Änderung der Abschlagszahlung durch EEG 2012

Diskussion über das EEG sowie Verträge mit Energieversorger

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Re: Änderung der Abschlagszahlung durch EEG 2012

Beitragvon Beyenburgerin » 23.01.2012, 12:40

Ein Termin ist drin:

Ich gehe davon aus, dass ich für meine PV-Anlage bis spätestens Ende Februar die gesetzlich vorgeschriebenen Abschlagszahlungen von Ihnen erhalte.


Ende Februar ergibt sich für mich persönlich daraus, dass ich bisher alle zwei Monate abgerechnet habe.

Im Telefonat sagte man mir, dass man nur sehr ungerne per Rechnung abrechnet, und ich würde ja dann auf einen monatlichen Rhythmus übergehen. Aus dem Satz geht doch ziemlich eindeutig hervor, dass denen Ende Februar eine Rechnung ins Haus flattert, wenn die sich nicht rühren.

Aber ich nehme natürlich gerne deine Anregungen auf, falls eine weitere Email notwendig sein sollte.

VG Brigitte
Gruß Brigitte

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Re: Änderung der Abschlagszahlung durch EEG 2012

Beitragvon kpr » 23.01.2012, 13:19

Das glaubst Du.

Ich lese das, was Du schreibst: "Du gehst davon aus". Das empfinde ich als ebenso informativ wie belanglos - aber keinesfalls als Fristsetzung.
Dein Schriftsatz bietet auch sonst genug Raum für "Diskussionen". Ich würde z.B. erst einmal über die angemessene Höhe von Abschlägen mit Dir weiterdiskutieren (da steht ja nirgends, dass Du ein Angebot machst - das als abgelehnt gilt, wenn es nicht angenommen wird); und ich würde mit Dir darüber diskutieren, dass so wie Du das angehst, es völlig unklar ist, wer im Moment die Abrechnungslast übernimmt.

Es hilft alles nichts. "freundliche Formulierungen" sind was für Liebesbriefe; im Geschäftsverkehr ist Klartext angesagt. Die beste Formulierung für "Fristsetzung" ist halt "wird Frist gesetzt bis ....".
(Wobei: Wenn man mal bei Fristen ist, ist die Zeit der Diplomatie und der Knuddeltag eh schon rum.)

Das die ungerne Rechnungen abrechnen, glaube ich furchtbar gerne. Aber das ist ja nun kein Grund für gar nix. Das kann sich keiner aussuchen.
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Re: Änderung der Abschlagszahlung durch EEG 2012

Beitragvon mickymaus23 » 23.01.2012, 15:48

@kpr
hast du inzwischen mit dem "Guru" gesprochen?
Gruß
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Re: Änderung der Abschlagszahlung durch EEG 2012

Beitragvon kpr » 23.01.2012, 16:08

Ja hab ich. Mit dem Guru bin ich mir einig:
- Es besteht nur eine abstrakte Verpflichtung zur Zahlung von angemessenen Abschlägen (von der Problematik ist die KEVAG auch betroffen; die haben bislang eher auf "Fakturierung durch den Betreiber" gesetzt)
- Wir sind uns einig, daß diese Verpflichtung - einvernehmlich - mit Leben gefüllt werden muss
- Bevor es keine Einigung gibt, gibt es auch keinen Anspruch auf Zahlung
- Was der einzelne VNB für "angemessen" hält, obliegt seiner eigenen Einschätzung. Da werden die Risikomanager, Rechungswesenleiter, Treasurer an einem Tisch sitzen, und sich eine "Hausmeinung" bilden.
- Die "Probleme" werden völlig unterschiedlicher Art sein, je nachdem, wer sich da am Tisch durchsetzt
- Die KEVAG selbst hat wohl noch keine Lösung und setzt auf "abwarten". (Was ich ganz gut finde; und möglicherweise genau so halten würde, wenn ich da in der Verantwortung wäre.)

Genau so wie wir es hier erleben, gibt es dann eine bunte Artenvielfalt von Handlungsalternativen bzw. Sachverhaltsgestaltungen.
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Re: Änderung der Abschlagszahlung durch EEG 2012

Beitragvon mickymaus23 » 23.01.2012, 16:16

@kpr
danke für die schnelle Antwort. Werde meinem Versorger dann mal weiter auf den Geist gehen.
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Re: Änderung der Abschlagszahlung durch EEG 2012

Beitragvon Wolfgang Neumann » 23.01.2012, 18:59

Hallo zusammen,

wie man an diesen Thread mal wieder gut sehen kann, schafft das EEG in vielen Punkten mehr Verwirrung wie Klarheit und jeder Netzbereiber legt es so aus, dass es ihm am Besten in den Kram passt :evil: .

Wie schon im ersten Beitrag erwähnt wollte ich mal abwarten wie sich mein zweiter Netzbetreiber (e.on Mitte) verhält.

Ich habe ordnunggemäß versucht am 03.01. per Internet, wie in den letzten Jahren, meinen PV-Zählerstand zu melden. Da dies nicht mehr für PV möglich war habe ich bei der Hotline angerufen. Hier wurde ich informiert, dass für Abrechnung der PV-Anlagen in Nordhessen jetzt die e.on Bayern als Netzbetreiber verantwortlich ist. Da man hier im Forum nicht viel gutes über die e.on Bayern lesen kann, schwante mir schon was böses. Aber dem war nicht so. Eine freundliche Hotline, hat den Zählerstand aufgenommen und auf Nachfrage mir erklärt, dass die e.on Bayern Netze jetzt die Abrechnungen für die e.on Mitte übernommen hat. Änderungen in der Abrechnung sind derzeit nicht vorgesehen, ich bekomme weiterhin meine monatlichen gleichhohen Abschlagszahlungen und am Jahresende die Endabrechnung (alles freiwillig, ohne Einspeisevertrag und alle Beträge mit ausgewiesener Umsatzsteuer).
Am 06.01. hatte ich die Abrechnung im Briefkasten und eine große Nachzahlung, wegen dem guten Jahr 2011, auf dem Konto.

Also hier wieder großes Lob an e.on Mitte und deren neuen Netzabrechner der e.on Bayern Netze für die schnelle Abrechnung und den freundlichen Kundenservice :danke:

Am letzten Samstag kam dann auch die Jahresendabrechnung der Städtische Werke Kassel. Wie angekündigt erfolgen die neuen Abschläge nach einer für die Region errechneten monatlichen Durchschnittseinspeisung und am Jahresende dann die Endabrechnung nach Zählerstand. Auch hier wieder die Zahlung mit ausgewiesener Umsatzsteuer.

Ja so unterschiedlich ist die Auslegung und Handhabung des EEG´s, dabei liegen die Anlagen nur 3km Luftlineie auseinander und fallen nur wegen Stadt und Landkreis unterschiedlichen Netzbetreibern zu.

Viele Grüße
Wolfgang
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