Fahren mit Strom
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von Mühli » 08.08.2012, 20:11
Is mir klar, dass den die Autohersteller nicht (direkt) gemacht haben.
Fakt ist aber, er ist unrealistisch und nicht ausssagekräftig. Es heißt dann immer "es geht um Vergleichswerte" Stimmt schon irgendwie, man kann sagen, der mit 5L is sparsamer als der mit 7L Aber: Warum fahren wir dann nicht 30km/h? Auch das wäre ein Vergleichswert, braucht der eine eben 2L und der andere 2,5L
Mir gings nicht um pro-EV, sondern um Pro-Technik.
Wer also eine moderne Klima einsetzt, Tagfahrlicht, Hybrid etc. soll auch dafür belohnt werden. Und E-Fzg die noch mit Heizregister rumfahren, dürfen ruhig abgestraft werden...genau wie Pseudo-Hybride... Die haben ja einen eigenen Zyklus, das ist die nächste Lächerlichkeit. Und der is noch unrealistischer als der herkömmliche. Die fetteste S-Klasse is mit 4 Liter angegeben, ich bepiss mich gleich. Wer den unter 10 fährt, is schon ganz gut....
Gruß
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von CFAR » 09.08.2012, 09:25
Da hast Du völlig Recht. Hab ja neulich den Test Peugeot Dieselhybrid gegen BMW 320ed gepostet. Da gewinnt doch tatsächlich der 320ed deutlich vor dem Peugeot beim Spritverbrauch, obwohl der Normwert des Peugeots deutlich unter dem des 320ed angegeben wird! Und das entspricht auch voll meiner Erfahrung mit anderen Hybriden. Den Yaris bin ich allerdings noch nicht gefahren, bin ja mal gespannt, ob's bei dem auch so ist.
Also wenn ich nicht fast ausschließlich Stadtverkehr hab oder sehr viel Autobahn bei hohen Geschwindigkeiten, lässt sich theoretisch der Normverbrauch meist schon schaffen, zumindest innerhalb von 5%. Viele schaffen das aber nicht, auch weil Autofahren dann sehr viel weniger Spaß macht. Das heißt, wenn jemand sparen will, ist der Zyklus schon recht gut machbar, aber sinnvoll ist dennoch was anderes. Denn wer nen 6-Zyl. Diesel kauft, kann den zwar mit sagen wir mit unter 6 Litern fahren, aber wenn man so fährt, hätte es ein Dreizylinder Diesel auch getan...
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von sundevil » 09.08.2012, 10:47
Wichtig sit, das das AUto zum eigenen Nutzerverhalten paßt. Ein 4 zylinder, der oft in Richtung Leistungsgrenze betrieben wird, verbrauch dann mehr als ein sparsamer gefahrender 6 Zylinder. Bei den Emobil sit es ähnlich. Wer Autobahn mit >130kmh fahren möchte, muß sehr viel Geld in die Hand nehmen oder kommt nicht weit. Im Stadtverkehr sind die emobile dagegen unschlagbar. Da Schlimme an den Optimierungen in Richtgun normzyklus ist ja, das die Getriebabstufungewn meist unetr aller sau sind. Einen Echten Spargang gibt es oftmals nicht mehr. Meinem spotlich abgestimmten Alfa konnte ich sehr sparsam fahren so lange ich unter 140 kmh bliebt. Duschnitverbraucht trotz viele Hochgeschwindikeitsfahre waren 8,5l - in der Stadt war ich meist am sparsamsten. Mir würde mal inetressieren, wie sich der WIkrungrad bei emotor mit stiegender drehzahl verhält. Es wird ja öfter das (Schalt-)getriebe weg gelassen d.h. man hat nur noch einen Gang.
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von CFAR » 11.08.2012, 13:52
Hieran sieht man, wie man's nicht machen soll. Einfach nur Elektroautos auf den Markt bringen, damit man Elektroautos am Markt hat, ist halt nicht der richtige Weg und ebenso sieht man, dass man als Anbieter der ersten Elektroautos am Markt nicht per se erfolgreich ist und sich einen Vorsprung vor den anderen sichert. Ich bleibe dabei, diejenigen Hersteller, die zwar Fahrzeige in Pipeline haben aber sie noch nicht herausbringen, haben einen guten Grund dafür. Und die Anzahl an Ökos, die auf Design und Wirtschaftlichkeit pfeifen, ist nicht groß genug, so dass sich die meisten EV-Projekte halt einfach noch nicht rechnen. Ich hoffe, die nächsten Monate ändern das, wenn interessantere Modelle auf den Markt kommen.
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von SInister_Grynn » 11.08.2012, 18:15
CFAR hat geschrieben:http://www.greenmotorsblog.de/elektroautos/renault-twizy-laguna-fur-21-550-e-–-die-2-fur-1-aktion-in-spanien/
Ob's das in D auch bald gibt?
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von Mühli » 11.08.2012, 19:06
Och, kein Problem. Wir sind ja die Volldeppen in Europa. Alle anderen sollen mal schön Elektroauto fahren, der deutsche Arbeitnehmer und Pendler soll sparen, damit er schön Steuern zahlen kann. Schließlich muss jemand die Subventionen im Ausland zahlen, das machen wir doch gerne Gruß
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von CFAR » 13.08.2012, 10:44
Die Juli-Zahlen vom KBA sind da: (Elektroautos/Hybridfahrzeuge) 2006:11/5.245 2007:12/7.508 2008: 36/6.464 2009: 162/8.374 2010: 541/10.661 2011: 2.157/12.622
01/2012: 209/857 02/2012: 175/992 03/2012: 310/2.174 04/2012: 248/1.238 05/2012: 219/1.463 (-8,8%/+64,4% gegenueber 05/11) 06/2012: 258/2.511 ( +44%/+250% gegenueber 06/11) 07/2012: 178/2.141 (+32,8%/+112,8% gegenüber 07/11)
Also nichts wirklich Neues: Weiterhin kein EV-Boom erkennbar, auch wenn das Wachstum mit über 30% im Jahr natürlich sehr hoch ist. Aber das Niveau ist halt noch sehr niedrig. Jedoch ist das nix Überraschendes, es kam ja nix Neues auf den Markt. Interessant wird der Smart ed Launch im September sein! Hybride sind schon weiter, mal sehen wie sich das Segment in den nächsten Monaten entwickelt. Ergänzende Info: Momentan wächst die Anzahl der Flüssiggasfahrzeuge enorm.
Zuletzt geändert von CFAR am 13.08.2012, 11:34, insgesamt 1-mal geändert.
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von sundevil » 13.08.2012, 11:20
Danke für dei Zahlen cfar. Klar kann man derzeit noch nciht von einem Boom reden und man wird es wohl eher gegen Ende 2013 in den Zulassungszahlen nennenswerte Stückzahlen haben, aber wenn man etwas Markgespühr hat, merkt man schon, das sich erstmals auch mehr als ein paar "Verückte" ernsthaft mit dem Kauf auseinander setzen. Das ist dann wieder die Henne-Ei-Problematik ohne vernünftiges Angebot auch keine Nachfrage Solche 2for1 Pakete können in Punkto Flottenverbrauch und Marketing schon Sinn machen. Wie ist sowas steuerlich zu betrachten, wenn die Frau den "Geschenkten" dann privar fährt und der Mann den "Großen" über die Firma absetzt? Im PKW-Bereich über 180 g/km CO2 sollte man hart abstrafen mit einer stark überhöhten KFZ-Steuer. Das ist wirklich unnötiger "Luxus" und wärs sowas halten haben möchte, muß dann eben 10 EUR je g/km CO2 über der Grenze zusätzlich abdrücken bei Neuzulassung ab 2013 beim benziner. Diesel dann mit 15 EUR je g/km CO2 und einer Grenze von 160 g/km Die Zusätzlichen Einnahmen könnte man dann direkt in eine Förderung umlenken. beim Porsche Cayman S wären das dann flockige 500 EUR pro Jahr mehr. Beim Cayenne Diesel dann 435 EUR pro Jahr extra. So etwas wie der Cayenne Turbo wird sich dann deutlich schlechter Verkaufen mit 1650 EUR pro Jahr  Audi Q7 V12 TDI dann 2070 EUR.
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