Fahren mit Strom
Moderator: Mod-Team
von Ulmer » 02.12.2011, 18:15
Pressemitteilung vom 1.12.2011 http://www.pressrelations.de/new/standa ... n&r=475786Berlin - Ab dem 1. Dezember können sich Interessenten den smart fortwo electric drive oder das smart electric bike in jedem smart Center vorab reservieren. Damit haben Elektrofahrzeug-Begeisterte die Möglichkeit, zu den ersten Besitzern der dritten Generation des smart fortwo electric drive beziehungsweise des trendigen Elektro-Zweirads zu gehören. Getreu dem Prinzip: „Wer zuerst kommt, fährt zuerst“ können sich Interessenten mit Beginn der Reservierungsphase am 1. Dezember 2011 direkt in jedem smart Center einen der ersten smart fortwo electric drive oder eines der ersten smart ebike sichern. Dazu werden im Rahmen der Reservierung die Daten des Interessenten aufgenommen. Mit der Hinterlegung einer Anzahlung in Höhe von 100 Euro erhält jeder Kunde eine Urkunde, die ihm bescheinigt, zur Markteinführung Mitte 2012 zum exklusiven Kreis der deutschlandweit ersten Besitzer eines der beiden umweltfreundlichen Elektrofahrzeuge aus dem Hause smart zu gehören. Die Anzahlung wird bei der späteren Bestellung des Fahrzeugs natürlich verrechnet. Der Preis für den smart fortwo electric drive liegt im Modell „sale&care“ bei unter 19.000 Euro brutto zuzüglich weniger als 70 Euro brutto monatlicher Mietrate für die Batterie. Für alle, die das Komplettfahrzeug kaufen möchten, bietet smart das Fahrzeug für unter 24.000 Euro brutto an. Der smart auf zwei Rädern - das smart ebike - wird ab 2.849 Euro brutto angeboten. smart fortwo electric drive In der dritten Generation bietet das elektrische Stadtauto noch mehr Fahrspaß bei gleichzeitiger Umweltverträglichkeit. Ausgestattet mit einem 55-kW-Elektromotor knackt der smart fortwo electric drive die 120 km/h-Marke spielend. In weniger als 13 Sekunden von 0 auf 100 km/h: da macht auch die Fahrt auf der Stadtautobahn Spaß. Erstmals wird das Fahrzeug von einer Batterie der Deutschen Accumotive angetrieben. Der 17,6 kWh starke Energiespeicher bringt den urbanen Flitzer gut 140 Kilometer lokal emissionsfrei durch den Stadtverkehr. Ist die Batterie entleert, lässt sie sich mit einer Ladezeit von maximal acht Stunden an der Ladestation oder an der Haushaltssteckdose wieder voll laden. Noch schneller geht es mit einer so genannten „Wallbox“, einer Schnellladestation, die in der Garage installiert werden kann. Nach nur einer Stunde ist die Batterie wieder komplett aufgeladen, wenn das Fahrzeug mit einem 22 kW-Lader ausgestattet ist. smart electric bike Das zur Gattung Pedelec (Pedal Electric Cycle) gehörende smart ebike zeichnet sich durch unkonventionelles Design im Stil der Marke, stadtgerechte Funktionalität und einen hohen Technologieanspruch aus. Dieser zeigt sich im besonders effizienten und leistungsfähigen Antriebspaket. Als Pedelec ist das smart ebike ein Hybrid, dessen 250 Watt starker Elektromotor sich anschaltet, sobald der Fahrer in die Pedale tritt. Je nach Bedarf lassen sich vier Leistungsstufen abrufen. Abhängig von der gewählten Leistungsstufe und dem Fahrverhalten kann die Reichweite mit einer Batterieladung über 100 Kilometer betragen. Die Lithium-Ionen Batterie zählt mit über 423 Wh zu den leistungsstärksten Akkus im Wettbewerbsumfeld. Sie konnte formschön integriert werden und sitzt am Unterrohr im Rahmendreieck unter einer Kunststoff-Verkleidung. Aufgeladen werden kann die portable Batterie entweder an einer herkömmlichen Steckdose oder, noch ökonomisch und ökologisch vorteilhafter, während der Fahrt: Wird gebremst, wird der Radnabenmotor zum Generator. Die dabei gewonnene Bremsenergie wird in elektrische Energie umgewandelt - in der Fachsprache „Rekuperation“ genannt - und in der Lithium-Ionen Batterie des smart ebikes gespeichert. Ein Führerschein wird in EU-Ländern nicht benötigt, da der Elektromotor bei einem Pedelec nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h den Vortrieb unterstützt.
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von Ulmer » 20.12.2011, 16:22
Die Markteinführung des Smart ED Generation 3 verzögert sich um 3 Monate auf September 2012. Bei einem Lieferanten des Batteriezellen-Herstellers Li-Tec gibt es wohl Verzögerungen bei der Fertigstellung von Teilen für die Produktionsanlagen: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/d ... 76150.html
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von Gerysolar » 24.12.2011, 10:06
Pünktlicher Verkaufsstart in DeutschlandDaimler bringt sein erstes Elektroauto in einigen Ländern drei Monate später als ursprünglich geplant in die Autohäuser. In Deutschland wird er aber pünktlich im Juni 2012 kommen. Kompletter Text: http://www.auto-motor-und-sport.de/eco/ ... 80698.htmlSchöne Grüße Gerald
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von Laurina » 06.01.2012, 19:46
...24 TEURO reichen noch nicht für eine Unabhängigkeit (d.h. das Auto ausschließlich mit eigenem Strom zu betanken), es sei denn, man arbeitet nur Nachtschichten. Tagsüber steht das Auto in der Regel bei der Arbeitsstelle und die häusliche PV-Energie wird ins Netz verschwendespeist. Zweitakku (mind. 15 kWh) in der Garage ist noch zu teuer, aber irgendwann vielleicht doch die rentable Insellösung. Trotzdem wird im Winter auch dann immer noch der Strom knapp, wenn z.B. ein paar Tage nacheinander täglich nur 1 - 3 kWh aus 15 kWp geerntet werden können, für größere Anlagen kein Platz, Geld auch nicht unbegrenzt vorhanden... Obwohl zur Zeit noch wie ein Teufelskreis, eines Tages wird es sich rechnen, oder wir schränken uns in der Mobilität etwas ein. Letzteres werde ich definitiv bald machen, der erste Schritt, vielleicht am vernünftigsten, statt zwei Benzin Autos nur noch eines und eine Stromkarre, muss ja nicht unbedingt Smart sein. Auch links des Rheins gibt es auch schon ähnliche, konkrete Pläne, sogar für die verschiedensten Autogrößen.  L.
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von Ulmer » 06.01.2012, 21:55
Laurina hat geschrieben:...24 TEURO reichen noch nicht für eine Unabhängigkeit (d.h. das Auto ausschließlich mit eigenem Strom zu betanken), es sei denn, man arbeitet nur Nachtschichten. Tagsüber steht das Auto in der Regel bei der Arbeitsstelle und die häusliche PV-Energie wird ins Netz verschwendespeist.
Mal abgesehen von der Winterzeit kann man ggf. ja morgens und abends das Elektroauto laden. Das hängt natürlich von den Arbeitszeiten ab, bei mir würde es locker gehen. Bzw. je nach täglicher Fahrstrecke reicht ja vielleicht sogar das Laden am Wochenende. Falls ich außer ins Büro sonst keine Fahrten wochentags mache, würde mir persönlich das Laden eines Smart EDs am Wochenende reichen. Außerdem muß es ja gar nicht das Ziel sein ganze 100% des Stromes fürs Elektroauto selbst zu erzeugen. Zum Beispiel kann man nachts auch den überschüssigen Windstrom verwerten. Gerade im Winter fällt sehr viel Windstrom an.
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von SolarDieb » 11.01.2012, 17:32
Ich verstehe das nicht, viele viele PkW's stehen den ganzen Tag und das jeden Tag immer auf dem selben Firmenparkplatz. Zudem kauft eine Firma den Strom sehr viel günstiger ein als jeder Haushalt. Es ist sicher auch weit aus billiger gleich 10 Ladestellen bauen zu lassen, als an einen normalen Hausanschluss aus dem Keller eine Leitung bis zum Carport legen zu wollen. Ich verstehe nicht wie man auf die Idee kommt das Menschen die Smart fahren in einem Haus wohnen . Der Smart ist doch eher ein Stadtauto. 24.000,- € sind für Firmen die Smart kaufen um die 16.000,- € .
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von Gerysolar » 12.01.2012, 07:58
SolarDieb hat geschrieben: 24.000,- € sind für Firmen die Smart kaufen um die 16.000,- € .
Für Firmen ist es im Prinzip noch besser: Ca. 16000,- € netto Smart plus ca. 58,- € netto für Batteriemiete. Wenn man dann die Abschreibung abzieht, kommt es einer Firma gar nicht soooo teuer, auch wenn nach wie vor die Preise für Elektroautos viel zu hoch sind, besonders für Privatpersonen, darüber gibt es eigentlich nichts zu diskutieren. Ich persönlich freue mich schon auf eine Probefahrt mit dem Smart ED. Aber ein bisschen tut sich was: Renault ist ja jetzt voll dabei: https://www.renault-ze.com/de-de/home-634.htmlAndere ziehen nach. Und dann gibt es noch die "Pioniere": Z.B.: http://www.friends-of-sam.com/ und http://www.tazzari-zero.com/deu/Made_in_ItalySchöne Grüße Gerald
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von SolarDieb » 12.01.2012, 12:27
Ich mache kein Leasing und auch kein Mieten. Seit den Änderungen in der Bilanzierung bringt das nicht mehr. Der von mir genannte Preis ist inklusive der Batterien. Ich schreibe vom Netto Rechnungsbetrag für Firmen.
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von Gerysolar » 13.01.2012, 05:23
Hallo SolarDieb, SolarDieb hat geschrieben:Ich mache kein Leasing und auch kein Mieten. Seit den Änderungen in der Bilanzierung bringt das nicht mehr.
Was hat sich da (zum negativen) geändert? Schöne Grüße Gerald
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von bimon » 08.03.2012, 00:33
Die Elektroversion könnte für die Marke schon bald ziemlich wichtig werden: http://www.ftd.de/unternehmen/industrie ... 05010.htmlIch denke auch, dass so kleine Stadtflitzer eine tragende Rolle bei den E-Autos einnehmen werden, auch wenn die Akkukosten da im Verhältnis noch deutlicher durchschlagen. Bzgl. des Carsharing bin ich ja besonders gespannt. Mit car2go habe ich in Hamburg schon postive Erfahrung gemacht. Das ist dann doch was anderes als diese althergebrachten Carsharingmodelle. Und auch beim E-Auto sind weniger Vehikel im Sinne der Umwelt auch mehr(in Kombi mit ÖPNV etc.). Allerdings sehe ich dann leider nicht wie das bzgl. car2go funktionieren soll. Da kann man sein Auto ja abstellen wo man will, was es so sympathisch macht. Bei den Smart ED sollte ja schon eine Steckdose da sein, was das ganze wieder beschränkt. Da bräuchte man schon eine sehr hohe Dichte an "Tankstellen". Wir werden sehen.
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