Diskussion über das EEG sowie Verträge mit Energieversorger
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von Stef2011 » 15.07.2011, 22:19
Hallo allerseits, ich bin seit Oktober 2010 Besitzerin einer PV-Anlage in Meck.Pomm. Die Einspeisung soll über e.on edis laufen. Seit über einem halben Jahr zahle ich fleißig die Kreditraten für die Anlage, und habe bis heute nicht einen Cent bekommen. Diese FLachzangen (sorry, ist aber so) kriegen anscheinend gar nichts auf die Reihe! Ich telefoniere seit Wochen zwischen Hotline und meinem Sachbearbeiter vor Ort hin und her und fühle mich mehr als verarscht! Die Firma, über die ich die Anlage gekauft habe, hält sich auch fein raus, denn die haben ja ihr geld! Ich bin echt hilflos, und suche hier Gleichgesinnte, die mir helfen können. Nach mehreren Beschwerden und auch Rechnungen mit Zahlungsfrist (läuft nä. Woche ab) habe ich heute auch einen Brief an den Vorstand geschrieben. Auch die Clearingstelle, die mir von der Bundesnetzagentur genannt wurde, habe ich angeschrieben. Wenn es alles nichts hilft, brauche ich einen Anwalt. Kennt viell. jemand einen dafür? HILFEE!!! ich bin kurz vor'm Bankrott! 
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von Herrvolt » 15.07.2011, 22:36
So schnell geht man nicht in Bankrott. Das ist übrigens betrügerischer Konkurs Ist die Anlage abgenommen und speist diese offiziell ein? Wenn ja, dann steht Dir Geld zu und in extremfall auch die Zinsen dafür. Da wohl ein Zähler gesetzt ist, sonst könntest du nicht einspeisen, würde ich mir noch keine solchen Sorgen machen. Falls deine Bank Probleme macht, den Einspeisevertrag zeigen, dann wird die erst mal ruhig. Mit dem EVU versuchen jemand zu erreichen, mit dem man reden kann. Es nützt nichts noch zig Rechnungen nachzusenden, das verkompliziert das dort nur, da dann keiner mehr weis was zu zahlen ist. Reden ist das beste, dort sind auch nur Menschen, die machen Ihre Arbeit wie du und ich. Keiner der kleinen Sachbearbeiter hat Interesse daran jemanden zu Ärgern, oder wie soll ich es sonst ausdrücken. Viel Glück
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von Trashman » 15.07.2011, 23:00
Reden bringt da nichts-wer schreibt der bleibt. Und am besten bleibt er wenn er eine Rechnung und danach bei Bedarf einen gerichtlichen Mahnbescheid schreibt.
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von Stef2011 » 16.07.2011, 13:19
Herrvolt hat geschrieben:Mit dem EVU versuchen jemand zu erreichen, mit dem man reden kann.
1. Wer ist mit EVU gemeint?? 2. Ein Einspeisevertrag liegt mir noch nicht vor! ich hab ne Reg.nr. und ne Zählernummer. 3.Jaja, die machen alle nur ihre Arbeit! 4. Ich wage zu bezweifeln, dass die Bank interessiert, ob ich schon Geld bekommen habe. Die haben ihre Einzugsermächtigung und holen sich jeden Monat die Rate. Hat jemand Erfahrung mit dieser Clearingstelle?
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von eggis » 16.07.2011, 14:04
Stef2011 hat geschrieben:1. Wer ist mit EVU gemeint??
Der Netzbetreiber (VNB) der die Vergütung laut EEG zu zahlen hat. ...auch umgangssprachlich EVU (EnergieVersorgungsUnternehmen) genannt. Stef2011 hat geschrieben:2. Ein Einspeisevertrag liegt mir noch nicht vor! ich hab ne Reg.nr. und ne Zählernummer.
Ein Vertrag ist laut EEG nicht nötig. Die Reg. Nr. ist sicherlich von der Bundesnetzagentur? Hast du auch ein Geschäftspartnernummer oder Vertragskontonummer? Ich würde dir raten die aktuell eingespeiste Strommenge vom Zähler abzulesen und denen in Fürstenwalde eine Rechnung zu schreiben. Zahlbar bis zum 25.07.2011! Sollte die nicht reagieren stelle einen Online-Mahnantrag. Dieser Thread hilft dir vielleicht weiter. vnb-zahlt-nicht-t63481.html
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von Stef2011 » 19.07.2011, 20:24
So. Wir haben heute den 19.7.11, am 6.7.11 habe ich die Rechnungen mit Zahlungsziel 10 Tagen gestellt. Bisher ist nix passiert. Das heißt, morgen geht der Mahnbescheid raus. Nur so richtig weiß ich nicht, an welche Adresse ich den schicken soll... ?
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von Herrvolt » 19.07.2011, 20:35
Ich muss jetzt mal eine Frage stellen: Von wem ist der Zähler? Ein Zähler vom EVU, oder ein eigener. Wer hat den gesetzt, da muss ja ein Auftrag vorliegen.
Es kann einfach nicht sein, dass die nicht reagieren. Es sei du speist schwarz ein, was natürlich Unsinn ist. Die Kosten für einen Anwalt richten sich nach der Schadenssumme. Ein Gespräch wie die Chancen sind, was es kostet, ist umsonst wenn man vorher fragt. Soviel von mir noch dazu.
Ansonsten, leider ein schlechter Start, wünsche Dir dass es besser wird.
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von Stef2011 » 19.07.2011, 20:56
Der Zähler müßte von eon.edis sein. Das lief alles über die DBI, von denen ich die Anlage gekauft habe. Die DBI hat ja auch bisher laut eigenen Aussagen die jeweiligen Zählerstände an eon übermittelt. Ich habe auch einen Internetzugang, wo ich täglich sehen kann, was die Anlage erbracht hat. Schlechter Start ist leicht untertrieben,- schlimmer gehts ja gar nicht!
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von eggis » 19.07.2011, 21:55
Moin!
Wo hast du denn die Rechnung hingeschickt? Bei mir ist es 15517 Fürstenwalde, Langewahler Str. 60
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von Stef2011 » 04.09.2011, 20:34
So, vor einigen Wochenhabe ich endlich die ersten Abrechnungen (rückwirkend ab 16.11.10) erhalten. Dem voraus ging ein Schreiben von einem von mir beauftragten Anwalt. Sonst hätte ich wahrscheinlich immernoch keinen Erfolg. Jedoch habe ich noch 2 Probleme: 1. unsere Familien-Rechtschutz übernimmt angeblich solche Fälle nicht,- da eon aber bereitwillig Verzugszinsen gezahlt hat, ist mein Anwalt der Meinung, sie müßten auch meine Anwaltskosten übernehmen,- kennt sich jemand damit aus, oder hat dies viell. schon gemacht? 2. laut der Abrechnung von e.on werden 33,03 cent pro kwh gezahlt, das ist der Preis ab Oktober 2010,denn ab 16.11.10 haben sie abgerechnet. Laut der Meldung an die BNA wurde die Anlage jedoch bereits zum 17.9.10 in Betrieb genommen,- somit habe ich meine Rechnungen mit 34 cent/kwh gestellt. Auf 20 Jahre gesehen macht der eine Cent ganz schön was aus. Auf der ersten Abrechnung ab 16.11.10 ist auch ein Anfangs-zählerstand von 4 kwh drauf, der überhaupt nicht berücksichtigt wurde. Was mache ich denn jetzt? Weiter "streiten"?
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