RWE vertreibt chinesische Elektroautos

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Re: RWE vertreibt chinesische Elektroautos

Beitragvon buergersolar » 28.09.2010, 22:54

Ich hatte das in einem anderen E-Mobil-Thread schonmal gesagt: Das Konzept des Opel Ampera macht hier ne Punktlandung: einige zig km elektrische Reichweite für 90% der Anwendungen, aber der Verbrenner ist an Bord, um
a) Fahrten länger der elektrischen Reichweite zu ermöglichen
b) im Winter das Auto aufzuheizen
c) spontane Fahrten bei leerem Akku zu ermöglichen (entspricht eigtl. a) )

Und wenn mal 90% der km elektrisch zurückgelegt werden, dann kann man auch den Rest mit Biosprit abdecken, ohne eine Teller-Tank-Diskussion auszulösen.

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Re: RWE vertreibt chinesische Elektroautos

Beitragvon batome » 29.09.2010, 12:52

Mühli hat geschrieben:Aber sowas wie "Autos verbieten" halt ich für ne ziemlich hohle Aussage. Kann sich ja nicht jeder, der ab und zu in die Großstadt muss, ein E-Auto kaufen, nur weil man mit seinem Benziner nicht mehr reindarf.

Dieser Ansatz ist aber durchaus nicht verkehrt (mit evtl. einigen Ausnahmen zB Anwohner), zumindest für die Innenstädte. Das würde unsere Lebensqualität in den Städten erheblich erhöhen. Außerdem ist es gar nicht so schlimm, im Gegenteil eher eine reine Umgewöhnung. Für die Mobilität in den Innenstädten gibt es ja außer E-Autos reichlich Alternativen, wie ÖPNV, Bahnfahrräder, (Velo-)Taxis oder per Pedes. Wer es mal versucht hat, merkt dann auch, dass es mit dem Fahrrad bspw. deutlich schneller geht, als mit dem geliebten Auto. Das Auto als Mobilitätskonzept ist veraltet und hat ausgedient.
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Re: RWE vertreibt chinesische Elektroautos

Beitragvon neuharlingerstrom » 29.09.2010, 16:39

Elektromobilität: Opels Elektro-Meriva hilft bei Erforschung bidirektionale Ladetechnologie

http://www.cleanthinking.de/elektromobi ... ogie/6762/

Der Umstand, daß der Wagen als Zwischerspeicher für grüne Energie aus einer PV Anlage dient lesen wir natürlich besonders gerne :wink:

Eine entsprechendes "verbraten" von PV Strom an der heimischen PV Anlage (=in den "Tank") erhöht natürlich den (dann geförderten) Eigenverbrauch erheblich und so könnte das Autofahren eines schönes Tages sogar zum "Nulltarif" möglich sein. :wink:

Vorstellbar wäre auch ein modifiziertes EEG wonach die Vergütung für die "wertvollen" (hohe Netzlast) Einspeisungen in den Abendstunden erhöht wird. Somit könnte das E-Auto als Netzpuffer sich sogar noch extra rechnen.
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Re: RWE vertreibt chinesische Elektroautos

Beitragvon PV-Berlin » 30.09.2010, 17:53

Das RWE auf der Höhe der Zeit ist, zeigt dieses Bild.
Nicht nur, dass sie hier einen Wettbewerber platt, sorry übernommen haben, sie wissen schon was heute machbar, bezahlbar und rentierlich ist.
PV auf dem Dach eine BHKW + große Wärmespeicher. In 1.000 m Luftlinie betreibt RWE dann noch ein Holz-Heiz-Kraftwerk. Man gönnt sich ja sonnst nix.

Das an diesem Standort ganz schnell viel E-Tankstellen + E-Autos kommen werden, ist klar, denn hier handelt es sich um das WISTA Gelände
http://www.wista.de/
Wo auch die Solon SE ihren Prunkbau hinstellen musste und auch noch die Firma Sulfurcell meinte, Geld verbrennen zu müssen.
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