Diskussion über das EEG sowie Verträge mit Energieversorger
Moderator: Mod-Team
von obersolschwabe » 20.05.2010, 12:39
Hallo,
ich bin ganz neu hier, erster Post jetzt!
Wir werden möglicherweise heute oder morgen nch eine kleine Anlage (um 5kW) bei uns auf dem Dach bestellen, soll noch vor dem 1.Juli montiert werden.
Eine Frage hat mich noch beschäftgt:
Sollte der Strompreis durch Inflation stark steigen könnte es passieren dass der Strompreis die Einspeisevergütung schon nach zB 10 Jahren übersteigt.
Muss ich dann der EVU weiter Strom liefern? Wie sieht die Situation dann aus?
mfG
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von kegeljunge » 20.05.2010, 12:44
Hallo im Forum Benutz mal die Suchfunktion mit dem Stichwort Eigenverbrauch. Hier findest du viele Infos dazu.
Aber um schon mal ein paar Infos loszuwerden: Du kann st den Strom auch selbst verbrauchen (unter bestimmten Voraussetzungen, z.B. max 30kwp) und bekommst dann vom EVU einen Betrag dafür, dass du nicht eingespeist hast. (ich glaube das sind ca. 23 Cent)
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bei beiden 30 Grad Dachneigung 60 Kyocera KD 210 GH-2PU poly, SMA SMC 7000 TL, SMA SB 5000 TL-20, 40 Grad Abweischung von Süden Richtung Westen 18 Kyocera KD 210 GH-2PU poly, SMA SB 3300 TL-HC, 50 Grad Abweichung von Süden Richtung Osten
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von eggis » 20.05.2010, 13:15
Moin obersolschwabe, obersolschwabe hat geschrieben:Hallo,
ich bin ganz neu hier, erster Post jetzt!
und Willkommen im Photovoltaikforum! Wir werden möglicherweise heute oder morgen nch eine kleine Anlage (um 5kW) bei uns auf dem Dach bestellen, soll noch vor dem 1.Juli montiert werden.
Stelle doch dein Angebot mal im Forum vor. Die Investtion in eine PVA sollte nicht "über´s Knie" gebrochen werden. Auch wenn das Risiko einer Investion von ca. 15000€ noch überschaubar ist, ist es besser sich noch eine zweite oder dritte Meinung einzuholen. Sollte der Strompreis durch Inflation stark steigen könnte es passieren dass der Strompreis die Einspeisevergütung schon nach zB 10 Jahren übersteigt.
Wie mein Vorschreiber schon erwähnt hat, besteht die Möglichkeit einen Teil des Stromes der durch die PVA erzeugt wird selbst zu verbrauchen und so sich von der Strompreisentwicklung etwas unabhängiger zu machen. Du kannst zunächst aber auch volleinspeisen und später auf diese Eigenverbrauchsregelung wechseln. Das sollte aber bei der Einrichtung des Zählerschrankes schon jetzt berücksichtigt werden, damit bei einem Wechsel nicht ein Totalumbau erfolgen muss. Bei einer 5kWp Anlage kannst du ca. 30% der Strom selber nutzen. Muss ich dann der EVU weiter Strom liefern? Wie sieht die Situation dann aus?
Du kannst auch deine Anlage auf einen Inselbetrieb umstellen. Dieses ist dann aber mit weiteren Installationen verbunden. Du benötigst Speicher die den Strom von der ertragreichen Saison in die ertragsarmen Monate überbrücken. Die Kosten dafür dürften sich aber erst ab einem Strompreis von ca. 40-50ct/kWh rechnen.
Mit sonnigen Grüßen -eggis- "Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft." (George Bernard Shaw)SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC Meine Anlage!!! hier klicken
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von open source energie » 20.05.2010, 13:25
Wer sagt eigentlich, dass wir eine Inflation bekommen... Für mich sieht es eher nach einer Deflation aus... das wäre noch viel schlimmer...
Gruß
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von Boelckmoeller3 » 20.05.2010, 13:34
Hallo, eine Deflation wäre noch viel schlimmer aber bekommen wir überhaupt eine Inflation oder Deflation ? Oder haben wir schon eine Deflation ? Bei einer Inflation werden die Verbindlichkeiten eher entwertet, Sachwerte wie PV-Anlagen sind eher vorteilhaft,Schulden auch, bei einer Deflation eher aufgewertet. Also dann doch lieber Inflation.  Aber ob nun etwas kommt oder auch nicht, die Energiepreise werden immer weiter steigen, es sei denn die Weltwirtschaft liegt danieder. Viele Grüße: Klaus
"Ich hatte nie ein Produkt um das ich so gebettelt habe um es zu bekommen um danach so kämpfen zu müssen und alles mögliche zu versuchen um es nur behalten zu dürfen" Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"
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von open source energie » 20.05.2010, 13:39
Nun ja... das ist teilweise richtig... Nur ist der Strompreis sehr stark mit externen Kosten "beladen" Der kann sich auch noch weit nach unten bewegen...
Gruß
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von Jost » 20.05.2010, 13:46
Moin vielleicht solte man sich mal grundsätzlich mit dem begriff Inflation beschäftigen: http://de.wikipedia.org/wiki/Inflation"Anstieg des Preisniveaus infolge längerfristiger Ausweitung der Geldmenge durch Staaten oder Zentralbanken. Es verändert sich also das Austauschverhältnis von Geld zu allen anderen Gütern zu Lasten des Geldes: für eine Geldeinheit gibt es weniger Güter, oder umgekehrt: Für Güter muss mehr Geld gezahlt werden, das heißt sie werden teurer." Und das (unterstrichen die eigentliche Ursache!) kann man ja wohl in unserer Situation, bei der die Gelddruckmaschinen der Staaten (Zentralbanken) nicht mehr still stehen, schon behaupten, auch wenn die Wirkung (der Preisanstieg) noch etwas dauert!
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von open source energie » 20.05.2010, 13:54
So einfach ist das nicht... Sonst wäre das schon längst klar...
Die Löhne müssen sich aber auch entwickel und das ist auf keinen Fall absehbar.. Eher umgekehrt.. was wiederum auf die Kaufkraft drückt.. Ich sehe im Moment keine Inflation, das Risiko der Deflation halte ich für fast größer und viel gefährlicher... Die Preissteigerung ist unter 1%, das ist schon sehr gefährlich...
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von obersolschwabe » 20.05.2010, 14:20
open source energie hat geschrieben:So einfach ist das nicht... Sonst wäre das schon längst klar...
Die Löhne müssen sich aber auch entwickel und das ist auf keinen Fall absehbar.. Eher umgekehrt.. was wiederum auf die Kaufkraft drückt.. Ich sehe im Moment keine Inflation, das Risiko der Deflation halte ich für fast größer und viel gefährlicher... Die Preissteigerung ist unter 1%, das ist schon sehr gefährlich...
Das ist schon absolut richtig - die Gefahr der Deflation ist real, zusammen mit Stagnation, wird manchmal auch als Stagflation bezeichnet. Japan hat seit 1990 vorgemacht wie das geht. Allerdings sind wir durch die Einspeisevergütung vor der Deflation geschützt, oder? Zumindest so lange wie der Staat zahlt. Ich wollte nur mal ertasten wie das im inflationären Fall so wäre. Was die Anlage angeht werde ich das noch eingeben, habe aber momentan keine Zeit dazu. Und übers Knie gebrochen wird natüriich nichts hier. Die Anlage die den Zuschlag erhalten wird sind Module von Canadian Solar, Wechselrichter war original einer von Kaco spezifiziert der aber geändert werden muss wegen Schieflast. Schaun mer mal was im endlichen Angebot kommt, Preis mit Allem soll 2850/kWp sein, Montage und Inbetriebnahme noch vor 1.7. Insgesamt hatten wir nun 4 Angebote vorliegen, das war nicht das Billigste aber wohl das Beste. mfG
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von bettina » 20.05.2010, 16:54
hallo die offiziellen Statistiken stimmen hinten und vorne nicht. Experten rechnen mit durchschnittl. 8% Kaufkraftverlust / Jahr seit 2000. steht so in einem bek. Wirtschafts Magazin . mfG bettina
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