welchen Datenlogger soll man nehmen

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Re: welchen Datenlogger soll man nehmen

Beitragvon Crespel » 03.09.2011, 10:31

Also meiner Meinung nach - das einfachste,billigste und genaueste loggen funktioniert nur am Zähler --> eHz.
Ich habe zwei davon und logge mit je einem Com-Log von Co-met - Daten gehen auf eine Micro -SDHC Karte und können auf den PC übertragen werden wenn man Zeit dazu hat.
Gruss
Crespel
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Re: welchen Datenlogger soll man nehmen

Beitragvon P.Voltologe » 03.09.2011, 11:53

Crespel hat geschrieben:Also meiner Meinung nach - das einfachste,billigste und genaueste loggen funktioniert nur am Zähler --> eHz.
Ich habe zwei davon und logge mit je einem Com-Log von Co-met - Daten gehen auf eine Micro -SDHC Karte und können auf den PC übertragen werden wenn man Zeit dazu hat.
Gruss
Crespel

Es kommt darauf an...
Wenn die Hautaufgabe sein soll, die Erträge fortzuschreiben, dann ist die Datenquelle Zähler sicher das Entscheidene. Jedoch haben die heute zeitgemäßen Datenlogger zusätzlich noch andere Zielsetzungen, die über das passive akkumulieren von Daten hinausgehen und die in der einen oder anderen Situation durchaus größen Schaden vermeiden können.
Schleichende Veränderungen an den Anlagen sind oftmals durch die manuelle quasizyklische Bewertung der Erfassungsdaten nicht zu erkennen. Mittlerweile ist ebenso die Netzqualität auf der AC-Seite zunehmend ein Bereich aus dem Beeinträchtigungen eingestrahlt werden können.
Also es geht um die kontinuierliche und automatische Bewertung von Messwertverläufen im Zusammenhang mit Klimadaten und Referenzdaten im Umfeld, um proaktiv Alarmierungen an den Betreiber abzugeben, die frühzeitig einen Indikator darstellen und auf die er dann ereignisbezogen reagieren kann.
Ob man das Sicherbedürfnis in dieser Art hat oder es als ausreichend abgedeckt über die Versicherung ansieht, ist dabei eine zweite Sache.
Die Mehrzahl der Leser und Teilnehmer dieses Forums haben eine erhöhte Sensivität gegenüber dem Betriebsverhalten "IHRER" PV-Anlage und wenn sich hier jemand über die Leistungen eines Datenloggers informiert oder um Ratschläge bittet, dann ist meine persönliche Meinung, dass die mehr brauchen und wollen als die periodische Ertragsüberwachung, weil die bekommen die meisten auch nach einem Jahr über die EVN Abrechnung nach Ablesung des Ertragszählers.
Ich habe auch den (subjektiven) Eindruck, dass sicher 90 % der Betreiber gar nicht wissen, ob die eigene Anlage im Rahmen der verwendeten/verbauten Komponenten einen vergleichsweise "normales Betriebsverhalten" aufweisen. Ich wage auch zu behaupten, dass 2/3 aller errichteten Anlagen auf Einfamilienhäusern nicht vollständig nach den Regeln der Technik korrekt aufgebaut sind und betrieben werden.
Wenn dann sich einer nach Ersterrichtung mit einem Datenlogger separat beschäftigt, hat derjenige ein erhöhtes Informationsbewusstsein und eventuell auch schon einen wagen Verdacht, dass es Optimierungspotenzial geben könnte.
Denen würde ich auf jeden Fall keine Loggerversion empfehlen, die auf die eigene Disiplin über Jahre hinweg setzt. Zwei, drei Jahre geht das ganz gut, aber nach Ablauf der Gewährleistung und ggf. Garantiezeiträumen schleift sich diese anfängliche Konsequenz ab, insbesondere wenn man keine beunruhigende Ereignisse wahrgenommen hat.
Also wenn Datenlogger, dann automatische Alarmierung, bei Abweichungen der Verläufe.

Mittlerweile (nach Juli 2010) ist ja das Thema Wiederholungsprüfung der elektrischen Gegebenheiten der Anlagen auch ein weiterer Baustein, den sich die Betreiber durchaus einmal vergegenwärtigen sollten.

Grüße
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Re: welchen Datenlogger soll man nehmen

Beitragvon Einstein » 03.09.2011, 16:02

Hallo P.Voltologe,
danke für deine ausführliche Beschreibung der Lage.
Mir ist bewusst, dass der Datenlogger wichtig ist im Hinblick auf Sicherheits-, Stabilitäts- und aus finanzieller-/Abrechnungssicht.
Ich habe mich inzwischen auf den Solarlog 500 eingeschossen. Bin aber noch nicht sicher.

Welchen Logger nimmst du bzw. würdest du empfehlen?

Gruß
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Re: welchen Datenlogger soll man nehmen

Beitragvon P.Voltologe » 03.09.2011, 17:27

Ich habe den SolarViewauf der Fritzbox (gebrauchte 7141UI) als redundantes System zu einem Sunny Data Control (der mir die RS485<->Ethernetumsetzung macht) im EInsatz und nutze zudem die Analgenüberwachung im Sunnyportal.
Bei mir war also der Einstieg, die in 2006 erhältliche SMA-Lösung, die sich jetzt prima mit dem SolarView FritzBox Lösung ergänzt (Piggybacks und SDC war vorhanden).
Die Ertragsansicht ist als Muster unter http://it-sv.cwsurf.de/PV1/ einsehbar. Für mich ist bei etwaigen Störungsanalysen der Reiter "UI DC" sehr hilfreich gewesen. Auch der Eventlog hat schon zwei WR-Austausche in den letzten 13 Monaten sinnvoll mit Inhalt unterstützt.

Grüße
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Re: welchen Datenlogger soll man nehmen

Beitragvon erwinruhl » 05.02.2012, 15:41

Hallo Einstein,
ich habe jetzt meinen Logger für SMA- Wechselrichter so gut wie fertig.
Wennst Dich ein wenig mit Linux beschäftigen willst, kannst ihn auf einen USB- Stick einer Dockstar oder ähnlichem Minicomputer installieren.
Das Ergebnis kannst in meiner Signatur sehen.
Mit sonnigen Grüssen

Dockstar als Logger und Server:http://erwinruhl.dyndns.info/solarertrag.php?wr=1
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