Umfrage zur Gründung einer Organisation von PV-Betreibern

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Umfrage zur Gründung einer Organisation von PV-Betreibern

Beitragvon Elektron » 20.02.2012, 09:42

Betreff: Umfrage zur Gründung einer Organisation von PV-Betreibern

Elektron hat geschrieben:Liebes PV Forum Mitglied,
in naher Zukunft kommt auf Dich als Solarstromanlagenbesitzer eine Reihe von neuen Aufgaben zu. Der Gesetzgeber verpflichtet dich zum Beispiel, deine Anlage gemäß der neuen Niederspannungsrichtlinie 2012 (50,2 Hz Regelung) nachzurüsten und die Netzbetreiber diskutieren bereits über weitere Maßnahmen, die zusätzliche Kosten bei den Betreibern verursachen könnten.......
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Re: Umfrage zur Gründung einer Organisation von PV-Betreiber

Beitragvon planschi » 20.02.2012, 13:14

Ja , das sollten wir machen!!!

Einkaufsgemeinschaft...
Bündelung Nachfrage
Voran treiben "Speicherung der Sonnenernergie zu Hause" ....Nachfrage
Ist so etwas was mir Spontan einfällt

Gruss
Kurt
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Re: Umfrage zur Gründung einer Organisation von PV-Betreiber

Beitragvon amoss » 20.02.2012, 13:25

Würde ich unterstützen.

Aber:
Meiner Meinung nach sollte so ein Verband die Betreiber vor allem politisch und ggf. auch juristisch auf einer höheren, grundsätzlichen Ebene vertreten.

Also z.B. politische Lobbyarbeit bundesweit betreiben (Lokalaktionen natürlich nicht ausgeschlossen).
Juristisch Grundsatzurteile herbeiführen, Urteile kommentieren, Fallstricke benennen etc.

Was ich mir davon nicht wünsche, wäre eine individuelle Rechts- oder Technikberatung. Auch von einer direkten Unterstützung in Anlehnung an eine Pannenhilfe wie beim ADAC halte ich überhaupt nichts.

Grund 1: Das ist doch Sache der Installateure und wird von diesen schon gut abgedeckt und die kennt man bereits.
Grund 2: Sowas erhöht die Kosten enorm, bläht den Organisationsapparat auf ein höherer Mitgliedsbeitrag wäre die Folge. Muss nicht sein.

Bei einer Beschränkung auf allgemeine Vertretung der Betreiber auf einer politischen und ggf. juristischen Ebene könnte der Verband sehr klein, unbürokratisch und daher sehr günstig gehalten werden.

Und ich meine auch, von der allgemeinen Politik und der beeinflussten Medienlandschaft gehen die größten Gefahren für die Betreiber aus. Genau hier fehlt in meinen Augen die Interessenvertretung der Betreiber bisher.
Wenn der Betreiber ein technisches oder juristisches Problem hat, kann er sich auch ganz ohne Verband an einen Solarteur oder Anwalt wenden.
Zumindest ich wüsste jetzt nicht, warum ich hier eine teuere Mitgliedschaft dazuwischen schalten sollte.
Für eine gute Lobbyarbeit auf Bundesebene und als Gegengewicht gegen die vielen PV-kritischen Lobbys aber sehr wohl.

Allerdings wäre für mich ein Beitrag in Höhe von 20 oder gar 40 EUR, also ähnlich wie beim ADAC dafür wesentlich zu hoch. Man vergleiche mal, was der ADAC dafür für eine gewaltige Infrastruktur und für Leistungen bereit hält!

Das braucht es für die Betreiber erst mal überhaupt nicht.
Gruß,
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Re: Umfrage zur Gründung einer Organisation von PV-Betreiber

Beitragvon Koilee » 20.02.2012, 14:30

Hallo,

vielleicht sollte wir erstmal anfangen mit Anfangen !

Eine erste kleine Gruppe mit Fachleuten und mindestens einem Juristen aufstellen.
Eine grobe Mitgliederanzahl mal abschätzen um irgendetwas zu einer Beitragshöhe mitzuteilen.
Davon hängt dann auch der Umfang von Tätigkeiten und weiteren Aktionen ab !
Wird das ein Verein , oder was soll es werden ?


Also ich würde z.B. einem Verband der unsere Interessen wahrt mit 10,-€ Jahresbeitrag beitreten.
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Re: Umfrage zur Gründung einer Organisation von PV-Betreiber

Beitragvon eggis » 20.02.2012, 14:40

Koilee hat geschrieben:Also ich würde z.B. einem Verband der unsere Interessen wahrt mit 10,-€ Jahresbeitrag beitreten.

Den Vorschlag könnte man ausbauen. 10€ Mindestbeitrag und 1-2€/kWp. Das wäre billiger als jede PV-Anlagenversicherung.
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

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Re: Umfrage zur Gründung einer Organisation von PV-Betreiber

Beitragvon Kran01 » 20.02.2012, 21:11

Und was bekäme ich hier, statt bei einer PV Versicherung?
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Re: Umfrage zur Gründung einer Organisation von PV-Betreiber

Beitragvon _HARRY_ » 21.02.2012, 10:46

Interessenvertretung ist meiner Ansicht nach mit Fortschritt verbunden. Ein wesentlicher Fortschritt wäre erreicht, wenn dezentral gewonne Energie günstig vor Ort gespeichert werden könnte um es für den Eigenbedarf in ungünstigen Energiezeiten verbrauchen zu können. Hier würde sich dann auch die Frage des überregionalen Netzausbaues zum größten Teil von selbst erledigen. Wenn die Zielrichtung in Bezug auf Gründung einer Organisation von PV-Betreibern so gerichtet wäre, bin ich sofort dafür. :wink: :idea:
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Re: Umfrage zur Gründung einer Organisation von PV-Betreiber

Beitragvon bauerkiel » 21.02.2012, 17:46

Moin moin aus Kiel,

der SFV hat gerade mit einer Stellungnahme an die Rundmail Empfänger reagiert.

Ich halte diese Stellungnahme für hochgradig daneben, gar peinlich.

Ich zitiere:

"Wir halten die Gründung einer weiteren Vertretung für eine
Zersplitterung unserer gemeinsamen Interessen. Für zielführend halten wir eher den Eintritt möglichst vieler Pv-Anlagenbetreiber in unseren Verein."

Man kann sich auch wirklich gut selbst absägen!

Andreas Witt
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Re: Umfrage zur Gründung einer Organisation von PV-Betreiber

Beitragvon pv-buero » 21.02.2012, 18:04

Hallo,
der SfV in Aachen setzt sich schon seit sehr langer Zeit engagiert für die Belange von Photovoltaikanlagenbetreibern ein. Ich bin selbst seit Jahren dort Mitglied und kann nicht recht verstehen was an der Rundmail so falsch sein soll. Ich lasse mich aber wie immer gerne eines Bessern belehren ...

Gruß pvbuero
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Re: Umfrage zur Gründung einer Organisation von PV-Betreiber

Beitragvon jodl » 21.02.2012, 18:27

pv-buero hat geschrieben:Hallo,
der SfV in Aachen setzt sich schon seit sehr langer Zeit engagiert für die Belange von Photovoltaikanlagenbetreibern ein. Ich bin selbst seit Jahren dort Mitglied und kann nicht recht verstehen was an der Rundmail so falsch sein soll. Ich lasse mich aber wie immer gerne eines Bessern belehren ...

Gruß pvbuero


das sehe ich genauso

ich bin auch Mitglied im SFV, sehe dessen Position aber manchmal fast als "zu fundamentalistisch" an
"hochgradig daneben" oder "gar peinlich" kann ich an der Stellungnahme des SFV nichts finden

auch wenn ich die Vorgehensweise von Daniel Brandl manchmal nicht ganz richtig finde, in dem Punkt hat er recht:
das Auftreten des BSW ist katastrophal, hier könnte man eher von "gar peinlich" reden
und es ist auch klar, daß dringend etwas gemacht werden muß, bevor diese Regierung und ihre Steigbügelhalter es endgültig geschafft haben, das EEG an die Wand zu fahren, und die Stimmung in der Öfentlichkeit gegen die Erneuerbaern Energien zu festigen...
Auf dem Besten Weg dazu sind sie ja inzwischen unzweifelhaft

sinnvoll wäre es wenn ein Miteinander mit den bestehenden Verbänden möglich wäre, um die Kräfte zu bündeln
wenn ein neuer Verband gegründet wird, nur um sich dann mit den schon bestehenden um eine Vorherrschaft in der Interessenvertretung zu streiten, das wäre das letzte was wir brauchen
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