Opel-Ampera

Fahren mit Strom

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Re: Opel-Ampera

Beitragvon Holter » 23.12.2011, 20:54

Zu den Ursachen des Brands:
http://auto.t-online.de/chevrolet-volt- ... um=twitter

Also wie erwartet alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.

bis dann
Christian
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Re: Opel-Ampera

Beitragvon Pontijack 60 » 24.12.2011, 04:44

Grundkurs Feuerwehrschule : "Beim Eintreffen am Unfallort ist sofort die Batterie des Fahrzeuges abzuklemmen oder die Zuleitungen der Batterie mit Bolzenschneider zu kappen"
das gilt für "Normalfahrzeuge" seit Jahrzehnten......

Jack
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Re: Opel-Ampera

Beitragvon Lux » 25.12.2011, 13:42

PV-Berlin hat geschrieben:

Also ich warte ja auf einen Panzer mit Akku. so 2,5 bis 3,5 Tonnen schwer.


Wenn's auch ein Ami sein darf, schau einfach mal am 9. Januar auf der Detroit Motor Show bei Amp Electric Vehicles vorbei.
Die wollen nächstes Jahr mit einem elektrischen Jeep Grand Cherokee kommen, Preis ca. 56.000,- USD.


Gruß Lux
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Re: Opel-Ampera

Beitragvon open source energy » 25.12.2011, 15:53

Das ist doch genau die gleiche Masche wie bei den PV Anlagen... Achtung Dein Auto ist gefährlich! Autos sind grundsätzlich gefährlich, die einen ein wenig mehr, die anderen etwas weniger.

Ich finde es gut, dass Opel in diese Nische gegangen ist und ich drücke denen die Daumen!
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Re: Opel-Ampera

Beitragvon evBob » 30.12.2011, 11:03

Der Ampera(serienhybrid) ist im Vergleich zu den parallel Hybriden wie Prius echt ein Vorsprung.
Aber bevor ich mir einen Ampera mit 16kWh Batterie an Board um 42000€ kaufe, nehme ich doch lieber den Tesla Sedan mit 85kWh um 52000€.
Noch dazu verwendet der Ampera keine A123 Zellen sonder irgentwelche LG Zellen die schon 2 mal gebrannt haben. Opel verzögert sogar die Auslieferung. Beim Smart soll es ähnliche Probleme gegeben haben.
Der Grund ist das die Autofirmen mit Batterien und Elektromotoren echt keine Erfahrung haben. Sie gehen wie blutige Anfänger vor.
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Re: Opel-Ampera

Beitragvon open source energy » 30.12.2011, 11:13

evBob hat geschrieben:Der Ampera(serienhybrid) ist im Vergleich zu den parallel Hybriden wie Prius echt ein Vorsprung.
Aber bevor ich mir einen Ampera mit 16kWh Batterie an Board um 42000€ kaufe, nehme ich doch lieber den Tesla Sedan mit 85kWh um 52000€.
Noch dazu verwendet der Ampera keine A123 Zellen sonder irgentwelche LG Zellen die schon 2 mal gebrannt haben. Opel verzögert sogar die Auslieferung. Beim Smart soll es ähnliche Probleme gegeben haben.
Der Grund ist das die Autofirmen mit Batterien und Elektromotoren echt keine Erfahrung haben. Sie gehen wie blutige Anfänger vor.



Den Tesla wirst Du aber mit 85kWh nicht für 52kEUR bekommen
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Re: Opel-Ampera

Beitragvon evBob » 30.12.2011, 11:32

für 69900 USD sind in EUR 54116 nach heutigen Wechselkurs.
http://www.teslamotors.com/en_AT/models/options
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Re: Opel-Ampera

Beitragvon open source energy » 30.12.2011, 11:41

evBob hat geschrieben:für 69900 USD sind in EUR 54116 nach heutigen Wechselkurs.
http://www.teslamotors.com/en_AT/models/options


Bitte genau lesen...

After 7.500USD TAX Federal Credit

Zudem sind die Preise in USA IMMER ohne VAT!

Damit kostet das Gefährt dann bei uns (im Falle eines Importes)

71400 EUR
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Re: Opel-Ampera

Beitragvon batome » 30.12.2011, 11:41

CFAR hat geschrieben:
PV-Berlin hat geschrieben:
Und 10,- € Strom sind ja nicht 10,- € Benzin. Aber 30 Cent sind 30 Cent. Und als Ökotante tanke ich selbstverständlich am Tage PV Strom und nicht in der Nacht Atomstrom! :D

Wie gesagt, 1 l Diesel macht 10-11 kWh Brennwert, den der Dieselmotor natürlich weniger effizient nutzt als der Elektromotor des Stromers. Aber 10 kWh Stromkosten derzeit ca. 2,20 Euro und 1 l Diesel aktuell bei uns 1,349. Nimm also die etwas realistischeren 4,5 l vom 320ed und setz die zu den >25 kWh vom Ampera und schon bist Du fast gleich auf. Klar, Elektroautos haben echte andere Vorteile, doch die meisten Kunden wollen bewährte Tech ik mit viel Reichweite zu einem erschwinglichen Preis und darum werden es die Stromer nicht gerade leicht am Markt haben.


Diese Diskussion um Strom- und Bezinkosten unterschlägt den größten Kostenfaktor. Dies ist nicht der Stromverbrauch, sondern weiterhin der Akkuverbrauch (Akku Kosten+Verschleiß).
Nehmen wir mal als Beispiel den kleinen Renault Twizy*. Die Kosten für die Akkumiete liegen bei bis zu 49 EUR monatlich (also rund 600 EUR jährlich). Das sind bei 10.000 km Jahresleistung (wenn man das mal erreicht mit diesem Gefährt) rund 6 EUR pro 100 km! Dies aber wohlgemerkt für einen mehr oder weniger überdachten E-Roller. Ein ähnliches Gefährt würde mit Verbrennungsmotor 2-3l auf 100 km verbrauchen, also allein die Akkukosten liegen schon höher als die Brennstoffkosten herkömmlicher vergleichbarer Fahrzeuge. Dies kann man dann noch analog auf größere E-Fahrzeuge hochrechnen und wird feststellen, dass sich ein E-Auto nicht rentiert. Zudem ist auch noch der Nutzen wegen der beschränkten Reichweite nicht mit einem herkömmlichen Auto vergleichbar. Auch der Umweltnutzen ist umstritten. Stand heutiger Technik würde ich eher davon ausgehen, dass das E-Auto als 3. oder 4. Fahrzeug eingesetzt wird (da es die gängigen Erwartungen und Reichweiten der richtigen Autos nicht erfüllt) und damit eher das Fahrrad als das Auto ersetzen könnte...

*http://www.autobild.de/artikel/renault-twizy-preise-1739676.html
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Re: Opel-Ampera

Beitragvon buergersolar » 30.12.2011, 11:43

evBob hat geschrieben:Noch dazu verwendet der Ampera keine A123 Zellen sonder irgentwelche LG Zellen die schon 2 mal gebrannt haben. Opel verzögert sogar die Auslieferung.


Das Problem mit den brennenden Akkus haben wir doch schon diskutiert: Die Akkus wurden nach dem Crash (einem "Pfahlcrash", laut ADAC), entgegen den Vorgaben des Herstellers, nicht kontrolliert entladen, sondern voll geladen stehen gelassen. Dann ist mit der Zeit Feuchtigkeit eingedrungen, was zu Reaktionen und damit zum Brand geführt hat. Einen verunfallten Verbrenner lässt man auch nicht einfach mit undichtem, vollen Kraftstofftank herumstehen.

Der ADAC nimmt in der aktuellen Ausgabe wie folgt Stellung:
ADAC Motorwelt (Ausgabe 1/2012, S.32) hat geschrieben:Die ADAC Experten halten das für Panikmache

und außerdem:
ADAC Motorwelt (Ausgabe 1/2012, S.32) hat geschrieben:Opel teilt mit, dass es deswegen bei der bereits begonnenen Auslieferung des Ampera kaum Verzögerungen geben wird.


Und, auf der gleichen Seite ein Interview mit Volker Sandner, Leiter der Crashanlage des ADAC:
ADAC Motorwelt (Ausgabe 1/2012, S.32) hat geschrieben:"Elektroautos sind nicht gefährlicher als Autos mit Verbrennungsmotor"


Der ADAC vertritt damit genau meine Meinung.

Sonnige Grüße
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