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Moderator: Mod-Team
von buergersolar » 10.07.2012, 08:51
@ CFAR: Erst behauptest du, es würden keine öffentlichen Einrichtungen Ökostrom beziehen. Das ist falsch und wurde dir hier widerlegt. Und nein, es sind nicht nur irgendwelche kleinen Gemeinden. Berlin ist auch dabei, die beziehen soweit ich weiß, ihren Strom von Lichtblick.
Und dann behauptest du, die Ökostromanbieter (die, die ich unter 3)b) genannt habe, also naturstrom und Greenpeace) würden nur in Anlagen investieren, die auch nach EEG gebaut werden würden. Das stimmt auch nicht. Naturstrom hat z.B. vor nicht allzu langer Zeit erst wieder ein Kleinwasserkraftwerk in Betrieb genommen, in Hamburg. Und naturstrom betreibt weitere Kleinwasserkraftwerke, z.B. auch eins auf der Mainau im Bodensee, wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Außerdem hat naturstrom knapp 40% Windstrom im Mix. Das ist ein großer Schritt, um die volatilen EEs in den Strommarkt zu integrieren. Außerdem betreibt naturstrom mindestens auch eine PV-Anlage für die Kundenbelieferung. Das habe ich letztens im Kundenmagazin gelesen. Ohne EEG-Vergütung.
Ich bleibe dabei: Mit der Wahl eines RICHTIGEN Ökostromanbieters (was ich von norwegischer Wasserkraft halte, habe ich bereits geschrieben) ändert man sehr wohl etwas am Mix. Und selbst, wenn man nur einen Zertifikate-Ökostromanbieter wählt, leitet man so den Geldstrom weg von den Atomkonzernen. Wenn man damit nicht den Ausbau beschleunigt, so reduziert man zumindest ein wenig die Bremsleistung, falls du verstehst, was ich meine.
Sonnige Grüße
25,2 kWp 144 x Sharp NT175E1, 3 x SMA SMC8000TL, 1 x SMA WebBox mit GSM-Modem Süd-West, Neigung 10° Erträge im SunnyPortalMein Stromanbieter: naturstromMein Druckerpapier: Recyclingpapier (spart jede Menge: Energie, Wasser und Holz)
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von pseudoruprecht » 10.07.2012, 22:09
http://de.wikipedia.org/wiki/Kausalit%C3%A4tAber vielleicht hat CFAR ja Recht? Ich probiere es gleich einmal aus. Nach seiner Logik heißt das: Wenn ich mich hier nicht an der Diskussion beteilige, wird es deswegen, also weil ich es nicht tue, jemand anderes tun.
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von Mühli » 22.07.2012, 17:12
So, endlich konnte alle Nachbarn überreden, nur noch mit Ökostrom zu heizen.
Wir bauen jetzt eine Heizzentrale, wo ein Heizstab eingebaut wird. Der kriegt 50kW Leistung und wird komplett mit Ökostrom betrieben. Die Kosten sind egal, alle zahlen gerne mehr, weil wir jetzt total umweltfreundlich sind und trotz den 100 Megawattstunden Strom noch genau 0 Gramm Co2 ausstoßen.
Ist das nicht ein großer Schritt?
Gruß
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von open source energy » 22.07.2012, 17:58
@ Mühl Ein klasse Bsp ... Energieverschwendung ist immer falsch... Wenn ihr aber eine große wp kauft und die Häuser auf pH Standard bringt wäre sehr viel geholfen!
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von Mühli » 22.07.2012, 18:02
Wärmedämmung und eine Wärmepumpe kosten richtig viel Energie in der Herstellung, also graue Energie.
Dagegen heizt man mit einem Heizstab komplett CO2-frei (wegen dem Ökostrom) und Herstellungsenergie braucht er nur ganz wenig.
Da also zu dämmen, wäre komplett falsch für die Umwelt und ich kann ja nicht sicherstellen, dass bei der Herstellung der Dämmung auch Ökostrom pur verwendet wurde. Sogar Dämmung aus Schafwolle würde Co2 ausstoßen, weil die Schafe ja atmen.
Und anstatt Hanffaser zu verwenden, lieber PV aufstellen, das ist 10 mal effizienter pro Fläche.
Dämmung aus Papier is auch schlecht, denn das kommt sicherlich aus Regenwald-Holz. Zudem man wertvollen Lebensraum für Borkenkäfer kaputtmacht!
Gruß
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von open source energy » 22.07.2012, 18:55
Das Papier ist ein Abfallprodukt...
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von Mühli » 22.07.2012, 19:37
Und die Plastikfolie (Dampfbremse) ist ja auch aus Öl, wie schrecklich!
Das Altpapier kann man ja noch zu Klopapier verarbeiten. Wenn du es jetzt in dein Haus stopfst, muss wieder ein Baum gefällt werden, wie schade drum! Und auch die Papierdämmung muss man durch die Gegend fahren, der LKW läuft garantiert nicht mit Biodiesel! Die Arbeiter, die das erledigen, kommen ja auch noch mit dem Auto, dabei könnten sie zu Fuß gehen.
Lieber die 100 Megawattstunden aus Ökostrom, die enthalten gar keinen Tropfen Öl und sind ja soo Co2-neutral.
Und seit ich Ökostrom habe, lasse ich auch alle Geräte den ganzen Tag laufen. Geld spielt da keine Rolle, hauptsache Co2-frei!
Gruß
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von wieso » 22.07.2012, 20:24
Mühli ! Deine Einbahnstrasse ist auch eine Strasse , also gib Gas !
Inselanlage 1.6 kw PV und 2.4 KW PV , Outback MX60 und FM80 MPPT , 6 kw Victron Wechselrichter 1600 ah 24 volt Gabelstaplerbatterie , 1.6 kw Windkraftanlage ,1 kw Wasserturbine mit Speichersee bei Bedarf Irland ;
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von Sinci » 22.07.2012, 20:39
Müüüüüüüüüüüühli ... wasn mit diiiiiir los ... reiss dich mal zam!
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von open source energy » 22.07.2012, 20:50
Mühli ist mal wieder in der Schmollecke... Entweder man hat ein 100% iges Ökoprodukt oder aber man kann bei 99% schon alles sein lassen!
Sicher macht es keinen Sinn durch eine sinnlose Energieverschwendung den Stromix der anderen sozusagen absichtlich schlecht zu machen! Aber ja es ist auch richtig wer es sich leisten kann, kann das so machen ... Begrüßen kann ich das leider nicht
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