Elektroautos [Chat-Thread]

Fahren mit Strom

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Re: Elektroautos

Beitragvon CFAR » 02.03.2012, 01:16

Elektroautos wurden bisher auf minimalen Verbrauch ausgelegt, da die Akkukosten so hoch sind und die Reichweite entsprechend niedrig. Darum sahen die meisten auch so wahninnig bescheuert aus. Gleichzeitig musste man auch die Kosten achten, denn auch Leichtbau ist sehr teuer. Darum denke ich, werden niedrige Akkukosten einen erheblichen Beitrag leisten, Elektroautos wettbewerbsfähig zu machen.

Zum Thema Tesla: Ihr kennt meine Meinung. Der Teslagründer bzw. die Investoren, die dahinter stecken, sind sehr mutig. Ob das Konzept aufgeht, ist aber weiterhin noch fraglich. Was ich nicht teile, ist die Einschätzung, dass Tesla erheblich dazu beiträgt, dass sich Elektroautos etablieren. Das Segment, das die bedienen wollen ist schon sehr exklusiv und da zählt Imge sehr viel. Aber wer kennt da draußen schon Tesla? Und bisher gibt es nur ein Modell auf dem Markt (bzw. es ist bereits ausgelaufen), so dass ich die Meinung nicht teilen kann. Soll ich Dir sagen, warum Automobilfirmen heute plötzlich alle am Elektroauto basteln? Der Grund ist nicht, weil Tesla ihnen gezeigt hat, wie lukrativ das ist oder dass die Kunden nun alle Elektroautos haben wollen und eine erhebliche Nachfrage generiert wurde. Die Antwort lautet, dass in der Zeit, als der Startschuss viel, das Thema CO2-Ausstoß extrem wichtig wurde und abzusehen war, dass in den nächsten Jahren die CO2-Emissionsgrnezen massiv verschärft werden würden.
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Re: Elektroautos

Beitragvon open source energy » 02.03.2012, 08:00

JayM hat geschrieben:
CFAR hat geschrieben:OSE, Du musst die Studie genau lesen, die setzen fuer den CO2-Ausstoss pro kWh etwa so viel an wie fuer Kohlestrom, weil die argumentieren, dass der Strombedarf ja On-Top drauf kommt und dieser Zusatzstrom hauptsaechlich aus Kohlekraftwerken kommt. In meinen Augen eine sehr fragwuerdige Argumentation.

Mit der GrenzkWh zu rechnen kann man begründen. Vergleichen die dann aber auch mit dem Grenzbarrel? Der kommt aus Schweröl, das entweder mit Dampffluten (sehr energieaufwändig) oder aus Teersanden im Tagebau (sehr energieaufwändig und sehr umweltschädlich) gewonnen wird?

Letzteres sieht dann so aus http://www.treehugger.com/clean-technology/canadian-tar-sands-look-like-tolkeinatms-mordor-says-un-water-advisor.html

Gleiches mit gleichem verglichen hat das E-Auto im CO2 Ausstoß heute schon die Nase vorn. Mit steigendem EE Anteil wird es immer besser, was man von Benzin/Diesel Fahrzeugen sicher nicht sagen kann.

Gruß
Jochen


Jochen ... es hat keinen Sinn... Die alte Autobranche versucht mit allen Mitteln (gleich den RöRö) etwas schlecht zu machen. Es wird klar nur der CO2 Ausstoß im Drittelmix mit dem der Stromerzeugung verglichen. Well to Wheel heißt die Devise und da steht das E Auto sehr weit vorne mit Akkus, etc.

Und dass es hunderte von Untersuchungen gibt, wonach Menschen gerne E-Auto fahren würden ist auch nicht relevant. Auch hier ist doch eines klar... BMW hat jetzt seinen neuen 3er vorgestellt. Mercedes kommt mit ner neuen B und C Klasse.. E soll überarbeitet werden. Wir reden hier noch über rund 6 Jahre bis die Produkte auch eine richtige Rendite eingespielt haben. Warum also soll BMW und CO jetzt ein Auto bringen wie der TESLA MODUEL S z.B.

Dise Technik ist verfügbar, zu bezahlbaren preisen. Und wer bei BMW für > 3000€ für eines der bescheidesten NAVIS bezahlt sollte sich doch über den Preis der Akkus keine Gedanken machen! Das gleich gilt auch für Audi und Mercedes

Ein E-Auto spart in 250.000km rund 45.000€ Sprit (und das bei nur 8l/100km) DAzu kommen nochmals 5-7Jahre kfz Steuer und dann noch sehr gerninge Versicherungs und Wartungskosten.

DA kann man dann auch mal getrost 20.000€ für einen neuen Akku ausgeben, wobei ich der Meinung bin, dass die Pflege des Verbrenners in Summe die Akkuskosten über die Laufzeit kumuliert.
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Re: Elektroautos

Beitragvon open source energy » 02.03.2012, 08:30

CFAR hat geschrieben:Elektroautos wurden bisher auf minimalen Verbrauch ausgelegt, da die Akkukosten so hoch sind und die Reichweite entsprechend niedrig. Darum sahen die meisten auch so wahninnig bescheuert aus. Gleichzeitig musste man auch die Kosten achten, denn auch Leichtbau ist sehr teuer. Darum denke ich, werden niedrige Akkukosten einen erheblichen Beitrag leisten, Elektroautos wettbewerbsfähig zu machen.


Schön der Reihe nach... entweder reden wir über die gleiche Basis oder nicht. Gerade die Verbrenner tun sich doch schwer im normalen Gebrauch auf ordentliche Werte zu kommen. Real brauchen die Autos doch alle bestimmt 20-50% mehr als in dem Fahrzyklus angegeben. Die meisten Autos sind doch nur auf diesen Zyklus gezüchtet um gut da zu stehen. Real sieht die Welt doch immer anders aus. Das beste Bsp dafür

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,732098,00.html

Drei Liter Verbrauch :D

Über die Optik der anderen Hersteller kann man streiten.. und dann kommen wir zum nächsten Thema...

CFAR hat geschrieben:Zum Thema Tesla: Ihr kennt meine Meinung. Der Teslagründer bzw. die Investoren, die dahinter stecken, sind sehr mutig. Ob das Konzept aufgeht, ist aber weiterhin noch fraglich. Was ich nicht teile, ist die Einschätzung, dass Tesla erheblich dazu beiträgt, dass sich Elektroautos etablieren. Das Segment, das die bedienen wollen ist schon sehr exklusiv und da zählt Imge sehr viel. Aber wer kennt da draußen schon Tesla? Und bisher gibt es nur ein Modell auf dem Markt (bzw. es ist bereits ausgelaufen), so dass ich die Meinung nicht teilen kann. Soll ich Dir sagen, warum Automobilfirmen heute plötzlich alle am Elektroauto basteln? Der Grund ist nicht, weil Tesla ihnen gezeigt hat, wie lukrativ das ist oder dass die Kunden nun alle Elektroautos haben wollen und eine erhebliche Nachfrage generiert wurde. Die Antwort lautet, dass in der Zeit, als der Startschuss viel, das Thema CO2-Ausstoß extrem wichtig wurde und abzusehen war, dass in den nächsten Jahren die CO2-Emissionsgrnezen massiv verschärft werden würden.


Ich glaube Du solltest mal nach CA gehen und Dir das enorme Werk anschauen, dass dort steht. Glaubst Du etwas Tesla kann man mit irgend einer Bastelfirma vergleichen. ELON MUSK ist neben bei auch noch bei http://www.spacex.com/ .

Komm doch nach Genf und dann wirst Du das Model S sehen, es wird jeder kennen keine Sorge! Und ich komme mit sehr vielen Menschen zusammen, die sehr viel Geld haben... Ich kenne KEINEN der nicht wusste wer meine Karre baut, was sie kostet und was da am Horizont kommt. Sei unbesorgt, wenn das erste MODEL S einen Porsche an der Ampel ohne großes Gebrüll stehen lässt wird man sehen wie groß das Interesse an E-Antrieben sein wird.
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Re: Elektroautos

Beitragvon CFAR » 02.03.2012, 19:25

Ich finde, sehr neutral bist Du aber auch nicht OSE. Obwohl ich sehr genau weiss, was man von Deinen Zahlen so halten kann, erspare ich mir die Diskussion darueber. Dein Feindbild ist klar und obwohl ich stets versuche, die Situation moeglichst objektiv zu bewerten, wurde mir mehrfach schon unterstellt, ich haette Benzin im Blut und wuerde Elektroautos nur schlecht reden wollen. Ich will Dein Fanboybashing nicht weiter stoeren, aber erlaub mir zwei Anmerkungen noch: Wo sollen all die Stadtmenschen ihr Elektroauto zu Hause aufladen? Und zweitens: Da wir sehr viele Firmenfahreuge haben, glaubst Du, da wird die lange Ladezeit nicht sehr kritisch gesehen (verlorene Arbeitszeit, wenn man mal auf das Tanken warten muss?
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Re: Elektroautos

Beitragvon open source energy » 02.03.2012, 20:57

CFAR hat geschrieben:Ich finde, sehr neutral bist Du aber auch nicht OSE. Obwohl ich sehr genau weiss, was man von Deinen Zahlen so halten kann, erspare ich mir die Diskussion darueber. Dein Feindbild ist klar und obwohl ich stets versuche, die Situation moeglichst objektiv zu bewerten, wurde mir mehrfach schon unterstellt, ich haette Benzin im Blut und wuerde Elektroautos nur schlecht reden wollen. Ich will Dein Fanboybashing nicht weiter stoeren, aber erlaub mir zwei Anmerkungen noch: Wo sollen all die Stadtmenschen ihr Elektroauto zu Hause aufladen? Und zweitens: Da wir sehr viele Firmenfahreuge haben, glaubst Du, da wird die lange Ladezeit nicht sehr kritisch gesehen (verlorene Arbeitszeit, wenn man mal auf das Tanken warten muss?


Nun lieber CFAR, ich denke schon, dass ich die Sache ganz neutral angehe. Ich versuche nicht zwanghaft mit 99g aus irgend einem Fahrzyklus heraus eine gering Umweltbelastung abzuleiten und auf Teufel komm raus die Bereitstellung der Energie NUR bei den E-Mobilen zu berücksichtigen. Jochen hat das sehr schön auf den Punkt gebracht, nimm das schmutzigste Fass Öl und mit dem fährst Du Dein Verbrenner.

Es wird nicht besser, wenn DU es 100x wiederholst von da her bringt das auch nichts. Fakt ist... Verbrenner mind 150g/km E- Auto 0g

Und das ist objektiv!

Und, dass nicht jeder Staubsaugervertreter sofort ein E-Auto fahren kann ist ja wohl auch mehr als klar... :roll:

Für über 95% der Anwendungen jedoch reicht das was man hat (nicht deutsche Hersteller sondern die etwas von der E-Geschichte verstehen) auf jeden Fall.
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Re: Elektroautos

Beitragvon CFAR » 02.03.2012, 21:21

open source energy hat geschrieben:
Nun lieber CFAR, ich denke schon, dass ich die Sache ganz neutral angehe. Ich versuche nicht zwanghaft mit 99g aus irgend einem Fahrzyklus heraus eine gering Umweltbelastung abzuleiten und auf Teufel komm raus die Bereitstellung der Energie NUR bei den E-Mobilen zu berücksichtigen. Jochen hat das sehr schön auf den Punkt gebracht, nimm das schmutzigste Fass Öl und mit dem fährst Du Dein Verbrenner.

Es wird nicht besser, wenn DU es 100x wiederholst von da her bringt das auch nichts. Fakt ist... Verbrenner mind 150g/km E- Auto 0g

Und das ist objektiv!

Und, dass nicht jeder Staubsaugervertreter sofort ein E-Auto fahren kann ist ja wohl auch mehr als klar... :roll:

Für über 95% der Anwendungen jedoch reicht das was man hat (nicht deutsche Hersteller sondern die etwas von der E-Geschichte verstehen) auf jeden Fall.

Nein, Du bist nicht neutral, sonst wuerdest Du mich nicht immer falsch zitieren. Und darauf hab ich keine Lust mehr. Waeren wir bei FB, wuerde ich Dich ab sofort sperren, weil mir das auf die Eier geht! All das was Du mir oben unterstellst einfach wegzulassen, habe ich beruecksichtigt und komme trotdem auf ein Ergebnis, das Dir einfach nicht schmeckt. DAS ist Fanboygesuelze. Der Satz "Verbrenner mind 150g/km E- Auto 0g" zeigt dies sehr deutlich. Also tschuess und lass mich in Frieden. Ich arbeite in der Branche und muss mich kaputt lachen ueber den Muell, den Du hier laufend verbreitest. Wenn Du glaubst, das ist richtig, dann gerne, ich weiss, dass es das nicht ist und das reicht mir. Und wenn das Geheule jetzt wieder los geht, dass ich doch auch nur von den Verbrennern profitiere, dann kann ich Dir nur sagen, dass ich meine Broetchen unabhaengig davon verdiene, wie hoch der Elekromobilanteil am Autoverkehr ist. Mir ist es beruflich voellig egal, welche Technologie das Rennen macht. Tatsache ist nur, dass die Stromer noch eine ganze Reihe massive Nachteile haben, die Kunden einfach nicht hinnehmen wollen. Dafuer sind sie bereit hoehere laufende Kosten zu tragen als einen hoeheren Anschaffungspreis hinzublaettern.
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Re: Elektroautos

Beitragvon RainerN » 02.03.2012, 22:08

CFAR hat geschrieben: Also tschuess


DANKE OSE :mrgreen:
jetzt lohnte es sich vielleicht wieder, hier mit zu lesen ..... :danke:

Gruß Rainer
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Re: Elektroautos

Beitragvon RainerN » 02.03.2012, 22:12

Natürlich auch meinen Dank an Jochen und an alle, die E-Autos einfach aufgeschlossen gegenüber stehen und händeringend darauf warten, dass eine gewisse Auswahl in einem halbwegs vertretbarem Preisrahmen verfügbar ist...

*DANKE*
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Re: Elektroautos

Beitragvon CFAR » 02.03.2012, 22:56

RainerN hat geschrieben:Natürlich auch meinen Dank an Jochen und an alle, die E-Autos einfach aufgeschlossen gegenüber stehen und händeringend darauf warten, dass eine gewisse Auswahl in einem halbwegs vertretbarem Preisrahmen verfügbar ist...

*DANKE*

Kann es sein, dass Du meine Kommentare nicht verstanden hast? Beruflich ist's mir egal, welche Technologie die naechsten Jahre beherrscht, privat waere es mir lieber, es waeren Elektroautos, aber die Realitaet ist das, was einige hier wohl gerne uebersehen. Schoen langsam komme ich mir echt vor wie ein Realo unter Atomkraftgegner.

Nur ein Beispiel: Meine Meinung ist, dass man fuer Elektroautos beim CO2-Ausstoss den Strommix annehmen sollte. So ganz falsch ist die Annahme aber auch nicht, dafuer den CO2-Ausstoss des Grenzkraftwerks anzusetzen, zumindest aus der Sicht der Politik, wenn sie daruber nachdenkt, von Verbrennern auf Elektrofahrzeuge umzusteigen. Natuerlich gibt es auch andere Sichtweisen und vielleicht sind auch diese nicht ganz falsch, haengt halt auch von den Umstaenden ab. Aber ich lasse die Frage offen, was denn die vermeintlich richtige Sichtweise ist.

Was ich hier schade finde ist, dass es so schwer ist, sachliche Diskussionen zu fuehren. Elektrofahrzeuge haben immer noch extreme Akzeptanzprobleme und das Problem des zu fruehen Starts ist ein wesentlicher Grund, warum der Wandel so langsam voran schreitet. Andererseits gibt es auch aus oekologischer Sicht sehr einleuchtende Kritikpunkte, die gegen eine schnelle Umstellung auf Elektrofahrzeuge sprechen. Ich bin der Auffassung, man sollte Themen nicht tabuisieren und offen ueber Probleme sprechen, ohne sie klein zu reden. So kommt man dem Ziel viel schneller naeher. Ich wuerde mir wuenschen, wenn wir hier mehr ueber die Loesung dieser Probleme sprechen wuerden, statt jene zu bashen, die den Mut haben, die Probleme zur Diskussion zu stellen...
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Re: Elektroautos

Beitragvon RainerN » 03.03.2012, 01:12

CFAR hat geschrieben: Also tschuess und lass mich in Frieden.
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