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von Mühli » 30.01.2012, 23:28
Der Zeil kommt auch gleich hinter Oettinger, selten so etwas inkompetentes erlebt. Der Mann hat nicht den Funken einer Ahnung von was er da eigentlich redet.
Ich hab ihm mal eine Email geschrieben, aber nur eine Standardantworte gekriegt. Da gings um Windkraftanlagen und BHKW. ER hat sich beschwert, dass die Genehmigungen etc. so lange dauern, ebenso bei Gaskraftwerken.
Dabei wäre er und seine Partei doch zuständig, diesen Missstand zu beheben.
Gruß
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von open source energy » 31.01.2012, 08:23
Also ich bitte doch mal zu bedenken, dass der zügellose Ausbau im Q4 nicht der Sache dienen! Im Übrigen habe ich vor der jetzigen politischen Lawine schon im Q2 2011 gewarnt. So ist nunmal Politik und dass wir nicht nur Fans haben werden ist logisch. Das Problem ist, dass die Argumente der Gegner schwer wiegen können in den Köpfen der Bürger und das Vertrauen müssen wir uns wieder hart erarbeiten. Das Quotenmodell ist quatsch und fördert nicht die zukünftig bessere Energie sondern nur die aktuell günstige. Warum stecken wir denn in der Energiefalle, weil der Markt so viel Weitsicht gezeigt hat? Daher meine Idee zur Änderung der Vergütung => PV Storage (C) Orange Solar  jeder Betreiber zahlt einen Speichercent, damit wird dann SG, dezentrale Speicher in Form von Strom 2 Strom, Strom 2 Wärme etc gebaut. Zudem kann man mit Biogasanlagenbetreibern vom 24/7 auf PV orientieren Betrieb umstellen. Damit erreichen wir Versorgungssicherheit und damit ein großes Argument zur sicheren Versorgung auch an kalten trüben Wintertagen wie heute! => Reduzierung der Laufzeit , wir den Markt sehr viel schneller beleben und somit viele Anbieter und neue Ideen auf den Markt bringen, hier werden dann Speicher, SG, und neue Verteilerideeen entstehen. Der Preis für den Verbraucher wird dadurch stabilisiert. => größere Anlagen müssen sich die aktuelle Vergütung vorab von der BNA bestätigen lassen, nach 3,5GWp gibt es eine neue Vergütung. => KEINE Beschränkung des Zubaus auf ein KJ
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von hadl » 31.01.2012, 08:38
Die Quote ist ja nichts Neues. Die fordern die 4G schon schon von Anfang an. Daran kann man erkennen was sie für die Energiewende bedeutet. Gruß Hadl
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von Spekulatius » 31.01.2012, 09:28
Die Quote ist langfristig das vernünftigste was wir haben können. Das EEG ist ein planwirtschaftlicher Selbstbedienungsladen, der mit Marktkräften nichts am Hut hat. Damit kann man eine Entwicklung erfolgreich anstossen, nicht aber den Energiesektor effizient und ökonomisch auf 100% EE Ausbauen. Ein EVU in Bayern muss die Freiheit haben, den Ausbau der EEs mit maximaler Effizienz und Ökonomie voranbringen zu können. Das Argument, dass eine Quote den G4 in die Hände spielt, hat in meinen Augen etwas wahres dran, entbindet uns aber nicht von der Verantwortung, eine marktwirtschaftliche Lösung für den Ausbau der EEs zu finden. Wenn EE Strom billiger durch Wind oder eine andere Technologie erzeugt werden kann, dann ist es unverantwortlich den Ausbau der teureren Technologie zu erlauben. Wir haben die PV so weit gebracht dass sie in der Welt ohne Subventionen bestehen kann. Das ist in meinen Augen eine der grössten Beiträge Deutschlands für die Menschheit (ohne Schmarrn). Damit entfällt aber auch die Notwendigkeit, der PV im eigenen Land die Extrawurst zukommen zu lassen. Wenn PV durch was Billigeres ersetzt werden kann dann müssen wir es machen. Der Spekulatius 
Keine Gewähr auf Seriösität. Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.
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von hadl » 31.01.2012, 10:15
Spekulatius hat geschrieben:Die Quote ist langfristig das vernünftigste was wir haben können. Das EEG ist ein planwirtschaftlicher Selbstbedienungsladen, der mit Marktkräften nichts am Hut hat. Damit kann man eine Entwicklung erfolgreich anstossen, nicht aber den Energiesektor effizient und ökonomisch auf 100% EE Ausbauen. Ein EVU in Bayern muss die Freiheit haben, den Ausbau der EEs mit maximaler Effizienz und Ökonomie voranbringen zu können. Das Argument, dass eine Quote den G4 in die Hände spielt, hat in meinen Augen etwas wahres dran, entbindet uns aber nicht von der Verantwortung, eine marktwirtschaftliche Lösung für den Ausbau der EEs zu finden. Wenn EE Strom billiger durch Wind oder eine andere Technologie erzeugt werden kann, dann ist es unverantwortlich den Ausbau der teureren Technologie zu erlauben. Wir haben die PV so weit gebracht dass sie in der Welt ohne Subventionen bestehen kann. Das ist in meinen Augen eine der grössten Beiträge Deutschlands für die Menschheit (ohne Schmarrn). Damit entfällt aber auch die Notwendigkeit, der PV im eigenen Land die Extrawurst zukommen zu lassen. Wenn PV durch was Billigeres ersetzt werden kann dann müssen wir es machen. Der Spekulatius 
Wie zweckgebunden man den Begriff „Planwirtschaft“ anwenden kann ist hier zu sehen. http://www.hans-josef-fell.de/content/i ... neuerbare-energien-engagiert-ausbauen&catid=24:schlagzeilen&Itemid=73
Minister Rösler sollte die eigenen Fehler korrigieren, anstatt den Erneuerbaren Energien den Hahn zuzudrehen. Das Quotenmodell und Solardeckel sind rein planwirtschaftliche Modelle und des Vorsitzenden einer liberalen Partei unwürdig. Gruß Hadl
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von Spekulatius » 31.01.2012, 10:41
Ja und? Was willst Du damit sagen? Ich sehe in Deiner Verlinkung von Zitaten wenig Mehrwert. Mir wäre es lieber wenn Du auf Argumente eingehst, diese durch Deine eigene Argumente und Fakten entkräftest, damit wir in der Sache weiterkommen. Meine Frage grundlegend: Wieso räumen wir einem Stadtwerk in Bayern nicht die Freiheit ein, den Ausbau der EEs effizient, ökonomisch, und ökologisch zu gestalten? Das EVU sollte alle Register ziehen können. PV-Freifläche, PV auf Privatdächer, Wind in der Umgebung, Wind im Norden, Wind in der Nordsee, CSP in der Sahara, Lithiumspeicher am MS-Trafo, zentraler NaS-Speicher, BHKW, etc. Stattdessen schieben wir dem Bauer Rendite für eine überdimensionierte PV in den Ars%&, Wind wird nicht gebaut, und das EVU muss damit zurechtkommen. Leuchtet mir bei bestem Willen nicht ein. Natürlch kann man das gegenwärtige EEG mit einer Schlacht gegen die böse Weltherrschaft begründen, aber realistischer wäre die Betrachtung, dass es letztendlich um unsere eigene Energieversorgung geht, die wir auch eigens finanzieren müssen. Durch die Einspeisevergütung holt sich niemand etwas was ihm zusteht. Am Ende des Tages haben wir alle eine gemeinsame Energieversorgung zu verantworten und finanzieren! Der Spekulatius 
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von hadl » 31.01.2012, 11:40
Spekulatius hat geschrieben:Ja und? Was willst Du damit sagen? Ich sehe in Deiner Verlinkung von Zitaten wenig Mehrwert. Mir wäre es lieber wenn Du auf Argumente eingehst, diese durch Deine eigene Argumente und Fakten entkräftest, damit wir in der Sache weiterkommen.
Warum den gleich so aufgeregt. Ich wollte doch nur erstmal die unterschiedliche Betrachtungsweise für den Begriff Planwirtschaft deutlich machen. Ich wusste ja nicht dass Du der Meinung bist ich hätte schon die Lösung. Nach Argumenten suche ich bei denen, die offensichtlich Erfahrung damit haben, und nicht im Verdacht stehen, die Sprecher derer zu sein, die das EEG abschaffen wollen, und in der Quote einen Weg dort hin sehen. Schau mal hier: http://www.gruene-bundestag.de/cms/ener ... 401/401071. roesler_blaest_zum_angriff_auf_das_eeg@de.htmlBesonders klar macht das Bundeswirtschaftsminister Rösler. Mit seinem Vorschlag, die EEG-Förderung auf ein Quotensystem umzustellen bedient er die Interessen der letzten verbliebene, aber weiterhin mächtigen, Vertreter der fossil-nuklearen Energiewirtschaft. Dabei ignoriert er sämtliche Erfahrungen, die international mit Quotensystemen gemacht wurden: Quotensysteme sind aufgrund von Mitnahmeeffekten teurer als Einspeisungssysteme und führen zu einem deutlich langsameren Ausbau der erneuerbaren Energien. Zudem führen sie zu einer Monopolisierung des Ausbaus. Nur eines wäre mit einem Quotensystem gewiss: Das Ende der Energiewende und der Zusammenbruch der Erneuerbaren-Branche in Deutschland. Solarstrom, Biomasse und Offshore-Anlagen sind mit einer Quote nicht finanzierbar. Hunderttausende Arbeitsplätze wären gefährdet.Gruß Hadl
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von eggis » 31.01.2012, 11:52
Moin spekulatius, hier habe ich mal eine Studie zum Erfolg von Quotensystemen verlinkt. %C3%9Cbersicht-ueber-studien-zur-energieversorgung-p642943.html#p642943Unbenannt.png Wer legt eigentlich die Quote fest? Ich bin für eine Quote, wenn alle EVU´s bis zum Jahr 2020 einen Anteil von 100% erneuerbarer Stromerzeugung haben müssen. Bei nicht Erreichung der Quote kostet jeder Prozentpunkt den sie darunter liegen 1 Mrd. Euro Strafe. Ganz Heerscharen von Stadtwerkemitarbeitern werden durch die Straßen zeihen, um Dächer zu pachten.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen. Mit sonnigen Grüßen -eggis- "Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft." (George Bernard Shaw)SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC Meine Anlage!!! hier klicken
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von nautica » 31.01.2012, 12:08
Aussagen zu Quotenmodelle: - Quelle : The widespread failure of programs with quota-driven markets, such as in Britain, to reach their renewable energy targets further tarnished the concept.
- Es gibts Wissenschaftliche Veröffentlichungen zb hier- Falls in UK die Quote nicht erreicht wird muss in einen Fond eingezahlt werden (buy-out) - die Einzahlungssummen sind öffentlich verfügbar: hier - das zeugt nicht wirklich von einem "schnellen Ausbau"
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