Diskussion über das EEG sowie Verträge mit Energieversorger
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von heichner » 13.05.2012, 13:29
Anlagenfertigstellung war bei mir KW11 ab Morgen ist die KW20 Da ich bis heute noch keinen Einspeisezähler habe und somit auch nicht Einspeisen kann, habe ich mir mal das EEG näher angesehen!
§ 5 Anschluss (1) 1Netzbetreiber sind verpflichtet, Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien und aus Grubengas unverzüglich vorrangig an der Stelle an ihr Netz anzuschließen (Verknüpfungspunkt), die im Hinblick auf die Spannungsebene geeignet ist, und die in der Luftlinie kürzeste Entfernung zum Standort der Anlage aufweist, wenn nicht ein anderes Netz einen technisch und wirtschaftlich günstigeren Verknüpfungspunkt aufweist.
Verknüpfungspunkt ist mein Hausanschluß der auch für meine Leistung ausgelegt ist.
(5) 1Netzbetreiber sind verpflichtet, Einspeisewilligen nach Eingang eines Netzanschlussbegehrens unverzüglich einen genauen Zeitplan für die Bearbeitung des Netzanschlussbegehrens zu übermitteln. 2In diesem Zeitplan ist anzugeben: 1. in welchen Arbeitsschritten das Netzanschlussbegehren bearbeitet wird und 2. welche Informationen die Einspeisewilligen aus ihrem Verantwortungsbereich den Netzbetreibern übermitteln müssen, damit die Netzbetreiber den Verknüpfungspunkt ermitteln oder ihre Planungen nach § 9 durchführen können
hier hat EON-Bayern rein gar nichts geliefert! Jetzt kommt ein Weichmacher im Gesetz der meiner Meinung nach nichts mit unverzüglich zum tun hat und von den EVU's auch schamlos ausgenützt wird.
(6) 1Netzbetreiber sind verpflichtet, Einspeisewilligen nach Eingang der erforderlichen Informationen unverzüglich, spätestens aber innerhalb von acht Wochen, Folgendes zu übermitteln:
1. einen Zeitplan für die unverzügliche Herstellung desNetzanschlusses mit allen erforderlichen Arbeitsschritten, 2. alle Informationen, die Einspeisewillige für die Prüfung des Verknüpfungspunktes benötigen, sowie auf Antrag die für eine Netzverträglichkeitsprüfung erforderlichen Netzdaten, 3. einen nachvollziehbaren und detaillierten Voranschlag der Kosten, die den Anlagenbetreiberinnen oder Anlagenbetreibern durch den Netzanschluss entstehen; dieser Kostenvoranschlag umfasst nur die Kosten, die durch die technische Herstellung des Netzanschlusses entstehen, und insbesondere nicht die Kosten für die Gestattung der Nutzung fremder Grundstücke für die Verlegung der Netzanschlussleitung.
Die 8 Wochen sind rum und von der EON-Bayern habe ich rein gar nichts in der Hand, was irgendwie nach einen Termin aussieht! Das einzige was ich bekommen habe ist die Auskunft das mein Hausanschluß der Verknüfungspunkt ist.
Schadenersatz ist das eine Thema, aber die Dreistigkeit der EVU's hier ein Gesetz mit den Füßen zu tretten, läßt mir die Galle hochkommen. Von einen Bekannten habe ich erfahren das er 3 Monate auf den Anschluß gewartet hatte. Auch im Forum liest man das ein "unverzüglicher Anschluß" wohl nie stattfindet.
An die Experten: Hat hier eine Klage Erfolg (in Hinblick auf den Gesetzesverstoß)????
Ich werde auf alle Fälle EON-Bayern mit den Auszügen aus dem EEG2012 konfrontieren und ab kommender Kalenderwoche Schadenersatz fordern, für jeden Tag den ich nicht Einspeisen kann
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von haberfeldtreiber » 13.05.2012, 13:41
es liegt dir frei einen alternativen Messstellenbetreiber zu suchen. also nicht nur schimpfen, sondern handeln. § 7 Ausführung und Nutzung des Anschlusses Anlagenbetreiberinnen und -betreiber sind berechtigt, den Anschluss der Anlagen sowie die Einrichtung und den Betrieb der Messeinrichtungen einschließlich der Messung von dem Netzbetreiber oder einer fachkundigen dritten Person vornehmen zu lassen.
evtl ist es einfach so, das die eon und wie sie alle heißen hoffnungslos überlastet sind? hier bei der enbw hat es nicht ganz so lange gedauert, aber 6 wochen waren es auch.
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von Wade » 13.05.2012, 14:35
hmm meine 30kWp Anlage wurde von EON Bayern anstandslos ein paar Wochen nach der Anmeldung ans Netz angeschlossen (Installation + Inbetriebnahme Anfang März, Zählersetzung Anfang April). Hab zwar bei der Anmeldung den Funkrundempfänger beantragt, aber wurde auch noch nichts geliefert. Meine Anlage läuft nun OHNE den Empfänger, der Installateur der den Zähler gesetzt hat meinte auch: "Der Empfänger wird erstmal nicht geliefert, die hat EON netmal auf Lager"
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von heichner » 13.05.2012, 19:35
haberfeldtreiber hat geschrieben:es liegt dir frei einen alternativen Messstellenbetreiber zu suchen. also nicht nur schimpfen, sondern handelnt Tja, die wachsen leider nun nicht auf Bäumen - in meinen Umfeld gibt es da nichts § 7 Ausführung und Nutzung des Anschlusses Anlagenbetreiberinnen und -betreiber sind berechtigt, den Anschluss der Anlagen sowie die Einrichtung und den Betrieb der Messeinrichtungen einschließlich der Messung von dem Netzbetreiber oder einer fachkundigen dritten Person vornehmen zu lassen.
evtl ist es einfach so, das die eon und wie sie alle heißen hoffnungslos überlastet sind? hier bei der enbw hat es nicht ganz so lange gedauert, aber 6 wochen waren es auch.
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von Solarstrom_Simon » 13.05.2012, 19:59
Frist setzen für Einspeisung an Eon..... Was sollen wir Dir sonst in einem Öffentlichen Forum raten? Ps auch andre sind auch Messstellenbetreiber und können Zähler montieren Aber mit Eon Klären.....Frag Deinen Elektriker.... Leider wurde die Zählermontage Rechtlich erschwert... bzw. zum Jahreswechsel 2012 verschärft.. mit sonnigen Grüßen Sepp 
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von schatz131 » 13.05.2012, 20:02
hallo. meine anlage wurde am 19 märz als inbetriebgenommen gemeldet. und auch bei der netzagentur. zählersetzung war dann anfang april. mein solateur sagt, habe alles gleich gemeldet, darum ging es so schnell. bin auch eon bayern. habe eine 13,65 anlage. wegen dem rundfunkempfänger sagte der eon-mann, das sie lieferschwierigkeiten haben, und wenn welche kommen, erst al große anlagen ihn bekommen. ich soll mich gedulden bis gut herbst. aber mir ist der empfänger egal, hauptsache ich speise ein. ist dennen ihr problem. wegen mir brauchen die ihn garnicht setzten. hi hi hi.
gruss
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von Carlson » 13.05.2012, 20:17
also mich regen solche beiträge eigentlich auf....... man kann über e.on bayern sagen was man will, aber pv anlagen werden von denen wirklich zeitnah und ohne gross knüppel zwischen die beine werfen angeschlossen, besonders dann wenn alle unterlagen komplett und rechtzeitig beigebaracht worden sind. und wenns mal nicht flutscht dann hilft ein telefonat oder man schaut persönlich vorbei wos hakt.
kein wort vom thradstarter darüber wer wann und wo angemeldet hat. kein wort darüber ob er selber angemeldet hat, oder ein sog. solateur....., bzw. was derjenige der ihm die anlage verkauft hat dazu sagt.
blso rumgemeckere.......
also mich würde es wundern wenn es an e.on liegen würde das der zähler nicht gesetzt wird.
grüsse vom dach
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von schatz131 » 13.05.2012, 20:25
mein gerede carlson. hatte auch keine probleme bis jetzt. würde von weiten auch sagen, das da der solateur bischen versagt hat.
einzig negative, bis jetzt noch keine abschlagzahlungen. aber bekamm denn brief auch erst vor 3 wochen, was ich bekommen sollte. also hoffe ich, das es nicht mehr lange dauert. denn man hört ja in dieser sache ja schlimme wartezeiten.
gruss
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von heichner » 15.05.2012, 17:55
kein wort vom thradstarter darüber wer wann und wo angemeldet hat. kein wort darüber ob er selber angemeldet hat, oder ein sog. solateur....., bzw. was derjenige der ihm die anlage verkauft hat dazu sagt. blso rumgemeckere....... das, ist nicht das Thema! Der Thread heist, die EON-Bayern kommt nicht den EEG nach. Fakt ist der Antrag wurde, vollständig vom Solarteur KW11 gestellt Fakt ist auch das die EON-Bayern AG keine Punkte des EEG-Gesetz erfüllt hat. Ich meckere nur sekundär, primär ist die Tatsache das die EVU's in keinster Weise dem EEG nachkommen oder hat jeman dim Forum nach Abgabe des Antrages irgendeneinen Zeitplan, oder gar Bemerkungsvermerk bekommen? Wenn da rumgemeckere ist, stelle ich in Zukunft keine sachlichen Fragen mehr! 
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von heichner » 15.05.2012, 18:02
[quote="Solarstrom_Simon"]Frist setzen für Einspeisung an Eon.....
Was sollen wir Dir sonst in einem Öffentlichen Forum raten?
Meine Frage war ob es Sinn macht ein Faß aufzumachen, und den EVU's mal auf die Finger klopfen, das sie uns "Ermöglicher der Energiewende" wie Partner behandeln, und nicht als Subventiosschmarotzer, die nur die Gewinne der Atom-Lobby schmälern wollen.
Leider macht ja die Politik bei dem ganzen mit, siehe das Problem mit dem Zählereinbau ab 2012.
Wäre diese Einschränkung nicht gekommen hätte ich schon längst meinen eigenen.
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