Umfrage zu öffentlichen Brief an den BSW

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Soll das Photovoltaikforum im Namen der Mitglieder einen öffentlichen Kritikbrief an den BSW senden?

Umfrage endete am 12.10.2010, 22:41

Ja
50
88%
Nein
7
12%
 
Abstimmungen insgesamt : 57

Umfrage zu öffentlichen Brief an den BSW

Beitragvon Elektron » 09.10.2010, 22:41

Hallo,

unter energiepolitik-f90/eeg-gt-gt-gt-hohe-stromkosten-t54896-s45.html haben einige Forumsuser die Idee, im Namen des PV-Forums und seiner Mitglieder, gegen die aktuell laufenden Kampagne der großen Vier den BSW auffordern, in einem öffentlichen Brief hier entsprechend tätig zu werden.

Wir wollen mit dieser Umfrage, die nur über die Entscheidung dieses Schreiben trifft, eine basisdemokratische Entscheidung herbeiführen.

Die Umfrage wird bis Montagabend 22:00 laufen.

Gruß Elektron
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Re: Umfrage zu öffentlichen Brief an den BSW

Beitragvon Helios » 09.10.2010, 23:17

Hallo zusammen,

Zum Nachlesen:
es geht um diesen Thread


Helios hat geschrieben:BSW in Duldungstarre oder warum bleibt der BSW in Deckung?
Manch einen, der sich mit der Strompreisbildung etwas näher befasst, befällt dieser Tage erneut wenigstens ein leichtes Bauchgrimmen, wenn er die Artikel liest, die dieser Tage wieder von den großen Stromkonzernen mitsamt dem BDEW durch die deutsche Presselandschaft getrieben werden.
Von steigenden Strompreisen aufgrund einer sich in 2011 erhöhenden EEG-Umlage ist die Rede, führende Manager werden kolportiert, die hinter vorgehaltener Hand die Schmerzgrenze der Verbraucher beim Ausbau der teuren erneuerbaren Energien erreicht sehen.
Dabei ist man sich auch nicht zu schade, neben unvollständigen und damit in hohem Maße irrenführende Verbraucherinformationen über die wahren Ursachen eines Strompreisanstiegs auch noch hanebüchene Rechnungen über die Mehrausgaben von Bäckereien aufzumachen, die mit dem Kern dieser Sache überhaupt nichts zu tun haben.
Das Bild das hier bundesweit in den verschiedensten Medien gezeichnet wird ist vor allem eines: Einseitig!
Mit keinem Wort oder allenfalls ganz versteckt in einem Nebensatz wird erwähnt, dass die erneuerbaren Energien infolge Verdrängung konventioneller Kraftwerke einen direkten Einfluss auf den Börsenpreis des Stroms am Großhandelsmarkt auch einen strompreissenkenden Effekt haben.
Da es sich hierbei beileibe nicht um Peanuts handelt, ist es unverständlich, warum dieser Effekt in der Presse keine Beachtung findet.
So standen in 2009 nach einer Pressemitteilung des Fraunhofer ISI vom 13. September den etwa 4,6 Mrd. Euro, die als Einspeisevergütung von den Stromkunden an die EEG-Anlagenbetreiber geflossen sind, Einsparungen der Stromkunden oder -lieferanten in Höhe von rund vier Milliarden Euro gegenüber.
Und in einer aktuellen Mitteilung des BMU vom 13. Juli ist zu lesen: „Wenn Stromlieferanten in diesem Jahr ihre Strompreiserhöhungen vorrangig mit dem EEG begründen, verstellt dies den Blick darauf, dass die gesunkenen Strombeschaffungspreise an der Strombörse 2010 die aktuelle Steigerung der EEG-Umlage überkompensieren dürften.“
Der gleichen Veröffentlichung ist zu entnehmen, dass in den Jahren 2000 bis 2009 das EEG maximal für ein Viertel der jährlichen Preiserhöhung herangezogen werden kann, in den meisten Jahren lag dieser Anteil sogar deutlich darunter.
In diesem Zeitraum stieg die EEG-Umlage für den vielbemühten 3500 KWh-Referenzhaushalt um 3 Euro/Monat, während sich die gesamte monatliche Stromrechnung um 27 Euro/Monat erhöhte.

Wenn man nun - anknüpfend an die Überschrift – meint, dass durch diese Medienkampagne die zahlreichen Handwerksbetriebe und die Photovoltaikindustrie sich in ihrem lokalen Umfeld entsprechend positionieren, muss man leider ‚Fehlanzeige’ konstatieren. Gut könnte man meinen, der arme Handwerker kommt an seinem Feierabend schlichtweg nicht dazu, aber wo bleibt die Antwort der Heerscharen für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Strategen??
Dass sich aber der Interessensvertreter der deutschen Solarbranche, als der sich der BSW-Solar sieht und der nach eigenen Angaben rund 800 Solarunternehmen vertritt, nicht zu Wort meldet, Stellung bezieht und die einseitige Argumentation der Stromkonzerne, des BDEW und all der Organisationen wie z.B. des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (VZBV), des RWI, die sich in diesem Kontext zu Wort melden, entlarvt und belastbare Gegenargumente dagegenhält, muss man, zurückhaltend ausgedrückt, zumindest als nicht verständlich bezeichnen.
Immerhin sieht sich der BSW-Solar als zwischen Wirtschaft, Politik und Verbrauchern agierender Verband, mit den selbst auferlegten Aufgaben der Information, Beratung und Vermittlung innerhalb dieses Aktionsfeldes.
Mit jedem Tag Schweigen zu dieser generalstabsmäßig angelegten Pressekampagne entfernt sich der BSW-Solar ein Stück weit mehr von seinem selbstgestellten Anspruch, für Investitionssicherheit in der Wachstumsbranche Solarenergie zu sorgen.

Das Photovoltaikforum mit seinen mehr als 41.000 Mitgliedern, allen voran die Forenleitung und die Moderatoren dieses Forums fordern den BSW-Solar auf, nicht länger untätig zu sein, sich den selbstgestellten Ansprüchen zu stellen und Gegenposition zur Pressekampagne der Stromkonzerne zu beziehen. Dies dürfte vermutlich wohl auch im Sinne der BSW-Solar-Verbandsmitglieder sein.
In dem bereits weiter oben benannten BMU-Papier wird abschließend resümiert:
„Die erneuerbaren Energien haben ihr von vielen belächeltes Nischendasein längst hinter sich gelassen und einen festen Platz im Energiemix erobert. Ihr weiterer Ausbau steht fest, vor allem auch deshalb, weil die Europäische Union inzwischen ambitionierte und verbindliche Ziele für Deutschland bis zum Jahr 2020 beschlossen hat. Die klimapolitischen Ziele Deutschlands sind darüber nur dann erreichbar, wenn auch danach der Umbau des Energiesystems in Richtung erneuerbare Energien energisch weiter betrieben wird.“
Wir wünschen dem BSW-Solar den Mut, sich zu einem weiteren moderaten Ausbau der Photovoltaik klar zu positionieren, ohne diesen ständig an der untersten Grenze eintaxieren zu wollen. Rücken Sie ab von Ihrer „Vogel-Strauß-Politik“, benennen Sie realistische Zubauzahlen, entwickeln Sie Zukunftskonzepte für einen weiteren moderaten Ausbau der Photovoltaik, ohne die Kosten der EEG-Umlage für die Bürger zu verschweigen oder zu verschleiern. Das Photovoltaikforum, welches sich als Vertreter Tausender Anlagenbetreiber, Interessenten und Sympathisanten sieht, erwartet eine medienwirksame, auf längere Sicht nachhaltige Offensive mit stichhaltigen Argumenten für die Photovoltaik und deren weiteren Ausbau.

Die Weichen für die Zukunft werden heute gestellt, nicht morgen.
Helfen Sie vom BSW-Solar mit, dass nicht die großen Stromkonzerne ein ums andere Mal erneut der Politik die Marschrichtung vorgeben und in der breiten Öffentlichkeit durch einseitige Presseinformationen dieser Politik den Boden ebnen.
Gerne hören wir von Ihnen in dieser Angelegenheit mehr und Näheres: entweder über die Forenleitung oder auch gerne direkt im Forenbereich Energiepolitik, in dem wir Sie auch gerne als neues Mitglied begrüßen würden.

Ihr Photovoltaikforum
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Re: Umfrage zu öffentlichen Brief an den BSW

Beitragvon sunny0815 » 10.10.2010, 10:09

Hallo Zusammen,

Helios hat geschrieben:Von steigenden Strompreisen aufgrund einer sich in 2011 erhöhenden EEG-Umlage ist die Rede, führende Manager werden kolportiert, die hinter vorgehaltener Hand die Schmerzgrenze der Verbraucher beim Ausbau der teuren erneuerbaren Energien erreicht sehen.

Die Kreativität für Strompreiserhöhungen scheint unerschöpflich zu sein. Vor der Wirtschaftskrise waren es die gestiegenen Rohstoffkosten, jetzt sind es die erneuerbaren Energien. Aber gesunkene Rohstoffkosten führen dagegen nicht zu Preisenkungen, oder kennt jemand ein EVU, das die Preise gesenkt hat. Es geht also nur um eine Gewinnmaximierung.
Stattdessen wird die Energieproduktion "Kreditfinaziert" (auf Kosten von Umwelt, Klima und nachfolgenden Generationen), und die Kosten dieser Kredite sind nicht einmal bekannt.
Es ist höchste Zeit mit Argumenten dagegenzuhalten. Deshalb ein klares JA.

Gruß
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Re: Umfrage zu öffentlichen Brief an den BSW

Beitragvon PeterQ » 10.10.2010, 10:25

Falls hier nicht zum Ausgangsthread zurück gesurft wird, möchte ich mich hier selbst zitieren:
PeterQ hat geschrieben:Ich bin für Öffentlichkeitsarbeit pro PV!
Aber ich halte diesen offenen Brief an BSW für kontraproduktiv. Wir schlagen den Freund, meinen aber den Gegner? Sind wir nicht Manns und Fraus genug, eigenständig unsere Position in der öffentlichen Meinungsbildung zu vertreten? Oder müssen wir den BSW vorschicken, hinter dem wir uns verstecken?
Was kostet eine ganzseitige Anzeige in Welt, Spiegel und Co.? Können wir da nicht uns kompetent äußern?

Ich kenne den BSW nicht. Aber ich könnte mir auch vorstellen, dass der BSW hier mitliest. Das dürfte für den BSW doch erstmal Anregung genug sein. Gibt es denn keine direkten Kontakte zwischen Forum und BSW?

Sonnige Grüße Peter
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Re: Umfrage zu öffentlichen Brief an den BSW

Beitragvon P.Voltologe » 10.10.2010, 11:26

Ich habe NICHT abgestimmt, weil JA/NEIN, GUT/BÖSE und SCHWARZ/WEISS selten den Kern trifft. Die Anmerkungen von PeterQ erachte ich bedenkenswert. Öffentlich (Offener Brief) etwas darzustellen, sagt auch etwas über das grundsätzliche Verhältnis, dass man meint die Öffentlichkeit würde dem Anliegen einen Nachdruck verleihen, den man über den kleinen Dienstweg viel geräuchloser und weniger verhärtend nicht erreicht hätte.
Ja, es sollte ein Gegengewicht gegen die millionengesponsorte Desinformationskampagne der entfesselten Vier geben und deren selektive Informationsgewährung offengelegt werden. Aber die Frage ist, über welches Medium mit welchen Mitteln?
Geldmäßig wird kaum jemand gegen das EVU-Geschütz anstinken können, aber es scheint durch Kontakt zu Schlüsselpersonen möglich die Meinungsbildung doch etwas zu beeinflussen.
Bei uns laufen z.B. in mehreren Kommunen die Konssesionsverträge mit den Kommunen aus und müssten neu verhandelt werden und da kann man selber in den Gremien mitwirken, um die richtige Richtung zu beeinflussen. Natürlich sollte man die energiepolitischen Vertreter in allen Parteien auf allen Ebenen (Bund, Land, Kommunen) anfragen, was sie von der EVU-Kampagne halten und ob sie objektiven Zahlen aufgeschlossen sind. Hier kann Öffenlichkeit nutzen, damit man mehr Zeugen dafür hat, was jemand aus der Politik mal gesagt hat.
Ich glaube Stimulation zu Aktionen im gesinnungsmäßig gleichgelagerten Umfeld sollte zunächst auf kleinem Dienstweg (zwischen Menschen, die auch sofort anatworten können, ohne auf die Außenwirkung zu achten) abgeklärt werden.
Grüße
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Re: Umfrage zu öffentlichen Brief an den BSW

Beitragvon amoss » 10.10.2010, 11:36

Hallo, ich bin in besagtem thread auch zweitweilig aufgetreten, habe aber bei dieser Umfrage mit NEIN gestimmt.

Grund:
Einige der Gegenargumente haben mich überzeugt - mir ist der öffentliche Brief zu aggressiv und anklagend.
WENN, dann bin ich dafür

a) einen Nicht-öffentlichen Brief an diesen Verband zu schreiben, der
b) den Verband darum bittet, doch im Sinne der PV aktiver zu werden da sich das PV-Forum über das derzeit herrschende Ungleichgewicht in der Medienberichterstattung sorgt und
c) der Verband doch eigentlich der prädästinierte Akteur ist, hier etwas zu ändern

Oder so ähnlich.

Mir persönlich läge aber viel mehr daran, sachliche Informationen und Richtigstellungen unter's Volk zu bringen. Laufend.
Hier im Forum ist eine größere Menge Fachwissen versammelt - warum gibt das Forum keine sachlichen, unangreifbaren Info-Pressemitteilungen zu aktuellen Themen heraus, die nur Fakten schildern und erläutern ohne heikle Nebenwirkungen wie bei dem Brief an den Verband?
Einige hier schreiben öfter Leserbriefe - warum keine Leserbriefvorlagen zu diversen Themen erarbeiten?
Viele werden von kritischen Nachbarn angesprochen - warum keine Argumentationshilfe in Form einer konzentrierten Argumentliste zusammenstellen?

Eine zentrale Anlaufstelle, in der die verbreiteten Argumente, Behauptungen und Falschinformationen der Gegenseite mit belegbaren Fakten und Gegenargumenten beantwortet werden. Kurz und knapp in Form von Frage- und Antwortlisten, bei Bedarf nur Verweise auf ausführlichere Informationen. Darauf kann dann jeder bei Bedarf zurückgreifen und muss nicht selber nach Formulierungen suchen. Oft ist man bei einem Disput nicht vorbereitet oder wird überrascht und dann passieren bei der Antwort in der Praxis oft Fehler, es fällt einem das richtige Argument grade nicht ein oder ähnliches und schon hinterlässt man dann doch einen ungewollt schlechten Eindruck in einer Diskussion.
An eine konzentrierte Liste erinnert man sich leichter, als an irgendwelche Argumente, die man irgendwann mal in irgendeinem der seitenlangen Diskussionthreads gelesen hat!

Überzeugen, statt überreden, aber möglichst effektiv.

Denn ich vertrete den Standpunkt, die meisten "Normalbürger" sind erst mal nicht bereit, komplizierte Details in langen Texten zu lesen. Erst müssen sie überzeugt werden, dann kommt das Interesse und die Motivation tiefer einzusteigen von selbst.

Beispiel kritischer Nachbar und populäre Meinungen:
Nachbarn behaupten oft, "du verdienst mit deiner Anlage Geld und ich muss es mit höherem Strompreis bezahlen"!
Oder: Überall liest man immer wieder völlig undifferenziert, Atomstrom sei billig, PV-Strom teuer.

Tja, muss wirklich jeder von uns darauf jedesmal mühsam eine Antwort neu erfinden? Die meisten könnten es gar nicht umfassend genug, mich eingeschlossen. Warum nicht zusammen eine knappe aber umfassende Antwort formulieren, die man dann künftig immer bringen oder sogar nur per Link darauf verweisen kann? Genau das macht die Gegenseite schon seit langem - immer die gleichen Argumente und Behauptungen - und es wirkt!
Unsere wären dann wenigstens auch richtig...!

Beispiel Info-Pressemitteilung:
Hier wird von Experten soviel über Merit Order geschrieben - warum nicht mal in einer Seite für Laien verständlich zusammenfassen, was es damit aus Sicht des Forums auf sich hat?

Usw. usf.

Für mich wäre das ein weiterer, langfristig wichtigerer Weg, die geballte Fachkompetenz dieses Forums sinnvoll zu nutzen!
Zuletzt geändert von amoss am 10.10.2010, 11:49, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß,
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Re: Umfrage zu öffentlichen Brief an den BSW

Beitragvon Betatester » 10.10.2010, 11:44

Ich hab vor einem Jahr schon mal kritisiert das die Masse an Informationen (oder sehr gut geschriebenen Beiträgen) die hier in den zig-1000 Threads enthalten sind gebündelt werden müssen um einen "schnellen und übersichtlichen" Zugriff darauf zu haben.

Ich halte die WIKI hierfür aber als eher nicht geeignet.

Grüße

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Re: Umfrage zu öffentlichen Brief an den BSW

Beitragvon amoss » 10.10.2010, 11:53

Betatester hat geschrieben:Ich hab vor einem Jahr schon mal kritisiert das die Masse an Informationen (oder sehr gut geschriebenen Beiträgen) die hier in den zig-1000 Threads enthalten sind gebündelt werden müssen um einen "schnellen und übersichtlichen" Zugriff darauf zu haben.

Ich halte die WIKI hierfür aber als eher nicht geeignet.

Also wie genau das technisch gelöst wird, ist mir egal...was spricht eigentlich gegen ein Wiki? Wie würdest du es machen?
Wenn dann wollen ja vermutlich viele Leute mit z.T. unterschiedlichem Wissensstand gleichzeitig mitarbeiten, das muss der heterogene Input irgendwie konzentriert werden, damit kein Brei entsteht, der durch zuviele Köche vermasselt wurde.
Gruß,
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Re: Umfrage zu öffentlichen Brief an den BSW

Beitragvon Helios » 10.10.2010, 12:10

PeterQ hat geschrieben:Ich bin für Öffentlichkeitsarbeit pro PV!
Aber ich halte diesen offenen Brief an BSW für kontraproduktiv. Wir schlagen den Freund, meinen aber den Gegner? Sind wir nicht Manns und Fraus genug, eigenständig unsere Position in der öffentlichen Meinungsbildung zu vertreten? Oder müssen wir den BSW vorschicken, hinter dem wir uns verstecken?
Was kostet eine ganzseitige Anzeige in Welt, Spiegel und Co.? Können wir da nicht uns kompetent äußern?

Ich kenne den BSW nicht. Aber ich könnte mir auch vorstellen, dass der BSW hier mitliest. Das dürfte für den BSW doch erstmal Anregung genug sein. Gibt es denn keine direkten Kontakte zwischen Forum und BSW?



Das Schreiben richtet sich an den BSW weil diese Organisation das Know How und die Mittel hat, haben dürfte, die uns fehlen. Mit dem Brief soll an die ureigenste Aufgabe des BSW erinnert werden, nämlich die Interessen der PV-Industrie Deutschlands zu vertreten. Das Photovoltaikforum sieht sich m.E. vorrangig als Interessenvertreter von Betreibern und Interessenten. Wir schlagen nicht auf den Freund ein, wir weisen lediglich auf eine aus unserer Sicht mangelnde Informationspolitik hin. Das muss erwünscht und erlaubt sein. Wir stehen weiteren, eigenen Aktionen aufgeschlossen gegenüber, man kann es in weiteren Threads, wie beispielsweise dem Schild vor der Haustür sehen. Wer aber die Diskussionen verfolgt, sieht auch wie schwierig es ist viele unterschiedliche Meinungen unter einen Hut zu bringen.
Im übrigen ist der Chef und somit das PV-Forum Mitglied des BSW und somit auch berechtigt Kritik am eigenen Verband auszuüben.
Wir meinen außerdem, dass die Verbraucherseite, bzw., der Endkunde oder der Anlagenbetreiber, im BSW völlig unterrepräsentiert ist. Dazu braucht man sich nur einmal die hochkarätige Vorstandsriege anzuschauen.

P.Voltologe hat geschrieben:Ich habe NICHT abgestimmt, weil JA/NEIN, GUT/BÖSE und SCHWARZ/WEISS selten den Kern trifft.


Wir haben bewusst weitere Abstimmungspunkte wie "mir egal" --"weiß nicht" usw., außen vorgelassen, da es rein um die Entscheidung geht,---absenden oder nicht. Halb absenden, vielleicht absenden o.ä. bringt uns nicht weiter.
Wie schon gesagt, ein 100%iger Konsens wird nicht zu erreichen sein.

Gruß Helios
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Re: Umfrage zu öffentlichen Brief an den BSW

Beitragvon Helios » 10.10.2010, 12:27

amoss hat geschrieben:
Betatester hat geschrieben:Ich hab vor einem Jahr schon mal kritisiert das die Masse an Informationen (oder sehr gut geschriebenen Beiträgen) die hier in den zig-1000 Threads enthalten sind gebündelt werden müssen um einen "schnellen und übersichtlichen" Zugriff darauf zu haben.

Ich halte die WIKI hierfür aber als eher nicht geeignet.

Also wie genau das technisch gelöst wird, ist mir egal...was spricht eigentlich gegen ein Wiki? Wie würdest du es machen?Wenn dann wollen ja vermutlich viele Leute mit z.T. unterschiedlichem Wissensstand gleichzeitig mitarbeiten, das muss der heterogene Input irgendwie konzentriert werden, damit kein Brei entsteht, der durch zuviele Köche vermasselt wurde.



...die Frage müsste doch eher lauten: Würdest Du es machen?
Damit sind wir beim Pudels Kern. Der Admin managt das Forum als Alleinunterhalter, die Moderatoren helfen dabei ehrenamtlich in Ihrer Freizeit und arbeiten noch ein bisschen nebenbei.;-) @Betatester müsste um diese Problematik wissen. Es ist immer leicht zu fordern und Kritik zu üben, aber aus Erfahrung können wir sagen, sobald es konkret wird, sieht und hört man in den allermeisten Fällen von konkreter Hilfe nichts mehr. Das PV-Forum erfordert mit seinen inzwischen über 40.000 Mitgliedern einen sehr hohen Aufwand an Organisation und Management. Die Einnahmen aus der Werbung reichen bei weitem nicht aus, um neben den Programmierern noch zusätzlich Profis einzustellen die eine professionelle redaktionelle Arbeit durchführen müssten.
Gerade deshalb wenden wir uns mit dem Brief an Profis! Schaut Euch die Vorstandsriege an, hier stehen ganz andere Mittel zur Verfügung die das PV-Forum niemals generieren kann.
Oder mal anders gefragt....: sollte des PV-Forum einen eigenen Verband gründen, der sich als Interessenvertreter von Betreibern und Interessenten sieht?
Mit den Mitgliedsbeiträgen könnte man eventuell solche Profis beschäftigen. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.

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