winterliche stromengpässe in frankreich

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winterliche stromengpässe in frankreich

Beitragvon ikonaut » 26.10.2011, 17:00

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/WIRTSCHAFT-BOERSE/Atomausstieg-Frankreich-fuerchtet-Stromengpaesse-artikel7800285.php

bis zu 8000 MW müssen importiert werden!

mein französischer mitbewohner übersetzte mir im letzten winter amüsiert die fr. radiodurchsagen zum sparsamen heizen (max.19 grad, niemals zwischen 18 und 20 uhr, dicke sachen anziehen).

das zum horror vor winterlichem blackout ohne unsere atomboiler.
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Re: winterliche stromengpässe in frankreich

Beitragvon Spekulatius » 26.10.2011, 17:41

Sehr interessant! Man kann ja nicht 7 Atomkraftwerke in DE schlagartig vom Netz nehmen ohne dass es zu Engpässen in der Europäischen Energiebilanz kommt.

Hoffentlich kommt es zu Notsituationen im Winter, dann werden schnell mal einige Gaskraftwerke gebaut und Kohle kommt nicht zum Zuge.

Der Spekulatius :mrgreen:
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Re: winterliche stromengpässe in frankreich

Beitragvon Wassermueller » 28.10.2011, 14:07



Hilfe, der Link geht nicht mehr!
Gruß, Wassermüller
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Re: winterliche stromengpässe in frankreich

Beitragvon energyturnaround » 28.10.2011, 14:16

LINK

ich glaube der tuts auch
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Re: winterliche stromengpässe in frankreich

Beitragvon eggis » 28.10.2011, 14:16

Wassermueller hat geschrieben:Hilfe, der Link geht nicht mehr!

Vielleicht hält ja n-tv den Bericht länger bereit.
http://www.n24.de/news/newsitem_7371070.html
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

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Re: winterliche stromengpässe in frankreich

Beitragvon GAST » 28.10.2011, 21:07

Dann hätten aber alle AKW die jetzt stillgelegt wurden nahezu auf 100% laufen müssen und zwar zwischen 18-19Uhr wenn unsere Nachbarn (die mit den Froschschenkeln) ihren höchsten Strombedarf haben...aber was hätten denn die AKW in den anderen 23Std der genannten Tage gemacht...wie wir alle wissen braucht ein AKW durchaus 1 Tag und länger um von Null auf Nennleistung zu kommen...

gruß
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Re: winterliche stromengpässe in frankreich

Beitragvon Wassermueller » 31.10.2011, 17:14

Danke für den neuen Link!
Um sich vorstellen zu können, warum in Frankreich abends um 7 an kalten Wintertagen alle AKW volle Kanne laufen müssen, fällt mir folgende, ältere Geschichte ein. Ich hatte im Siegerland ein Gespräch mit einem Betriebsleiter einer Firma, die u.a. diese Ölradiatoren und Heizlüfter herstellten. Die waren hochzufrieden mit ihren französischen Kunden! Der Mann konnte sich überhaupt nicht vorstellen, WO UND WIE alle die vielen Stromfresser in den täglichen Sattelzügen eingesetzt werden sollten.

Im Sommer war ich in Aquitaine und da stehen die Heizlüfter überall herum, in optisch schönen Häuschen, außen manchmal nur 12 cm dicke Wände, einfachverglast, Dach über Gipskartonplatten. Kein Heizsystem. Und im Winter kann es da richtig kalt UND windig werden...
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Re: winterliche stromengpässe in frankreich

Beitragvon gunnar_kaestle » 06.11.2011, 23:50

ikonaut hat geschrieben:bis zu 8000 MW müssen importiert werden!


Vor drei Jahren war in Südfrankreich (Provence, Mittelmeeralpen) durch die Kältewelle vor allem auch das Netz am Limit. In die Region gehen nur zwei dicke Leitungen rein und die waren fast schon am glühen. Einen Kälteeinbruch sieht man nach 3-4 Tagen am massiv erhöhten Strombedarf, wenn die Gebäudesubstanz am Tag nicht genügend Sonnenstrahlen einsammeln kann und nachts stark auskühlt.

Mit stromerzeugenden Gasheizungen wär' das nicht passiert.

Gruß,
Gunnar
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Re: winterliche stromengpässe in frankreich

Beitragvon GAST » 07.11.2011, 21:02

gunnar_kaestle hat geschrieben:
ikonaut hat geschrieben:bis zu 8000 MW müssen importiert werden!


Vor drei Jahren war in Südfrankreich (Provence, Mittelmeeralpen) durch die Kältewelle vor allem auch das Netz am Limit. In die Region gehen nur zwei dicke Leitungen rein und die waren fast schon am glühen. Einen Kälteeinbruch sieht man nach 3-4 Tagen am massiv erhöhten Strombedarf, wenn die Gebäudesubstanz am Tag nicht genügend Sonnenstrahlen einsammeln kann und nachts stark auskühlt.

Mit stromerzeugenden Gasheizungen wär' das nicht passiert.

Gruß,
Gunnar


Hallo,
nette Idee, aber sowas fruchtet in diesen Regionen und der pro Atom und Anti EE- Politik in Frankreich wohl nicht...
Der Strom in Frankreich ist so "billig" und die Politik anscheinend nicht bereit auf EE zu setzen, also wofür für ein paar Stunden im Jahr so eine Investition tätigen...das macht doch niemand??

Gruß
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Re: winterliche stromengpässe in frankreich

Beitragvon Herrvolt » 07.11.2011, 21:20

Ich mache mir da wirklich kein Kopfweh. Sollen die Franzosen doch frieren, da ist ja nicht ganz so kalt wie bei uns.
Selbst dran Schuld, fasst alles auf eine Karte wie KKW zu setzen.
Wir Deutsche sind da schlauer. Wir haben PV, das massenhaft und flächig im Land verteilt.
Auch Wind ist eine Energie welche uns mit Strom versorgt. Der ist einigermaßen zuverlässig.
Wasserkraft gibt es auch, aber die reicht nicht.
Kohle, Gas usw. wollen wir nicht, denn PV ist ja so sauber.
KKW hatten wir, aber wollen wir auch nicht mehr.

Jetzt haben wir es endlich geschafft. Wenn die Sonne scheint und ordentlich Wind weht haben wir so viel Strom, dass wir schon Kraftwerke abregeln müssen.
Welch ein Energieriese sind wir geworden :juggle:
Wasserkraft, Naturenergie welche wohl als erste die Stromerzeugung ermöglichte, ist sicher Verfügbar, nicht nur wenn die Sonne scheint.
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