Fahren mit Strom
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von open source energy » 03.06.2012, 12:09
@ win aber mit den vielen falschen Zahlen lassen sich eben doch einige abschrecken. Das ist ja das was mich daran so ärgert. Nichts tun und dann auch noch denjenigen, die was tun wollen... Leute lasst stecken, lohnt sich nicht... Da kommen abenteuerliche Vergleiche an den Start... z.B. das mit der Heizung... ein Verbrenner der auf der Kurzstrecke fährt wird bei -10° nie und nimmer heizen es sei denn er hat eine elektrische Zusatzheizung wobei wir dann wieder beim Thema wären  Wenn man aber mit einem EV unterwegs ist kommt eben SOFORT warm klar kostet das Energie hat aber auch einen komfortablen Nebeneffekt. Mich stört nur, dass diese ganze Studien nur eines im Sinn haben, den EV schlecht zu stellen und das kann es nicht sein. Wie ich hier schon geschrieben habe fährt meine Frau einen 1er BMW und genau die gleiche Strecke wie ich zur Arbeit... Sie braucht ca 9-11l /100km und ich rund 12kWh auf der gleichen Strecke... Dass auf der Autobahn das Bild anders aussieht ist ja nichts neues und das muss man dann auch schon klar sagen, da laufen auch mal 20-25kWh rein... Da ist der Verbrenner nicht so viel schlechter... Aber auch beim CO2 ist der Verbrenner einfach weit dem EV hinterher...
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von Mühli » 03.06.2012, 12:17
Win_solar...danke, freut mich dass er dir so gefallen hat. Mir hats auch gefallen. Liebster Herr Klaus: 100km/h darf man fahren, wenn das ganze so zugelassen ist und die Verhältnisse von Zugfahrzeug zu Hänger passen und noch paar Kleinigkeiten. Das DARF man also, zumindest werden wir das für das neue Auto beantragen/genehmigen lassen. Wir haben einen gebremsten Hänger und der hat schon über 250 Kilo Leergewicht, der darf 1,5 Tonnen haben. So, deshalb 2 Sack Zement. Ehrlichgesagt waren die nur gefrotzelt...aber es stimmt fast exakt, der Kangoo darf 322 Kilo haben Also zuviel für 3 Säcke.... Und wegen der LKW, ich lasse mich von den Dingern jedenfalls nicht überholen, damit ist man ein Verkehrshindernis par Excellence und "etwas unsicher" fühl ich mich dabei auch, wenn der 40 Tonner an dir vorbeiwackelt. Ich überhole lieber flotter und mit 110kmh kann man das problemlos machen und riskiert dabei noch 15€ Strafe (oder so...) OSE, alle die keine 50kWh Akku haben können sich die Heizung im Elektromobil kaum leisten. Für einen Kompaktwagen sind ca. 4kW Heizleistung nötig und wenn man nicht grade 10km zur Arbeit hat, geht das einfach nicht. Wärmepumpensysteme gibt es noch nicht. Aber hoffentlich bald. Du erzählst aber du echt die Halbwahrheit. Mein Verbrenner ist nach 1,5km im Schiebebetrieb warm, so dass er ganz fühlbar heizt. Wenn ich nicht 5 Ampeln und Bergab hätte, wär er nach einem Kilometer schon locker warm, hab ich schon probiert...und ja, dabei wars verdammt kalt, -14°C Gruß
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von Boelckmoeller3 » 03.06.2012, 12:31
Ja, genau da haben wir es doch mal wieder Mühli, die Argumente gegen Elektroautos die hier des öfteren so vorgebracht werden sind dass man nicht von seinen alten Gewohnheiten ablassen möchte, die da wären, schnell auf der Autobahn fahren auch mit Anhänger, Flüssigen Brennstoff reintanken und möglichst 500km oder noch mehr Reichweite haben, fleißig die Luft für andere Verkehrsteilnehmer und Stadtbewohner verpessten, zum Beispiel auch für uns Elektrofahrer...., ich würde deine Auspuffgase gerne mal durch deinen Innenraum leiten wollen wenn du deinen Anhänger mit 110 auf der Autobahn ziehst, das müsste dann schon wirksam sein.  Solange man seine Abgase einfach hinter sich lassen kann für den Rest der Welt, ist die Realität einfach zu weit entfernt. Du glaubst gar nicht wie enorm mich mittlerweile der Gestank, Feinstaub und Ruß den manche so hinter sich herziehen und der Lärm den sie noch dazu dabei ausstoßen stört. Das kommt eben automatisch irgendwann wenn du beinahe nur noch elektrisch fährst. Und du denkst dir, wie schön könnte die Straßenverkehrswelt heute schon sein wenn manche Leute und auch Automanager bereit wären von ihren Angewohnheiten endlich mal abzulassen und mal umzudenken. das muss -leider- ein Prozess sein der in den Köpfen beginnt. Viele Grüße. Klaus
Zuletzt geändert von Boelckmoeller3 am 03.06.2012, 12:54, insgesamt 3-mal geändert.
"Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen" Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"
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von diesonnelacht » 03.06.2012, 12:37
Boelckmoeller3 hat geschrieben:... wie schön könnte die Straßenverkehrswelt heute schon sein wenn manche Leute und auch Automanager bereit wären von ihren Angewohnheiten endlich mal abzulassen und mal umzudenken. das muss -leider- ein Prozess sein der in den Köpfen beginnt.
Und weil das so ist, müsste auch einfach noch viel mehr Werbung gemacht werden für die E-Autos. Denn eine Probefahrt soll schon so manchen Verbrennerfan bekehrt haben. Fast schade, dass ich kein Auto brauche... und auf dem Radl gerne selbst strampel'.
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von Boelckmoeller3 » 03.06.2012, 12:51
Das ist sowieso das Beste, wenn man ohne Auto auskommt. Und Radfahren ist gesund, zumindest solange man nicht dauernd ungewollt anderer Leute Abgase in die Lunge bekommt und nicht von Straßenpanzern umgenietet wird. 
Zuletzt geändert von Boelckmoeller3 am 03.06.2012, 12:58, insgesamt 1-mal geändert.
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von diesonnelacht » 03.06.2012, 12:55
Wenn's ein Elektropanzer ist, kann ich da schon fast wieder mit leben...
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von CFAR » 03.06.2012, 13:00
Andi_ hat geschrieben:CFAR hat geschrieben:Andi_ hat geschrieben:Für was Du oft plädierst, ist der Aufbau nacheinander;
Wo hab ich das behauptet? Ich plaediere fuer politisches Eingreifen, um dem Stromer zum Durchbruch zu verhelfen, denn AGs haben kein Gewissen und Nutzer aendern freiwillig nur sehr widerwillig ihre Ansprueche, wenn damit eine Verschlechterung verbunden ist. Diese Aussage bitte voellig wertfrei betrachten. Es ist eine Tatsache.
Das ist richtig, dass die Politik da was tun könnte, ändert aber nichts an meiner oder Deiner Aussage (Deine gegen die EVs). Selbst wenn es so wäre, dass die EVs und Verbrenner bei dem heutigen Strommix auf dem gleichen Level wären, was CO2 angeht, trotzdem könnte man für EVs als weniger CO2-schädlich bewerten, weil man ja weiß, dass ein Fahrzeug nicht nur einen Tag gefahren wird (sondern ca. 1 oder gar mehrere JAHRZEHNTE), und der EE-Anteil im Strommix zunimmt. Dass es gar noch besser für die EV aussieht, wurde durch Rechnungen mehrmals gezeigt (reale Werte für EV UND für Verbrenner, aber auch bei dem Verbrenner mit der Vorkette und reale Werte!). CFAR hat geschrieben:Ansonsten versuche ich lediglich zu erklaeren, warum die Situation so ist, wie sie ist und dass keine Verschwoerung, Bosheit oder Dummheit der Autobranche dahinter steckt, was aber nicht damit verwechselt werden darf, dass ich die Situation so wie sie ist gut heisse.
Man sollte auch die Richtungen sehen, das Gesamtbild, wie sich unser Strommix ändert, wie aufwändig wird die Vorkette bei dem Verbrenner, usw. Dass man von heute auf morgen keine 20 oder 40 Mio EVs auf die Straße schicken kann, weil das eben dauert. Deswegen helfen da Deine künstliche und teilweise falsche Argumente (Z.B. übernommene falsche Werte für CO2, zu Ungunsten von EVs) nicht wirklich weiter...
Heiheijei, man muss hier ja ständig die Leute aufklären, was man gesagt hat. Ich sprach in den letzten Seiten NICHT davon, dass EVs mehr CO2 emittieren als Verbrenner. Auf diese Diskussion wollte ich bewusst nicht eingehen! Es ging lediglich um Behauptungen, dass EV-Fahren CO2-neutral sein und das ist nun mal Blödsinn, auch mit Ökostromanbieter. Wenn man das den Leuten erzählt tut man der Umwelt jedenfalls auch nix Gutes, denn mit gutem Gewissen nimmt man nur noch seltener das Fahrrad.
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von CFAR » 03.06.2012, 13:11
win_solar hat geschrieben:Hallo, @CFAR ich musste mir gestern wirklich die Haare raufen ob deiner Argumente und Beiträge. Mir war auch sofort klar, als @OSE mit dem Argument kam, dass er CO2 freien Strom bezieht, dass du gleich wieder um die Ecke kommst und dies widerlegst. Zudem bin ich mir sicher, dass es 99% aller Leser deiner gestrigen Beiträge ähnlich gegangen ist. Soviele Fakten,Studien und Gegenbeweise kann man gar nicht vorbringen, um all dies zu widerlegen. Mein Dank gilt daher @OSE und @Andi_ , die dies zumindest versucht haben. Unterschwellig suggerierst du, dass E-Autos schlechter für die Umwelt sind als Autos mit Verbrennungskraftmaschinen. Daher habe ich mir schon vor einiger Zeit überlegt einen Aufkleber auf mein zukünftiges E-Auto machen zu lassen: "Ich bin eine Umweltsau, denn ich fahre elektrisch....na und?"Ich weiss, mein Beitrag enthält keinerlei Fakten und Gegenbeweise, wenn überhaupt nur Strohmann-Argumente  ...drum hör ich jetzt auch auf in der Hoffnung, dass hier bald wieder Neuigkeiten bezüglich E-Autos stehen, mit denen man auch was anfangen kann. Oder wir nennen diesen Thread um in "Vor-und Nachteile von E-Autos versus Verbrennern" und machen einen Thread auf "Neues vom E-Car-Markt" (nur diesen würde ich dann noch lesen) Gruss Win
Und warum musst Du jetzt wieder Öl ins Feuer kippen? Weißt Du, warum ich den Begriff Fanatiker ins Spiel gebracht habe? Weil ich Pro EVs eingestellt bin und hoffe, dass die Verbrennerära bald zu Ende geht und nur weil ich dieses Ökogequatsche und Stammtischbashing lächerlich finde und hinterfrage in die Antiecke gerückt werde. Schon klar, PVler kommen sicherlich vermehrt aus der Ökoecke, aber genau dort ist die Grenze zum Idealismus schnell überschritten (siehe AKW-Gegner). Lieber sofort als morgen auf EVs umsteigen und 100.000e Familien zerstören, weil die Komponenten billig aus China kommen! Hauptsache die Umwelt gerettet...obwohl der große Nutzen wirklich zweifelhaft ist (Lörmvermeidung und Smog steht nicht zur Diskussion). Nein, ich bin für eine gesamthaftere und breitere Betrachtung und Personen anzupöbeln, weil sie meine Ideologie nicht vertreten, ist nicht meine Art. Ich finde, manch einer hier sollte mal nachdenken, ob ein wenig mehr Diskussionskultur nicht schaden könnte. Ihr kennt mich nicht, ich denke nur ein bisschen anders. Ich kann Euch aber versichern, dass Ihr nicht der repräsentative Durchschnitt seid in der Bevölkerung.
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von CFAR » 03.06.2012, 13:16
eric1617 hat geschrieben:Für die Förderung meines ZOE muss ich den Ökostrombezug nachweisen. Aber auch wenn der Strom vom ärgsten Kohlekraftwerk käme, wäre es für die Umwelt doch besser als wenn x Tausend individuell befeuerte Verbrenner herum fahren ? Ohne mich mit der Thematik wirklich befasst zu haben lasse ich mich gerne eines Besseren belehren. Da ich sowieso eine PV Anlage (auch zum Laden) installieren möchte.
Bzgl. Smog schon, aber bei 1000 g/kWh und 20 kWh/100 km sind das ohne die aufwendige Produktion und des Recyclings schon mal 200 g/km! Also vorsicht mit solchen Aussagen. Ersetzt man 90% des EV-Stroms durch Steinkohle sieht die Ökobolanz eben nicht mehr so grün aus. Darum mag ich das CO2-Argument nicht. Lärm- und Feinstaubvermeidung reichen aber doch auch als Argument, oder nicht?
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von CFAR » 03.06.2012, 13:30
solarfan10 hat geschrieben:Hallo,
also ich finde es schon frech, wie hier teilweise argumentiert wird. OSE behauptet, CO2-Frei zu fahren, was ja durch seinen Ökostromtarif und seine PV-Dächer hinreichend belegt ist - vom bei der Herstellung generierten CO2 jetzt mal abgesehen. Bezogener Ökostrom ist per Vertrag und entsprechender Handelswege CO2-Frei, egal, was beim Bezug von diesem Strom mit dem Strommix der anderen, nicht-Ökostrombezieher passiert. Daraufhin wirft CFAR das Argument ein, dass der Gesamt-CO2-Ausstoß in D dadurch nicht verändert. Hä? Geht es noch? Erstens ist das eine völlig andere Fragestellung (Eigener CO2-Ausstoß gegenüber dem von ganz D), zum anderen hat OSE in seinem EV ja keinen CO2-Ausstoß. Dadurch ändert sich auch für ganz D der CO2-Ausstoß tatsächlich, denn durch OSE verschiebt sich der Gesamtenergieverbrauch in D zugunsten von Strom, welcher im aktuellen Strommix (um jetzt auf Volkswirtschaftlicher Seite zu bleiben) ja bereits einen höheren regenerativen Anteil hat, als Sprit. Wie nennt man diese Argumentationsweise? Strohmannargument? Tssststs...
Viele Grüße Michael
Oh man, wie oft denn noch? Ich werfe OSE überhaupt nichts vor! Zumal kann weder ich die Wahrheit seiner Aussage widerlegen, noch kann er sie beweisen und darum interessiert mich die Einzelperson nicht. Bei 1 Mio. EV-Fahrer oder mehr werden eben nicht alle extra eine sonst unrentable PV-Anlage auf das Dach schrauben zum Betanken des eigenen EVs. Und die Sache mit den Ökostromtarifen hatten wir doch schon x-Mal. Es geht also nicht darum, ob OSE oder sonst wer CO2-neutral fährt, sondern wie CO2-neutral EV-fahren überhaupt ist. Manche werden sogar sagen, dass all das Gerede sowieso Unsinn ist, weil die CO2-Emissionen der EU als Ziel festgelegt sind und über die gesteuert werden und nicht dadurch wie viel EVs die Deutschen kaufen. Wie auch immer, die CO2 Diskussion ist mühsig und umstritten. Was wirklich richtig ist, ist auch eine Ansichtsache. Dass aber EV CO2-neutral bedeutet ist eine Extremsicht, die ich so nicht unterstützen kann.
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