Fahren mit Strom
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von JuergenII » 23.07.2012, 19:47
Wenn es Wagen auf den Straßen gibt die stark rekupieren nur durch "Gaswegnehmen" könnten immer mehr Leute verlernen bzw. noch schlimmer gar nicht erst lernen instinktiv blitzschnell auf die Bremse zu latschen.
Wer beherrscht denn überhaupt den Einsatz der Bremse in Notsituationen? Wenn von 100 Autofahren überhaupt einer das kann könnten wir uns glücklich schätzen. Eher wäre es sinnvoll bei Fahrzeugen die stark rekupieren das Bremslicht angehen zu lassen, damit der Nachfahrende überhaupt mitbekommt, das die Geschwindigkeit des Vordermanns reduziert wird. Juergen
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von Mühli » 23.07.2012, 19:50
Das tun sie doch bereits und es ist auch sinnvoll.
Gruß
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von kalle bond » 23.07.2012, 20:01
JuergenII hat geschrieben:Wer beherrscht denn überhaupt den Einsatz der Bremse in Notsituationen? Wenn von 100 Autofahren überhaupt einer das kann könnten wir uns glücklich schätzen. Eher wäre es sinnvoll bei Fahrzeugen die stark rekupieren das Bremslicht angehen zu lassen, damit der Nachfahrende überhaupt mitbekommt, das die Geschwindigkeit des Vordermanns reduziert wird.
ADAC Sicherheitstraining. Bremsen auf nasser Fahrbahn und gleichzeitig lenken. Bremsen in Kurven mit nasser Fahrbahn. Bremsen auf abschüssigen Straßen. Die richtige Vollbremsung wird geübt. Dazu die richtige Geschwindigkeit und der richtige Abstand bei Regen, Schnee, Nebel usw. Aber was nützt es wenn du super bremst und dein Hintermann räumt dich ab?
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von Mühli » 23.07.2012, 20:13
Es ist doch ganz einfach:
Beschleunigung ist Beschleunigung, egal ob negativ (bremsen) oder positiv (beschleunigen)
40kW sind 55PS, nur damit man sichs mal vorstellen kann.
Genau so schnell, wie ich also mit einem 2,2 Tonnen schweren Auto mit 55PS beschleunigen kann, genau so stark kann ich auch abbremsen (durch Reku) Und das ist lächerlich wenig, wenns um den letzten Meter geht. Geschätzt deutlichst unter 5m/s², evtl. 3. Rechne ich mal durch bei Gelegenheit.
Eine Vollbremsung auf trockener Straße hat zwischen 9 und 10m/s²
Der "wahnsinns-Roadster" kann in 3,8 Sekunden von 0 auf 100 (27,7m/s) beschleunigen. Das ist ziemlich viel, schafft kaum ein Auto. Ist eine Beschleunigung von 7,3m/s²
Also selbst mit voller Motor-Bremsleistung ist es noch weit weg von einer Vollbremsung.
Der dicke Tesla schafft 5,6 Sekunden von 0 auf 100, also ~5m/s²
Ebenfalls noch vieeel weiter weg von der Vollbremsung.
Gruß
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von open source energy » 23.07.2012, 20:31
Mühli was konstruierst du da denn überhaupt?
In den meisten Fahrsituationen hat man den rechten Fuß auf dem Gaspedal. Wie kommst du denn darauf dass man das Vollbremsen dadurch verlernt? Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen, das kann so oder so kaum jemand aber wenn es knapp wird steigt man drauf. Bei eim Schaltgetriebe muss man sogar mit beiden Füßen 'treffen' .
Was du da erzählst ist leider fern ab jeglicher Realität ... Dass man mit der Reku keine Vollbremsung machen kann hat niemand behauptet! Aber es verzögert sofort mit dem Verlassen des Fußes vom Pedal ... Und auf der anderen Deite kommt das Auto von alleine schneller zum Stehen sollte der Fahrer mit gesundheitlichen Problem zu kämpfen haben.
Für mich ist das alles irrelevant denn es ist komfortabel und sicher, nur die Bremslichter müssten angehen ab 20kw.
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von CFAR » 23.07.2012, 21:08
Also bei modernen Fahrzeugen wird das Bremssystem bereits auf eine Vollbremsung vorbereitet, wenn der Fahrer schnell von der Bremse geht. Das spart einige Meter Bremsweg und hat schon vielen Menschen das Leben gerettet. Dass keiner ne Vollbremsung beherrscht ist dabei irrelevant. Immer mehr lernen das und das ist gut so. Und wenn dadurch nur ein Menschenleben gerettet wird, hat sich die Sache gelohnt und darum bin ich für das zweite Pedal.
Sorry für die Tippfehler, ich bin (meist) Tabletuser.
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von Sinci » 23.07.2012, 23:12
Mühli, was laberst du? Wenns um den letzten Meter geht latscht jeder aufs Bremspedal, egal ob ne dicke Reku schon bei Fuß vom Gas oder nicht. Mitm Motorrad hab ich auch ne starke Motorbremse sobald ich Gas wegnehm sodass ich fast nie Bremsen muss. Trotzdem bekomm ich ne Notbremsung hin, das ganze ohne ABS, auf nur zwei Rädern und das obwohl ich im Jahr deutlich mehr mitm Fahrrad als mitm Motorrad fahr. Ich glaube diese Diskussion hat sicherheitstechnisch nahezu keine Relevanz, es geht allein um Vorliebe und Komfort. Beim Sicherheitsaspekt ist die Technik doch dem Menschen meilenweit voraus. Es gibt auch schon genügend PKWs und LKWs mit Notbremsassistenten. Da kann der Fahrer sogar schlafen und es ist ne Vollbremsung möglich. Das ist die Baustelle um die ihr euch kümmern solltet wenn ihr das Thema hier aufführt, nicht darum ob ein EV schon rekuperiert wenn man vom Gas geht oder weiter gemütlich rollt. Ich denke diese Entscheidung sollte man dem Fahrer nach seiner Vorliebe überlassen. Was sagt ihr eigentlich zu Tempomaten? Tempomat an, Fuß geht weg vom Pedal. Situation die auf Größenordnungen mehr an Kilometern Fahrleistungen vorkommt, in jedem modernen Auto vorhanden ist, dazu sagter aber nix .. Euch soll man mal verstehen ..
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von PV-Berlin » 24.07.2012, 09:57
In der Oberklasse ist das Standart! Klar, viele haben selten bis nie das "Vergnügen" aus 150 km/h oder auch nur aus 60 km/h (Stadt) voll in die Eisen gehen zu müssen. Das ist ja auch gut so und gut ist auch, dass die Hersteller hier wirklich klasse Arbeit leisten. Jeder Fuhrunternehmer, der Heute die paar Scheine scheut ist ein Depp für mich! Und beim Neukauf von Oberklassefahrzeugen, wird fast kein Kunde darauf verzichten wollen. In 99,999% des täglichen Fahrbetriebes ist das alles ohne Relevanz. Diese Systeme werden sehr schnell Verbreitung finden, aber das ist ja nun ganz und gar nicht ein Problem für EV. Im Gegenteil, der EV hat ja technisch bedingt eher ungeheure Vorteile. Jeder EV wird beim Anfahren an der Ampel unproblematisch mit einem Verbrenner mithalten können. Und auch beim "Einschwimmen" in den Verkehr geht es mit einem EV wesentlich einfacher. (Keine Schaltung etc.)
Der EV ist doch sicher deutlich mehr Software gesteuert als ein Diesel! Und auch nachträgliche Update's (technische) sollten einfacher machbar sein. Platz und Strom ist ja genug da!
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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von open source energy » 24.07.2012, 13:29
Ich muss natürlich CFAR Recht geben, jedes Leben das gerettet werden kann ist wichtig und Wert einen Aufwand zu betreiben.
Fakt ist aber auch, dass die meisten Unfälle eben durch Fehlverhalten entstehen, und da hier in einem Parallelthread ja schon sehr stark gegen ein Tempolimit protestiert wurde kann ich das so nicht ganz stehen lassen. Denn wer wirklich die Zahl der Verletzten und Toten reduzieren möchte muss wo ganz anders anfangen.
Tempolimit Innerorts, Außerorts, Autobahn Alkohol 0,0 Promille.
Die EVs werden eben nicht auf der Autobahn zum Rennenfahren herangezogen werden, denn da wird die Puste zu schnell aus sein.
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von CFAR » 24.07.2012, 19:22
OSE, Du machst immer mal wieder den Fehler oder argumentierst falsch, indem Du Dinge verknuepfst, die unabhaengig voneinander sind. Das soll nicht beleidigend sein, sondern nur eine Feststellung, die mir in Diskussionen mit Dir aufgefallen ist.
Tempolimits und Alkoholverbot sind vielleicht sinnvoll oder auch nicht und vielleicht verhindern sie mehr Unfaelle als ein zweites Pedal, aber diese Dinge haengen nicht zusammen. Wenn man ein Problem einfach loesen kann und das ohne relevante Nachteile, dann sollte man es loesen, auch wenn es noch groessere Probleme gibt. Manchmal erreicht man eben mehr, wenn man zunaechst das zweit-, dritt- und viertgroesste Problem loest und das Groesste dann loest, wenn die Moeglichkeiten dazu bestehen.
Sorry für die Tippfehler, ich bin (meist) Tabletuser.
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