Die Atomlobby beginnt auch wieder zu trompeten!
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Netzbetreiber gegen Stromerzeuger.
Man versucht mal wieder aktiv einzugreifen.
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deutsche Atompolitik nach der Katastrophe in JapanModerator: Mod-Team Re: deutsche Atompolitik nach der Katastrophe in Japan
Die Atomlobby beginnt auch wieder zu trompeten!
http://www.faz.net/s/Rub469C43057F8C437 ... ntent.html Netzbetreiber gegen Stromerzeuger. Man versucht mal wieder aktiv einzugreifen.
Re: deutsche Atompolitik nach der Katastrophe in Japan
Ach ja stimmt, ja die hübschen Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke die hier sich in das Landschaftsbild fügen ist doch echt ne tolle Sache. Hier ein Foto aus dem Schlafzimmer mit Kohlkraftwerkblick..
Wer Energie will, muss sich auch mit der Kehrseite abfinden. Häuser und Städte sind auch eine "Verschandelung" im bestimmten Sinn, welche mir auf sehr häufig gefällt Die Windmühlen in Holland sind auch nett anzusehen! Um diese Datei oder Foto laden zu können, musst Du im Forum eingeloggt/registriert sein Orange Solar GmbH - Ihr TÜV zertifizierter Anbieter von schlüsselfertigen Solaranlagen
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Re: deutsche Atompolitik nach der Katastrophe in Japan
für mich sind die meisten der gegen die Windkraft in Bayern vorgebrachten Argumente lächerlich und ein Ausdruck des "Sankt-Florians"-Denkens
(gerne überall anders, wo ich sie nicht sehen kann, aber bloß nicht bei mir) da wird mit einem Wertverlust von Immobilien argumentiert, aber in Wirklichkeit hat das Haus auch ohne jedes Windrad nur die Hälfte des gedachten oder gewünschten Wertes gerne hätte ich auch belegbare Zahlen über den riesigen Anteil des Tourismus am der gesamten Wirtschaftsleistung, weil der immer so betont wird und man muß schon auch die Relationen sehen, wenn man sagt , in Bayern brauchen wir keine Windräder, wir haben ja Photovoltaik ein einziges Windrad mit 5 MW, wieviel Photovoltaikanlagen braucht man um auf dessen Stromertrag zu kommen!
Re: deutsche Atompolitik nach der Katastrophe in Japan
50 Hz meint, in Zukunft Windparks in der Nacht vom Netz nehmen zu müssen, also bei geringer Nachfrage. Ich frage mich natürlich, ob die 7 KKW's auch in diesen Nächten abgeschaltet worden wären? Irgendwas passt da nicht zusammen, zumal zwei KKW's im Norden fehlen.
Es muss eine echte Netzaufsicht her, bzw. dieses Seuche muss verstaatlicht werden. Autobahnen und die Bahnstrecken, sind nicht mehr Staatstragend. Zu WKA im Süden: Ich würde keinen Cent in ein solches Projekt stecken, selbst wenn mich das Grundstück nix kostet (WKA im Norden je Standort 20.000 bis 70.000 DM gezahlt) Die Windstunden sind einfach zu wenige. An Projekte auf Bergkuppen mag ich nicht denken, da die Kosten astronomisch hoch sein werden. An Autobahnen? Okay, bei 500 m Höhe und 50 MW Spargeln steige ich ein, wenn die >10% Zins bringen, bei 15 Jahren Abschreibung. Also irgendwie erschließt es sich mir nicht, dass im Süden mit Krawall WKA gebaut werden. Sicher gibt es einige Standorte die halbwegs funktionieren, aber die Größenordnung wie im Norden werden wir nicht annähernd hinbekommen. Wer aber Geld verbrennen möchte, der soll das machen. Die letzten offenen WKA Fonds im Norden, waren auch nicht sonderlich "überzeichnet". Einige geschlossene private Investments, haben nur aus alter Freundschaft genug Geld einsammeln können. Die Innovationskraft der WKA Bauer war schon mal besser in Relation zu der aktuellen Vergütung. Wir hatten schon mal > 25%. WKA auf See mit 18 Cent Anfangsvergütung plus Anschluss plus Schiffe usw. Na dann geht der Strompreis wirklich durch die Decke für den privaten Kunden. Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
Re: deutsche Atompolitik nach der Katastrophe in Japan
Es gibt im Allgäu und Oberschwaben schon ältere Standorte, welche eine nicht blauäugige Rendite einfahren. Die Standorte sind zwar nur klein und stark verteilt, dennoch für Investoren von Interesse. Gegen den Norden ist die Energiemenge natürlich vernachlässigbar. Aus diesem Grund finde ich es auch nicht sinnvoll bestimmte Standorte, an welchem sich oft ein monumentales Kloster, Kirche oder eine bestimmte Landschaftsform findet zu verschandel. Man muss das von der Nähe gesehen haben. Es gibt aber auch Landstriche wo die Windkraftanlagen gar nicht stören
Offshore Windkraft ist für den Anfang unbedingt nötig. Die Firmen brauchen Referenzen und Erfahrungen. Für den Auslandsmarkt sind die Anlagen sehr geeignet. Es herrscht auch schon Nachfrage, man wartet einfach darauf bis welche zuverlässig laufen und Erfahrungen vorliegen. Die Anschlusskosten sind in Deutschland natürlich hoch. Bei anderen Ländern fallen diese nicht so ins Gewicht. Auch sind die deutsche Küste und Seegebiete sehr speziell. Die Chancen für unsere Industrie sind jedoch sehr hoch und das Geld tut der Region auch gut. Vor allem muss eine Technology einfach auch mal getestet werden.
Re: deutsche Atompolitik nach der Katastrophe in Japan
Hallo,
Und das hält der Wirtschaftsminister über die Wähler:
Und Westerwelle will von kürzeren Laufzeiten nichts wissen:
Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 26,00.html LG, m-e
Re: deutsche Atompolitik nach der Katastrophe in Japan
Hallo,
warum sollte man nicht auch im Süden WKA bauen? Wir bauen doch hier im Westen WKA und PV und das obwohl sich PV hier laut PVGIS bei weitem nicht so rechnet wie im Süden Das man in Bayern "Angst" vor der Verspargelung und damit angeblich vor Verdienstausfällen durch fehlende Touris hat verstehe ich nicht, der Niederhein ist mittlerweile trotz oder etwa wegen seiner WKA immer stärker besucht. Zudem bekommt Bayern mittlerweile alleine aus NRW über 2Milliarden € Fördung im Jahr...durch den Zufluß von Geldern aus der EEG Umlage, da könnte man doch bestimmt zur not auf ein paar Touris die angeblich wegen ein paar WKA fehlen verzichten!! Das sind dann die Leute die behaupten das sie ihr Haus nur mit riesigen Verlusten verkaufen können weil irgendwo irgendwas gemacht werden soll!! Wenn ich lese das die WKA Lärm verbreiten, dann frage ich mich warum ich den nie gehört habe wenn ich bei Mutter zu Besuch bin...da stehen 18 WKA in nächster Nähe und selbst wenn ich mit offenen Fenstern an den WKA vorbei rolle, dann sehe ich die zwar, aber hören kann ich da nicht viel. Früher war das anders, die kleinen mit dem 2er Rotor waren teilweise so laut wie ein älterer 40tonner der vor der Tür steht, aber die neuen 3er Rotoren hört man praktisch nicht mehr. Mir sind die WKA aufjedenfall lieber wie die Fahne aus dem Kühlturm überm Garten Gruß Jörg Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden! H.Schmidt ex Kanzler
EE-Strom kostet uns aktuell etwa 1/5 (20%) des Stompreises liefert dafür 1/4 (25%) der gesammten benötigten Strommenge!! Daheim http://www.solarbetreiber.de/
Re: deutsche Atompolitik nach der Katastrophe in Japan
Windmühlen sind nichts neues in unserer Kulturlandschaft, sie sehen heute nur anders aus als vor 100 und mehr Jahren.
![]() Bockwindmühle, Nachbau, Bourtange ![]() Kappwindmühle, auch Holländermühle genannt, kombiniert mit Wassermühle, Hüven ![]() Windkraftanlage zur Stromgewinnung, Bourtanger Moor ![]() Und hier der Blick von den Niederlanden aus auf deutsche Windkraftanlagen, die westlich der A31 gelegen sind. Soooo schlimm sehen die doch aus der Ferne (ca. 3 km) doch gar nicht aus, und die gegend ist nahezu menschenleer. Wer Strom verbraucht muss damit leben, dass der auch irgendwo produziert werden muss. schade, dass die Niederländer die Grenzregionen dafür nicht nutzen. Allerdings ist man bei uns zimperlich, was Windkraftanlagen in Küstennähe angeht, die darf man nämlich vom Strand aus nicht sehen. DAs sehen die Niederländer wieder locker, hier ein paar Impressionen aus Eemshaven ![]() ![]() Schade ist allerdings, dass da am Horizont ein Kohlekraftwerk gebaut wird, dessen Emissionen direkt nach Ostfriesland rübergehen. Da wäre ein Erdgaskraftwerk angebrachter gewesen, denn in Eemshaven sollen die Erdgasschiffe aus Norwegen anlanden. Den Ausdruck "Verspargelung" hatte übrigens ein gewisser Herr Möllemann erfunden, der reichlich "Freunde" in erdölliefernden Staaten hatte. Er hat mit seiner Mismacherei versucht, mögliche Mindereinnahmen seiner "Freunde" zu verhindern. Also sollte dieser unsägliche Ausdruck keine Diskussionsgrundlage sein. VG Brigitte Gruß Brigitte
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Re: deutsche Atompolitik nach der Katastrophe in Japan
Ja. Im Übrigen verläuft die Diskussion "Was bringt ein nationaler Ausstieg" in Österreich von beiden Seiten mit sehr ähnlichen bis gleichen Argumenten wie bei uns.(Habe ich vor einigen Tagen auf 3-sat gesehen) Wir haben das sicherste AKW der Welt ist in Bezug auf Hainburg allerdings glaubhafter. Was für (Süd-)Deutschland Fessenheim in Frankreich ist für Österreich Isar I in Bayern. Interessanter Nebenaspekt: Hinzuziehung eines schweizer "Atomexperten" mit dem Argument, die Unwirtschaftlichkeit der teuren, nur durch staatliche Subventionen zu realisierenden Solarenergie ist in der Schweitz dadurch bewiesen, das dort ein Solardach (war wohl etwas größeres) errichtet wurde, das nur auf 10 % der Leistung kommt, für das es ausgelegt ist. gruß manfred safety control rod axe man
Re: deutsche Atompolitik nach der Katastrophe in Japan
Z.Zt. exportieren wir wieder ca. 1 GW (15:30 So.) Biblis wird vom Netz genommen und im hessischen Landtaggeht das Licht aus. Ist wirklich vorgekommen, aber nur in einem Raum und weil einer auf den falschen Schalter gedrückt hat. Ansonsten sind meines Wissens mitllerweile alle "Alten" vom Netz. Bei mir hats noch keine Ausfälle in der Stromversorgung gegeben. Ich geh mal davon aus auch sonst nirgendwo. Oder verschweigt man uns das, um eine Panik zu vermeiden? gruß manfred safety control rod axe man
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