Diskussion über das EEG sowie Verträge mit Energieversorger
Moderator: Mod-Team
von Hilyama » 10.06.2012, 08:47
Home2012 hat geschrieben:Hallo
wo werden die 70 % gedrosselt ?? Am Netzverteilerpunkt ?? oder direkt am Wechselrichter ??
wenn direkt am Wechselrichter, dann müsste ich ja von den 70 % Leistung , die ich ja dann nur noch habe , noch meine 30 % Eigenverbrauch abziehen. Das kann´s doch nicht sein , oder ??
O.K. wenn am Netzverteilerpunkt 70 % nur vergütet würden, kann ich vorher aber wenigstens , von den 100% Leistung meine 30 % Eigenverbrauch nutzen, und dann esrt würden nur noch 70 % vergütet.
Wie denn nun ??
Danke Home2012
Ja, das scheint schon so zu sein. Das hat ja der Vorredner auch nochmal bestätigt. Ich wüsste auch keine Andere Möglichkeit, wo ich nach dem Wechselrichter und vor dem Einspeisepunkt noch etwas drosseln könnte. Auch hierfür würde es ja wieder ein Extragerät benötigen. Aber, was mich interessiert ist, ob ich mit einem FRE 2 Anlagen unterschiedlicher Teilnehmer (Anlage für den Privathaushalt und die Anlage für eine kleine Geschäftswohnung mit Büros im selben Haus und EInspeisung ins selbe Kabel hinter den Zählern) gleichzeitig ausschalten kann. Ich meine....es müsste doch möglich sein mit dem Funkempfänger einfach noch einen zweiten Schütz schalten zu können...
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von buergersolar » 10.06.2012, 10:52
Home2012 hat geschrieben:Hallo
wo werden die 70 % gedrosselt ?? Am Netzverteilerpunkt ?? oder direkt am Wechselrichter ??
wenn direkt am Wechselrichter, dann müsste ich ja von den 70 % Leistung , die ich ja dann nur noch habe , noch meine 30 % Eigenverbrauch abziehen. Das kann´s doch nicht sein , oder ??
O.K. wenn am Netzverteilerpunkt 70 % nur vergütet würden, kann ich vorher aber wenigstens , von den 100% Leistung meine 30 % Eigenverbrauch nutzen, und dann esrt würden nur noch 70 % vergütet.
Wie denn nun ??
Danke Home2012
Laut Gesetz muss die Leistung am Netzverknüpfungspunkt auf 70% begrenzt werden. Technisch am einfachsten und günstigsten ist es aber, einfach den WR zu begrenzen, weshalb das auch oft gemacht wird. Der Eigenverbrauch geht dann aber davon ab, sodass am Netzverknüpfungspunkt auch weniger als 70% ankommen können. Alternativ kann man mit einem SolarLog und einem zusätzlichen Stromzähler, der den aktuellen Verbrauch misst, die 70% am Netzverknüpfungspunkt sicherstellen, der WR bringt dann 70% + den aktuellen Eigenverbrauch. Natürlich nur, wenn überhaupt mehr als 70% vom Dach kommt. Sonnige Grüße
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von Home2012 » 10.06.2012, 11:49
wo liegt denn der Netzverknüpfungspunkt ???
Am Hauptstromkasten, oder ?? Da ist jetzt ein digitaler Zähler eingebaut worden, der zeigt mir einmal meinen verkauften (also eingespeisten) Strom an und einmal den , den ich zukaufen muss. Dann müsste ja dort irgendetwas umstellbar sein, sodas nur 70 % abgerechnet werden.
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von buergersolar » 10.06.2012, 14:46
Nein, bei den 70% geht es nicht um die Vergütung oder die Abrechnung, sondern um die tatsächliche Einspeiseleistung. Deshalb muss der WR entweder fix auf 70% gedrosselt werden, oder von einem SolarLog in Echtzeit auf 70% + Eigenverbrauch geregelt werden. Dazu ist dann aber ein extra Zähler notwendig, der den aktuellen Verbrauch misst und ein S0-Signal an den SolarLog sendet.
Für Details empfehle ich die Suchfunktion oder das SolarLog-Board in diesem Forum.
Sonnige Grüße
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von Home2012 » 10.06.2012, 15:24
Hi
deswegen frage ich ja wo der Netzverknüpfungspunkt liegt, lt. § 6 technische Vorgaben, muss der Anlagenbetreiber mit einer install. Leistung von höchstens 30 Kilowatt, am Verknüpfungspunkt seiner Anlage mit dem Netz die max. wirkleistungseinspeisung auf 70 % der installierten Leistung begrenzen.
Meine Solarfirma kommt dann und schraubt die Leistung am Wechselrichter auf 70 %.
Das ist doch nicht richtig !!
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von buergersolar » 11.06.2012, 08:15
Der Netzverknüpfungspunkt ist der Hausanschlusskasten.
Wenn du den WR nicht fix auf 70% drosseln willst, fällt mir nur die Lösung mit SolarLog und zusätzlichem Zähler ein. Wenn du das möchtest, musst du mit deinem Solarteur darüber reden. Kostet natürlich was extra.
Sonnige Grüße
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von Rincewind » 06.07.2012, 19:51
photovoltaikforum-com hat geschrieben:Es stelt sich nun noch die Frage, muss die Anlage regelbar 0,30,60,100% oder Ein/Aus ausgeführt werden. Wäre bei dem Verfahren Ein/Aus lediglich der Schütz, welcher die Netzleitung der Wechselrichter trennt und der FRE auch in Ordnung?
Moin, die oben gestellte Frage stellt sich miir auch, wurde hier aber bisher leider noch nicht beantwortet und die Suche war auch erfolglos. Meine Frage dazu: Wo ist eigentlich diese mehrstufige Reduzierung der Leistung ab 30KW/100kW gefordert/festgelegt? In den TAB meines VNB finde ich nichts dazu, da ist wie in EEG §6 lediglich von "Leistungsreduzierung" die Rede. Die Leistung reduzieren könnte ich ja einfach per Schütz, wie das bei kleineren Anlagen auch praktiziert wird. Was die deutlich preisgünstigste Lösung wäre. Gruß, Rincewind
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