Fahren mit Strom
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von lehmann28 » 25.01.2009, 17:46
Die neuen Elektroautos - Revolution unter der Haube
Die Antriebstechnik für Autos steht vor einer Zeitenwende. Ab 2025 hat, nach Schätzungen, der Verbrennungsmotor ausgedient. Aber welche Art von Motor wird Autos bis dahin antreiben? Und wenn Elektroauto, wo kommt dann der Strom her und wie wird er gespeichert?
http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=10970
Der Tom 
Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können.
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lehmann28
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von EMS_INSANE » 25.01.2009, 17:56
Interessanter Bericht, hab ich auch gesehen.
Das Konzept von VW mit den Plug-In Hybriden hat mir am meisten zugesagt.
Auch die Möglichkeit die Autos als schnellen Strompuffer zu nutzen dürfte interessant sein.
So long
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von Betatester » 25.01.2009, 18:43
Auch gesehen.
Sehr guter Beitrag !
Ob das "Batterie-Tankstellen-System" aus Israel sich durchsetzen wird -- ich hab da noch meine Zweifel. Damit bin ich ja auch wieder von irgendjemand abhängig -- das möchte ich vermeiden.
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von egnurg » 25.01.2009, 19:16
na so gut war der Beitrag nun auch wieder nicht:
...gegenüber "herkömmlichen Hybridautos"...
ähm - welcher Hersteller bietet denn herkömmliche Hybridfahrzeuge an?
Von den deutschen ist mir keiner bekannt. Was soll also die Lästerei über "herkömmliche Hybridfahrzeuge"?
Vor einem Jahr hiess es übrigens Hybrid ist total unbrauchbar. Und jetzt will jeder so ein Vehikel auf den Markt bringen. Warum bringen die eine "unbrauchbare" Technik? Nur weil es Mode ist?
Das was in den Labors getestet wird ist zwar interessant, aber relevant ist nur das was man kaufen kann und da sieht es traurig aus.
Der VW Twin-Drive ist sicher was tolles. Nur - kaufen kann man das Ding nicht. Angeblich soll das Ding ab 2015 verkauft werden!
Also unbrauchbar. Und daß das der einzige grüne Wagen ist weil er nur mit Windstrom fährt ist ja wohl ein Witz, haben die einen Atomstromfilter eingebaut oder tanken die an einer Insel-Anlage?
Natürlich durfte der obligatorische Seitenhieb auf einen "japanischen Autobauer" nicht fehlen. Dessen Plugin-Hybrid ist aber unbrauchbar weil er nur mit Atomstrom geladen wird. Was soll das?
Warum nennen die VW, Daimler, BMW und Co beim Namen und bei Toyota reicht es nur für "den japanischen Autobauer"? Angst?
Entweder waren die Autoren nicht ganz nüchtern oder da ist ein kleiner Scheck über die Theke gegangen.
Das ist Sat/Pro7/RTL-Niveau aber nicht 3Sat.
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von firestarter » 25.01.2009, 20:13
naja,
wenn die Großen nicht aus den Puschen kommen,
ist's doch schön, wenn kleine was versuchen
http://www.elektroniknet.de/home/automot…um-nachruesten/
19.01.09 Hybrid-Antrieb zum Nachrüsten
Fast jedes Auto, ob Oldtimer, Neuwagen oder Prototyp, alle lassen sich ab Frühjahr 2009 mit dem elektrischen Radnabenantrieb von Poulsen Hybrid ausstatten und so für nur 3500 Dollar zu einem Hybrid-Fahrzeug umrüsten.
Ein Honda Civic mit nachgerüstetem Radnabenantrieb von PoulsenHybrid
Poulsen Hybrid entwickelte sein Nachrüstpaket aufgrund einer Untersuchung die besagt, dass 10 bis 15 PS ausreichen, um ein Kompakt- bzw. Mittelklassefahrzeug auf ebener Strecke mit konstanten 60 km/h anzutreiben. Demnach benötigt ein solches Auto zusätzlichen Vorschub nur für Überholvorgänge oder Anstiege bei Bergfahrten.
So machte sich das Team von Poulsen Hybrid daran, einen elektrischen Antrieb zu entwickeln, der diesen Anforderungen entspricht. Das Ergebnis ist ein Radnabenantrieb zum Nachrüsten, der außen auf zwei der Räder des Fahrzeuges (im Normalfall die beiden hinteren Räder oder auf die Vorderräder um eine Art »Vierradantrieb« zu erhalten) montiert wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um ein Benzin-, Gas-, Biogas- oder Diesel-betriebenes Automobil handelt.
Der Antrieb von Poulsen Hybrid verwendet Permanentmagnet-Axialfeldmotoren (PMAF), die für die Luftfahrtindustrie entwickelt wurden. Die für das Nachrüstpaket verwendeten PMAF-Motoren leisten 5 kW/7 PS bei 1000 U/min und realisieren so einen Vortrieb von 60 km/h bei Kompakt- bzw. Mittelklasse-Fahrzeugen.
Das Umbaupaket von Poulsen Hybrid umfasst im Detail:
* Zwei bürstenlose Radnaben-DC-Elekromotoren, die zusammen 10 kW/ 13,5 PS leisten * Adapterplatten für die Montage außen am Fahrzeug, die die Maße von 95 Prozent aller auf dem Markt befindlichen Fahrzeuge abdecken * DC-Motorsteuerungs-Controller (72 V DC; max. 120 A pro Motor) * Bremskraft-Rückgewinnung (generatorisches Bremssystem) * Batteriepaket bestehend aus 6 Stacks mit je 12 V/ 10 A (Bleisäure-Akkus) oder 4,3 kWh pro Lithium-Ionen-Stack * On-board-Ladegerät (72 V/ 10 A)
Der Nachrüst-Hybridantrieb von Poulsen Hybrid ist noch dazu Platz sparend, sodass die vorhandenen Bremssysteme keiner Nachbearbeitung bedürfen. Die Akkumulatoren und das Ladegerät (Shai Agassi) können im Kofferraum oder an der Stelleuntergebracht werden, wo sonst Anhänger angekuppelt werden. Eine Störung der Heckklappenfunktion und Auffahrcrashs sind auch kein Hindernisgrund.
Der angegebene Preis von Poulsen Hybrid beträgt 3500 Dollar. Für Bleisäurebatterien mit höherer Kapazität werden nochmals 400 bis 450 Dollar, für ein 72-V-/15-A-Ladegerät zusätzlich 300 Dollar plus 600 Dollar für dessen Installation oder für das Lithium-Ionen-Paket (4,3 kWh mit Batterie-Management-System und 25-A-Ladegerät) zusätzlich 4500 Dollar fällig.
...preislich natürlich schon erstmal nen batzen,
aber eigentlich nicht teuer...im Vergleich zu normalen Hybrids
Wenn jemand überwiegend Stadtverkehr hat bestimmt eine schöne Ergänzung
...und wenn derjenige sogar nen PV/BHKW hat, bestimmt nicht nur ökologisch ein Gewinn
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von Häuslesbesitzer » 25.01.2009, 20:27
Nehmen wir mal an, Elektro-PKW setzen sich im größeren Stil durch, woher kommt dann die Steuer, die nicht mehr über den Kraftstoff erhoben wird.
Ok, man kann den Strom noch weiter besteuern, man kann auch das Elektroauto an sich mit mehreren 1000€ zusätzlich belasten.
Wird eine spannende Frage sein, wie und woher sich der Staat die dann fehlenden Steuern holt.
Ach so, wer's nicht glaubt, darf ich an den Bio-Diesel erinnern?
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von Boelckmoeller3 » 25.01.2009, 20:35
Hallo,
ich kann leider auch nicht verstehen wieso so wenig auf den Markt kommt und wieso das so unendlich lange dauert.
Die großen Auto-Hersteller bewegen sich langsam wie die Schnecken. Selbst bei Mitsubishi, die ja ein bereits in Flotte erprobtes und marktreifes Elektrofahrzeug (MIEV  ) haben, das ja schon länger rumfährt mit 160km Reichweite, geht es noch im Schneckentempo voran. Erstmal in Japan, aber immerhin besteht noch Hpffnung ein Auto eventuell in 2010 irgendwo in Europa ergattern zu können. Wieso tut man sich nur so schwer ?
Was mich betrifft so muss ich jetzt wahrscheinlich ( mit der Abwrackprämie) wieder einen Benziner oder Diesel kaufen weil es so gut wie nichts auf dem Markt gibt außer Seifenkisten und Sportwagen ab 100000 €.
Für den Stadtverkehr laboriere ich im Moment selber(mangels Angebot) an LiFePo4 A123-Akkus und der Ladetechnik für meinen Cree-SAM rum.
Universal-Umrüstsatz auf Mildhybrid mit Perm-Motor/Generator ist auch schon seit Jahren erprobt und war angekündigt um die 10kw als Lichtmaschinen-Ersatz von Firma Hauber&Graf.
Bis heute ist nicht viel passiert.
Wollen wir hoffen dass wenigsten von Poulsen dann mal was Brauchbares und auch käufliches kommt.
Viele Grüße:
Klaus
"Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen" Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"
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von Wiese » 25.01.2009, 22:58
Ich fahre einen Hybriden (Hona Civic). Er wird jetzt 3 Jahre alt und hat 40.000 km. Durchschnittsverbrauch 5,4 l/100 km. Die Abgaswerte eines Benziners sind bei gleichem Verbrauch wesentlich "umweltfreundlicher" als die eines Diesels. Es gibt bis Heute immer noch keinen Diesel, der auch nur annähernd so "wenig" gesundheitsschädliche Abgase erzeugt wie ein Benziner.
Nun, der Verbrauch ist nichts weltbewegendes, aber er ist eine vollwertige Limousine mit Klimaautomatik, 6 Airbags, Tempomat und alles was so heutzutage Standard ist. Das Fahren mit dem stufenlosen Getriebe ist sehr angenehm, und es ist ein sehr gutes Gefühl, wenn man an der Ampel steht, und der Motor ist aus, während um einen herum die Diesel nageln. Außerdem kann er in den 30er Zonen rein elektrisch fahern, und der E-Motor verhilft ihm zu einem flotten Durchzug.
Ich werde oft belächelt, weil ich so ein Außenseiterauto fahre, aber jeder der schon mal mitgefahren ist, ist von der Gräuschkulisse begeistert. Nur wenn man sehr sportlich fahren will, stört der hochdrehende Motor. Dem Hauptargument "mein Diesel braucht auch nur 6 Liter" entgegne ich: "Aber Dein Diesel vibriert und rasselt und verpestet die Umwelt."
Als Einstieg in den Elektroantrieb ist der Hybrid mit Sicherheit eine gute Zwischenlösung. Was mich immer wieder ärgert, sind die Anti-Hybrid Argumente. Eigentlich ist mein Civic ein ganz normales Auto, er nutzt nur die Bremsenergie und speichert sie für die Beschleunigung, für den Betrieb der Klimaanlage und für die Sevolenkung. Der E-Motor ersetzt den Anlaser und die Lichtmaschine, und erspart etwa 0,5 Liter Hubraum. Deshalb ist er auch nicht schwerer als ein 1,8 Liter Triebwerk mit der gleichen Leistung.
Und das wichtigste Argument ist, wie egnurg schon sagte: Die ganzen tollen Entwicklungen der deutschen Autobauer kann man nicht kaufen. Mein Hybrid hat mit seinen 40.000 km aber schon ein bischen was zum Umweltschutz beigetragen. Ein vergleichbarer normaler Benziner hätte etwa 800 bis 1000 Liter Benzin mehr verbraucht. Und ein Diesel mit Euronorm 4 hätte das tausendfache an giftigen Abgasen und Ruß produziert.
Mein Ziel ist es als nächstes ein richtiges E-Auto zu fahren.
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von Häuslesbesitzer » 26.01.2009, 10:41
Wenn wir den heutigen Komfort+Vielseitigkeit bei der Autonutzung uns erhalten wollen, ist der Verbrennungsmotor noch nicht zu ersetzen. Bestenfalls kann man über eine Ergänzung über Hybrid reden, aber die zusätzliche Energienutzung ist mit heutigen Batteriensystemen mit unter 25% leider noch bescheiden.
Künftige Konzepte weg vom Verbrennungsmotor z.B. hin zum Elektrofahrzeug bedeuten deutliche Änderungen des gesamten Verkehrskonzeptes, zu denen aber die breite Masse (noch) nicht bereit ist.
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Und wie ich oben in Frage gestellt habe, fehlt noch gänzlich ein Konzept, wie die 50 -60 Mrd. € Mineralölsteuer ausgeglichen werden. Werden Sie -analog wie beim Bio-Diesel- auch über das Elektrokonzept gestülpt, dann wird die breite Akzeptanz schwierig....
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von egnurg » 26.01.2009, 10:52
Hi Häuslebesitzer,
die Antwort zur Steuer ist doch ganz klar:
ab 2009 müssen neue PV-Anlagen angemeldet werde.
Das ist die Vorbereitung für eine Steuer auf PV-Anlagen.
Je qm oder je kWp. Ist doch einwandfrei erkennbar.
Irgendwo müssen die Milliarden für die notleidenden Banken und Autobauer ja herkommen. 
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