E-Auto als Dienstwagen ( Steuer )

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E-Auto als Dienstwagen ( Steuer )

Beitragvon EMS_INSANE » 12.07.2012, 19:37

Hi.

Bin durch den Twizy-Thread drauf gekommen:

Trennung in ( niedrigen ) Kaufpreis und ( rel. hohe ) Batteriemiete müsste doch mit Blick auf die Steuer ( Geldwerter Vorteil ) für den Mitarbeiter günstiger sein als wenn man die Batterie kauft.

Evtl. machen es die Hersteller ja gerade deshalb so. ( und 'verkaufen' die Batterie nicht :?: )


Wenn man bedenkt das 50% der Neuzulassungen Geschäftswagen sind ist das evtl. gar nicht so doof :juggle:


So long

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Re: E-Auto als Dienstwagen ( Steuer )

Beitragvon FürDieZukunft » 12.07.2012, 19:48

EMS_INSANE hat geschrieben:Hi.

Bin durch den Twizy-Thread drauf gekommen:

Trennung in ( niedrigen ) Kaufpreis und ( rel. hohe ) Batteriemiete müsste doch mit Blick auf die Steuer ( Geldwerter Vorteil ) für den Mitarbeiter günstiger sein als wenn man die Batterie kauft.

Evtl. machen es die Hersteller ja gerade deshalb so. ( und 'verkaufen' die Batterie nicht :?: )


Wenn man bedenkt das 50% der Neuzulassungen Geschäftswagen sind ist das evtl. gar nicht so doof :juggle:


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Habe gerade mit meinem Steuerberater gesprochen und mit meinem Nachbar (ist beim FA für Außenprüfung und
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Es ist kein Problem, jedoch sollte man min 1 MW Module auf dem Dach liegen haben, oder > 250.000€ Umsatz/Jahr
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Re: E-Auto als Dienstwagen ( Steuer )

Beitragvon PV-Berlin » 13.07.2012, 11:18

Hä?
Was hat die 1% Regelung und die Fahrt zur Arbeit (0,0X% je km vom Listenpreis) mit dem vorhanden sein einer PV Anlage zu schaffen?

Diese Listenpreiskacke kotzt mich seit Jahrzehnten an, zumal der Listenpreis immer weniger mit dem Kaufpreis zu schaffen hat.
Ich werde gezwungen Neuwagen zu kaufen, obwohl die km Laufleistung meiner Leute es viel sinnvoller macht Jahreswagen anzuschaffen, die dann eben viel besser ausgestattet wären (keine 10.000 km p.A. dienstlich)

Ich habe zwar ca. XX% bei Opel bekommen (2009) aber was nützt das meinen Leuten? Null! Wenn ich nicht den Betrag eh ausgleichen würde. Und zudem warum werde ich gezwungen ständig neue Autos zu kaufen, wo es in meinem Falle sinnvoller wäre die Dinger tot zu fahren, was ja ökologisch allemal besser ist. (Energie und Rohstoffverbrauch bei Produktion)

Man sollte aus vielen Gründen die 1% Regelung kippen! Bei EV wird sie vollends zum Elend.

Die 12 Zylinder Schei... (Jaguar) kennt ja jeder! Restauration 200 Steine. Versteuern muss man 35.000 DM. Ist ja steuerlich logisch!

EV sollte man zu 100% von der 1% Regelung befreien, denn die hohen Anschaffungspreise im Moment sind ja nur von Firmen zu wuppen. Für Privatleute (30 Cent Regelung) muss es arg passen, dass sie das machen.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: E-Auto als Dienstwagen ( Steuer )

Beitragvon EMS_INSANE » 13.07.2012, 18:31

Hi.
PV-Berlin hat recht ...

Ich hatte das in Hinblick auf Dienstwagen für Angestellte gesehen.

Bekomme ich als Dienstwagen nen Polo für 30K€ Listenpreis müsste ich monatlich 300€ versteuern.
Bekomme ich ein Elektroauto für z.B. 15K€ + 200€ Batteriemiete im Monat müsste ich nur 150€ im Monat versteuern.

Wenn ich die Wahl zwischen 2 'gleichwertigen' Fahrzeugen habe, bei einem aber nur die Hälfte versteuern muss ...

Evtl. kommt da ja mal ein Autohersteller drauf und überarbeitet seine Preispolitik.

Auch das mit den Listenpreisen, auf die man eh 15 - 20% bekommt schlecht gelöst ...
Und von Oldtimern brauchen wir gar nicht zu reden, das ist eh ein Witz ...

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Re: E-Auto als Dienstwagen ( Steuer )

Beitragvon sundevil » 30.07.2012, 21:37

Für Steueroptimierung als eine Preispolitik wie bei den Tintenstrahldruckern. e-mobil Listeneupreis 5000 EUR
Batterieleasing 500 EUR pro monat :mrgreen:
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Re: E-Auto als Dienstwagen ( Steuer )

Beitragvon PV-Berlin » 31.07.2012, 11:44

Ich bin mir noch nicht sicher, ob das Finanzamt die Leasingrate des Akkus unberücksichtigt lässt! Ich traue diesen Neidhammeln alles zu. Man muss wissen, dass ein Großteil des "Steuerrechts" per Auslegung wirkt! Der Gesetzgeber mag es ja mal gut meinen, einem Steuerbeamten fällt immer etwas ein, um dass dann doch negativ für den Steuerpflichtigen auszugestalten. Zumal wenn es keine Deutsche Lobby gibt, die dem Beamtenapparat im BFM entgegenwirkt.

Der Normalbürger ist ja nicht VW, wo sich "plötzlich" Lücken auftun, die Breite und Tiefe haben, dass da gleich Mrd € durchflutschen können.
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Re: E-Auto als Dienstwagen ( Steuer )

Beitragvon see-kay » 31.07.2012, 14:45

NEIN, die Batterie wird vermietet, weil sie nach max. 5 Jahren hin ist! Nur deswegen machen es die Hersteller!
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Re: E-Auto als Dienstwagen ( Steuer )

Beitragvon PV-Berlin » 31.07.2012, 16:32

Und du hältst den Kopf hin, wenn das Finanzamt die Sache anders betrachtet? Auch bei Mietwagen (Dauermiete) hat das Finanzamt den Braten gerochen. Hat mich ein bisschen Geld gekostet. :evil:
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Re: E-Auto als Dienstwagen ( Steuer )

Beitragvon sundevil » 01.08.2012, 10:33

Sowas wird nur eine gewisse Zeit funktionieren. Die Beamten sind zwar träge, aber nicht dumm :mrgreen:
Bei nur 5000 EUR fürs auto, werden die aber sofort hellhörig... :twisted:
Was vielleciht stuerlich funktioneiren könnte, wäre ein Flottenangebot, wo es kein batterieleasing gibt, sonder einen vereinbahrten Energiepreis, der die Akkukosten gleich mit enhält.- Letzendlich sind es ja auch betriebskosten und dann kommt man auf vergleichbare werte wie beim Diesel
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