Steuerung mittels Sonnensensor....?

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Steuerung mittels Sonnensensor....?

Beitragvon SNOWBIKE » 19.11.2010, 17:28

Hoffe hier passt´s!

Also, ich möchte meinen produzierten Strom so gut als möglich nutzen, d.h. ich möchte meine Steckdosen ansteuern. Hier in erster Linie die Waschmaschine bzw. den Geschirrspüler. Beide hängen auf eigenen Stromkreisen. Die Steuerung sollte über einen Sonnensensor passieren, d.h. wenn genug Einstrahlung vorhanden ist, dann sollte Strom zur WM bzw. dem GS kommen.

Wer kann mir helfen bzw. wo finde ich diese Teile? Ach ja, sollten im Verteiler eingebaut werden...

DANKE!!!
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Re: Steuerung mittels Sonnensensor....?

Beitragvon FeinerFug » 20.11.2010, 13:06

SNOWBIKE hat geschrieben:Hoffe hier passt´s!

Also, ich möchte meinen produzierten Strom so gut als möglich nutzen, d.h. ich möchte meine Steckdosen ansteuern. Hier in erster Linie die Waschmaschine bzw. den Geschirrspüler. Beide hängen auf eigenen Stromkreisen. Die Steuerung sollte über einen Sonnensensor passieren, d.h. wenn genug Einstrahlung vorhanden ist, dann sollte Strom zur WM bzw. dem GS kommen.

Wer kann mir helfen bzw. wo finde ich diese Teile? Ach ja, sollten im Verteiler eingebaut werden...

DANKE!!!


Hallo Snowbike,

und wenn es drei Tage trübe ist, willst Du dann so lange nicht Geschirr spülen? :wink:
Ich gehe mal davon aus, dass Du tagsüber nicht Zuhause bist, sonst könntest Du die Geschirrspülmaschine ja selbst einschalten.
Warum nimmst du nicht einfach eine normale Zeitschaltuhr die den Geschirrspüler zu einer Zeit einschaltet, in der die Solaranlage normalerweise genug Strom produziert?
Würdest Du den Geschirrspüler (oder die Waschmaschine) per Sonnensensor einschalten, was machst Du dann, wenn kurz danach das Wetter trübe wird? Mitten im Waschprogramm wieder abschalten? Oder eben doch mit Netztstrom waschen?
Ich denke, daß Du da mit der einfachen Lösung der Zeitschaltuhr den besten Kompromiss zwischen Aufwand und Nutzen hinbekommen würdest.

Ist nur meine Meinung, ohne wirklich länger darüber nachgedacht zu haben.

Aber Du kannst ja mal bei ELV http://www.elv.de im Bereich Hausautomationssysteme suchen. Da findest Du bestimmt zumindest einen Teil der benötigten Komponenten.

Gruß,
Andi
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Re: Steuerung mittels Sonnensensor....?

Beitragvon Nielscho » 22.11.2010, 13:58

Finde wohl auch nicht das die Idee jetzt zu den besten gehört aber:

Es gibt Sonnensensoren die normalerweise für die Rolladensteuerungen gedacht sind.
Glaube von Eltako gibt es eines das als ausgang nen einfachen Wechslerkontakt hat für ca 70-100 Euronen.
Alternativ gibt es im EIB bereich Wetterstationen z.b. von Gira.

mfg
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Re: Steuerung mittels Sonnensensor....?

Beitragvon Mühli » 22.11.2010, 14:09

Das mit dem Schlechtwetter würd ich nicht als so tragisch ansehen...klar, schnellziehende Wolkenfetzen sind schlecht.
Denn 20 Minuten Sonne reichen ja völlig. Da wird das Wasser aufgeheizt, was mit Abstand den größten Teil des Stroms vernichtet.
Dort zieht ne normale Wama/GSP um die 2kW, je nach Heizstab.
Selbst im Schleudergang, also Motor auf volle Leistung, hat die Miele Wama nur 300 Watt gebraucht.
Man sieht also, dass der Motor bzw. die Pumpe wesentlich weniger Leistung braucht als das bloße aufheizen.
Deshalb werd ich die Wama noch an den Puffer hängen...die GSP ist schon dran, sehr fein, spart rund die Hälfte an Strom und die Solarthermie wird besser genutzt.

Evtl. kann man das über die Wechselrichterleistung erfassen, nen Einstrahlungssensor halt ich für nicht sinnvoll, lieber übern Solarlog oder sowas in der Art machen.
Einen Helligkeitssensor so einzustellen,dass er erst anschaltet, wenn die Anlage so und so viel bringt...stell ich mir schwierig vor. Lieber Leistung auslesen, dann weiß mans schwarz auf weiß.
Noch grad eingefallen: Wie groß ist deine Anlage?
Die Geräte (Wama und Gsp) müssen recht alt sein? Weil die neuen haben alle nur noch Taster. D.h. da geht garnix an, nur weil Strom drauf ist oder nicht. Man muss schon explizit drauf drücken, bzw. die Zeitschaltuhr programmieren.
Alles Digitoool. Evtl. müsste man den Tasterkontakt dann ansteuern...ginge alles, ist aber nicht so einfach. Moderne Geräte sind nicht so einfach gebaut, während alte meistens recht viel Strom brauchen, und dann kann man sich auch gleich neue besorgen

Gruß
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Re: Steuerung mittels Sonnensensor....?

Beitragvon buergersolar » 22.11.2010, 15:13

Mühli hat geschrieben:Das mit dem Schlechtwetter würd ich nicht als so tragisch ansehen...klar, schnellziehende Wolkenfetzen sind schlecht.
Denn 20 Minuten Sonne reichen ja völlig. Da wird das Wasser aufgeheizt, was mit Abstand den größten Teil des Stroms vernichtet.
Dort zieht ne normale Wama/GSP um die 2kW, je nach Heizstab.
Selbst im Schleudergang, also Motor auf volle Leistung, hat die Miele Wama nur 300 Watt gebraucht.
Man sieht also, dass der Motor bzw. die Pumpe wesentlich weniger Leistung braucht als das bloße aufheizen.

Stimmt, und wenns nach 20 Minuten schon wieder trüb wird, wird die Pumpe und der Motor noch sparsamer, weil dann die Steckdose ausgeht.
Ich denke, darauf wollte FeinerFug hinweisen. Mit einer Zeitschaltuhr bleibt die WaMa auch an, wenn es trüb wird.

Mühli hat geschrieben:Die Geräte (Wama und Gsp) müssen recht alt sein? Weil die neuen haben alle nur noch Taster. D.h. da geht garnix an, nur weil Strom drauf ist oder nicht. Man muss schon explizit drauf drücken

Diese Frage habe ich mir auch schon gestellt. Wahrscheinlich muss man entweder basteln oder eine mit eingebauter Zeitschaltuhr nehmen (und dann aber die Steckdose an lassen!).
Hier an der Uni (KIT) müsste es eigtl. schon eine WaMa geben, die dann wäscht, wenn die Sonne scheint. Denn da wurde im Rahmen des MeRegio-Mobil-Projekts so ein Smart-Home eingerichtet, das mit PV-Anlage, BHKW und Elektroauto ausgestattet ist, natürlich mit dem zugehörigen Lastmanagement. Da kühlt glaube ich auch der Kühlschrank tiefer, wenn grad Strom "zu viel" da ist.
Aber ob das eine WaMa von der Stange ist? Wahrscheinlich nicht...

Sonnige Grüße
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Re: Steuerung mittels Sonnensensor....?

Beitragvon Mühli » 22.11.2010, 21:00

Nunja, also dass die Steckdose anbleibt, das hab ich eigentlich schon vorausgesetzt...
Ist halt ein Schwellenwertschalter, der dann ne Zeitschaltuhr mit 2-3 Stunden aktiviert.
Wiegesagt, wenn Gerät alt, kann man vorwählen.
Wenns ein neues ist, muss die Blende ab, Tasterkontakt per Kabel abnehmen und nach dem aktivieren des Stroms noch einen zusätzlichen Kreis ansteuern.
Schon viel arbeit, je nach Gerät...

Gruß
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Re: Steuerung mittels Sonnensensor....?

Beitragvon Farmjanny » 08.02.2011, 20:36

andere Idee:
Vor den Geräten einen druckfesten E-Boiler setzen, den per Relais aufladen und natürlich zusätzlich dämmen. Weiß aber nicht, wie teuer die in der benötigten Literzahl sind.
Grüße von der gestern sehr stürmischen Küste
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Re: Steuerung mittels Sonnensensor....?

Beitragvon LumpiStefan » 08.02.2011, 21:34

Der Solar-Log unterstützt die Steuerung von Steckdosen, diedann je nach erzeugtem Strom einen Verbraucher einschalten.....

Stefan
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Re: Steuerung mittels Sonnensensor....?

Beitragvon pokere » 28.02.2011, 06:32

Ich finde die Idee grundsätzlich gut.
Nicht nur Intelligenz in die PV Anlage stecken und dann nur noch auf Einspeisung achten, sondern den erzeugten Strom auch mit Intelligenz steuern.
Ich könnte mir vorstellen, entweder eine Stromrelais einbauen, das bei z.b. 4A Einspeiseleistung einschaltet und dann einfach den Verbraucher dran lässt ohne ihn auszuschalten.(sonst könnte das erwärmte Wasser ja wieder erkalten sollte mal die Leistung wieder anfallen.) machbar mit z.b.Stromstoßrelais oder Zeitrelais.
Solche Bauteile sind am Markt erhältlich.
Der Solarlog macht das jetzt...allerdings nur der Solarlog 1000.
Gruß Pokere
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Re: Steuerung mittels Sonnensensor....?

Beitragvon Sommer10 » 28.02.2011, 09:58

Moin,

ich finde es löblich sich da Gedanken zu machen, ABER rechnet doch dann auch weiter (öknonomische/ökologische Gesichtspunkte).
Eigene Beispiel; wir haben bei unserem Hausbau die Waschmasch. + Geschirrspüler mit WW Anschluß vorgesehen, toll spart den teuren und bösen Atomstrom, das Vorschaltgerät für die WaMa hat uns 279€ gekostet!
Ich habe errechnet (leider erst danach) das wir über 50Jahre brauchen um das wieder drin zu haben :-(.... also ein Beispiel für schlecht bzw. gar nicht gerechnet :-(
Soll heißen wenn es in die Hunderte € geht ist es halt schwer das das ganze sich rechnet, und auch die Boiler, Zusatzgeräte und die ganze Technik muss auch hergestellt/betrieben werden was die Ökobilanz ebeso verschlechtert!
Falls einer eine SINNIEGE Lösung hat (nicht nach dem Motto alles geht, oder nicht ist unmöglich...), dann her damit bin auch intressiert!

Gruß

Markus
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