Diskussion über das EEG sowie Verträge mit Energieversorger
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von kpr » 13.09.2011, 16:41
Vielleicht die Ergänzung, das diese tolle Tool zwar korrekt "Nach Steuern" rechnet, aber nicht in der Lage ist, die Effekte aus der (meist verlorenen) Sonderabschreibung (schlimmstenfalls sogar verlorenem Investitionsabzugbetrag) zu berücksichtigen. Das wäre auch ein wenig viel verlangt.
Eines dürfte aber sicher sein: 7,-. Euro oder 11,- Euro... die sind es nicht wert, zunächst einmal die steuerlichen Vorteile aufzusaugen, und dann erst umzuschalten. Mit IAB und Sonder-Afa sind 20% Liquiditätsgewinn zeitnah zur Investition möglich; das senkt ggf. nicht nur die Zinslast, sondern (wer den Trumpf platzieren kann) auch den Zinssatz. Sicherlich sehr sehr individuell - und aus gutem Grund nicht in dem Tool berücksichtigt. Aber auf gar keinen Fall die Rechtfertigung, diese Aspekte völlig zu vernachlässigen.
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von Elektro und Umwelt » 13.09.2011, 18:29
Ist ja alles ganz nett gedacht, funktionieren wird es wohl nur nicht! Zur Volleinspeisung ist für die PV-Anlage laut TAB ein Zähler ohne Rücklaufsperre vorgesehen, für den Selbstverbrauch dagegen ein Zähler mit Rücklaufsperre! Sicherlich könnte man auch dieses "Problem" technisch irgendwie umgehen, die Sinnhaftigkeit und den Kostenfaktor lassen wir mal komplett außen vor, allerdings dürfte die Abrechnung dann "ein wenig" kompliziert werden mal ganz davon zu schweigen, dass diese Lösung auch im EEG nicht vorgesehen ist! Gruß E&U
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von kpr » 15.09.2011, 16:41
Jep. Den Gedanken zum gegebenen Zeitpunkt einfach einen Schalter umzulegen, hatte ich auch schon. Nachdem ich jetzt nicht 5 Minuten sondern eher 5/100 Sekunden davor war, auf Überschusseinspeisung umzurüsten, ist mir endlich diese Erleuchtung bzgl. der unterschiedlichen Zähler (mit / ohne Rücklaufsperre) auch bewusst geworden. Mein Elektriker hat das zwar auch immer im Ergebnis so festgestellt; die relativ simple Erklärung hat er leider viel zu kompliziert erklärt. (Technischer Firlefanz dauert beim Buchhalter halt etwas länger).
Aber die Anlage zum gegebenen Zeitpunkt "umrüsten" lassen (Wechsel des Zählers bzw. der Zähler) ist jedoch kein Akt. Der rechnet sich. Früher oder später.
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von haujobb » 19.09.2011, 23:34
Hallo, bin neu hier und sage schon mal vorab, tolles Forum! ich habe im Moment auch das Problem mich richtig zu entscheiden ob nun Volleinspeisung oder Eigenverbrauch besser ist. Haben eine 16 kWp Anlage installiert. Süd/Ost lage.
Wir nutzen als Heizung eine Wärmepumpe ca. 8000kw Stromverbrauch im Jahr + 5000 kw Haushaltsstrom.
Mein erster Gedanke währ ja Eigenverbrauch, aber wenn ich lese ( es geht nur lineare Abschreibung und Sonderafa bei weniger als 10% Eigenverbrauch ! ) Auf die Vorsteuer möchte ich auch nicht unbedingt verzichten.
Oder sollte man die ersten Jahre Volleinspeisung wählen und dann Eigenverbrauch, hab ich hier jetzt auch schon ein paar mal gelesen ?
Kann mir jemand helfen ?
Gruß, Andreas
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von nr-rn63 » 19.09.2011, 23:53
Mich wuerde mal interessieren von es Strom für 18,xxCent gibt, bitte mal Info per PN.
Danke
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von arnolde » 20.09.2011, 07:42
Inzwischen vermutlich nirgends mehr. Hab zu Jahresanfang über verivox.de den billigsten gesucht und das war dann Hitstrom, sogar Ökostrom obwohl ich darauf jetzt nicht extra Wert gelegt hatte, 1 Jahr 18,50 und 1 Jahr 19,50 festpreis (2 Jahre fest).
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von za-ass » 20.09.2011, 09:31
haujobb hat geschrieben:Mein erster Gedanke währ ja Eigenverbrauch, aber wenn ich lese ( es geht nur lineare Abschreibung und Sonderafa bei weniger als 10% Eigenverbrauch ! ) Auf die Vorsteuer möchte ich auch nicht unbedingt verzichten.
Oder sollte man die ersten Jahre Volleinspeisung wählen und dann Eigenverbrauch, hab ich hier jetzt auch schon ein paar mal gelesen ?
Unzulässige Vermengung von Tatsachen stelle ich hier erst mal fest. Auf die Vorsteuer musst du ja so oder so nicht verzichten: einfach bei der steuerlichen Erfassung auf die Kleinunternehmerregelung verzichten, das hat mit Volleinspeisung und/oder Eigenverbrauch nichts zu tun, genauso wenig wie die lineare Abschreibung. Einzig bei der Sonderabschreibung gilt es darauf zu achten, dass man in den ersten beiden Jahren keinen Eigenverbrauch > 10% hat und da sich das nur sehr schlecht bis gar nicht steuern lässt bedeutet das in aller Regel, darauf zu verzichten. Ist ja wie gesagt nicht für immer, nach 2 Jahren Zählerumbau und git ist's. Also wäre der letzte Satz, den ich von dir zitiert habe, durchaus ein für dich gangbarer Weg.
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von za-ass » 20.09.2011, 09:35
arnolde hat geschrieben:Inzwischen vermutlich nirgends mehr. Hab zu Jahresanfang über verivox.de den billigsten gesucht und das war dann Hitstrom, sogar Ökostrom obwohl ich darauf jetzt nicht extra Wert gelegt hatte, 1 Jahr 18,50 und 1 Jahr 19,50 festpreis (2 Jahre fest).
Naja, Ökostrom ist ja kein geschützter Begriff: ich würde das als grün getarnten Strom bezeichnen. What the fuck is renewable energy certification, in Germany also known as REC-Zertifikate! 
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von za-ass » 20.09.2011, 09:37
nr-rn63 hat geschrieben:Mich wuerde mal interessieren von es Strom für 18,xxCent gibt, bitte mal Info per PN.
Danke
Guckst du Verivox und Konsorten, da werden Sie geholfen. /*siehe Teldafax. 
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von za-ass » 20.09.2011, 09:42
kpr hat geschrieben:Jep. Den Gedanken zum gegebenen Zeitpunkt einfach einen Schalter umzulegen, hatte ich auch schon. Nachdem ich jetzt nicht 5 Minuten sondern eher 5/100 Sekunden davor war, auf Überschusseinspeisung umzurüsten, ist mir endlich diese Erleuchtung bzgl. der unterschiedlichen Zähler (mit / ohne Rücklaufsperre) auch bewusst geworden.
Ah so, schau mal einer an. Du hattest auch schon mal geschrieben, dass du so eine Art Umschaltevorrichtung hättest, die du nur eben umzulegen hättest, um von Volleinspeisung auf das Eigenverbrauchsmodell vulgo Überschusseinspeisung umzuswitchen. Wieder einer mehr, bei dem sich dieser ominöse 'Schalter' (technisch wurde der noch nie beschrieben  ) als tröger Zählerumbau entpuppt. Rückt mein 'Weltbild' wieder ein Stückchen mehr zurecht. 
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