Ich denke mal, dass das Thema immer brenzliger wird und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis es gesetzliche Regelungen gibt.
Fakt ist nun mal, dass die Feuerwehr zwar die Stromversorgung ausschalten kann, aber nicht die PV-Anlage. Dass bei einer Stromabschaltung - wie gesetzlich geregelt - der Wechselrichter seine Arbeit stoppt und die Gleichspannung von den Panels zum Wechselrichter unterbrochen wird, heisst aber noch nicht, dass die Panels ihre Arbeit einstellen.
Egal ob Sonne, bewölktem Himmel oder - wie auch schon berichtet wurde - einen dicken Halogen-Strahler von der Feuerwehr beim nächtlichen Einsatz: die Module können Gleichspannungen von 500V oder mehr erzeugen. Und 120V werden als vertretbare Höchstgrenze angesehen. Ausserdem steigt die Gefahr von Lichtbögen, wenn man kräftig Wasser sprüht ...
Bei SMA ist man sich der Problematik bewusst, verweist aber darauf, dass es keine gesetzliche Vorgaben gibt.
Schaum bringt nix, nach spätestens 5 Minuten bringen die Panels wieder volle Leistung.
Die Leitungen zum WR auf'm Dach kappen ist nicht ohne, denn da sind ja 500V oder mehr drauf. Man müsste spätestens alle 3 Panels die Leitung kappen, damit die Summenspannung unter 120V bleibt. Wer weiss aber schon wie die Verschaltung der Strings ist und kann dann gezielt ans Kabel ran ...?
Was mich an der Geschichte wurmt, ist einmal die Tatsache, dass eine PV-Anlage in einem Brandfall Menschenleben gefährden kann und zweitens, dass die Feuerwehr - verständlicherweise - eventuell aus genau diesem Grund die Bude lieber kontrolliert abbrennen lässt als zu löschen.
Wäre das hier eine Lösung? Ich weiss, hoher Verkabelungsaufwand, aber dennoch ...
http://www.ehw-research.com/uk/smart-po ... ion_01.php
Arie






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