Neuheit! - Mein "Energieverteiler zur PV-Selbstnutzung"

Andere gute Solar Webseiten.
Aber bitte keine Werbung oder Spam

Moderator: Mod-Team

 

0.00 (0 Bewertungen) | Zum Bewerten bitte anmelden

Re: Neuheit! - Mein "Energieverteiler zur PV-Selbstnutzung"

Beitragvon MLoeffler » 24.11.2010, 15:35

Sehr geehrte Forum-User,

"Naturgesetz" ist ein sehr gutes Stichwort:

Mein "Energieverteiler zur PV-Selbstnutzung" ist die einzige Möglichkeit den schadstofffrei erzeugten Strom der eigenen PV-Anlage innerhalb der Eigentumsgrenze zu behalten.

Es gibt Öko-Strom-Anbieter, die liefern Ihnen den Öko-Strom über die gleiche Stromleitung, wie Ihr Nachbar, der keinen Öko-Strom bezieht. - Physikalisch unmöglich!
Macht nichts! - In dieser Branche ist man über physikalische Naturgesetze erhaben! Hauptsache der gute Wille und die Abrechnung stimmt.
Besser ist natürlich die PV-Eigennutzung.
Durch die Zähleranordnung nach "Ergänzung zur TAB 2007" ist das möglich. Die bösen physikalischen Naturgesetze verhindern dabei allerdings, dass der Strom im ganzen Haus auf allen drei Drehstrom-Phasen tatsächlich immer dort ankommt, wo er gerade gebraucht wird. Glücklicherweise wurde dafür extra ein Zähler entwickelt, der uns den Eigenverbrauch durch phasenübergreifende Summenbildung so hinrechnet, dass es wenigstens so aussieht als ob der Strom von einem Stromkreis zum anderen übertragen werden kann, obwohl die drei Drehstrom-Kreise gar nicht miteinander verbunden sind.
Macht nichts! - Abrechnung stimmt.

Durch die Eigenschaft meines "Energieverteiler zur PV-Selbstnutzung", den schadstofffrei erzeugten Strom physikalisch innerhalb der Eigentumsgrenze zu behalten, ergeben sich jenseits der korrekten Abrechnung zusätzliche Vorteile:

Durch die Ausnahmeregelung im Stromsteuergesetz gibt es zusätzlich zum Eigenvergrauchs-Gewinn den Mini-Bonus von 2,05Ct für jede kWh oben drauf. Dies muß, wie bereits richtig bemerkt, jeweils vom zuständigen Finanzamt korrekt abgerechnet werden. Sollten Sie diesbezüglich mit einem Finanzbeamten in Konflikt geraten, der sich nicht an geltende Gesetze hält, stehe ich selbstverständlich mit Rat und Tat zur Verfügung.

Eine Einschätzung, wann sich die Anschaffung meines "Energieverteiler zur PV-Selbstnutzung" lohnt, ist sehr, sehr schwierig. Das ist hauptsächlich abhängig davon, wie viel PV-Strom während der Sonneneinstrahlung genutzt werden kann. Interessant ist das für diejenigen, die tagsüber zu Hause sind. Dann lässt sich wahrscheinlich die 30%-Marke recht schnell knacken...

Mein "Energieverteiler zur PV-Selbstnutzung" ist die einzige Möglichkeit, physikalische Naturgesetze zu berücksichtigen.
Energieversorger müssen Ihnen die Eigennutzung vergüten und bekommen dafür von Ihnen GAR NICHTS! Gleichzeitig machen Sie den Markt der Energieversorger (physikalisch real!) kleiner, weil Sie für den selbst genutzten Strom natürlich keinen Strom kaufen müssen.
Ich bin der Einzige, der die Energieversorger tatsächlich aussperren kann.
(Nur damit sind die Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen: Der nächste Schritt ist die Energiespeicherung jenseits des Energieversorger-Netzes.)

...was Sie wollen, müssen Sie immer selbst entscheiden.
Ich möchte Ihnen lediglich mitteilen, was ich mit meinem "Energieverteiler zur PV-Selbstnutzung" für Sie tun kann.

Ich besitze übrigens eine "EVU-Zulassung". D.h. ich darf als eingetragener Elektroinstallationsbetrieb im "plombierten" bzw. "ungezählten" Bereich eines Hausanschlusses arbeiten. - Zugelassene Elektroinstallationsbetriebe finden Sie übrigens auf den Internet-Seiten Ihres Energieversorgers (bei mir ist das die EnBW).
Ich werde bei Bedarf persönlich meinen "Energieverteiler zur PV-Selbstnutzung" bei Ihnen installieren. TAB- und VDE-Konformitätserklärung von mir ist selbstverständlich immer dabei. Diese Verantwortung trage ich!

Richtig ist: "Echte" Drehstromverbraucher müssen aus der Phasen-Umschaltung ausgenommen werden. Alles was heizt, z.B. ein Herd oder ein elektrischer Durchlauferhitzer, ist kein "echter" Drehstromverbraucher sondern ein 400V-Verbraucher. Bei genauer Betrachtung wird man feststellen, dass echte Drehstromverbraucher in Privat-Haushalten nicht besonders häufig (meistens gar nicht) vorkommen.
Lange Rede kurzer Sinn: Ich krieg das hin!

Herzliche Grüsse
Martin Löffler
MLoeffler
Neu hier
Neu hier
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 3
Registriert: 23.11.2010, 15:58
Wohnort: Hechingen
PV-Anlage [kWp]: 12
Info: Hersteller

Re: Neuheit! - Mein "Energieverteiler zur PV-Selbstnutzung"

Beitragvon Elektron » 24.11.2010, 15:51

Hallo,

habe mir nun nicht alles genau im Detail durchgelesen... Mut zur Lücke...
Aber ist meine Annahme richtig, dass ein Saldierung (Summenbildung) der 3 Phasen beim Einspeisezähler/Verbrauchszähler, das hier vorgestellte System betriebswirtschaftlich unattraktiv, bzw. sinnlos macht?

Gruß Elektron
Benutzeravatar
Elektron
Administrator
 
Beiträge: 6938
Registriert: 10.01.2005, 15:20
Wohnort: 88457 Kirchdorf
PV-Anlage [kWp]: 20,18
Info: Betreiber

Re: Neuheit! - Mein "Energieverteiler zur PV-Selbstnutzung"

Beitragvon dridders » 24.11.2010, 16:48

Ob Drehstrom oder 400V ist doch Wurst, das Ding erzeugt 1 Phase, also nur 230V. Also geht schonmal der Durchlauferhitzer nicht, der zwischen 2 Phasen 400V abgreifen will, denn auf all seinen Phasen liegt das gleiche Potential, ergo keine Spannung. Der Herd machts wohl, nur leider seine Zuleitung nicht... denn der Herd zieht froehlich weiter 16A je Phasenanschluss und leitet den Strom via Neutralleiter zurueck. Nur dank der fehlenden Phasenverschiebung liegen auf dem Neutralleiter jetzt keine 16A mehr, sondern 48A. Davon haelt der typische 2,5qmm Querschnitt nicht viel, ausser das er eine zusaetzliche Heizung bildet. Wobei fraglich ist ob der Kasten und die PV ueberhaupt mehr als 16A liefern koennen, sowie ob der Hausanschluss einphasig den Rest beisteuern kann (und was der Versorger von der Schieflast haelt).
Und was machen all diejenigen die mit ihrer Anlage mehr als 5kW erzeugen und somit 3-phasig einspeisen? Und was interessiert ueberhaupt die Physik? Wo das Elektron herkommt das bei mir das Wohnzimmer erleuchtet ist mir doch egal, solange die Summe des ganzen stimmt. Ob ich jetzt selbst den Oekostrom verbrate, oder jemand anders das fuer mich macht, der sich selbst Atomstrom gekauft hat, das sieht dem Strom keiner an. Wichtig ist nur das auch die korrekte Menge Oekostrom erzeugt worden ist und nicht mehr verkauft wird als existiert.
dridders
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 366
Registriert: 28.09.2009, 20:26
Wohnort: Weidenbach
PV-Anlage [kWp]: 19.35
Info: Betreiber

Re: Neuheit! - Mein "Energieverteiler zur PV-Selbstnutzung"

Beitragvon alex.schmid76 » 24.11.2010, 17:28

Mein "Energieverteiler zur PV-Selbstnutzung" ist die einzige Möglichkeit den schadstofffrei erzeugten Strom der eigenen PV-Anlage innerhalb der Eigentumsgrenze zu behalten.

Was heißt den das jetzt?

Was macht Ihr Gerät besser als ein saldierender Zähler?

Den saldierenden Zähler bekomm ich vom Versorger kostenlos. Ihr Gerät soll 3-3800 Euro kosten.

Hm, 3000 Euro für das Ding, 2 Cent "Mehrgewinn" (wo kommt der eigentlich her?) heißt, 150000 KW. Gehen wir von einem Verbrauch von 3000 KW aus (in unserem Haushalt brauchen wir etwa 2700 KW), ist der Betrag von 3000 Euro nach läppischen 50 Jahren wieder reingespielt. Ich bin dann 84, erlebe ich die Amortisation überhaupt?

Naja, Ideen muß man haben.
Gruß Alex
alex.schmid76
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 887
Registriert: 06.05.2009, 06:20
Wohnort: 87666 Pforzen
PV-Anlage [kWp]: 34,1
Info: Betreiber

Re: Neuheit! - Mein "Energieverteiler zur PV-Selbstnutzung"

Beitragvon buergersolar » 24.11.2010, 17:30

dridders hat geschrieben:Und was interessiert ueberhaupt die Physik? Wo das Elektron herkommt das bei mir das Wohnzimmer erleuchtet ist mir doch egal, solange die Summe des ganzen stimmt. Ob ich jetzt selbst den Oekostrom verbrate, oder jemand anders das fuer mich macht, der sich selbst Atomstrom gekauft hat, das sieht dem Strom keiner an. Wichtig ist nur das auch die korrekte Menge Oekostrom erzeugt worden ist und nicht mehr verkauft wird als existiert.


Genau meine Meinung.
Und mit den 2,05ct/kWh, die man angeblich spart, kann sich das Gerät auch nicht refinanzieren.

Elektron hat geschrieben:Hallo,

habe mir nun nicht alles genau im Detail durchgelesen... Mut zur Lücke...
Aber ist meine Annahme richtig, dass ein Saldierung (Summenbildung) der 3 Phasen beim Einspeisezähler/Verbrauchszähler, das hier vorgestellte System betriebswirtschaftlich unattraktiv, bzw. sinnlos macht?

Gruß Elektron


Im Grunde macht es keinen Sinn. Aber laut Aussage des Anbieters muss man aufgrund der physikalischen Nachweisbarkeit, dass die Energie das Haus nicht verlässt, die 2,05ct/kWh Stromsteuer nicht zahlen und damit soll sich dann das Gerät für einen 4stelligen Betrag refinanzieren.

Sonnige Grüße
25,2 kWp
144 x Sharp NT175E1, 3 x SMA SMC8000TL, 1 x SMA WebBox mit GSM-Modem
Süd-West, Neigung 10°
Erträge im Sunny-Portal

Mein Stromanbieter: naturstrom
Mein Druckerpapier: Recyclingpapier (spart jede Menge: Energie, Wasser und Holz)
Benutzeravatar
buergersolar
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 2730
Registriert: 18.03.2009, 18:36
PV-Anlage [kWp]: 25,2
Info: Betreiber

Vorherige

Zurück zu Andere Webseiten



Ähnliche Beiträge


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste