruktur. Als "Kompetenzträger" und "Berater" gehört der Laden gänzlich verstaatlicht und in das BMU integriert. Kohler kann dann zu RWE überwechseln, wo er ja schon eine Stelle in Aussicht hatte. Anscheinend sind nur einer Minderheit in Deutschland die EEs wirklich wichtig, anders kann man sich diese Mafiastrukturen nicht erklären. Ich bleibe dabei, richtige Partei wählen, und den Nachbarn überzeugen. http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/16/079/1607914.pdfhttp://carta.info/19998/wer-finanziert- ... e-agentur/http://www.klimaretter.info/wahl-hinter ... en-geldernDer Spekulatius 
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von gunnar_kaestle » 06.02.2011, 20:18
Spekulatius hat geschrieben:Der Karren wird, absichtlich oder unabsichtlich, binnen der nächsten Monate gegen die Wand gefahren.
Das wird in der Tat schwierig, gegen die Wand der EEG-Unternehmer (ähm. Undertaker = Bestatter) den Abschuss des bisher erfolgreichen Förderprinzips zu vermeiden. Es es fehlt in der Tat eine griffige Kommunikationsstrategie, die Erfolge klar darstellt, welche nun in der symptomatischen EEG-Differenzkostenzunahme sichtbar werden. Martin Unfried: Die deutsche Solarrevolution ist da und keiner feiertDie Preisbildung auf dem deutschen Strommarkt ist schon etwas komplexer. Matthias Kurth von der Netzagentur hat vor Wochen erklärt, dass die aktuellen Preissteigerungen eben nicht mit der EEG Umlage zu erklären sind, weil beispielsweise preisdämpfende Faktoren von den Konzernen nicht an Kunden weitergegeben wurden. Die zunehmende Menge an erneuerbarer Energie bewirkt sogar sinkende Großhandelspreise, weil teurere Kraftwerke aus dem Markt gedrängt werden.
Diese Differenzierungen helfen aber im Mediengetöse nichts: die Erneuerbaren sitzen in der 3.5 Cent Kommunikationsfalle. Leider hat die EEG-Umlage nämlich ein paar handfeste Konstruktionsprobleme: In der theoretischen Welt der Berechnung bedeuten sinkende Preise an der Strombörse auch eine höhere EEG-Umlage. Das ist eigentlich gut für den Kunden, aber schlecht für das Image der Erneuerbaren. [...]
Die fragwürdige Kommunikation der EEG-Umlage hat handfeste Konsequenzen: bis weit in die Umweltbewegung hinein gibt es immer noch Zweifel an den Kosten und Potentialen der PV in Deutschland. Dabei war 2010 das Jahr der deutschen Solarrevolution. Der Durchbruch. Der Photovoltaik Markt ist mit 8 bis 9 Gigawatt Leistung spektakulär gewachsen und als Folge fallen die Modulpreise weiter. Deshalb ist die Diskussion über die ausserplanmässige Anpassung der EEG-Vergütung auch ein Erfolg.
Vom selben Autor: Ein Herz fürs SolarwunderNoch vor zehn Jahren haben viele den Energiewissenschaftlern geglaubt, die berechneten, dass die Photovoltaik in Deutschland niemals was reißen könne. Weil die Sonne ja nicht so oft scheine. Weil die Module so teuer seien. Weil es eben nicht gehe. Und was feiern wir im Jahr 2010? Den Durchbruch der MassenPhotovoltaik.
Und wo brach die wichtigste globale Technologie der nächsten hundert Jahre durch? In Amerika? Im Süden? In China? Nein, in Solardeutschland, wo ein stolzes Volk das Wunder möglich gemacht hat: eine Installation von 9,5 Gigawatt PV in einem Jahr. Das ist das größte energiepolitische Großprojekt der letzten Dekaden.
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von hadl » 06.02.2011, 20:57
gunnar_kaestle hat geschrieben:Spekulatius hat geschrieben:Der Karren wird, absichtlich oder unabsichtlich, binnen der nächsten Monate gegen die Wand gefahren.
Das wird in der Tat schwierig, gegen die Wand der EEG-Unternehmer (ähm. Undertaker = Bestatter) den Abschuss des bisher erfolgreichen Förderprinzips zu vermeiden. Es es fehlt in der Tat eine griffige Kommunikationsstrategie, die Erfolge klar darstellt, welche nun in der symptomatischen EEG-Differenzkostenzunahme sichtbar werden. Martin Unfried: Die deutsche Solarrevolution ist da und keiner feiertDie Preisbildung auf dem deutschen Strommarkt ist schon etwas komplexer. Matthias Kurth von der Netzagentur hat vor Wochen erklärt, dass die aktuellen Preissteigerungen eben nicht mit der EEG Umlage zu erklären sind, weil beispielsweise preisdämpfende Faktoren von den Konzernen nicht an Kunden weitergegeben wurden. Die zunehmende Menge an erneuerbarer Energie bewirkt sogar sinkende Großhandelspreise, weil teurere Kraftwerke aus dem Markt gedrängt werden.
Diese Differenzierungen helfen aber im Mediengetöse nichts: die Erneuerbaren sitzen in der 3.5 Cent Kommunikationsfalle. Leider hat die EEG-Umlage nämlich ein paar handfeste Konstruktionsprobleme: In der theoretischen Welt der Berechnung bedeuten sinkende Preise an der Strombörse auch eine höhere EEG-Umlage. Das ist eigentlich gut für den Kunden, aber schlecht für das Image der Erneuerbaren. [...]
Die fragwürdige Kommunikation der EEG-Umlage hat handfeste Konsequenzen: bis weit in die Umweltbewegung hinein gibt es immer noch Zweifel an den Kosten und Potentialen der PV in Deutschland. Dabei war 2010 das Jahr der deutschen Solarrevolution. Der Durchbruch. Der Photovoltaik Markt ist mit 8 bis 9 Gigawatt Leistung spektakulär gewachsen und als Folge fallen die Modulpreise weiter. Deshalb ist die Diskussion über die ausserplanmässige Anpassung der EEG-Vergütung auch ein Erfolg.
Vom selben Autor: Ein Herz fürs SolarwunderNoch vor zehn Jahren haben viele den Energiewissenschaftlern geglaubt, die berechneten, dass die Photovoltaik in Deutschland niemals was reißen könne. Weil die Sonne ja nicht so oft scheine. Weil die Module so teuer seien. Weil es eben nicht gehe. Und was feiern wir im Jahr 2010? Den Durchbruch der MassenPhotovoltaik.
Und wo brach die wichtigste globale Technologie der nächsten hundert Jahre durch? In Amerika? Im Süden? In China? Nein, in Solardeutschland, wo ein stolzes Volk das Wunder möglich gemacht hat: eine Installation von 9,5 Gigawatt PV in einem Jahr. Das ist das größte energiepolitische Großprojekt der letzten Dekaden.
@Spekulatius schau es Dir an, genau das "predige" ich doch schon eine ganze weile hier. Gruß Hadl
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